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“Sehen lernen entwickelt das Bewusstsein”, pflegt der Meister der fotografischen Künste Robert Häusser zu sagen. Diesen Rat versuche ich in meiner Arbeit als Fotograf umzusetzen und habe ihn zu meinem Credo gemacht. In diesem Sinne viel Spaß beim Sehen.

“Learn to see develops your awareness”, maintains the master of photographic arts Robert Haeusser to say. That’s the advice I try to implement in my work as a photographer and I´ve made ​​it to my credo. With this in mind, have fun with “seeing”.

René van der Voorden

Donau-Radweg Tag 2: Von Tuttlingen nach Sigmaringen

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Das Frühstück ist ‘schwäbisch sparsam’, aber wir haben etwas im Magen. An den Nebentischen sitzen zwei Radler-Pärchen jeweils mit einer hochziehenden Laufnase. Aufmerksam biete ich Ihnen ein Papiertaschentuch an, welches sie dankend ablehnen, um kurz darauf ein eigenes Taschenbuch zu verwenden. Endlich Ruhe.
Um den Kreislauf in Schwung zu bringen, fahren wir mal eben hoch auf die Ruine Honberg. Angeblich hat man von dort oben einen schönen Ausblick auf Tuttlingen. Oben angelangt ist das luftige Brötchen von heute morgen bereits aufgebraucht.
Es ist Samstag im Schwabenländle, und was macht der ordentliche Schwabe am Samstag? Richtig erraten … die Straße kehren! Überall wird fleißig der Besen geschwungen. Manche schaffe au am Häusle.

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Samstag = kehren

Landschaftlich ist dieser Abschnitt absolut einzigartig schön. Es übersteigt in höchstem Maße meiner Vorstellungskraft. Die Donau windet sich durch das wunderschöne Tal südlich der schwäbischen Alb. Auf dem Weg passiert man zahlreiche Schlösser, Klöster und Burgen, die Abtei Beuron und das mächtige Fürstenschloss Sigmaringen.

Wir fahren den Weg von West nach Ost und hatten große Hoffnung, immer Rückenwind zu haben. Weit gefehlt, auf der ganzen Strecke gibt es eine kräftige Brise von vorn. Abgesehen davon ist heute die hügeligste Etappe der ganzen Strecke.

Im Gasthaus Steinhaus in Hausen im Tal füllen wir unsere Kohlenhydratspeicher wieder auf. Womit? Natürlich mit Kaffee und Kuchen :-) … mittlerweile ist das schon zu einem Ritual geworden.

Überall sieht man Zeltlager mit großen Feuerstellen entlang des Weges. Pfadfinder, die den Wald vom Holz befreien, um abends ein großes Lagerfeuer zu machen.
Tolle Jugendlager, eines hatte sogar eine selbstgebaute Riesenrutsche.

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Pfadfinder Lager

Wir stellen fest, dass es entlang des Radweges unglaublich viele Sitzgelegenheiten und Rastplätze gibt. Vielleicht deshalb, weil auf diesem Abschnitt der Donau auch viel gepaddelt wird. Das erinnert uns an frühere Zeiten, als wir mit den Kindern und dem Kanu aktiv unterwegs waren. Wenn man das so sieht, hat man durchaus auch mal wieder Lust dazu.

Der Campingplatz liegt am Ortseingang von Sigmaringen. Wir schauen rein und er gefällt uns. Wir haben ein bisschen Sorge, dass es in der Nacht noch zu kalt ist, aber sehen viele andere todesmutige Camper und beschließen die Nacht hier zu verbringen.

Wir kommen mit den Pächtern in ein nettes Gespräch und outen unsere Herkunft über unseren Dialekt. Sie offerieren uns, dass ER aus Wiesloch und SIE aus Zuzenhausen kommt. Wie einige vielleicht wissen, stamme ich aus dem Nachbardorf Rauenberg. Die Welt ist klein.

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Wir schlagen unsere Stoffbehausung auf und gehen im Lokal auf dem Campingplatz noch lecker essen.

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Donau-Radweg Tag 1: Von Donaueschingen nach Tuttlingen

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Es kann losgehen

Die Sonne scheint, im Radio läuft die Seitenbacher Müsli Werbung. Beste Voraussetzungen für gute Laune. Richtung Karlsruhe 10km Stau, wir versuchen es über Heilbronn und es klappt mit nur etwas zäh fließendem Verkehr nach Donaueschingen zu kommen. Im Zentrum finden wir einen passenden Parkplatz. Im Café Hengstler lacht uns der Schwarzwälder Kirschkuchen an und wir kommen nicht umhin, die Kalorienbombe zu vernaschen. Unser S-Max mit den schwarz getönten Scheiben dient uns als Umkleidekabine. Satteltaschen drauf, Hänger angehängt und los geht’s. Nach 30.000 km Autofahren in diesem Jahr bin ich wirklich mal froh, auf dem Rad zu sitzen und lange kein Auto fahren zu müssen.

