2016 Laith Al-Deen @ Capitol Mannheim

Der Superstar kehrt mit neuem Album zurück

Geboren in Karlsruhe, ausgewandert in die USA, zurückgekehrt und aufgewachsen in Mannheim, etablierte sich Laith Al-Deen zu einem der erfolgreichsten deutschen Popmusiker. Die über eine Million verkauften Tonträger, vier goldene Schallplatten, Hits und Award-Nominierungen stehen symbolisch für seinen unangefochtenen Platz in der deutschen Musikhistorie. Auch als Deutsch-Pop-Poet beschrieben, fand Laith Al-Deen schon früh seinen eigenen Sound aus kräftigem Pop, Soul und Rock-Elementen.

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Nach dem sensationellen Erfolg seines letzten Albums “Was wenn alles gut geht”, mit einem Chartentry auf Platz 2 der deutschen Albumcharts, kündigt Al-Deen nun sein neuntes Studio-Album „wieder unterwegs“ an. Dieses im Sommer 2016 erscheinende Werk kann durchaus als Antwort auf die

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2016 Evelyn Huber CD-Release „Inspire“ @ Alte Synagoge Binswangen

Musik fürs Kopfkino – eine spannende Musikreise!
Vier akustische Instrumente – vier Musikerpersönlichkeiten, die sich durch ihre unkonventionelle Art zu spielen gegenseitig inspirieren. Kammermusikalische Traumbilder – kraftvoll feinsinnig. Im kreativen Dialog, zuhören & miteinander. Stille & Feuer. Ein Abend voll musikalischer Sinnlichkeit.
Die erste CD des Quartetts „inspire“ wird im September 2016 bei GLM Music erscheinen.

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„Inspire“ heißt die neue CD von Evelyn Huber und inspiriert darf man die zwölf Titel auf dem Album mit Sicherheit nennen.

Die Weltmusikerin Evelyn Huber, die bereits Trägerin des Bayerischen Kulturpreises ist und als Teil ihrer Formation „Quadro Nuevo“ zweimal mit dem Echo ausgezeichnet wurde, hat trotz ihrer vielfältigen Konzerttätigkeit noch Zeit gefunden, neue Solo-Wege mit ihrem außergewöhnlichen Instrument zu gehen. Und auch diese Wege sind besonders, ungewöhnlich, überraschend.

Die Harfenistin kreierte für „Inspire“ ein neues Klangbild, dessen harmonisches Zentrum ihr Instrument bildet. Mit Matthias Frey am Flügel und Christopher Herrmann am Cello hat sie sich dafür ausgesprochen empathische Musiker an die Seite geholt, die trotzdem auch ihre eigene Farbe mit an Bord bringen. Perkussiv ergänzt von Ramesh Shotham und Wolfgang Lohmeier entstand ein von gängigen Hörerwartungen losgelöstes Gesamtkunstwerk von fast genau einer Stunde. Eine mäandernde, mal rhythmisch nach vorne schiebende, dann die Grenzen auflösende, sphärisch verzauberte Geschichte erzählt Huber da. Die Titel seien nicht zu isoliert zu betrachten, ist der Künstlerin wichtig. Sie gehören untrennbar zusammen und scheinen einen zu umarmen ohne einzuengen. Sie halten einen fester und fester – beschützen, beruhigen den Zuhörer. Ein Album, das große Amplituden fast leichtfertig vereint. Poetisch und zärtlich, aber auch dynamisch und für eine Harfe oft unerwartet kraftvoll.

Eigene Kompositionen werden der Musikerin immer wichtiger, sagt sie. Und auf „Inspire“ bekommen diese die Fläche, die diese verdienen. Ergänzt werden Evelyn Hubers Werke durch Stücke von Frey und Herrmann und sie binden sich erstaunlich stimmig in das Gesamtgefüge ein. Ihre Titel entstünden oft aus der Ruhe und Konzentration, erzählt Huber. Leicht und ungeplant wirken sie, sehr intuitiv, angebunden an Gefühl und Leidenschaft, nicht von einengenden, gestalterischen kleinmachenden Vorstellungen geprägt.

„Inspire“ ist auf CD gebranntes Herzblut einer unkonventionellen Musikerin, die ihr Instrument in ebenso ungesehene Welten schickt. Letztendlich gibt es wohl keinen Grund, sich der musikalischen Umarmung von „Inspire“ zu entziehen. Und das schöne: Man möchte es

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2016 Neues Spielzeug testen

Die neue Rundum-Panorama-Kamera leistet spaßige Dienste. Im ersten Test zeigt sie meinen Spielplatz und dass der

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2016 Via Claudia Augusta: Von Augsburg nach Donauwörth

Schlussetappe nach Donauwörth, Autorückholung & Resümee.

Reisestatistik: 20 Urlaubstage, 17 Reisetage, 3 Ruhetage, 1.156,26 km, 12.708 Höhenmeter bergauf, ∅ 68 km / Fahrtag, ∅ 748 Hm / Fahrtag.

Das Hotel liegt gegenüber vom Hauptbahnhof. Eine Großbaustelle am Hbf sorgt für kräftigen Lärm, so dass wir dieses Mal keinen Wecker benötigen. Heute nehmen wie die letzte Etappe nach Donauwörth in Angriff. Dort steht das Auto auf dem Festplatz in der Nähe der Wohnmobile. Als wir die Radreise angetreten haben, hätten wir im Traum nicht daran geglaubt, dass wir bis Verona kommen, geschweige denn auch wieder zurück über die Alpen. Wir freuen uns, dass wir gesund sind und sowas machen können. Das ist ein großes Geschenk und wir wünschen unseren Freunden, denen es gerade gesundheitlich nicht gut geht, dass sie bald wieder fit sind.

