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2016 Via Claudia Augusta: Von Donauwörth nach Hurlach

Dank der fehlenden Rolladen, sind wir bereits um 6:30 Uhr wach. Das fröhliche Vogelgezwitscher hilft der lachenden Sonne, uns schneller aus den Federn zu befördern. Für Urlaub eigentlich etwas früh, um aufzustehen. Um 7:30 Uhr hat das Hin- und Herwälzen jedoch ein endgültiges Ende.

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2016 Via Claudia Augusta: Auf den Spuren von Hannibal

Wir gehen auf Hannibal’s Spurensuche über die Alpen. Aber nicht mit Elefanten, sondern mit Eseln. Nein, keine echten Esel, dafür aber welche aus Draht. Und ganz im Gegensatz zu Hannibal gehen wir natürlich in friedlicher Mission.

Um den ersten Urlaubstag gleich in vollen Zügen auf unseren Rädern zu genießen, hat Sabine die ganze Woche über schon die meisten Sachen zusammengesucht. Ich war die ganze Woche wieder auf Geschäftsreise und hatte leider keine Gelegenheit dazu. Ich musste nur noch mein „Elektrospielzeug“ bestehend aus GPS, Handy, Anker-Ladeteil, Kabelsalat, Akkus, Speicherkarten, MacBook, Steckeradapter etc. zusammensuchen, unsere Packliste abhaken, die Sachen in die Taschen verstauen, das Auto leer räumen und  die Räder und das Gepäck ins Auto verfrachten. Das ging alles recht flott, dank der super Vorbereitung von Sabine.

Elektrospielzeug

In bester Laune tanken wir nochmal das Auto voll, denn die Nachrichten sagen volle Straßen voraus. Ausgerechnet heute fangen die Ferien in Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen an. Das erfahre ich auf dem Heimweg von der Arbeit und stelle mir in Gedanken schon eine staureiche Fahrt nach Donauwörth vor.

Es kommt aber alles ganz anders, wir umfahren

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Test für die bevorstehende Alpenüberquerung: GPS-Track im Blog anzeigen

In Vorbereitung auf die bevorstehende Alpenüberquerung Via Claudia Augusta mit unseren Reiserädern probiere ich gerade etwas aus.

Ziel der Übung ist es, einen aufgezeichneten GPS-Track mit Höhenmeterprofil im Reise-Blog einzubinden. Mal sehen ob das Plugin funktioniert 🙂

Hier unsere Feierabendrunde:

volle Distanz: 41669 m
Maximale Höhe: 127 m
Minimale Höhe: 93 m
Gesamtanstieg: 451 m
Gesamtabstieg: -451 m
Gesamtzeit: 04:09:55
Download

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Reiseberichte & Impressionen: Ein Überblick

NEU – Update 2017

Ab der Begehung des Jakobsweges Teil 2 haben wir angefangen Reiseberichte und Impressionen in unserem Blog festzuhalten. Teils sind es komplette Reiseberichte, Konzertreisen, oder Foto-Impressionen aus nahen & fernen Ländern.

Hier eine Übersicht:

2011 – Wanderung: Jakobsweg / Camino Francés 2011 (Teil 2)

2011 – Urlaub: Usedom & Rügen Impressionen

2012 – Wanderung: Querweg / Schwarzwald (Von Freiburg nach Konstanz)

2012 – Wanderung: Neckarsteig / Odenwald (Von Heidelberg nach Bad Wimpfen)

2012 – Radreise: Rheinradweg (Von Andermatt nach Mannheim)

2012 – Konzertreise: Malaysia & China (Quadro Nuevo) Impressionen in Farbe und Schwarzweiß

2013 – Radreise: Rheinradweg (Von Mannheim nach Katwijk)

2014 – Radreise: Bodensee-Königsee-Radweg (Von Lindau bis zum Königsee)

2014 – Wanderung: Cinque Terre Impressionen

2014 – Rundreise: Comer See Impressionen

2015 – Radreise: Donau-Radweg (Von Donaueschingen nach Wien)

2015 – Radreise: Nordseeküsten-Radweg (Von Den Haag nach Wilhelmshafen)

2016 – Rundreise: Mexiko & Kuba Rundreise

2016 – Radreise: Mosel-Radweg (Von Metz nach Koblenz)

2016 – Radreise: Via Claudia Augusta (Von Donauwörth nach Verona)

NEU! 2017 – Konzertreise: Flying Carpet Project mit Quadro Nuevo & Cairo Steps (Ägypten)

Geplant in 2017

Ziel 1: Wanderung auf dem Jakobsweg „Caminho Português“ von Porto nach Santiago de Compostela

Ziel 2: Radreise: Von Zuhause am Neckar entlang, Bodensee-Königsee-Radweg, Salzburg bis an die Adria „Alpe Adria Radweg“


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2016 Mosel-Radweg: Von Cochem nach Koblenz und Heimreise

Es gibt Tage, an denen gibt es nichts Besonderes zu erzählen. So ein Tag ist heute. Es regnet, als unser Wecker klingelt. Das ist passend zur wehmütigen Grundstimmung, denn heute bricht für uns leider die letzte Etappe an.
Nach dem Frühstück holen wir wieder die Fahrräder aus dem Weinkeller. Der Regen hört auf, kurz bevor wir losfahren. Die Strecke geht größtenteils an der Straße entlang. Auch das passt zum heutigen Tag. Es gibt aber auch noch einige schöne Abschnitte entlang der Bahnstrecke.

