11.06.2017 Jakobsweg: Von Valença do Minho nach O Porriño


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Erkenntnis des Tages: Überall Oasen

Die Bleibe ist nicht besonders erwähnenswert, das Frühstück kommt aus portioniertem Einwegplastik. Der Käse und gekochter Schinken – alles Industrieware. Der Orangensaft ein Chemiegebräu und der Kaffee – naja. Kein Vergleich zu den früheren Unterkünften. Das Erste mal übrigens, dass wir vom Frühstück etwas enttäuscht wurden, das Zimmer selbst ist okay. In der Altstadt hinter der riesigen Festungsanlage waren wir schon gestern Abend, lassen sie im wahrsten Sinne des Wortes

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10.06.2017 Jakobsweg: Von São Roque nach Valença do Minho


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Erkenntnis des Tages: Den Caminho kann man nicht lehren, nur lernen

Die Kleider, die wir gestern gewaschen und auf dem Balkon aufgehängt haben, sind noch feucht, weil die Sonne nicht mehr hin kommt. Auf dem Weg zum Frühstücksraum suchen wir noch ein sonniges Plätzchen damit sie trocknen können.
Im Frühstücksraum sind das ungleichaltrige Pärchen aus England. Später kommen zwei junge, sehr kräftige, tätowierte Männer herein. Von einem der Beiden hat sich gleich in Porto die Sohle vom Wanderschuh abgelöst und er musste mit seinen Birkenstockschlappen

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09.06.2017 Jakobsweg: Von Ponte de Lima nach São Roque


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Erkenntnis des Tages: Auch kleine Schritte führen zum Ziel

Der Blick aus dem Balkon um 7 Uhr in Richtung Berge ist nicht sehr vielversprechend. Schwarze Wolken hängen am Himmel – es sieht aus als wäre viel Wasser darin, um sich über uns zu ergießen.
Das Frühstück in Portugal muss man wirklich lobend hervorheben, es ist immer Topp und die Portugiesen sind an Freundlichkeit kaum

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08.06.2017 Jakobsweg: Von Vitorino dos Piades nach Ponte de Lima


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Erkenntnis des Tages: Über die „Camino-Post“ findet man sogar seine verloren gegangene Frau

Um 6:30 Uhr steht der Ehemann von Fernanda schon wieder in der Küche und bereitet das Frühstück für 20 Pilger vor. Als wir uns um 7:30 Uhr an den Tisch setzen ist alles fertig. Auch der Kaffee ist gekocht und die frischen Brötchen sind auch schon da. Bevor das Frühstück fertig ist, steht Fernanda auch auf.

Als wir mit dem Frühstück beginnen, verabschiedet sich Jacinto kurzerhand mit einem trockenen Brötchen winkend in der Hand und verlässt das Haus zu seiner Arbeit.

Diese Familie leistet Unglaubliches. Die Beiden sind wie Mutter und Vater Theresa zusammen. Und das machen diese Leute tagein, tagaus, das ganze Jahr über. Immer für Andere da. Unfassbar!

Wir verabschieden uns mit einem

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07.06.2017 Jakobsweg: Von Barcelos nach Vitorino dos Piaes


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Erkenntnis des Tages: Freundlichkeit kann kleine Wunder bewirken

Bevor wir das Gästehaus verlassen, wird der Rucksack von unnötigem Ballast befreit. In der Eile habe ich versehentlich zu viel in den Rucksack gepackt und die Negativliste unserer Packliste außer Acht gelassen. Bevor sich das in Form von Blasen bemerkbar macht, trenne ich mich lieber jetzt davon.
Das Frühstück nehmen wir im Haupthaus vom Artotel ein. Ein Haus, welches sich der Kunst verschrieben hat. An den Wänden hängen echte Gemälde und überall das Wahrzeichen – der Hahn – in allen Größen und Farben. Geschlafen haben wir in einem dazugehörigen Gästehaus 100 Meter entfernt, welches nach einem Erstbezug riecht und sehr neu aussieht. Nach dem Frühstück laufen wir zurück zur Innenstadt, um den Einstieg in den Caminho zu finden und um das Nationalsymbol Portugals, den berühmten

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