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“Sehen lernen entwickelt das Bewusstsein”, pflegt der Meister der fotografischen Künste Robert Häusser zu sagen. Diesen Rat versuche ich in meiner Arbeit als Fotograf umzusetzen und habe ihn zu meinem Credo gemacht. In diesem Sinne viel Spaß beim Sehen.

“Learn to see develops your awareness”, maintains the master of photographic arts Robert Haeusser to say. That’s the advice I try to implement in my work as a photographer and I´ve made ​​it to my credo. With this in mind, have fun with “seeing”.

René van der Voorden

Donau-Radweg Tag 3: Von Sigmaringen nach Rottenacker

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Vorwort: Bevor wir zum Reisebericht übergehen, möchten wir uns für das coole Feedback in Form von Mails, Whatsapp, SMS, Facebook Likes, Shares und Kommentare etc. bedanken. Es ist eine schöne Sache, wenn wir hören, dass man schon auf den nächsten Reisebericht hinfiebert. Feuert uns gerne weiterhin an, das macht Mut weiterzuschreiben und unser stilles Ziel zu erreichen.

VIELEN DANK EUCH ALLEN DA DRAUßEN!!!

……

Es ist 6.30 Uhr und wir stehen vor dem Aufwachen auf, weil unsere rücksichtsvollen Nachbarn sich lautstark unterhalten. Wir kochen einen Instant-Kaffee mit unsem 95 Octan geladenen Benzinkocher und essen Brot von gestern dazu. Alles wird verwertet. Der Zeltplatz ist am Abend zuvor noch recht voll geworden und ein Feuerwerk gab es auch noch.

Abbauen, einpacken, duschen, Hühner… ähm Radl satteln und los geht’s. Unsere Drahtesel und wir haben uns inzwischen ein wenig aneinander gewöhnt. Das ist gut so, denn nichts ist schlimmer, als Sattelschmerzen auf einer Radreise. Unsere karge Vorbereitung war aber scheinbar ausreichend.

Wir fahren durch Sigmaringen. Das fürstlich hohenzollernsche Schloss trohnt auf einem Felsen über der Donau.

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Idyllischer Rastplatz

Unsere erste kleine Rast machen wir bereits zwischen Ennetach und Scheer. Dort finden wir einen idyllischen Platz mit einer Bank unter einem großen Baum, der uns Schatten spendet, obwohl die Sonne nicht scheint.

Die kleine Stadt Scheer liegt am westlichen Ende des oberen Donautals. Hier verlässt die Donau die Schwäbische Alb und bildet alsbald ein breiteres Tal.

Wir kommen durch Mengen, ein herausgeputztes Örtchen, welches von zahlreichen Fachwerkhäusern und Herrschaftshäusern geprägt ist. Ein Storchenpaar brütet auf dem Kirchendach. Überhaupt gibt es hier unglaublich viele Störche.

Die Landschaft ist heute relativ flach und weitläufig. Felder, Fluren, Wiesen, Weizen und Gemüsefelder wechseln sich ab und manchmal ist die Donau in Sicht. Wind ist heute kaum vorhanden. So schaffen wir die ersten 35km in etwas mehr als 2h Fahrzeit.

Das gemütliche Eiscafe Rialto in Riedlingen lädt zu einer Kaffeepause ein. Außer einem herrlichen italienischen Espresso genießen wir noch eine Schwarzwälder Kirschtorte und einen Bananensplit. Gut gestärkt fahren wir nochmal durch den Ort, um dann weiter den Donau-Radweg zu fahren.

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Prämonstratenserabtei Obermarchtal

Wir besichtigen eine ehemalige Prämonstratenserabtei in Obermarchtal, welche man sich mühsam erstrampeln muss, denn sie liegt auf einer steilen Anhöhe. Die Stuckornamente in der Klosterkirche sind schönster deutscher Barock. Sie ist die älteste Barockkirche Oberschwabens und wurde 2001 zum Münster erhoben.