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Wir radeln mit 23 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit und nur einer kurzen Pause nach Koblenz. Im Nu erreichen wir nach ca. 53 km in Koblenz das Deutsche Eck. Der Punkt, an dem die Mosel in den Rhein fließt. Wir verabschieden uns von der Mosel und fahren auf direktem Weg zum Hauptbahnhof Koblenz. Wir lösen ein Rheinland-Pfalz-Ticket für 3 Personen, womit wir für 34 Euro zu Dritt mit den Fahrrädern nach Mannheim fahren können. Der Zug steht wenig später zum Einsteigen bereit.
Unser Bummelzug hält zwar in jedem Kaff, das Positive daran ist jedoch, dass wir die schöne Strecke entlang des Rheins nochmal richtig genießen können. 2013 sind wir diese Strecke in umgekehrter Richtung mit dem Fahrrad gefahren. In Mainz müssen wir umsteigen. In Mannheim-Friedrichsfeld steigen wir auf die Räder, durchqueren den Rheinauer Wald und kommen letztendlich zufrieden und gesund wieder nach Hause.

Resümee des Mosel-Radweges:
Toll! Toll! Toll! Man muss den Mosel-Radweg einfach für sich selbst

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2016 Mosel-Radweg: Von Enkirch nach Cochem

Du machst den Rolladen hoch und die Sonne lacht Dir direkt ins Gesicht. Was kann Dir Besseres passieren auf einer Radreise? Frühstück, Unterkunft, Wetter, alles passt. Wenn Engel reisen, sagt man. Ich bin mir zwar wirklich nicht sicher, ob ich mich dazuzählen soll, aber ganz bestimmt meine beiden Reisebegleiter. Das Frühstück wird im sonnigen Wintergarten serviert, d.h. eigentlich muss man es sich nehmen, denn es ist ein reichhaltiges Büffet. Für den Reisebericht hatte ich gestern keine Lust, dafür heute umso mehr. Also wird er noch schnell geschrieben, die Fotos hinzugefügt und in die Cloud gejagt.

Wir verabschieden uns von der netten Gastfamilie Kappel, holen die Drahtesel aus dem Weinkeller, satteln sie und zischen ab durch die Mitte. Das Schöne ist, man kann sich hier nicht verfahren. Man hat nur die Wahl zwischen rechtem und linkem Ufer. Hin und wieder kann man sich überlegen, ob man an einem Dorf vorbeifährt oder lieber hindurch. Der Rest ist einfach erklärt: Treten, treten, treten! Die Sattelschmerzen gehören ab heute auch der Vergangenheit an, aber immerhin haben sie gute 4 Tage angehalten.

Wir radeln am rechten Moselufer weiter und fahren durch Burg, Pünderich, Briedel, Zell und Bullay. Dort gibt´s Picknick auf einer großen, geschwungenen Sonnenliege und ein Sonnenbad gibt´s obendrein. Weiter geht´s über Neef, Klosterruine Stüben, dann kommt ein langes Stück durch den Wald auf ruppigen Wegen. Senheim, Mesenich, Briedern. In Beilstein machen wir Rast im Café Alte Bäckerei. Am herrlich gedeckten Apfelkuchen und Milchkaffee kommen wir nicht vorbei.

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Burg Metternich

Während Eric auf die Räder aufpasst, gehen wir hinauf zur Burg. Allerdings kommt man dort ohne

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2016 Mosel-Radweg: Von Leiwen nach Enkirch

Unsere Unterkunft darf man mit ruhigem Gewissen empfehlen. Sehr nett und liebevoll ist es hier. Eine brennende Kerze empfängt uns im Eingangsbereich. Der Frühstückstisch ist reich gedeckt und die Gastgeberin kümmert sich sehr um unser Wohl. Irgendwie schade, dass wir weiter ziehen müssen.
Nachdem wir alles in die Satteltaschen verstaut haben, schwingen wir uns wieder auf die Räder. Wir bleiben auf der rechten Seite der Mosel und durchfahren viele schnuckelige Weindörfer, wie Neumagen-Dhron, Fundorf, berühmt wegen des Replikates des Neumagener Weinschiffes. Piesport,  Wintrich,  wo wir uns für eine kurze Pause unter einem Baum niederlassen. Nach ca. 30 km erreichen wir Bernkastel-Kues.

