Willkommen ~ Welcome!

Sehen lernen entwickelt das Bewusstsein, pflegt der Meister der fotografischen Künste Robert Häusser zu sagen. Diesen Rat versuche ich in meiner Arbeit als Fotograf umzusetzen und habe ihn zu meinem Credo gemacht. In diesem Sinne viel Spaß beim Sehen.

René van der Voorden

Wer sich für die Nutzung von Fotos interessiert kann hier mehr erfahren


Learn to see develops your awareness, maintains the master of photographic arts Robert Haeusser to say. That’s the advice I try to implement in my work as a photographer and I´ve made it to my credo. With this in mind, have fun with „seeing“.

René van der Voorden

 

2017 Madeira Impressionen

Die Insel Madeira gehört zu Portugal und trägt auch den Beinamen „Blumeninsel“ aufgrund der beeindruckenden Artenvielfalt und Schönheit. Viele Besucher der Insel buchen deshalb auch einen Wanderurlaub, um die einzigartige Natur Madeiras richtig bewundern zu können. So auch wir. Mit diesem Blogpost bekommst Du einen Einblick unserer Erfahrungen und einige fotografische Impressionen der Insel. Vielleicht macht es Dir ja ein wenig Lust, die wunderschöne Insel zu erkunden.


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25.10.2017 bewölkt, mild

Um 9:20 Uhr geht´s los mit dem Auto nach Frankfurt zum Flughafen. Beim Check-In stellt sich heraus, dass bei der Buchung etwas schief gelaufen sein muss. Da stehen wir nun, ohne Tickets und machen erstmal ein langes Gesicht. Die Freude über ein vermeintlich günstiges Ticket ist schnell verflogen, und den wohlverdienten Urlaub sehen wir davonschwimmen.

Wir haben jedoch großes Glück und bekommen im selben Flieger noch einen Flug. Zwar nicht zum selben Preis, aber immerhin kommen wir, wie geplant, nach Madeira.

In Frankfurt werden wir dann gleich nochmal auf die Probe gestellt. Auf dem frisch ausgestellten Boardingpass steht Halle A Gate 34. Jedoch werden in der Zwischenzeit Halle und Gate kurzfristig geändert in Halle B, Gate 3. Wer den Frankfurter Flughafen kennt, weiß wie lange dort die Wege sind. Wir haben noch 20 Minuten Zeit, um von A34 nach B3 zu laufen. Gerade in letzter Sekunde erreichen wir  das richtige Gate und springen in den Flieger. Der Flug ist jedoch angenehm ruhig. In Lissabon haben wir über eine Stunde Aufenthalt, bevor es weiter geht nach Madeira. Nach weiteren anderthalb Stunden erreichen wir die Insel. Nachdem wir die Koffer sicher in Empfang genommen haben, holen wir unseren Leihwagen und fahren in der Dunkelheit zum Hotel Residencial Prisma nach Macchico, das hoch in den Bergen liegt. Am Abend gibt´s Polvo (Tintenfisch) und Madeira Brot mit Knoblauch.

26.10.2017 sonnig, warm 24°C

Nach einem guten Frühstück um 9:00 Uhr machen wir uns auf in den Nord-Osten der Insel zur Abra-Bucht. Auf gut ausgebauten Treppenwegen geht es bergab und bergauf. Später wird der Weg zum felsigen Pfad in dieser einzigartigen kargen und einsamen Landschaft der schmalen Felszunge. Wir laufen circa 6 km hin und zurück, bis zum Haus der Naturparkverwaltung, eine kleine Oase mit Palmen, Tischen und Bänken. Rau, felsig und karg wirkt diese Landzunge. Den vulkanischen Ursprung der Insel kann man hier nachvollziehen. Rote und schwarze Gesteinsschichten ziehen sich den Weg entlang, die Vegetation wüstenhafte Kargheit. Auf dem Rückweg fahren wir noch zu einem Aussichtspunkt, wo man hinunter in eine Bucht blickt, die von einer korallen- bis dunkelroten vulkanischen Felswand umrahmt ist, durch die sich tiefschwarze Basaltgänge ziehen.

Tipp: Fotos anklicken um sie zu vergrößern! Mit dem x (rechts oben) kann der Vollbildfotobetrachter wieder geschlossen werden!

