Donau-Radweg

Reiseberichte & Impressionen: Ein Überblick

NEU – Update 2017

Ab der Begehung des Jakobsweges Teil 2 haben wir angefangen Reiseberichte und Impressionen in unserem Blog festzuhalten. Teils sind es komplette Reiseberichte, Konzertreisen, oder Foto-Impressionen aus nahen & fernen Ländern.

Hier eine Übersicht:

2011 – Wanderung: Jakobsweg / Camino Francés 2011 (Teil 2)

2011 – Urlaub: Usedom & Rügen Impressionen

2012 – Wanderung: Querweg / Schwarzwald (Von Freiburg nach Konstanz)

2012 – Wanderung: Neckarsteig / Odenwald (Von Heidelberg nach Bad Wimpfen)

2012 – Radreise: Rheinradweg (Von Andermatt nach Mannheim)

2012 – Konzertreise: Malaysia & China (Quadro Nuevo) Impressionen in Farbe und Schwarzweiß

2013 – Radreise: Rheinradweg (Von Mannheim nach Katwijk)

2014 – Radreise: Bodensee-Königsee-Radweg (Von Lindau bis zum Königsee)

2014 – Wanderung: Cinque Terre Impressionen

2014 – Rundreise: Comer See Impressionen

2015 – Radreise: Donau-Radweg (Von Donaueschingen nach Wien)

2015 – Radreise: Nordseeküsten-Radweg (Von Den Haag nach Wilhelmshafen)

2016 – Rundreise: Mexiko & Kuba Rundreise

2016 – Radreise: Mosel-Radweg (Von Metz nach Koblenz)

2016 – Radreise: Via Claudia Augusta (Von Donauwörth nach Verona)

NEU! 2017 – Konzertreise: Flying Carpet Project mit Quadro Nuevo & Cairo Steps (Ägypten)

Geplant in 2017

Ziel 1: Wanderung auf dem Jakobsweg „Caminho Português“ von Porto nach Santiago de Compostela

Ziel 2: Radreise: Von Zuhause am Neckar entlang, Bodensee-Königsee-Radweg, Salzburg bis an die Adria „Alpe Adria Radweg“


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2015 Donauradweg: Some night impressions from Vienna

Taken by hand with Fuji X-T1. Quick edited by mobile phone Samsung Galaxy Note 3 and Snapseed app.

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Donau-Radweg Tag 17: Von Klosterneuburg nach Wien

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Auf dem Campingplatz verabschieden wir uns von vielen Menschen, mit denen wir am Abend zuvor intensive Gespräche über Radreisen geführt haben. Ein holländisches pensioniertes Paar, das in Budapest gestartet ist und über Donau, Tauber und Rhein nach Hause an die Nordsee fährt. Ein Paar aus Thüringen, das den ursprünglichen Osten liebt und mit dem Fahrrad immer wieder bereist. Sie waren schon in Kasachstan, sind zum Schwarzen Meer bis zum Delta gefahren und vieles andere mehr. Jetzt wollten sie von Budapest über die Karpaten zurück

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Donau-Radweg Tag 16: Von Tulln nach Klosterneuburg

Wir hangeln uns nochmal vom Campingplatz zurück nach Tulln, um die Stadt kurz anzuschauen. Gestern sind wir achtlos daran vorbeigefahren, weil es so fürchterlich heiß war und wir nur noch ins Wasser springen wollten.

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Von dort aus fahren wir in einem Rutsch durch nach Klosterneuburg. Der km-Zähler steht auf 25 km und dabei belassen wir es für heute. Darum nennen wie diese Etappe

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Donau-Radweg Tag 15: Von Rossatzbach bis Tulln

Heute sind wir um 6:30 Uhr wieder fit wie Turnschuh. Alles geht sehr organisiert und geräuschlos von statten. Die sanitären Anlagen sind hier besser als in einem 3 Sterne Hotel. Sie machen es den Dänen gleich. Wir sind zwar erst zwei Wochen unterwegs, aber durch die vielen Erlebnisse und Eindrücke, kommt es uns rückblickend so vor, als wären wir schon zwei Monate unterwegs.
Nach wenigen Kilometern, auf der Höhe von Stein, überqueren wir die Donau.

