2016 Mosel-Radweg: Von Cochem nach Koblenz und Heimreise

Es gibt Tage, an denen gibt es nichts Besonderes zu erzählen. So ein Tag ist heute. Es regnet, als unser Wecker klingelt. Das ist passend zur wehmütigen Grundstimmung, denn heute bricht für uns leider die letzte Etappe an.
Nach dem Frühstück holen wir wieder die Fahrräder aus dem Weinkeller. Der Regen hört auf, kurz bevor wir losfahren. Die Strecke geht größtenteils an der Straße entlang. Auch das passt zum heutigen Tag. Es gibt aber auch noch einige schöne Abschnitte entlang der Bahnstrecke.

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Wir radeln mit 23 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit und nur einer kurzen Pause nach Koblenz. Im Nu erreichen wir nach ca. 53 km in Koblenz das Deutsche Eck. Der Punkt, an dem die Mosel in den Rhein fließt. Wir verabschieden uns von der Mosel und fahren auf direktem Weg zum Hauptbahnhof Koblenz. Wir lösen ein Rheinland-Pfalz-Ticket für 3 Personen, womit wir für 34 Euro zu Dritt mit den Fahrrädern nach Mannheim fahren können. Der Zug steht wenig später zum Einsteigen bereit.
Unser Bummelzug hält zwar in jedem Kaff, das Positive daran ist jedoch, dass wir die schöne Strecke entlang des Rheins nochmal richtig genießen können. 2013 sind wir diese Strecke in umgekehrter Richtung mit dem Fahrrad gefahren. In Mainz müssen wir umsteigen. In Mannheim-Friedrichsfeld steigen wir auf die Räder, durchqueren den Rheinauer Wald und kommen letztendlich zufrieden und gesund wieder nach Hause.

Resümee des Mosel-Radweges:
Toll! Toll! Toll! Man muss den Mosel-Radweg einfach für sich selbst

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2016 Mosel-Radweg: Von Enkirch nach Cochem

Du machst den Rolladen hoch und die Sonne lacht Dir direkt ins Gesicht. Was kann Dir Besseres passieren auf einer Radreise? Frühstück, Unterkunft, Wetter, alles passt. Wenn Engel reisen, sagt man. Ich bin mir zwar wirklich nicht sicher, ob ich mich dazuzählen soll, aber ganz bestimmt meine beiden Reisebegleiter. Das Frühstück wird im sonnigen Wintergarten serviert, d.h. eigentlich muss man es sich nehmen, denn es ist ein reichhaltiges Büffet. Für den Reisebericht hatte ich gestern keine Lust, dafür heute umso mehr. Also wird er noch schnell geschrieben, die Fotos hinzugefügt und in die Cloud gejagt.

Wir verabschieden uns von der netten Gastfamilie Kappel, holen die Drahtesel aus dem Weinkeller, satteln sie und zischen ab durch die Mitte. Das Schöne ist, man kann sich hier nicht verfahren. Man hat nur die Wahl zwischen rechtem und linkem Ufer. Hin und wieder kann man sich überlegen, ob man an einem Dorf vorbeifährt oder lieber hindurch. Der Rest ist einfach erklärt: Treten, treten, treten! Die Sattelschmerzen gehören ab heute auch der Vergangenheit an, aber immerhin haben sie gute 4 Tage angehalten.

Wir radeln am rechten Moselufer weiter und fahren durch Burg, Pünderich, Briedel, Zell und Bullay. Dort gibt´s Picknick auf einer großen, geschwungenen Sonnenliege und ein Sonnenbad gibt´s obendrein. Weiter geht´s über Neef, Klosterruine Stüben, dann kommt ein langes Stück durch den Wald auf ruppigen Wegen. Senheim, Mesenich, Briedern. In Beilstein machen wir Rast im Café Alte Bäckerei. Am herrlich gedeckten Apfelkuchen und Milchkaffee kommen wir nicht vorbei.

