Willkommen ~ Welcome!

Sehen lernen entwickelt das Bewusstsein, pflegt der Meister der fotografischen Künste Robert Häusser zu sagen. Diesen Rat versuche ich in meiner Arbeit als Fotograf umzusetzen und habe ihn zu meinem Credo gemacht. In diesem Sinne viel Spaß beim Sehen.

René van der Voorden

Wer sich für die Nutzung von Fotos interessiert kann hier mehr erfahren


Learn to see develops your awareness, maintains the master of photographic arts Robert Haeusser to say. That’s the advice I try to implement in my work as a photographer and I´ve made it to my credo. With this in mind, have fun with „seeing“.

René van der Voorden

 

Reiseberichte & Impressionen: Ein Überblick


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Herzlich Willkommen auf unserem Reisblog

Ab der Begehung des Jakobsweges Teil 2 haben wir angefangen Reiseberichte und Impressionen in unserem Blog festzuhalten. Teils sind es komplette Reiseberichte, Konzertreisen, oder Foto-Impressionen aus nahen & fernen Ländern.


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Hier eine Übersicht:

2011 – Wanderung: Jakobsweg Camino Francés von Leon nach Santiago de Compostela Teil 2

2011 – Urlaub: Usedom & Rügen Impressionen

2012 – Wanderung: Querweg / Schwarzwald (Von Freiburg nach Konstanz)

2012 – Wanderung: Neckarsteig / Odenwald (Von Heidelberg nach Bad Wimpfen)

2012 – Radreise: Rheinradweg (Von Andermatt nach Mannheim)

2012 – Konzertreise: Malaysia & China (Quadro Nuevo) Impressionen in Farbe und Schwarzweiß

2013 – Radreise: Rheinradweg von Mannheim nach Katwijk

2014 – Radreise: Bodensee-Königsee-Radweg von Lindau bis zum Königsee

2014 – Wanderung: Cinque Terre Impressionen

2014 – Rundreise: Comer See Impressionen

2015 – Radreise: Donau-Radweg von Donaueschingen nach Wien

2015 – Radreise: Nordseeküsten-Radweg von Den Haag nach Wilhelmshafen

2016 – Rundreise: Mexiko & Kuba Rundreise

2016 – Radreise: Mosel-Radweg von Metz nach Koblenz

2016 – Radreise: Via Claudia Augusta von Donauwörth nach Verona

2017 – Konzertreise: Flying Carpet Project mit Quadro Nuevo & Cairo Steps (Ägypten)

2017 – Wanderung: Jakobsweg Caminho Português von Porto nach Santiago de Compostela

2017 – Radreise: Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Villingen-Schwenningen nach Grado


In Planung für 2017: Madeira

2017 CD Joana – Susanne Back – Peter Grabinger als Gast Lydie Auvray „En Concert – Plaisir d´Amour – aber nicht nur …“

Kürzlich befand sich wieder eine wunderschöne Überraschung im Briefkasten.

Die wundervolle neue CD „EN CONCERT – Plaisir d´Amour – aber nicht nur …“
von Joana, Susanne Back, Peter Grabinger und als Gast Lydie Auvray.

Die CD ist ein LIVE-Mitschnitt aus dem CAPITOL Mannheim vom 19.10.2016
Fotos by René van der Voorden – Hier kann man alle Konzertfotos anschauen.

Die CD mit der Bestellnummer CDJ 030 kann bald hier bestellt werden:
CD-Vertrieb Mäule und Gosch, Adlerstraße 18, 70806 Kornwestheim
Telefon: 07154 / 6270, FAX: 07154 / 285 98
E-Mail: shop@schwabenpower.de
www.schwabenpower.de