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Heute gibt es aus unserer Sicht interessantere Dinge auf der Nordseite zu sehen. Gleich das erste Highlight ist Stein und

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Donau-Radweg Tag 14: Von Ybbs bis Rossatzbach

Gestern waren wir in unserem Zelt auf verlorenem Posten. Heute Nacht wacht aber ein Säbelzahn-Tiger in Puzzleform über uns.

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Und es nicht nur der eine Tiger; es sind gleich zwei Bilder dieser Sorte im Zimmer. Das ganze Haus ist übrigens „geschmückt“ mit mehrtausendteiligen „geschmackvollen“

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Donau-Radweg Tag 13: Von Ausee/Abwinden bis Ybbs

In der gestrigen Nacht sind wir dann bald ganz alleine auf unserem Zeltplatz. Fast alleine. Denn drei Männer spielen feuchtfröhlich Tischtennis an der Platte unweit unseres Zeltes. Sie trinken nicht zu wenig Bier und haben lautstark ihren Spaß. Wir kauern allerdings voller Angst und Sorge in unserem Zelt und malen uns schon die verschiedensten Szenarien aus. Ich verstecke schon mal vorsichtshalber einen der beiden Geldbeutel unterm Zelt und einige Wertsachen im „Regal“ des Zeltdaches. Das Handy wird für die Absetzung eines Notrufs vorbereitet. Die Dämmerung geht bereits in die Dunkelheit über, aber die drei Burschen machen immer noch keine
Anstalten, den Platz zu räumen und werden immer lauter. Sabine hat fast panische Angst und ist wild entschlossen aus dem Zelt zu steigen und mit dem Rad loszufahren. Egal wohin, bloß weg hier. Nur so einfach geht das im Dunkeln nicht. Aber ich willige ein und steige als Erstes aus dem Zelt, baue mich breitschultrig vor unserem Zelt auf und schaue entschlossen in ihre Richtung. Sogleich reden sie bedeutend leiser und winken mir zu. Ich winke freundlich zurück. Sie murmeln noch etwas, packen dann ihre Sachen und laufen Richtung Parkplatz. Ich denke noch, sie werden jetzt hoffentlich nicht mit dem Auto fahren. Aber doch, sie steigen zu dritt ins Auto und fahren alkoholisiert los. Einerseits erleichtert, andererseits immer noch ein mulmiges Gefühl, weil wir nicht sicher sind, ob sie in der Nacht noch einmal zurückkommen.
Egal, wir ändern unseren Plan und beschließen, hier zu bleiben. Jedes noch so leise Geräusch wird nun gewertet. Irgendetwas hören wir noch. Ein Rascheln. Immer wieder raschelt es. Ich reiße den Reißverschluss des Zeltes auf. Nichts. Wieder Rascheln. Die Taschenlampe entlarvt dann den Übeltäter. Es ist ein Nachtfalter zwischen Innen- und Außenzelt. Wir beschließen, mit Ohrstöpsel einzuschlafen und ab jetzt jegliche Geräusche zu ignorieren, egal ob wir sterben müssen.
Als wir morgens aufwachen, leben wir noch. Hurra!
Es ist jetzt 6:30 Uhr. Voller Freude nehmen wir erst einmal ein Erfrischungsbad im kalten Ausee. Ganz alleine. Weit und breit kein Mensch zu sehen. Wunderbar erfrischend.
Nach dem Bad heizen wir den Benzinkocher ein und machen uns einen heißen Tee. Dazu gibt es eine Banane, Hornbrötchen von gestern mit Marmelade und Käse.