Wir steigen auf die Räder und rollen vom Hbf abwärts zum Rathausplatz. Dort finden wir den Einstieg in die Via Claudia Augusta. Obwohl wir die Strecke schon gefahren sind, so sieht es in der Gegenrichtung doch ganz anders aus. Nicht immer erkennen wir manche Teilstücke wieder. Zwei Mal haben wir uns sogar verfahren und einen Umweg von insgesamt 5 Kilometern gemacht. Die Route auf meinem GPS-Gerät hatte ich schon gelöscht, weil ich niemals geglaubt habe, dass wir sie nochmal benötigen würden. So kann man sich täuschen.

Es ist heute wieder sehr heiß, aber der bewaldete Weg entlang des Lechs spendet uns zum größten Teil Schatten und der Fluss sorgt für eine gewisse Frische. Erst der letzte Abschnitt verläuft in der prallen Sonne.

Die Etappe ist heute kurz und der Anstieg nur gering, dennoch war es anstrengender als so mancher Pass. Vielleicht ist aber auch nur ein bisschen Wehmut in den Beinen.

Auf einer Bank einer geschlossenen Metzgerei machen wir einen kurzen Stopp um uns zu stärken, dann geht´s weiter auf die Piste bis nach Donauwörth.

Der erste Teil der Arbeit ist mittags verrichtet. Jetzt müssen Timo und ich nur noch 200 km mit dem Auto nach Grainau fahren, um Timo´s Auto zu holen. Die ganze Aktion nimmt nochmal 5h in Anspruch.

Abends um 19:30 Uhr sind wir wieder zurück im Hotel Goldener Hirsch in Donauwörth und essen gemeinsam zu Abend.

Beim Schreiben des Reiseberichts merke ich, dass ich auf der ganzen Fahrt nur ein einziges Foto gemacht habe. Eine verlorene Sonnenblume im Feld. Es spiegelt vielleicht die wehmütige Stimmung wieder. Einerseits ist man froh, alles gesund, unfallfrei und ohne technischen Defekt überstanden zu haben und ist voller Eindrücke. Auf der anderen Seite ist es ganz einfach vorbei und man fühlt sich einsam und leer. Gemischte Gefühle.

Einsame Sonnenblume

Resümee

Reiseroute: Die Via Claudia Augusta von Donauwörth bis Verona auf dem Hinweg. Mit dem Zug die bereits gefahrene Strecke zurück bis nach Bozen. Von Bozen mit den Reiserädern über den Brenner, Innsbruck, Telfs, Buchener Höhe, Leutasch, Mittenwald zurück. Ausblicke, Dörfchen, Städte und Landschaften wie im Bilderbuch. Schöne Kletteretappen und dafür unglaublich spaßige Abfahrten. 20 Urlaubstage, 17 Reisetage, 3 Ruhetage, 1.156,26 km, 12.708 Höhenmeter bergauf, ∅ 68 km / Tag, ∅ 748 Hm / Tag. Wir hatten große Sorge, dass wir es nicht schaffen würden. Letztlich hatten wir uns auf viel Schlimmeres eingestellt und empfanden es im Nachhinein gesehen, als „Halb so schlimm“. Auf dem Nordsee-Küstenradweg hat uns der Gegenwind manchmal mehr zugesetzt. Ein Pass ist auch mit Gepäck ganz locker zu fahren. Man muss nur einen kleinen Gang wählen und langsam hochkurbeln. Irgendwann ist man dann oben. Im schlimmsten Fall muss man einfach mal eine kurze Pause einlegen. Die Regensachen haben wir, bis auf 20 Minuten, umsonst

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2016 Via Claudia Augusta: Von Dießen am Ammersee nach Augsburg

Die Nacht im Kloster war sehr ruhig, abgesehen von den Glocken, die wir schon sehr früh im Schlaf hören. Schadet nicht, wir wollen ja weiterfahren. Das Frühstück ist gut und wird uns die ersten 30 km über die Runden bringen. Die Schwestern haben Zeit für uns und sind an unserer Reise interessiert. Am Abend werden noch Namensschilder am Zimmer angebracht. Und was nicht sehr oft vorkommt: Sogar richtig geschrieben! Hier zählt der Name noch etwas. Man fühlt sich hier als Person wahrgenommen und nicht als Nummer, wie es in der heutigen Zeit so modern geworden ist. Wir ziehen noch die Betten ab und drehen die Wäsche auf links. So steht´s geschrieben und das machen wir gerne, denn wir lesen, dass bereits die Hälfte der Schwestern Pflegefälle sind. Der Altersdurchschnitt der Barmherzigen Schwestern liegt bei über 75 Jahren. Da kann man auch mal barmherzig sein und die Betten abziehen und das Geschirr wegräumen.

Dominikanikerinnen Kloster St. Josef

Wir werden per Handschlag und Gottes Segen von zwei Schwestern verabschiedet und machen uns auf den Weg. Zunächst fahren wir die Hälfte der Strecke am Ammersee entlang. Es ist ein bewaldeter und naturbelassener

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