WIE SICH’S FÜGTE …
Bei einer gemeinsamen Veranstaltung im CAPITOL 2014 wurde die ldee geboren. „Où sont les neiges d’antan?“ war nicht etwa die Frage, die sich Joana und Susanne stellten, sondern das Lied, das zu einem Gedankenaustausch inspirierte über Sprache, Chansons, Kultur unseres Nachbarlands und die deutsch-französische Freundschaft als Grundvoraussetzung für einvereintes, friedliches, freies Europa. Thorsten Riehle, der Chef des CAPITOL-Theaters und auch ein Freund Frankreichs, gab dann das Startsignal für eine Veranstaltungsreihe im Rahmen der jährlich stattfindenden deutsch-französischen Woche. Ein Titel wurde gefunden und mit Freude und Engagement machten sich Joana, Susanne und Peter an die Probenarbeit, die im April 2016 zur ersten Soirée führte: Noch im kleineren „Casino“ des CAPITOLs weil alle nicht annehmen konnten, dass der Abend innerhalb kürzester Zeit ausverkauft sein würde. Zum zweiten Abendkonzert wurde dann die wunderbare Akkordeonistin Lydie Auray begrüßt und – vive la chanson!

Diese CD ist ein Mitschnitt jenes erfolgreichen. stimmungsvollen zweiten Konzertes am 19. Oktober 2016 im großen Saal des CAPITOLs. Natürlich hatten nicht alle aufgeführten Chansons Platz auf diesem Silberling, auch musste der Beifall jeweils gekürzt werden. Nur einige Ansagen wurden behalten, die zwingend zu Lied gehörten, bei Übersetzungen oder geschichtlichen Einordnungen des Chansons.

Die Aufnahmen geben die begeisterte ATMOSPHÄRE des Abends wieder, der im poetischen Spannungsbogen VON Fantasie, Emotion, Erotik, Revolte, Melancholie; Revolte, Tristesse, Heiterkeit, und Hoffnung zum Fühlen, Denken, Erinnern und Freuen einlädt. „Tout commenca par une chanson“, sagt Beaumarchais. Beginnen Sie also mit dem Auflegen dieser CD “ ….et tout fint par une chanson“. Voila!

17. – 23.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Grado – Chillen – Resümee


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Wir haben die Qual der Wahl: Einerseits verlockend, an der Adria entlang weiter nach Venedig zu fahren. Andererseits haben wir einen super idyllischen Platz direkt am Strand. Die Beine würden gerne hier bleiben, der Kopf sagt „auf geht’s!“. Schlussendlich haben die Beine den Kopf überredet hier zu bleiben und noch ein paar Tage ganz entspannt Ferien zu machen.

Wir ergattern zwei Liegen, die wir direkt neben unser Zelt stellen dürfen. So können wir im Schatten unter den Bäumen liegen und auf den Strand und die blaue Adria schauen. Herrlich!

Hier verarbeiten wir die unendlich vielen Eindrücke unserer Reise bei genussvollen Spaziergängen am Strand, baden in der blauen Adria, kleinen Radausflügen in das nahegelegene Grado, viel Cappuccino, Latte Macchiato, Kaffee, Fisch, Meeresfrüchte und viel Nichtstun. Dafür nehmen wir uns die letzten vier vollen Tage Zeit. Anfangs fällt es uns noch schwer, aber man gewöhnt sich allmählich daran und findet schlussendlich sogar Gefallen daran, am Nichtstun. Sogar das schlechte Gewissen verfliegt, dass man in der Zeit noch locker bis Venedig hätte fahren können.

Letztlich sind wir ja nur Sonntagsfahrer und müssen kein gelbes Trikot verteidigen oder unseren Lebensunterhalt damit verdienen, insofern ist die Entscheidung für uns die Richtige.

Nach 4 Tagen ruhen müssen wir

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16.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Udine nach Grado


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64,59 km | Einweg-Strecke
Gesamtanstieg 212 Meter | Gesamtabstieg 320 Meter

Erkenntnis des Tages: Ziel erreicht

Im Bahnhof von Udine, genau gegenüber von unserer B&B Unterkunft, kaufen wir zwei Zugfahrkarten für unsere Fahrräder. In Deutschland konnte man das nicht aber hier klappt es problemlos für 7 € von Udine nach Venedig. Morgens machen wir unser Frühstück selbst. Alles ist vorhanden: Toast, Croissants, Eier, Kaffee, Saft und Joghurt.