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Einpacken, duschen, mit Sonnencreme einschmieren, denn heute ballert die Sonne.
Wir treffen auf einen Europabummler, der aus Korsika stammt, und über Frankreich,

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Donau-Radweg Tag 12: Von Aschach-Kaiserau bis Ausee/Abwinden

In der Nacht hat es geregnet, obwohl am Abend zuvor noch kein Wölckchen am Himmel zu sehen war.
Die Schulklasse nebenan ist mit ihren 20 Schülern leiser, als ein einziger Schwabe am Tag zuvor. Manche Menschen meinen wirklich, sie seien ganz alleine auf der Welt.
Am Morgen hört der Regen auf, aber das Zelt ist noch tropfnass. Diesmal von innen und außen. Die Sonne ist nicht stark genug, um es durch den schattenspendenden Baum hindurch zu trocknen. Nachhilfe gibt es deshalb mit einem Handtuch.
Inzwischen sitzt jeder Handgriff, auch ohne
miteinander sprechen zu müssen. Im Nu sind alle Sachen wieder am rechten Platz verstaut. Wir wissen auch auf Anhieb, in welcher Tasche was zu finden ist. Unser 1. Frühstück beschränkt sich auf ein halbes übriggebliebenes Käsebrötchen und einem Rest einer Brezel von gestern.
Unser 2. Frühstück gibt es dann in einer Bäckerei, 8 km weiter in der Stadtmitte von Aschach.

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Gut gestärkt fahren wir über die große Autobrücke hinüber auf die andere Seite der Donau, weil uns der Weg auf dieser Seite abwechslungsreicher erscheint.

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Donau-Radweg Tag 11: Von Passau bis Aschach-Kaiserau

Bis in die späte Nacht hat der Hallo-Hier-Komm-Ich-Schwabe neben uns lautstark mit seinen zwei Schützlingen erzählt. Alle anderen Camper hat man nicht gehört. Als er dann endlich schlief, hat er in ohrenbetäubender Lautstärke den kompletten Bayrischen Wald ‚durchgesägt‘. Ich habe noch nie einen Menschen so schnarchen hören. Wir schaffen es jedoch, ohne Ohrenstöpsel einzuschlafen.
Durch die Sonneneinstrahlung wird es um 7.00 Uhr im Zelt unangenehm warm, so dass wir uns nicht länger quälen, sondern lieber aufstehen. Das Außenzelt trocknet während wir duschen.

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Freie Liebe auf dem Campingplatz

Nachdem wieder alles verstaut ist, fahren wir nochmal in die Altstadt und frühstücken beim Bäcker. Eine Horde baugleicher Fahrräder mit farblich identischen Satteltaschen kommt an uns vorbei. An jeder Ecke sieht man Reisegruppen und deren Reiseleiter mit einem langen Schild vorneweg laufen. Das Schild ähnelt einer Kelle der Schülerlotsen. Sie sind nur länger und mit einer Kennnummer versehen. Ab hier fahren wohl viele Gruppen mit Gepäcktransport und Elektro-Leihrädern nach Wien .
Einige Kilometer geht der Donau-Radweg parallel an einer stark befahrenen Straße entlang. Nach 15 km wird es dann ruhiger.

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Wasserski auf der Donau

Kurz vor der österreichischen Grenze in Jochenstein im „Haus am Strom“, machen wir nochmal eine kurze Rast und tauschen uns mit unseren Tischnachbarn aus Belgien aus. Sie fuhren auch in Donaueschingen los und wollen bis Budapest radeln. Kurz hinter Jochenau passieren wir die Landesgrenze nach Österreich.

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Landesgrenze zu Österrich

Der Donau-Radweg macht hier seinem Namen alle Ehre, denn er verläuft ab hier immer direkt am Ufer der Donau entlang.

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Der Fluss ist gesäumt von dicht bewaldeten Bergen von ca. 100 bis 200 Metern Höhe.

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In Au setzen wir mit einer kleinen Fahrradfähre über auf die andere Seite der Donauschleife und radeln dort weiter bis zum nächsten Campingplatz in Aschach-Kaiserau.

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Fahrradfähre

Von dort aus hat man einen herrlichen Blick auf das Schloss Neuhaus, welches heute noch bewohnt ist.

Dank des glatten Fahrbahnbelages, der für Inlineskating bestens geeignet wäre, haben wir um 15:00 Uhr bereits 60 km auf dem Tacho und beschließen hier zu bleiben, denn es ist paradiesisch schön.

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Camping in Aschach-Kaiserau

Wir trauen uns bis zur Hüfte ins Wasser der Donau, mehr Mut haben wir nicht.
Den Rest des Tages verbringen wir mit wellnessen, genießen und nichts tun bei sommerlichen Temperaturen.

