Etappe 11: Von Bamlach nach Rheinhausen

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Etappe 11: Von Bamlach nach Rheinhausen
Rheinhausen, Germany

Rheinhausen, Germany


Oh Wunder, wir werden durch die Sonne geweckt. Hurra! Zuerst packen wir unsere Sachen im Zelt zusammen. Die Plane und das Außenzelt werfen wir über einen Busch. Das Innenzelt hängen wir an einen Baum, damit alles mal richtig durchtrocknen kann, während wir im Bistro frühstücken. Danach packen wir alles wieder auf unsere Räder und fahren den Berg hinunter an den Rhein.
Anfangs ist der Radweg immer noch schwer zu fahren, aber je wärmer es wird, umso härter wird die Sand/Schotterpiste und desto leichter rollen die Räder. Die Streckenführung des Rheinradweges ist fast ausnahmslos auf dem Damm entlang. Beinahe schnurstracks gerade und nahezu immer parallel am Rhein entlang. 95 Prozent des Weges Schotter. Mal fahren wir durch Waldstücke, mal sind es offene Strecken auf dem Damm. Sehr monoton im positiven Sinne, denn es gibt unterwegs nichts anzusehen oder zu fotografieren, da es fast immer gleich aussieht. Also fahren wir sehr gleichmäßig einen 20 km/h Schnitt und sind nach etwas über zwei Stunden Fahrzeit schon 45 km weitergekommen. In Breisach legen wir dann eine vorgezogene Kaffeepause ein. Die Weiterfahrt nach Rheinhausen ist fast genauso wie die erste Hälfte der Strecke. Also volle Fahrt voraus und lange und gleichmäßig kurbeln.
Unterbrochen wird die gleichmäßige Fahrt durch eine Schrecksekunde. Sabine fährt ca. 100 Meter vor mir und ich kann von Weitem beobachten, wie sie einen Haken schlägt und plötzlich auf dem Boden liegt. Ich düse zu ihr und das rechte Knie ist aufgeschürft und blutet. Mit der Wasserflasche habe ich erst mal den groben Schutz entfernt.
Ich krame schnell das Erste Hilfe Set aus der Satteltasche, um mit einer Kompresse und Beta-Isadona die Wunde zu desinfizieren. Die rechte Handinnenfläche ist auch etwas angeschwollen. Eine Kühlung der Hand im kalten Rheinwasser lindert die Schmerzen.
Nachdem sich der erste kleine Schock gesetzt hat, frage ich Sabine was passiert ist. Sie wollte einer Schlange ausweichen, die den Radweg überquert hat. Durch das Ausweichmanöver und dem starken Bremsen auf Schotter ist das Resultat: Sturz und Verletzung!

Merke: Auf Schotter entweder bremsen ODER ausweichen. Niemals beides gleichzeitig, zumindest nicht beherzt.

Sabine ist aber hart im Nehmen und steigt kurze Zeit später wieder auf den Bock und fährt weiter. Im Nachhinein ärgert sie sich darüber, dass sie die Schlange nicht einfach mit den Reifen in der Mitte zerteilt hat. Sie mag eh keine Schlangen. 😉

Rheinhausen liegt kurz vor Rust und es gibt keine Campingplätze in der Nähe. Wir nehmen ausnahmsweise ein Zimmer im Gästehaus ‚zur offenen Tür‘. Sehr schönes Zimmer mit eigener Dusche 🙂

Im Restaurant Hechinger, nehmen wir zwei Gockel zu uns. Chili-Gockel und Curry-Gockel. Der Wirt hat sich auf die Zubereitung von Gummiadlern in verschiedenen Geschmacksrichtungen spezialisiert. Das kann er und das ist wirklich gut.

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van der Voorden PHOTOGRAPHY
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