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Burg Metternich

Während Eric auf die Räder aufpasst, gehen wir hinauf zur Burg. Allerdings kommt man dort ohne

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2016 Fotoausstellung im Kunstgang des Capitols Mannheim

ZITAT des Capitol Mannheim:


Der Kunstgang zeigt ab sofort Bilder unseres Haus- und Hoffotografen René van der Voorden. Wir laden alle Veranstaltungsbesucher in den Verbindungsgang zwischen Sarotti- und Casinotheke ein, sich diese kleine Auswahl seiner wunderbaren Konzertfotografien anzuschauen.

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René van der Voorden ist seit einigen Jahren unser Haus- und Hoffotograf und fotografiert die Eigenproduktionen, wie „HAIR“ oder „I Want It All“, sowie auch Konzerte von anderen Künstlern in unserem Haus. Auch auf anderen Bühnen hält er die schönsten Momente eines Konzerts fest und zeigt die Künstler in ihren intensivsten Momenten.

Seine Leidenschaft sind die Fotografie, die Musik und das Reisen. Was liegt also näher, als diese Themenbereiche miteinander zu verbinden? Seinen Konzertfotos, die weltweit entstehen, wird häufig nachgesagt, dass sie die Atmosphäre und die Stimmung der Konzerte wiedergeben als wäre man live dabei. Manche Betrachter behaupten gar, sie könnten die Musik in den Bildern hören. Wir zeigen hier eine kleine Auswahl und nehmen sie mit in die Welt der

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2016 Mosel-Radweg: Von Leiwen nach Enkirch

Unsere Unterkunft darf man mit ruhigem Gewissen empfehlen. Sehr nett und liebevoll ist es hier. Eine brennende Kerze empfängt uns im Eingangsbereich. Der Frühstückstisch ist reich gedeckt und die Gastgeberin kümmert sich sehr um unser Wohl. Irgendwie schade, dass wir weiter ziehen müssen.
Nachdem wir alles in die Satteltaschen verstaut haben, schwingen wir uns wieder auf die Räder. Wir bleiben auf der rechten Seite der Mosel und durchfahren viele schnuckelige Weindörfer, wie Neumagen-Dhron, Fundorf, berühmt wegen des Replikates des Neumagener Weinschiffes. Piesport,  Wintrich,  wo wir uns für eine kurze Pause unter einem Baum niederlassen. Nach ca. 30 km erreichen wir Bernkastel-Kues.

 

Bernkastel-Kues

Altstadt von Bernkastel-Kues

Wir verweilen eine ganze Weile in einem netten Café, sehen dem Treiben zu und schlendern anschließend noch durch die malerische Altstadt mit vielen Fachwerk-Häusern. Wie ein Schmuckkästchen präsentiert sich der ganze Ort. Wir fahren weiter Richtung Traben-Trarbach. Unterwegs ist eine Hollywood-Schaukel für drei

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2016 Mosel-Radweg: Von Nittel nach Leiwen

Es dauert immer ein paar Tage, bis man „runtergefahren“ ist. Bewegung hilft dabei, damit es etwas schneller geht. Heute ist es soweit. Ich merke es schon beim Aufstehen. Um 8:15 treffen wir uns zum Frühstück. Es ist alles da was man als Radler so braucht, um nicht unterwegs des Hungertods zu sterben. Nach dem Frühstück satteln wir die Räder und fahren kurz hinter Wellen über die Moselbrücke hinüber ans andere Ufer nach Grevenmacher auf der luxemburgischen Seite. Ab hier verlässt uns Luxemburg und beide Seiten gehören zu Deutschland. In Igel sehen wir uns die Igeler Säule an, ein 23 Meter hoher Obelisk, im 3. Jahrhundert erbaut. Die Säule soll die Verdienste und die Bedeutung der Tuchmanufaktur beweisen. Wir bleiben auf der linken Seite. In Trier nehmen wir die Römerbrücke und schlängeln uns durch die Gassen zur Fußgängerzone. Das Mühlencafé lässt uns nicht vorbei, bevor wir einen Cappuccino getrunken haben.

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Hauptmarkt in Trier

Weiter schlendern wir durch die Fußgängerzone über den Hauptmarkt bis zum römischen Stadttor  Porta Nigra (2. Jh.), welche man zu den bedeutendsten römischen 

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