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Donau-Radweg Tag 10: Von Deggendorf-Seebach nach Passau

Die warme Heizung im Bad haben wir genutzt. Die Wäsche ist nun wieder frisch und über Nacht getrocknet.
Um 6.30 bin ich hellwach, wenig später höre ich es auch neben mir rascheln. Scheinbar hat sich unser Körper an die Anstrengung gewöhnt und wir brauchen nun nicht mehr so viel Schlaf. In der Anfangszeit hätten wir wahrscheinlich vor Müdigkeit durchgeschlafen, wenn da nicht ein Wecker geklingelt, oder jemand im Nachbarzelt Radau gemacht hätte.
Im Frühstücksraum gesellen sich ca. 25 gut gelaunte Holländer zu uns. Ich gebe mich aber nicht zu erkennen und verfolge lieber untentdeckt und interessiert ihre Gespräche.
Um kurz vor 9 Uhr sitzen wir auf dem Rad. Die Luft ist noch wunderbar frisch und fein und wir füllen unsere Lungen bei jedem 4. Pedaltritt mit einem tiefen Atemzug.
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Es läuft heute wieder rund auch ohne Rückenwind, es gibt keine nennenswerten Anstiege, wenn man mal von ein paar Über- und Unterführungen oder Brücken absieht.

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Der Radweg geht heute sehr nah an der Donau entlang. Das ist nicht immer so; auf manchen Streckenabschnitten kann man nur an den Bäumen erkennen, wo der Fluss sein Bett hat. Rechterhand Felder, so weit das Auge reicht.

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Der Boden ist hier sehr fruchtbar, deshalb wird es auch die Kornkammer Niederbayerns genannt. Linkerhand haben wir immer die Berge des Bayerischen Waldes im Blick.
Ein paar Kilometer vor Vilshofen fängt der Planetenweg an. Er ist Teil des Donau-Radweges. Hier werden sehr anschaulich über eine Strecke von 1km die Planeten unseres Sonnensystems masstabsgetreu als Skulpturen jeweils auf einem großen Felsen dargestellt.

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Auch die Abstände zwischen den Planeten. Der Abstand von Sonne zur Erde beträgt hier ca. 130 Meter. Die Sonnenskulptur ist ein großer oranger Feuerball von ca. einem Meter Durchmesser, die Erde hingegen ist ein winziges Kügelchen aus Edelstahl, welches auf einem Felsen befestigt ist.

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Vilshofen schauen wir uns per Velo an und machen hier und da ein Foto und ruhen uns bei einem Kaffee etwas aus.

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10km vor Passau machen wir auf einer Bank eine kurze Rast und haben den Rad-Wanderweg direkt vor uns. Das ist besser wie Kino. Sabine bekommt ihren berühmten Lachanfall, als sich von rechts nach links ein überdimensionaler Bierbauch mit Gummiclogs an uns vorbei schiebt. Von links nach rechts eine Frau, die ihren schönsten geblühmten Sonntagsrock aus der Altkleidersammlung vorführt.
Wenig später fährt ein alter Mann in bayrischer Tracht mit einem knallroten Fahrrad mit riesigen 40 Zoll Rädern an uns vorbei. Wir müssen schnell aufbrechen, sonst lachen wir uns noch tot.
Weiter geht’s in die Dreiflüssestadt Passau, eine der schönsten Städte Deutschlands. Zunächst radeln wir an den 3-Flüsse-Punkt, wo  Ilz, Inn und Donau zusammenfließen.

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Wir knobeln, ob wir heute ein Zimmer nehmen oder einen Camping aufsuchen. Ich habe gewonnen und es geht zum Camping ‚Kanu‘. Wie der Name schon sagt, wird der Campingplatz vom Kanuclub unterhalten und liegt sehr idyllisch an der Ilz.

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Wir bauen schnell das Zelt auf, machen uns frisch, fahren wieder in die Altstadt und besuchen noch den Dom St. Stephan mit größtem italienisch-barocken Kirchenraum nördlich der Alpen. Der Dom beherbergt die größte Domorgel der Welt mit 17.974 Pfeifen, 233 Registern und 4 Glockenspielen.

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Zum krönenden Abschluss des Tages geht’s heute zum Italiener: Buon appetito & buonanotte!

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