27.10.2017 sonnig, warm 29°C

Heute fahren wir weiter, und zwar ins Landesinnere nach Porto da Cruz auf 670 m Höhe, mit schönem Ausblick auf Meer und Gebirge. Von dort startet auch eine Levada-Wanderung Richtung Ribeiro Frio, wovon wir auch ein Stück bergauf laufen, aber wegen des starken Windes wieder

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2017 Alphabet-Chor @ Nationaltheater Mannheim

2017 Alphabet-Chor @ Nationaltheater Mannheim

POPKONZERT MIT DEM ALPHABET-CHOR

24. SEPTEMBER 2017 – 19:00

Im vollen Opernhaus wurde ein der Popkonzert der Extraklasse gegeben. Die Sopranistin Estelle Kruger, der Bassbariton Bartosz Urbanowicz und der Tenor Christopher Diffey waren hier ausnahmsweise in den Rollen der großen Popikonen der 80er und 90er Jahre zu sehen und kaum wieder zu

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2017 CD Joana – Susanne Back – Peter Grabinger als Gast Lydie Auvray „En Concert – Plaisir d´Amour – aber nicht nur …“

Kürzlich befand sich wieder eine wunderschöne Überraschung im Briefkasten.

Die wundervolle neue CD „EN CONCERT – Plaisir d´Amour – aber nicht nur …“
von Joana, Susanne Back, Peter Grabinger und als Gast Lydie Auvray.

Die CD ist ein LIVE-Mitschnitt aus dem CAPITOL Mannheim vom 19.10.2016
Fotos by René van der Voorden – Hier kann man alle Konzertfotos anschauen.

Die CD mit der Bestellnummer CDJ 030 kann bald hier bestellt werden:
CD-Vertrieb Mäule und Gosch, Adlerstraße 18, 70806 Kornwestheim
Telefon: 07154 / 6270, FAX: 07154 / 285 98
E-Mail: shop@schwabenpower.de
www.schwabenpower.de

WIE SICH’S FÜGTE …
Bei einer gemeinsamen Veranstaltung im CAPITOL 2014 wurde die ldee geboren. „Où sont les neiges d’antan?“ war nicht etwa die Frage, die sich Joana und Susanne stellten, sondern das Lied, das zu einem Gedankenaustausch inspirierte über Sprache, Chansons, Kultur unseres Nachbarlands und die deutsch-französische Freundschaft als Grundvoraussetzung für einvereintes, friedliches, freies Europa. Thorsten Riehle, der Chef des CAPITOL-Theaters und auch ein Freund Frankreichs, gab dann das Startsignal für eine Veranstaltungsreihe im Rahmen der jährlich stattfindenden deutsch-französischen Woche. Ein Titel wurde gefunden und mit Freude und Engagement machten sich Joana, Susanne und Peter an die Probenarbeit, die im April 2016 zur ersten Soirée führte: Noch im kleineren „Casino“ des CAPITOLs weil alle nicht annehmen konnten, dass der Abend innerhalb kürzester Zeit ausverkauft sein würde. Zum zweiten Abendkonzert wurde dann die wunderbare Akkordeonistin Lydie Auray begrüßt und – vive la chanson!

Diese CD ist ein Mitschnitt jenes erfolgreichen. stimmungsvollen zweiten Konzertes am 19. Oktober 2016 im großen Saal des CAPITOLs. Natürlich hatten nicht alle aufgeführten Chansons Platz auf diesem Silberling, auch musste der Beifall jeweils gekürzt werden. Nur einige Ansagen wurden behalten, die zwingend zu Lied gehörten, bei Übersetzungen oder geschichtlichen Einordnungen des Chansons.

Die Aufnahmen geben die begeisterte ATMOSPHÄRE des Abends wieder, der im poetischen Spannungsbogen VON Fantasie, Emotion, Erotik, Revolte, Melancholie; Revolte, Tristesse, Heiterkeit, und Hoffnung zum Fühlen, Denken, Erinnern und Freuen einlädt. „Tout commenca par une chanson“, sagt Beaumarchais. Beginnen Sie also mit dem Auflegen dieser CD “ ….et tout fint par une chanson“. Voila!