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Camping auf dem Bauernhof

Kurz vor Rottenacker ein Schild an einem Bauernhof: “Zeltplatz mit Dusche und WC”. Wir biegen ab um zu schauen, wie es dort ist. Die nette Bäuerin sagt uns, wir könnten uns hinstellen, wo es uns am besten gefällt. Hier laufen überall Kaninchen frei herum. Die Schweine grunzen fröhlich aus dem Stall und es herrscht ein geschäftiges Treiben auf dem Hof. Denn der erste Schnitt muss in die Silos, bevor morgen der Regen fällt.

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Kalorien

Wir kochen Spagetti mit Erbsen, Karotten und Thunfisch. Es schmeckt zwar nicht, aber es wird uns für morgen Kraft geben. Habt ihr eine Idee was wir kochen könnten?


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Donau-Radweg Tag 2: Von Tuttlingen nach Sigmaringen

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Das Frühstück ist ‘schwäbisch sparsam’, aber wir haben etwas im Magen. An den Nebentischen sitzen zwei Radler-Pärchen jeweils mit einer hochziehenden Laufnase. Aufmerksam biete ich Ihnen ein Papiertaschentuch an, welches sie dankend ablehnen, um kurz darauf ein eigenes Taschenbuch zu verwenden. Endlich Ruhe.
Um den Kreislauf in Schwung zu bringen, fahren wir mal eben hoch auf die Ruine Honberg. Angeblich hat man von dort oben einen schönen Ausblick auf Tuttlingen. Oben angelangt ist das luftige Brötchen von heute morgen bereits aufgebraucht.
Es ist Samstag im Schwabenländle, und was macht der ordentliche Schwabe am Samstag? Richtig erraten … die Straße kehren! Überall wird fleißig der Besen geschwungen. Manche schaffe au am Häusle.

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Samstag = kehren

Landschaftlich ist dieser Abschnitt absolut einzigartig schön. Es übersteigt in höchstem Maße meiner Vorstellungskraft. Die Donau windet sich durch das wunderschöne Tal südlich der schwäbischen Alb. Auf dem Weg passiert man zahlreiche Schlösser, Klöster und Burgen, die Abtei Beuron und das mächtige Fürstenschloss Sigmaringen.

Wir fahren den Weg von West nach Ost und hatten große Hoffnung, immer Rückenwind zu haben. Weit gefehlt, auf der ganzen Strecke gibt es eine kräftige Brise von vorn. Abgesehen davon ist heute die hügeligste Etappe der ganzen Strecke.

Im Gasthaus Steinhaus in Hausen im Tal füllen wir unsere Kohlenhydratspeicher wieder auf. Womit? Natürlich mit Kaffee und Kuchen :-) … mittlerweile ist das schon zu einem Ritual geworden.

Überall sieht man Zeltlager mit großen Feuerstellen entlang des Weges. Pfadfinder, die den Wald vom Holz befreien, um abends ein großes Lagerfeuer zu machen.
Tolle Jugendlager, eines hatte sogar eine selbstgebaute Riesenrutsche.

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Pfadfinder Lager

Wir stellen fest, dass es entlang des Radweges unglaublich viele Sitzgelegenheiten und Rastplätze gibt. Vielleicht deshalb, weil auf diesem Abschnitt der Donau auch viel gepaddelt wird. Das erinnert uns an frühere Zeiten, als wir mit den Kindern und dem Kanu aktiv unterwegs waren. Wenn man das so sieht, hat man durchaus auch mal wieder Lust dazu.

Der Campingplatz liegt am Ortseingang von Sigmaringen. Wir schauen rein und er gefällt uns. Wir haben ein bisschen Sorge, dass es in der Nacht noch zu kalt ist, aber sehen viele andere todesmutige Camper und beschließen die Nacht hier zu verbringen.

Wir kommen mit den Pächtern in ein nettes Gespräch und outen unsere Herkunft über unseren Dialekt. Sie offerieren uns, dass ER aus Wiesloch und SIE aus Zuzenhausen kommt. Wie einige vielleicht wissen, stamme ich aus dem Nachbardorf Rauenberg. Die Welt ist klein.

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Wir schlagen unsere Stoffbehausung auf und gehen im Lokal auf dem Campingplatz noch lecker essen.