 

Bernkastel-Kues

Altstadt von Bernkastel-Kues

Wir verweilen eine ganze Weile in einem netten Café, sehen dem Treiben zu und schlendern anschließend noch durch die malerische Altstadt mit vielen Fachwerk-Häusern. Wie ein Schmuckkästchen präsentiert sich der ganze Ort. Wir fahren weiter Richtung Traben-Trarbach. Unterwegs ist eine Hollywood-Schaukel für drei

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2016 Mosel-Radweg: Von Nittel nach Leiwen

Es dauert immer ein paar Tage, bis man „runtergefahren“ ist. Bewegung hilft dabei, damit es etwas schneller geht. Heute ist es soweit. Ich merke es schon beim Aufstehen. Um 8:15 treffen wir uns zum Frühstück. Es ist alles da was man als Radler so braucht, um nicht unterwegs des Hungertods zu sterben. Nach dem Frühstück satteln wir die Räder und fahren kurz hinter Wellen über die Moselbrücke hinüber ans andere Ufer nach Grevenmacher auf der luxemburgischen Seite. Ab hier verlässt uns Luxemburg und beide Seiten gehören zu Deutschland. In Igel sehen wir uns die Igeler Säule an, ein 23 Meter hoher Obelisk, im 3. Jahrhundert erbaut. Die Säule soll die Verdienste und die Bedeutung der Tuchmanufaktur beweisen. Wir bleiben auf der linken Seite. In Trier nehmen wir die Römerbrücke und schlängeln uns durch die Gassen zur Fußgängerzone. Das Mühlencafé lässt uns nicht vorbei, bevor wir einen Cappuccino getrunken haben.

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Hauptmarkt in Trier

Weiter schlendern wir durch die Fußgängerzone über den Hauptmarkt bis zum römischen Stadttor  Porta Nigra (2. Jh.), welche man zu den bedeutendsten römischen 

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2016 Mosel-Radweg: Von Thionville nach Nittel

Im Zimmer bedienen wir uns selbst am Kaffeekocher und nehmen den daneben liegenden Keks.
Das französische Frühstück in den Hotels ist ja bekanntlich oft sehr spartanisch, so dass wir gleich darauf verzichten und uns in der Fußgängerzone selbst versorgen. Es gibt leckere Croissants.
Bis zur Mosel sind es nur wenige hundert Meter. Ab hier ist sie auch immer in Sichtweite. Ausgenommen an einer Stelle, an der der Fluss eine Rechtskurve macht und wir über die Weinberge geradeaus fahren. Es sind nur noch 31,5 km durch die wunderschöne französische Landschaft. Wenige Kilometer vor Schengen trennt die Mosel Luxemburg vom Saarland. Den kleinen Abstecher in das historisch bedeutende Schengen lassen wir uns nicht nehmen. Denn das kleine Winzerdorf an der Mosel wurde wegen des ‚Schengener Abkommens“ von 1985 bekannt. Dieses Abkommen garantiert den freien Waren- und vor allem den freien Personenverkehr innerhalb jener Länder, welche diesem Abkommen beigetreten sind. Die Mosel fließt als breiter Strom durch ihr Tal, das von Weinbergen an den sanften Hängen geprägt ist. Das Schengener Eck bildet heute eine touristische Region.

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Der Mittagskaffee ruft und Sabine flitzt auf einmal los, als hätte sie eine Tarantel gestochen. Auf einmal ist sie weg. Hinauf auf den Berg. Rufen zwecklos. Zu viele Autos auf der Bundesstraße, das hört sie nicht. Dreht sich aber auch nicht um. Sie vergisst wohl,  dass sie ihr eBike auf hohe Stufe gestellt hat und wir hinterherkeuchen müssen. Letztendlich treffen wir uns 150 hm weiter oben, aber kein Café in Sicht. Also sausen wir wieder

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2016 Mosel-Radweg: Von Mannheim über Metz nach Thionville

Bei einem 400 km entfernten Kunden gab es gestern noch einen Noteinsatz wegen eines Totalausfalls einer Anlage. Genau das braucht man scheinbar einen Tag vor dem Urlaub, damit der Adrenalinspiegel nochmal in die Höhe geht. Auf 3/4 der Strecke hat mein Kollege Florian den Fehler gefunden und ich konnte glücklicherweise wieder umdrehen. Nichtsdestotrotz war es bedingt durch Staus ein langer Tag auf der Autobahn. Die Arbeit, die ich im Home Office machen sollte, blieb demnach liegen. Dadurch zog sich der Arbeitstag dann bis in den späten Abend hinein. Ideale Voraussetzungen für einen „entspannten Urlaubsbeginn“. 🙂

In der Nacht habe ich dann die Räder flott gemacht und alles vorbereitet für den nächsten Tag. Um 2 Uhr nachts werde ich fertig mit allem und falle etwas gestresst in die Federn.

Um 7 Uhr ist die Nacht auch schon wieder vorbei. Im Halbschlaf taumle ich zur Kaffeemaschine und lasse mir einen doppelten

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