Donau-Radweg Tag 16: Von Tulln nach Klosterneuburg

Wir hangeln uns nochmal vom Campingplatz zurück nach Tulln, um die Stadt kurz anzuschauen. Gestern sind wir achtlos daran vorbeigefahren, weil es so fürchterlich heiß war und wir nur noch ins Wasser springen wollten.

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Von dort aus fahren wir in einem Rutsch durch nach Klosterneuburg. Der km-Zähler steht auf 25 km und dabei belassen wir es für heute. Darum nennen wie diese Etappe ‚Ruhetag‘.

Unser Zelt bauen wir schnell unter schattenspendenen Bäumen auf und dösen in der leichten Brise, damit der Ruhetag auch seinen Namen verdient. Nach 15 Tagen nonstop radeln tut das mal gut.

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Anschließend laufen wir zum Stift Klosterneuburg hinauf und schließen uns der interessanten sakralen Führung an.

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Stift Klosterneuburg wurde ab 1108 auf der Stelle eines römischen Kastells errichtet und im 15. bis 19. Jh. weiter ausgebaut. Der barocke Stiftsneubau, die großartige Anlage, entstand 1730-55 unter Karl VI.
Das Emailwerk des Verduner Altars stellt einen Höhepunkt mittelalterlicher Goldschmiedekunst mit Emailarbeiten dar und ist nur mit Führung zu besichtigen.

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Die Festorgel in der Stiftskirche ist die größte und bedeutendste Denkmalorgel des 17. Jahrhunderts in Mitteleuropa. Das von internationalen Solisten gerne bespielte Konzertinstrument zeichnet sich neben seinem hervorragenden Klang unter anderem auch durch die spezielle Tonhöhe (Kammerton a‘ = 476 Hz) und die mitteltönige Stimmung aus.

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Wir schlendern noch ein wenig durch die Stadt und beenden den Tag bei einem sehr empfehlenswerten Italiener „Frey 61“ mit sehr schönem Ambiente, sehr freundlichem Personal und guter Hintergrundmusik.

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