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Donau-Radweg Tag 1: Von Donaueschingen nach Tuttlingen

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Es kann losgehen

Die Sonne scheint, im Radio läuft die Seitenbacher Müsli Werbung. Beste Voraussetzungen für gute Laune. Richtung Karlsruhe 10km Stau, wir versuchen es über Heilbronn und es klappt mit nur etwas zäh fließendem Verkehr nach Donaueschingen zu kommen. Im Zentrum finden wir einen passenden Parkplatz. Im Café Hengstler lacht uns der Schwarzwälder Kirschkuchen an und wir kommen nicht umhin, die Kalorienbombe zu vernaschen. Unser S-Max mit den schwarz getönten Scheiben dient uns als Umkleidekabine. Satteltaschen drauf, Hänger angehängt und los geht’s. Nach 30.000 km Autofahren in diesem Jahr bin ich wirklich mal froh, auf dem Rad zu sitzen und lange kein Auto fahren zu müssen.

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Vermeintliche Donauquelle

Unser erster Stop ist an der Donauquelle. Böse Zungen behaupten die Donau fängt in Furtwangen an. Die Quelle ist momentan leider nur eine unschöne Baustelle.

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Brigach und Breg bringen die Donau zuweg

Wir sind hier spät angekommen und der Tag ist schon weit fortgeschritten. Es reicht heute für eine Schnuppertour entlang der sanften Schleifen des kleines Flüsschens. Bei Geisingen wird das Tal enger und die Landschaft immer eindrucksvoller. Hohe Kalkfelsen mit wildromantischen Zinnen verzieren das Tal. Die Donauversickerung zwischen Immendingen und Möhringen ist ein besonderes Naturschauspiel.

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Es läuft erstaunlich gut und wir sind binnen 3h bereits 42km weit gekommen. In Tuttlingen angekommen, entpuppt sich der Zeltplatz als einfache Rasenfläche. Duschen und Toiletten sind verschlossen. Es gibt auch keine Rezeption. Vermutlich ist das nur für Schulklassen oder angemeldete Jugendgruppen gedacht.

Schlussendlich landen wir dann doch im Hotel Rössle in Tuttlingen, denn der nächste Camping ist in weiter Ferne.

Im Gasthof Engel lassen wir uns herrlich verköstigen und fallen anschließend in unsere weichen Federn.

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Neues Abenteuer: Donau-Radweg

Wer unser Reise-Abenteuer verfolgen möchte, darf gerne gleich den Newsletter auf www.van-der-voorden.com bestellen. Wir freuen uns über jeden imaginären Mitfahrer.

Uns hat das Radfahren auf Rad-Fernwege gepackt. Es ist eine willkommene Abwechslung zum Wandern und ist der optimale Kompromiss zwischen Geschwindigkeit und Strecke.

Nachdem wir in den Jahren zuvor den Rhein-Radweg von der Quelle bis zur Mündung in die Nordsee abgefahren sind und letztes Jahr den Bodensee-Königsee-Radweg abgeradelt sind, wollen wir nun die Donau unter die Räder nehmen.

Wir starten morgen in Donaueschingen wo die Donauquelle aus dem Boden sprudelt und wollen mal sehen wie weit wir kommen. Wir haben 17 Tage Zeit und radeln einfach mal drauf los.

Die Vorbereitungen sind getroffen und unser Gerümpel inkl. Zeltausrüstung, Benzinkocher und Töpfe werden in die Packtaschen und im Einradanhänger verstaut. Kein Gepäcktransport, keine Hotels, sondern abenteuerliches Natur pur.

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Morgen feiern wir wahrscheinlich eine Stauparty, um nach Donaueschingen zu gelangen, denn morgen fangen in Baden-Württemberg auch noch die Pfingstferien an. Naja, irgendwie werden wir dort ankommen.

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Wir melden uns wieder. Bis dahin.

Neue CD: Edo Zanki Band “Body & Soul”

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Der großartige Musiker und Produzent Edo Zanki hat mit seiner Band ein hautnahes Studiokonzert gegeben und dabei eine Live-Doppel-CD aufgenommen. Ich hatte die Ehre, die Live-Atmosphäre für´s Booklet fotografisch einzufangen. Ich bin selbst sehr gespannt auf

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