Etappe 19: von Biebernheim nach Remagen

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Etappe 19: von Biebernheim nach Remagen
Remagen, Germany

Remagen, Germany


Briiiiiiiiiiing. 7.45 Uhr. Unsere Isomatten sind beide nicht mehr dicht. Vielleicht könnte man besser schlafen, wenn sie nicht leck wären. Die Züge im Rheintal fahren auch nachts in kurzen Abständen. Entsprechend faltig sehen unsere Gesichter am Morgen aus. Nach dem Frühstück sehen wir aber schon wieder besser aus. Nach dem Duschen wie frisch geboren. Langsam habe wir uns wieder eingespielt. Die Handgriffe sitzen immer besser und man muss nicht mehr viel Worte verlieren um alles einzuräumen. Das ist gut, denn wenn der Hahn kräht wollen wir Beide am liebsten unsere Ruhe haben. Heute ist es teils sonnig und bewölkt bei angenehmen Temperaturen. Heute wollen wir mal ein bisschen Strecken machen. Nicht übertreiben aber auch nicht den Tag vertrödeln. Die Sattelschmerzen werden immer besser, die Kondition auch. Die Muskeln spielen auch mit. Mein Auafuß wird auch täglich besser, warum also nicht. Unser Zielcamping liegt heute in Remagen. Zunächst geht der Radweg eine ganze Weile an der Bundesstraße entlang. Wir kommen durch Bad Salzig und Boppard. Dort füllen wir unsere Wasservorräte auf. Bevor wir Koblenz erreichen kommt man durch schöne Vororte, wo wir eine kleine Rast machen. Am deutschen Eck fließt die Mosel in den Rhein. Ein gewaltigiges 15 m hohes Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I schmückt das deutsche Eck. Es wurde im 2. Weltkrieg zerstört und 1993 aus privater Initiative und gegen Proteste wieder aufgestellt. Ein Foto für’s Familienalbun und weiter gehts. Die Sonnencreme ist alle und wir irren durch Koblenz bis wir endlich einen DM-Markt finden. Über die Balduinenbrücke überqueren wir die Mosel. Der Radweg führt jetzt durch das Industriegebiet Wallersheim nach Weißenthurm bis Andernach. Mit Milchkaffee und Kuchen füllen wir ein paar fehlende Kohlenhydrate auf. Wir fahren die schöne Promenade von Bad Breisach durch und erreichen irgendwann den Campingplatz ‚Goldene Meile‘ in Remagen. Wir bauen hurtig das Zelt auf und gehen ins Restaurant mit gleichem Namen. Heute sind wir 88 km weit gekommen.


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