06.06.2017 Jakobsweg: Von Arcos nach Barcelos


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Erkenntnis des Tages: Die Caminowelt ist klein

Wir drei Pilgerpärchen haben uns gemeinsam darauf geeinigt, um 8 Uhr zu frühstücken. Die Sitzordnung ist noch dieselbe wie gestern. Die Tochter des Hauses erklärt uns, was wir am Büffet alles vorfinden. So gibt es viele Sorten hausgemachte Marmeladen. Unter anderem eine Tomatenmarmelade. Allerdings hat keiner von uns den Mut, sie

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05.06.2017 Jakobsweg: Von Aldaia Nova nach Arcos


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Erkenntnis des Tages:
28km Wanderung mit Rucksack in der Hitze sind kein Pappenstiel, wird aber fürstlich belohnt.

Um 7 Uhr haben wir uns wieder von unserer gestrigen Wanderung erholt. Unsere Gastgeber kredenzen uns ein fantastisches Frühstück mit einem selbst zubereiteten Obstsalat.

Immer wieder kommen sie an unseren Tisch und fragen uns freundlich lächelnd ob es uns an etwas fehlt.

Pilgerherbergen gibt es hier noch nicht, deshalb nehmen wir uns Zimmer. Das Doppelzimmer mit dem fantastischen Frühstück gibt es hier für 50€.

Der Caminho geht weiter auf dem Holzplankenweg auf Stelzen, welcher sich kilometerlang durch die Dünen schlängelt. Eine Traumkulisse

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04.06.2017 Jakobsweg: Von Porto nach Aldaia Nova


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Es ist endlich soweit, der Caminho Português ruft. Ab jetzt braucht man nicht mehr zu denken und kann eigentlich sein Gehirn auf Standby schalten. Man muss nur noch den gelben Pfeilen folgen und einen Schritt vor den anderen setzen. Der Caminho hat etwas Beruhigendes. Die Rituale sind immer dieselben: Der Wecker klingelt früh. Frühstück. Laufen, laufen, laufen. Pause. Essen & Trinken. Laufen, laufen, laufen. Unterkunft suchen. Kleider waschen. Duschen. Blog schreiben. Pilgermenü am Abend. Schlafen. Und das Ganze wieder von vorne. Man könnte meinen das ist langweilig, aber dem ist ganz und gar nicht so, denn das Wandern hat eine Geschwindigkeit, bei der man alle Eindrücke unterwegs noch sehr gut verarbeiten kann.

Um 7.00 Uhr stehen wir auf und verlassen das Hotel, welches wir bereits am Vortag bezahlt haben. Wir versuchen uns auf leisen Sohlen davon zu schleichen, aber der Hotelier

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03.06.2017 Jakobsweg: Porto


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Unsere ‚Sardinenbüchse‘ ist zwar sehr klein und auch das Bett bietet mit 1,40 m nicht gerade sehr viel Bewegungsfreiheit, aber dennoch schlief es sich ausgezeichnet, trotz der blinkenden Lampen vor dem Balkon und der fahrenden Autos in der Nacht.

Wir lassen den ersten Tag ruhig angehen und wollen heute erstmal Porto anschauen. Noch nicht wirklich pilgern. Hier übernachten wir nochmal, bevor es richtig losgeht.

Am Vortag muss sich wohl mein Handy verselbständigt haben und ich musste fürchten, gleich am ersten Tag den Blog aufgeben zu müssen, denn die SIM-Karte war aus unerfindlichen Gründen gesperrt. Eine WLAN und Telefon Odyssee mit Telefonica hat es letztendlich wieder gerichtet. Dafür war es 11 Uhr bevor wir loskommen.

Einmal links und zweimal rechts, verrät unser Hotelier, der inzwischen wieder

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02.06.2017 Jakobsweg: Anreise nach Porto und Etappenübersicht


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Etappenübersicht
02.06.2017: Anreise nach Porto & Etappenübersicht
03.06.2017: Porto
04.06.2017: Etappe 01 – Von Porto nach Aldaia Nova
05.06.2017: Etappe 02 – Von Aldaia Nova nach Arcos
06.06.2017: Etappe 03 – Von Arcos nach Barcelos
07.06.2017: Etappe 04 – Von Barcelos nach Vitorino dos Piaes
08.06.2017: Etappe 05 – Von Vitorino dos Piades nach Ponte de Lima
09.06.2017: Etappe 06 – Von Ponte de Lima nach São Roque
10.06.2017: Etappe 07 – Von São Roque nach Valença do Minho
11.06.2017: Etappe 08 – Von Valença do Minho nach O Porriño
12.06.2017: Etappe 09 – Von O Porriño nach Redondela
13.06.2017: Etappe 10 – Von Redondela nach Pontevedra
14.06.2017: Etappe 11 – Von Pontevedra nach Caldas de Reis
15.06.2017: Etappe 12 – Von Caldas de Reis nach Padrón
16.06.2017: Etappe 13 – Von Padrón nach Santiago de Compostela


2009 sind wir von Saint-Jean-Pied-de-Port (F) nach León (ES) gelaufen (ca. 450 km). 2011 setzten wir unsere Pilgerreise von León nach Santiago de Compostela fort und gingen dann weiter zum Kap Finisterre und noch weiter nach Muxia. Wir hatten uns jetzt nicht aus christlichen Gründen auf den Weg gemacht, aber dennoch war der Camino 2009 und 2011 eine sehr spirituelle Erfahrung mit vielen wunderbaren Begegnungen und seltsamen Ereignisse die man hier nochmal nachlesen kann.

Jetzt wollen wir es nochmal versuchen und zwar auf dem Caminho Português von Porto nach Santiago de Compostela. Sabines Bruder Rainer ist so freundlich und holt uns pünktlich um 13:30 Uhr ab um uns zum Baden-Airport zu fahren. Vorsichtshalber fahren wir über Frankreich um einem eventuellen Stau vorzukommen. Alles klappt wie am Schnürchen und sind bereits vor 15 Uhr am Flughafen. Um 17:10 Uhr ist Start der Maschine nach Porto. Wir verpacken unsere Rücksäcke in Müllbeutel, damit sich die Schnallen nicht in der Bandanlagen verhaken und vertreiben uns die restliche Wartezeit im Café.

Der Flieger hebt pünktlich ab und nach ca. 2 1/2 Stunden ruhigen Flug wird mein Schlaf durch einen heftigen Schlag unterbrochen. Der Bruchpilot hat die Maschine wohl sehr

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