17. – 23.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Grado – Chillen – Resümee


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Wir haben die Qual der Wahl: Einerseits verlockend, an der Adria entlang weiter nach Venedig zu fahren. Andererseits haben wir einen super idyllischen Platz direkt am Strand. Die Beine würden gerne hier bleiben, der Kopf sagt „auf geht’s!“. Schlussendlich haben die Beine den Kopf überredet hier zu bleiben und noch ein paar Tage ganz entspannt Ferien zu machen.

Wir ergattern zwei Liegen, die wir direkt neben unser Zelt stellen dürfen. So können wir im Schatten unter den Bäumen liegen und auf den Strand und die blaue Adria schauen. Herrlich!

Hier verarbeiten wir die unendlich vielen Eindrücke unserer Reise bei genussvollen Spaziergängen am Strand, baden in der blauen Adria, kleinen Radausflügen in das nahegelegene Grado, viel Cappuccino, Latte Macchiato, Kaffee, Fisch, Meeresfrüchte und viel Nichtstun. Dafür nehmen wir uns die letzten vier vollen Tage Zeit. Anfangs fällt es uns noch schwer, aber man gewöhnt sich allmählich daran und findet schlussendlich sogar Gefallen daran, am Nichtstun. Sogar das schlechte Gewissen verfliegt, dass man in der Zeit noch locker bis Venedig hätte fahren können.

Letztlich sind wir ja nur Sonntagsfahrer und müssen kein gelbes Trikot verteidigen oder unseren Lebensunterhalt damit verdienen, insofern ist die Entscheidung für uns die Richtige.

Nach 4 Tagen ruhen müssen wir

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16.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Udine nach Grado


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64,59 km | Einweg-Strecke
Gesamtanstieg 212 Meter | Gesamtabstieg 320 Meter

Erkenntnis des Tages: Ziel erreicht

Im Bahnhof von Udine, genau gegenüber von unserer B&B Unterkunft, kaufen wir zwei Zugfahrkarten für unsere Fahrräder. In Deutschland konnte man das nicht aber hier klappt es problemlos für 7 € von Udine nach Venedig. Morgens machen wir unser Frühstück selbst. Alles ist vorhanden: Toast, Croissants, Eier, Kaffee, Saft und Joghurt.

Durch kleine Orte geht es heute sehr flach und mit extrem vielen Kurven und Abbiegungen weiter. In Tissano schreit eine holländische Familie mit erwachsenem Sohn, die gerade hinter uns her fährt „Koffiehuis!!!“, was soviel heißt wie Kaffeehaus und steuern direkt auf die kleine italienische Bar zu. Nach etwas Verzögerung und Beratung drehen wir nochmal um und tun es ihnen gleich.  Wir machen eine verdiente Pause bei Cappuccino und Latte Macchiato, denn es ist heute wieder sehr heiß.

Nach 28 km ist das Eingangstor Porta Udine vor Palmanova erreicht, die im Jahre 1593 als Festungsstadt für die Republik Venedig zum Schutz vor den Türken gegründet wurde. Davon zeugt heute nur noch die riesenhafte Piazza Grande (Foto) mitten in der Stadt.

Breite regelmäßige Straßen und die drei großen Stadttore blieben bis heute erhalten. Die äußeren drei Festungsringe bilden einen Stern mit 9 Zacken (Foto). Wir besuchen noch die Kathedrale, die zwischen 1615 und 1636 erbaut wurde.
Ein in schwarzweiß gehaltener, diagonal angeordneter, schachbrettartiger Boden, drei Chorkapellen und vier Seitenaltäre schmücken den einschiffigen säulenfreien Innenraum. Am öffentlichen Brunnen füllen wir unsere Flaschen auf und verlassen Portanova über das zweite Tor Porta Aquileia in dieselbe Richtung. Insgesamt führen drei Tore zur Stadt hinein bzw. hinaus.

In Cervignano steuern wir auf den großen Eurospar-Markt zu und versorgen uns für den Mittagssnack, den wir am nahegelegenen Flussufer gleich vertilgen. In Aquileia fährt man quasi direkt am Forum Romanum, einer römischen Ausgrabung, vorbei. Aquileia war eine große und wichtige Stadt im römischen Reich. Das Forum diente als Mittelpunkt des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Lebens.

Nach einigen weiteren Kilometern erreichen wir den 5,5 km langen Damm, der bis zu unserem Endziel, nach

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