Welcome & Willkommen!

„Sehen lernen entwickelt das Bewusstsein“, pflegt der Meister der fotografischen Künste Robert Häusser zu sagen. Diesen Rat versuche ich in meiner Arbeit als Fotograf umzusetzen und habe ihn zu meinem Credo gemacht. In diesem Sinne viel Spaß beim Sehen.

„Learn to see develops your awareness“, maintains the master of photographic arts Robert Haeusser to say. That’s the advice I try to implement in my work as a photographer and I´ve made ​​it to my credo. With this in mind, have fun with „seeing“.

René van der Voorden

Note:
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Nordseeküsten-Radweg Tag 3: Von Petten nach De Koog/Texel

Man kann sich kaum etwas Schöneres vorstellen als morgens um 6:30 Uhr von einem unaufhörlich quengelndem Kind geweckt zu werden.
Aber auch das tragen wir mit Fassung und stehen dafür einfach etwas früher auf. Hat den Vorteil, daß der Tag dafür etwas länger ist.
An der Rezeption gibt es Kaffee und einen großen Tisch, an dem wir unser Frühstück ausbreiten können.

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Frühstücksgelegenheit

Beste Voraussetzungen, den Tag zu beginnen. Bis Den Helder sind es durch die Dünen noch 30 km. Unfassbar schöne und abwechslungsreiche Natur mit tollen Ausblicken.

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Von der Aussichtsdüne

In meiner Vorstellung habe ich auf diesem Streckenabschnitt Industrie vor Augen, aber ich habe mich getäuscht. Genau das Gegenteil ist der Fall. Je nördlicher man kommt, umso schöner und abwechslungsreicher wird die Dünenlandschaft.
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Man fühlt sich hier einfach wohl. Die letzten paar Kilometer wird man direkt an die Küste geleitet.

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Geteerte Damm bis Den Helder

Ein immenser geteerter Damm ist nun unser Begleiter bis zum Fährhafen. Der Radweg führt direkt zum Ticketschalter für Fahrräder. Die Tickets kosten alles in allem 10 Euro.
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Auf der Fähre warten die Möwen schon auf etwas Essbares und kreisen zu Hunderten über die Köpfe der Menschen hinweg. Im Sturzflug fangen sie die Brotkrumen aus der Luft oder picken die Brotrinde den Menschen direkt aus der Hand.

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Hungrige Möwen

Riesige Vögel mit erstaunlicher Spannweite lassen den ein oder anderen Schreckmoment aufkommen.
Die Überfahrt dauert ca. 20 Minuten, dann strömen die Menschenmassen von Deck zurück zu ihren Fahrzeugen.
In Texel angekommen, fahren wir eine Schleife über Den Hoorn und kehren im gemütlichen Restaurant „Klif 12″ ein. Riesige Lümmelkissen liegen auf großen terrassenartigen Stufen in der Sonne und laden zum Verweilen ein.
Die nächste kulinarische Spezialität: „Uitsmijters met ham en kaas“

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Uitsmijters

… es sind eigentlich drei gewöhnliche Spiegeleier mit gekochtem Schinken und Käse, aber hier schmeckt es auf dem weichen Brot einfach ganz anders. Es ist unser Mittagessen. Es ist hier so schön – wir wollen nicht mehr weg.
Fast 2h später raffen wir uns auf und kurbeln noch die letzten 10 km nach De Koog. Dort finden wir einen Campingplatz mitten in den Dünen, unweit vom Meer entfernt.

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Unser Tarnzelt in den Dünen

Wir bauen schnell unser Zelt auf und nehmen das erste Bad in der Nordsee.

Herrlich erfrischend.
Anschließend machen wir noch einen ausgedehnten Spaziergang durch die Dünen, ins Dorf und über einen Weg am Strand wieder zurück zum Zelt.
Die untergehende Sonne lässt diesen wunderschönen Tag zu Ende gehen.

