2016 Mosel-Radweg: Von Leiwen nach Enkirch

Unsere Unterkunft darf man mit ruhigem Gewissen empfehlen. Sehr nett und liebevoll ist es hier. Eine brennende Kerze empfängt uns im Eingangsbereich. Der Frühstückstisch ist reich gedeckt und die Gastgeberin kümmert sich sehr um unser Wohl. Irgendwie schade, dass wir weiter ziehen müssen.
Nachdem wir alles in die Satteltaschen verstaut haben, schwingen wir uns wieder auf die Räder. Wir bleiben auf der rechten Seite der Mosel und durchfahren viele schnuckelige Weindörfer, wie Neumagen-Dhron, Fundorf, berühmt wegen des Replikates des Neumagener Weinschiffes. Piesport,  Wintrich,  wo wir uns für eine kurze Pause unter einem Baum niederlassen. Nach ca. 30 km erreichen wir Bernkastel-Kues.

 

Bernkastel-Kues

Altstadt von Bernkastel-Kues

Wir verweilen eine ganze Weile in einem netten Café, sehen dem Treiben zu und schlendern anschließend noch durch die malerische Altstadt mit vielen Fachwerk-Häusern. Wie ein Schmuckkästchen präsentiert sich der ganze Ort. Wir fahren weiter Richtung Traben-Trarbach. Unterwegs ist eine Hollywood-Schaukel für drei

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2016 Mosel-Radweg: Von Nittel nach Leiwen

Es dauert immer ein paar Tage, bis man „runtergefahren“ ist. Bewegung hilft dabei, damit es etwas schneller geht. Heute ist es soweit. Ich merke es schon beim Aufstehen. Um 8:15 treffen wir uns zum Frühstück. Es ist alles da was man als Radler so braucht, um nicht unterwegs des Hungertods zu sterben. Nach dem Frühstück satteln wir die Räder und fahren kurz hinter Wellen über die Moselbrücke hinüber ans andere Ufer nach Grevenmacher auf der luxemburgischen Seite. Ab hier verlässt uns Luxemburg und beide Seiten gehören zu Deutschland. In Igel sehen wir uns die Igeler Säule an, ein 23 Meter hoher Obelisk, im 3. Jahrhundert erbaut. Die Säule soll die Verdienste und die Bedeutung der Tuchmanufaktur beweisen. Wir bleiben auf der linken Seite. In Trier nehmen wir die Römerbrücke und schlängeln uns durch die Gassen zur Fußgängerzone. Das Mühlencafé lässt uns nicht vorbei, bevor wir einen Cappuccino getrunken haben.

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Hauptmarkt in Trier

Weiter schlendern wir durch die Fußgängerzone über den Hauptmarkt bis zum römischen Stadttor  Porta Nigra (2. Jh.), welche man zu den bedeutendsten römischen 

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2016 Mosel-Radweg: Von Thionville nach Nittel

Im Zimmer bedienen wir uns selbst am Kaffeekocher und nehmen den daneben liegenden Keks.
Das französische Frühstück in den Hotels ist ja bekanntlich oft sehr spartanisch, so dass wir gleich darauf verzichten und uns in der Fußgängerzone selbst versorgen. Es gibt leckere Croissants.
Bis zur Mosel sind es nur wenige hundert Meter. Ab hier ist sie auch immer in Sichtweite. Ausgenommen an einer Stelle, an der der Fluss eine Rechtskurve macht und wir über die Weinberge geradeaus fahren. Es sind nur noch 31,5 km durch die wunderschöne französische Landschaft. Wenige Kilometer vor Schengen trennt die Mosel Luxemburg vom Saarland. Den kleinen Abstecher in das historisch bedeutende Schengen lassen wir uns nicht nehmen. Denn das kleine Winzerdorf an der Mosel wurde wegen des ‚Schengener Abkommens“ von 1985 bekannt. Dieses Abkommen garantiert den freien Waren- und vor allem den freien Personenverkehr innerhalb jener Länder, welche diesem Abkommen beigetreten sind. Die Mosel fließt als breiter Strom durch ihr Tal, das von Weinbergen an den sanften Hängen geprägt ist. Das Schengener Eck bildet heute eine touristische Region.

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Der Mittagskaffee ruft und Sabine flitzt auf einmal los, als hätte sie eine Tarantel gestochen. Auf einmal ist sie weg. Hinauf auf den Berg. Rufen zwecklos. Zu viele Autos auf der Bundesstraße, das hört sie nicht. Dreht sich aber auch nicht um. Sie vergisst wohl,  dass sie ihr eBike auf hohe Stufe gestellt hat und wir hinterherkeuchen müssen. Letztendlich treffen wir uns 150 hm weiter oben, aber kein Café in Sicht. Also sausen wir wieder

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2016 Mosel-Radweg: Von Mannheim über Metz nach Thionville

Bei einem 400 km entfernten Kunden gab es gestern noch einen Noteinsatz wegen eines Totalausfalls einer Anlage. Genau das braucht man scheinbar einen Tag vor dem Urlaub, damit der Adrenalinspiegel nochmal in die Höhe geht. Auf 3/4 der Strecke hat mein Kollege Florian den Fehler gefunden und ich konnte glücklicherweise wieder umdrehen. Nichtsdestotrotz war es bedingt durch Staus ein langer Tag auf der Autobahn. Die Arbeit, die ich im Home Office machen sollte, blieb demnach liegen. Dadurch zog sich der Arbeitstag dann bis in den späten Abend hinein. Ideale Voraussetzungen für einen „entspannten Urlaubsbeginn“. 🙂

In der Nacht habe ich dann die Räder flott gemacht und alles vorbereitet für den nächsten Tag. Um 2 Uhr nachts werde ich fertig mit allem und falle etwas gestresst in die Federn.

Um 7 Uhr ist die Nacht auch schon wieder vorbei. Im Halbschlaf taumle ich zur Kaffeemaschine und lasse mir einen doppelten

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2016 Mosel-Radweg: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub …. Es geht wieder los!

Die Mexiko & Kuba Rundreise ist noch gar nicht so lange her. Aber wie heißt es so schön? „Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub!“

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Fernweh ist ein starker Magnet. Die Neugier auf neue Begegnungen, neue Erlebnisse, Sehenswürdigkeiten, das Unbekannte und das Abenteuer. Es macht süchtig nach mehr und wir haben immer ein bisschen dieses „Robinson Crusoe“ Gefühl. Wahrscheinlich ist es dass, was uns immer in die Ferne treibt. Hoffen wir mal, dass wir nicht auf einer einsamen Mosel-Insel

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