Durch kleine Orte geht es heute sehr flach und mit extrem vielen Kurven und Abbiegungen weiter. In Tissano schreit eine holländische Familie mit erwachsenem Sohn, die gerade hinter uns her fährt „Koffiehuis!!!“, was soviel heißt wie Kaffeehaus und steuern direkt auf die kleine italienische Bar zu. Nach etwas Verzögerung und Beratung drehen wir nochmal um und tun es ihnen gleich.  Wir machen eine verdiente Pause bei Cappuccino und Latte Macchiato, denn es ist heute wieder sehr heiß.

Nach 28 km ist das Eingangstor Porta Udine vor Palmanova erreicht, die im Jahre 1593 als Festungsstadt für die Republik Venedig zum Schutz vor den Türken gegründet wurde. Davon zeugt heute nur noch die riesenhafte Piazza Grande (Foto) mitten in der Stadt.

Breite regelmäßige Straßen und die drei großen Stadttore blieben bis heute erhalten. Die äußeren drei Festungsringe bilden einen Stern mit 9 Zacken (Foto). Wir besuchen noch die Kathedrale, die zwischen 1615 und 1636 erbaut wurde.
Ein in schwarzweiß gehaltener, diagonal angeordneter, schachbrettartiger Boden, drei Chorkapellen und vier Seitenaltäre schmücken den einschiffigen säulenfreien Innenraum. Am öffentlichen Brunnen füllen wir unsere Flaschen auf und verlassen Portanova über das zweite Tor Porta Aquileia in dieselbe Richtung. Insgesamt führen drei Tore zur Stadt hinein bzw. hinaus.

In Cervignano steuern wir auf den großen Eurospar-Markt zu und versorgen uns für den Mittagssnack, den wir am nahegelegenen Flussufer gleich vertilgen. In Aquileia fährt man quasi direkt am Forum Romanum, einer römischen Ausgrabung, vorbei. Aquileia war eine große und wichtige Stadt im römischen Reich. Das Forum diente als Mittelpunkt des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Lebens.

Nach einigen weiteren Kilometern erreichen wir den 5,5 km langen Damm, der bis zu unserem Endziel, nach

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15.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Gemona nach Udine


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58,84 km | Einweg-Strecke
Gesamtanstieg 350 Meter | Gesamtabstieg 461 Meter

Erkenntnis des Tages: Rücksichtslosigkeit ohne Grenzen

Gestern Abend nach 21:45 Uhr Uhr kommt noch ein deutsches Ultraspezialisten-Pärchen mit einem knatternden Auto auf den Campingplatz gefahren und parkt unmittelbar neben unserem Zelt. Wir liegen bereits im Schlafsack und wollen gerade die Äuglein für den gepflegten Schönheitsschlaf schließen, aber das bleibt zunächst nur Wunschvorstellung. Die Karre wird nach lauter und langer Diskussion, ob das Auto denn so richtig steht, erst noch 2x umgeparkt. Also Türen gehen auf, schlagen laut zu, dass die Erde bebt. Die Dreckskarre wird angeschmissen und pustet erstmal ordentlich Abgase in unser Zelt. Auto wird umgeparkt, aber wieder unmittelbar an unserem Zelt. Wieder Diskussion, nochmal dasselbe Spiel von vorne. Auf dem Campingplatz ist es sonst mucksmäuschenstill, aber die Beiden machen einen Krach für 10 Personen und 3 Karren. Scheinbar haben die beiden Plagegeister auch nur sehr begrenzt der berühmten grauen Masse im Kopf, denn ständig wird die Heckklappe

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14.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Pontebba nach Gemona


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47,69 km | Einweg-Strecke
Gesamtanstieg 875 Meter | Gesamtabstieg 1.223 Meter

Erkenntnis des Tages: Immer schön, wenn man Reisegefährten wieder und wieder trifft

Wir bekommen unser Frühstück direkt ans Bett serviert – zumindest fast – sie bringen das Frühstück in unsere Wohnung. 2 Brötchen mit Butter und selbstgemachter Früchte-Marmelade, Himbeersaft und Kaffee. Toller Service für 25 € pp.

Zunächst fahren wir zum Grenzstein Österreich-Italien, der allerdings nur bis 1918 Bestand hatte. Jetzt hat er nur noch symbolischen Wert, den die Grenze Österreichs wurde nach dem ersten Weltkrieg weiter in den

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