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Sonnenuntergang

cu 2morrow


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Nordseeküsten-Radweg Tag 2: Von Velsen-Zuid nach Petten

Die Nacht ist erstaunlich ruhig und wir schlafen wie die Murmeltiere.
Auch morgens hört man kaum etwas, obwohl die Zeltwiese voller Zelte steht. Wir frühstücken am Tisch neben unserem Zelt. Es setzt sich ein älteres holländisches Ehepaar zu uns an den Tisch. Wir frühstücken gemeinsam und erzählen uns gegenseitig von unseren Vorhaben. Sie wohnen in Zwolle und sind ein paar Tage zur Tochter nach Haarlem gefahren um zu babysitten. Ein Kurztrip mit dem Zelt über’s verlängerte Wochenende.
Unsere direkten Nachbarn sind auch schon auf. Sie sind mit drei Kindern unterwegs und ziehen auch noch einen großen blonden Hund im Anhänger hinterher.
Wir verabschieden uns und fahren nach ein paar hundert Metern auf eine Fähre, die uns über den Nordzeekanal bringt.

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Fähre über den Nordostzeekanal

Entweder war die Überfahrt gopratis oder wir sind versehentlich schwarz gefahren. Jedenfalls haben wir nichts bezahlt.
In Wijk aan Zee kaufen wir unser 2. Frühstück ein, welches wir auf dem Dorfplatz verzehren. Wenn man mit Hunger einkaufen geht ist die Essensauswahl immer sehr groß und die Gepäcktaschen überfüllt.
Weiter geht die Fahrt durch die „Duin en Strandwalroute“. Ein riesiges Naturreservat, das einer hügeligen Mondlandschaft
gleicht.

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In den Dünen

Die Vegetation ist hier eher trocken und karg. Dörrige Büsche, vertrocknete Bäume und Gräser auf den sandigen Hügeln so weit das Auge reicht.
In Egmond aan Zee im Restaurant „Zonnig Zuid“ sitzen wir urig und bequem und bestellen Pannenkoeken und einen Kaffee.

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Zonnig Zuid in Egmond aan Zee

Ich stelle fest, wir essen mehr als wir fahren. Das Kaloriengleichgewicht ist total außer Balance.
Ab Egmond aan Zee ist die Dünenlandschaft aufregend schön, hügelig und sehr abwechslungsreich.

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Radwege in den Dünen

Das Grün ist hier saftiger. Hin und wieder durchfahren wir einen Kiefernwald und genießen den herrlichen Duft. Ein Hauch von Süd-Frankreich’s Atlantikküste kommt uns in doe Nase.

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Pferde am Radweg

Unterwegs begegnen wir Wasserbüffeln und Pferden in freier Wildbahn.

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Wasserbüffel in freier Wildbahn

Die höchsten Dünen sind bis zu 50 Meter hoch, so dass die Strecke nicht ganz ohne Anstrengung zu fahren ist. Die letzten paar Kilometer fährt man parallel zu einer wuchtigen Düne namens „Hondsbossche Zeewering“. Hier sind die Radwege wieder genauso breit wie die Autostraße.

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Breite Radwege wie Straßen

Ein Paradies für Radfahrer.
Die heutige Etappe kann man durchaus eine Genusstour nennen. Wir schämen uns auch nicht, nach knapp 60km einen Zeltplatz aufzusuchen. Vorher gibt’s noch die legendären Patat speciaal (Pommes mit Mayo, Ketchup und Zwiebeln) mit Frikandel und Loempia (Flühlingslolle). Fettgebackene holländische Köstlichkeiten, nichts für Gesundheitsbewusste, aber ein muss für Hollandfans.
Nach dem Zeltaufbau klettern wir noch die hohe Hausdüne hinauf und genießen den schier endlosen Rundumblick auf’s Meer und ins Landesinnere.

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Hohe Düne in Petten

In der Ferne kann man Den Helder erahnen. Von dort aus werden wir morgen auf die Insel Texel übersetzen.

Weltrusten en tot morgen!


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Nordseeküsten-Radweg Tag 1: Von Wassenaar nach Velsen-Zuid

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Wir haben uns in der Nacht sehr bemüht keinen Krach zu machen und unser Zelt so leise wie möglich aufzubauen, damit wir unsere Zeltnachbarn nicht aufzuwecken. Das entpuppte sich als Fehler, denn mitten in der Nacht kommen unsere Nachbarn erst nach Hause, gröhlen, lachen und wecken uns wieder auf. Mittlerweile sind wir aber darin geübt, uns wieder in den Schlaf zu meditieren, trotz Krach.
Wir schlafen heute etwas länger, weil die Sonnenstrahlen nicht durch die Bäume hindurch kommen, um das Zelt aufzuheizen.
Wir haben nichts zu frühstücken dabei, also müssen wir uns etwas zu essen suchen. Wir fahren nach Wassenaar. Auf dem Weg dorthin fällt auf, dass die Radwege fast so breit sind wie die Baumalleestraßen.