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Vermeintliche Donauquelle

Unser erster Stop ist an der Donauquelle. Böse Zungen behaupten die Donau fängt in Furtwangen an. Die Quelle ist momentan leider nur eine unschöne Baustelle.

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Brigach und Breg bringen die Donau zuweg

Wir sind hier spät angekommen und der Tag ist schon weit fortgeschritten. Es reicht heute für eine Schnuppertour entlang der sanften Schleifen des kleines Flüsschens. Bei Geisingen wird das Tal enger und die Landschaft immer eindrucksvoller. Hohe Kalkfelsen mit wildromantischen Zinnen verzieren das Tal. Die Donauversickerung zwischen Immendingen und Möhringen ist ein besonderes Naturschauspiel.

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Es läuft erstaunlich gut und wir sind binnen 3h bereits 42km weit gekommen. In Tuttlingen angekommen, entpuppt sich der Zeltplatz als einfache Rasenfläche. Duschen und Toiletten sind verschlossen. Es gibt auch keine Rezeption. Vermutlich ist das nur für Schulklassen oder angemeldete Jugendgruppen gedacht.

Schlussendlich landen wir dann doch im Hotel Rössle in Tuttlingen, denn der nächste Camping ist in weiter Ferne.

Im Gasthof Engel lassen wir uns herrlich verköstigen und fallen anschließend in unsere weichen Federn.

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Neues Abenteuer: Donau-Radweg

Wer unser Reise-Abenteuer verfolgen möchte, darf gerne gleich den Newsletter auf www.van-der-voorden.com bestellen. Wir freuen uns über jeden imaginären Mitfahrer.

Uns hat das Radfahren auf Rad-Fernwege gepackt. Es ist eine willkommene Abwechslung zum Wandern und ist der optimale Kompromiss zwischen Geschwindigkeit und Strecke.

Nachdem wir in den Jahren zuvor den Rhein-Radweg von der Quelle bis zur Mündung in die Nordsee abgefahren sind und letztes Jahr den Bodensee-Königsee-Radweg abgeradelt sind, wollen wir nun die Donau unter die Räder nehmen.

Wir starten morgen in Donaueschingen wo die Donauquelle aus dem Boden sprudelt und wollen mal sehen wie weit wir kommen. Wir haben 17 Tage Zeit und radeln einfach mal drauf los.

Die Vorbereitungen sind getroffen und unser Gerümpel inkl. Zeltausrüstung, Benzinkocher und Töpfe werden in die Packtaschen und im Einradanhänger verstaut. Kein Gepäcktransport, keine Hotels, sondern abenteuerliches Natur pur.

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Morgen feiern wir wahrscheinlich eine Stauparty, um nach Donaueschingen zu gelangen, denn morgen fangen in Baden-Württemberg auch noch die Pfingstferien an. Naja, irgendwie werden wir dort ankommen.

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Wir melden uns wieder. Bis dahin.

Neue CD: Edo Zanki Band “Body & Soul”

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Der großartige Musiker und Produzent Edo Zanki hat mit seiner Band ein hautnahes Studiokonzert gegeben und dabei eine Live-Doppel-CD aufgenommen. Ich hatte die Ehre, die Live-Atmosphäre für´s Booklet fotografisch einzufangen. Ich bin selbst sehr gespannt auf

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2015 Omar Sosa & Joo Kraus @ Tollhaus Karlsruhe

2015 Omar Sosa & Joo Kraus @ Tollhaus KarlsruheMore photos @ h

Zur Foto-Galerie

Der in Barcelona lebende Pianist Omar Sosa traut sich was, die Tatsache, dass er immer wieder mit unerwarteten Wendungen seinem Werk Würze verleiht, zieht sich wie ein roter Faden durch die lange Reihe seiner Veröffentlichungen. Mehrere Grammy – Nominierungen und zuletzt ein Jazz-ECHO stehen für das hohe Kritikerlob, das er seit jeher einheimst. Dabei ist der Pianist stets auf der Suche nach neuen Formaten für seinen Klangkosmos. In dem neu gegründeten Duo mit dem deutschem Trompeter Joo Kraus verbindet Sosa den gewachsenen musikalischen Fundus seiner afrikanischen und kubanischen Wurzeln mit elektronischen Samples und Loops, die auf eine einzigartige Klangreise entführen. Dabei ist der ebenfalls ECHO JAZZ prämierte Ulmer Trompeter Joo Kraus, der zuletzt mit Omar Sosa bei dessen Miles Davis-Kind Of Blue–Hommage „Eggun“ zusammentraf, sowohl Motor für die elektronischen Soundtüfteleien des Duos wie auch poetischer

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