03.06.2017 Jakobsweg: Porto


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Unsere ‚Sardinenbüchse‘ ist zwar sehr klein und auch das Bett bietet mit 1,40 m nicht gerade sehr viel Bewegungsfreiheit, aber dennoch schlief es sich ausgezeichnet, trotz der blinkenden Lampen vor dem Balkon und der fahrenden Autos in der Nacht.

Wir lassen den ersten Tag ruhig angehen und wollen heute erstmal Porto anschauen. Noch nicht wirklich pilgern. Hier übernachten wir nochmal, bevor es richtig losgeht.

Am Vortag muss sich wohl mein Handy verselbständigt haben und ich musste fürchten, gleich am ersten Tag den Blog aufgeben zu müssen, denn die SIM-Karte war aus unerfindlichen Gründen gesperrt. Eine WLAN und Telefon Odyssee mit Telefonica hat es letztendlich wieder gerichtet. Dafür war es 11 Uhr bevor wir loskommen.

Einmal links und zweimal rechts, verrät unser Hotelier, der inzwischen wieder aufgetaucht ist und wir sitzen in der gemütlichen Bar ‚Pastel II‘ in der Valle Formoso 97 und frühstücken.

Wir steigen in den 600er Bus, auf den wir nicht lange warten müssen, um in die Innenstadt zu gelangen. Als wir in der Innenstadt Avenida Aliados aussteigen, kommt just in diesem Augenblick ein roter Hop-On-Hop-Off-City-Sightseeing-Bus, in den wir gleich einsteigen, um einen 2-stündigen groben Überblick über die Stadt zu bekommen. Anschließend erkunden wir die interessanten Stellen der Stadt nochmal ausgiebig per pedes.

Im Restaurant ‚Tram‘ lassen wir uns nieder und lauschen einem Straßenmusiker bei einer herrlichen Fischsuppe und Pizzastückchen.

Highlights für uns waren der antike Buchladen ‚Lello‘. Die Catedral, wo wir auch den ersten Pilgerstempel in unsere Credencial bekommen. Die mächtige Brücke Ponte Luis I, die den Rio Douro überspannt. Die zahlreichen Statuen und goldgeschmückten Kirchen.

Beim Bummel durch die labyrinthische Altstadt lässt sich die Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart erleben.

Eine wunderschöne Stadt ist Porto, sie gleicht einem Freilichtmuseum mit unsagbar vielen Denkmälern und historischen Bauwerken.

Wir laufen zur Haltestelle Avenida Aliados und fahren zurück zur Rua Vale Formoso, wo unsere „famoso“ B&B Herberge auf uns wartet.

Wir sind dankbar für diesen eindrucksvollen Tag.



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