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Radwege so breit wie Straßen

Der Radweg hat sogar einen Mittelstreifen, während man auf der Straße teilweise darauf verzichtet. Uns kommen Räder entgegen, die man in unserer Gegend vergeblich sucht: Bakfietsen, sind teils E-betriebene Räder, deren hinterer Teil einem normalen Rad gleicht. Vor dem Lenker befindet sich ein riesiger, bis fast zum Boden reichender Holzbehälter mit Sitzbänken für die Kinder. Man hat quasi die Kinder in einer Reihe vor sich sitzen und sie können schön aus dem großen Kübel schauen. Vor dem Behälter befindet sich das lenkbare Vorderrad.
Wir begegnen einem Tandem, bei dem die hintere Person über die vordere Person schauen kann, weil der vordere Teil des Rades einem Liegerad gleicht. Dann ein Rad, bei dem die Taschen vom Hinterrad bis zum Vorderrad reichen, um die Waden des Fahrers herum. Im vorderen Bereich der Taschen sitzen rechts und links zwei kleine Kinder. Viele Räder haben vorne riesige Ablageflächen, die unterschiedlich genutzt werden.

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Räder mit Kisten

Die Einen haben einen großen Klappbehälter darauf befestigt, die anderen einen Heineken-Bierkasten. So könnte man stundenlang fortfahren.
Wir kommen nach Wassenaar hinein und hören in der Ferne eine typische holländische Drehorgel.

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Opa Wim Gedächtnisorgel

Eine solche Drehorgel zieht mich immer wie ein Magnet an. Kindheitserinnerungen werden da wieder wach. Erinnerungen an meinen Opa „Wim“. Mein Lieblingsopa aus Holland, der mich überall mit dem Rad oder zu Fuß mitnahm. Vor jeder Drehorgel blieb er zu Lebzeiten immer lange stehen und lauschte der Musik. Er sog die Musik förmlich in sich auf. Seine Gedanken schwelgten in anderen Sphären. Genau so geht es mir heute auch. Ich komme nicht mehr weg von der kraftvoll und wohlklingenden Orgel, die sogar ein Akkordeon komplett automatisch bespielt. Ein Wunderwerk der Mechanik. Meine Gedanken waren immerzu bei meinen geliebten Opa. Unweigerlich kann ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten. Rest in Peace, lieber Opa. Irgendwann machen wir wieder eine schöne Radtour zusammen von Rotterdam nach Scheveningen und wieder zurück. So wie früher!
In Hörweite der Orgel finden wir unser Frühstück im „Broodje bij de molen“ was soviel heißt wie „Brot bei der Mühle“. In Sichtweite ist sie zu sehen; wunderschön hergerichtet.

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Windmühle in Wassenaar

An den Nachbartisch stolpert ein älterer, gut gekleideter Herr. Er überspielt den Einfall mit einem freundlichen Lächeln und einem flotten passenden Spruch. Wir unterhalten uns über dies und das.
Die Fahrt geht heute überwiegend durch die abwechslungsreiche Dünenlandschaft.

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Rehe in den Dünen

Auch so kommt hier der ein oder andere Höhenmeter zusammen, denn es geht ständig auf und ab. In Nordwijk eine Bude auf zwei Rädern, an der wir nicht so schnell vorbeikommen.

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Snackbude

Es gibt Kibbeling mit Frites und ein Matjesbrötchen mit Zwiebeln. An der Bude sind Schilder mit der Aufschrift „Hüte Dich vor den Möwen“. Erfolgreich verteidigen wir unseren Snack vor den Möwenangriffen.
Die Strecke bis nach Zandvoort sind wir bereits vor 2 Jahren geradelt und wir erinnern uns an einige Teilstrecken. Im Strandpavillion „Surfer’s Paradise“ genehmigen wir uns Kaffee und Kuchen in sonniger Beachboys-Atmosphäre.

