Donau-Radweg Tag 3: Von Sigmaringen nach Rottenacker

Vorwort: Bevor wir zum Reisebericht übergehen, möchten wir uns für das coole Feedback in Form von Mails, Whatsapp, SMS, Facebook Likes, Shares und Kommentare etc. bedanken. Es ist eine schöne Sache, wenn wir hören, dass man schon auf den nächsten Reisebericht hinfiebert. Feuert uns gerne weiterhin an, das macht Mut weiterzuschreiben und unser stilles Ziel zu erreichen.

VIELEN DANK EUCH ALLEN DA DRAUßEN!!!

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Es ist 6.30 Uhr und wir stehen vor dem Aufwachen auf, weil unsere rücksichtsvollen Nachbarn sich lautstark unterhalten. Wir kochen einen Instant-Kaffee mit unsem 95 Octan geladenen Benzinkocher und essen Brot von gestern dazu. Alles wird verwertet. Der Zeltplatz ist am Abend zuvor noch recht voll geworden und ein Feuerwerk gab es auch noch.

Abbauen, einpacken, duschen, Hühner… ähm Radl satteln und los geht’s. Unsere Drahtesel und wir haben uns inzwischen ein wenig aneinander gewöhnt. Das ist gut so, denn nichts ist schlimmer, als Sattelschmerzen auf einer Radreise. Unsere karge Vorbereitung war aber scheinbar ausreichend.

Wir fahren durch Sigmaringen. Das fürstlich hohenzollernsche Schloss trohnt auf einem Felsen über der Donau.

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Unsere erste kleine Rast machen wir bereits zwischen Ennetach und Scheer. Dort finden wir einen idyllischen Platz mit einer Bank unter einem großen Baum, der uns Schatten spendet, obwohl die Sonne nicht scheint.

Die kleine Stadt Scheer liegt am westlichen Ende des oberen Donautals. Hier verlässt die Donau die Schwäbische Alb und bildet alsbald ein breiteres Tal.

Wir kommen durch Mengen, ein herausgeputztes Örtchen, welches von zahlreichen Fachwerkhäusern und Herrschaftshäusern geprägt ist. Ein Storchenpaar brütet auf dem Kirchendach. Überhaupt gibt es hier unglaublich viele Störche.

Die Landschaft ist heute relativ flach und weitläufig. Felder, Fluren, Wiesen, Weizen und Gemüsefelder wechseln sich ab und manchmal ist die Donau in Sicht. Wind ist heute kaum vorhanden. So schaffen wir die ersten 35km in etwas mehr als 2h Fahrzeit.

Das gemütliche Eiscafe Rialto in Riedlingen lädt zu einer Kaffeepause ein. Außer einem herrlichen italienischen Espresso genießen wir noch eine Schwarzwälder Kirschtorte und einen Bananensplit. Gut gestärkt fahren wir nochmal durch den Ort, um dann weiter den Donau-Radweg zu fahren.

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Wir besichtigen eine ehemalige Prämonstratenserabtei in Obermarchtal, welche man sich mühsam erstrampeln muss, denn sie liegt auf einer steilen Anhöhe. Die Stuckornamente in der Klosterkirche sind schönster deutscher Barock. Sie ist die älteste Barockkirche Oberschwabens und wurde 2001 zum Münster erhoben.

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Kurz vor Rottenacker ein Schild an einem Bauernhof: „Zeltplatz mit Dusche und WC“. Wir biegen ab um zu schauen, wie es dort ist. Die nette Bäuerin sagt uns, wir könnten uns hinstellen, wo es uns am besten gefällt. Hier laufen überall Kaninchen frei herum. Die Schweine grunzen fröhlich aus dem Stall und es herrscht ein geschäftiges Treiben auf dem Hof. Denn der erste Schnitt muss in die Silos, bevor morgen der Regen fällt.

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Wir kochen Spagetti mit Erbsen, Karotten und Thunfisch. Es schmeckt zwar nicht, aber es wird uns für morgen Kraft geben. Habt ihr eine Idee was wir kochen könnten?

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