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Surfer's Paradise

Noch ungefähr 20km cruisen wir, bis kurz vor Ijmuiden. Unterwegs kaufen wir bei Albert Hijn noch etwas zum Abendessen. Die Küche bleibt heute kalt. In Velsen-Zuid gehen wir auf den Campingplatz, laden in der Rezeption noch alle Geräte, weil es sonst auf der Zeltwiese keinen Strom gibt.
Momentan liegen wir im Zelt und lesen und schreiben. Um uns herum toben gefühlte 100 Kinder.
Eines davon durchbricht schon fast unsere Zeltwand. Um 22.00 Uhr wird das große Lagerfeuer inmitten der Zeltwiese eröffnet.

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Lagerfeuer auf der Zeltwiese

Wir sind sehr gespannt auf die Nachtaktivitäten.

Gute Nacht, Freunde. :-)


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Nordseeküsten-Radweg: Die aufregende Anreise mit der Bahn

Wir stehen rechtzeitig auf, frühstücken dennoch unausgiebig, und wollen Sabine’s Rad holen. Erste Überraschung, jemand hat sich am Sicherheitsschloss zu schaffen gemacht und die Schlüsseleinführung verbogen. Die erste Viertelstunde unserer Sicherheitsstunde war verbraucht. Als wir den Anhänger an meine Spezialsteckachse hängen wollen, geht das Schloss nicht zu. Die Aufhängung ist verbogen. Eine weitere Viertelstunde geht drauf, um die Aufhängung wieder gängig zu machen. Dann stelle ich fest, dass der Radanhänger einen Platten hat. Wieder 15 Min. weg. Beim Aufpumpen stelle ich fest, dass wohl irgendwo der komplette Inhalt meiner Reparaturtasche gestohlen wurde, inkl. der neuen Luftpumpe. So langsam werden wir nervös, denn eine Panne unterwegs würde unseren Plan komplett durcheinander werfen. Mehr darf jetzt wirklich nicht passieren, sonst wird es eng.
Wir schwingen uns auf die Räder und fahren dafür ein bisschen schneller und den direkten, unschönen Weg entlang der Rhenaniastraße im Industriegebiet.
Wir kommen gerade rechtzeitig an, um noch schnell ein Selfie vor dem Hbf zu machen und uns mit Reiseverpflegung zu versorgen.

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Am Hauptbahnhof Mannheim

Dann der nächste Schock. Der Aufzug am Bahnsteig trägt das Schild „vorrübergehend defekt“. Vor der Treppe stehen alleinstehende Frauen mit Rucksack und Kinderwägen. Alte Damen mit schwerem Gepäck und wir mit unseren bepackten Rädern.
Wieder Hektik. Alle Satteltaschen und Anhänger ab. Zuerst den Frauen geholfen, dann unser Gepäck und die Räder hinauf. Die Frau mit Kind und Rucksack paßt in der Zwischenzeit auf unser Hab und Gut auf, bis alle Einzelteile oben sind.
Auf der Tafel geschaut, an welcher Stelle unser Wagen hält. Es wird 11:39 Uhr und an der Tafel steht ein Zug mit Ankunftszeit 11:42 Uhr. Was ist los? Warum kommt unser Zug nicht? Panik 2.0. Schnell einen Zugbegleiter gefragt. Ich weiß die Zugnummer nicht auswendig, renne nochmal zur Infotafel. In diesem Augenblick kommt Sabine stahlend auf mich zu und kichert: „Ich habe mich verguckt, der Zug kommt erst eine Stunde später!“
Ich weiß in diesem Augenblick nicht genau, ob ich mich freuen oder ärgern soll. Ich habe mich vorsichtshalber für freuen entschieden.
Ein Wunder geschieht, der Zug fährt pünktlich ein. Auch der Wagon steht da wo er laut Plan stehen soll. Das passiert nicht alle Tage. Wir haben unsere Sachen auch schon mal durch den Zug schleppen müssen. Dies bleibt uns wenigstens erspart.

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Das Fahrradabteil im IC


In Mainz dann die Durchsage „Der Zug muss wegen eines Brandes auf der Bahnstrecke auf eine andere Strecke und wird eine Verspätung von ca. 27 Minuten haben. Ok, dann ist unser Anschlusszug auf jeden Fall mal weg.
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Blick aus dem Zug

Wir steigen in Münster aus und suchen unseren nächsten Anschluss im Richtung Enschede. Am Bahnsteig spricht mich ein freundlicher Herr auf mein GPS-Gerät an und wir philosophieren ein wenig über unsere Geräte. Sie sind heute von Würzburg mit dem Zug hierher gefahren und wollen den Abschnitt des Nordseeküsten-Radweg ab Emden fahren. Als er uns fragt woher wir kommen, ein lautes „AUS MAAANNEEEM … da habe ich zwei Kinder wohnen und beide sind im Dunstkreis der Popakademie tätig“. Ich frage „Sind die Kinder Musiker“, er antwortet: „Ja, mein Sohn und meine Tochter sind inzwischen ziemlich bekannte Musiker geworden!“ Ich sage, dass ich desöfteren Musiker und Bands fotografiere, vielleicht kenne ich sie ja. Als er dann die Namen „Moritz Müller und Lisa Müller“ sagt war auf einmal alles klar. Beide hatte ich schon vor meiner Linse. Lisa kennt man von „The Wright Thing“ und Moritz Müller habe ich zusammen mit Ali Neander / Hellmut Hattler in Speyer gehört. Für mich ist Moritz einer der besten Schlagzeuger Deutschlands. Wobei ein Konzertbesuch seiner Band „Intersphere“ immer noch auf meinem Wunschzettel steht. Als er mich nach meinem Namen fragt, und ich ihn erwähne, war wiederum für Papa Müller alles klar. Die Welt ist ein Dorf.
Wir verabschieden uns, wünschen uns gegenseitig eine unfallfreie Radtour und steigen in die Regionalbahn nach Enschede ein. Die Fahrt nimmt ca. 75 Minuten in Anspruch.
In Enschede steigen wir nochmal um in den IC nach Den Haag. 2,5h dauert nochmal der Spaß. Um 22.15 Uhr steigen wir schlussendlich aus dem Zug und radeln noch zum nächsten Campingplatz „Duinhorst“ nach Wassenaar.

Um 22:45 Uhr ist die Rezeption immer noch besetzt und der Rezeptinist trotz der fortgeschrittenen Zeit immer noch bei bester Laune. Wir schleichen uns auf den Campingplatz, bauen unser Zelt leise und hurtig auf, schicken den Reisebericht in die Cloud und begeben uns um 23:45 Uhr in den Schönheitsschlaf. Bonne nuit!


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Nordseeküsten-Radweg: Es ist wieder soweit …

Sommerzeit, Urlaubszeit!

Es wird Euch sicherlich nicht wundern, aber wir sind ab morgen wieder mit den Reise-Rädern unterwegs, während unsere erwachsene Jugend das Haus hütet. Die Alpen wollten wir eigentlich überqueren von Donaueschingen nach Venedig auf der Via Claudia Augusta, aber das scheidet nun leider mangels Vorbereitungszeit aus. Die Alternative dazu: Flachetappen und Urlaubsfahrt entlang der Nordseeküste mit Inselhopping. Wir wollen anfangen, wo wir mit dem Rhein-Radweg im vorletzten Jahr aufgehört haben. In Leiden/NL starten wir mit hoffentlich viel Rückenwind, denn kräftiger Gegenwind kann noch viel gemeiner sein, als eine Bergetappe. Dieses Mal wollen wir es wirklich sehr locker angehen lassen. Deshalb ist auch nicht sicher, ob wir jeden Tag einen Bericht von der Leine lassen, denn wir werden an verschiedenen Orten sicherlich auch mal einen Tag oder zwei länger bleiben, um die Seele etwas baumeln zu lassen. Schließlich haben wir auch Urlaub und wollen auch mal die Füße in die Luft oder ins Meer strecken oder unsere schneeweiße Haut mit UV-Licht bestrahlen lassen.
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Apropos Versicherung … wenn Ihr mal einen kompetenten, unaufdringlichen und sympathischen Ansprechpartner braucht, so kann ich Euch nur Einen empfehlen: Timo van der Voorden; unser Jüngster zählt zu den Besten seines Fachs. Gebt ihm spaßeshalber mal Euren Versicherungsordner und lasst Preise und die dazugehörigen Leistungen vergleichen. Ihr werdet staunen was da alles möglich ist, ganz im Ernst jetzt!  Aber das nur mal ganz nebenbei.

Wir freuen uns wieder auf viele virtuelle Mitreisende.

René & Sabine

 

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