Radreise

15.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Gemona nach Udine


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58,84 km | Einweg-Strecke
Gesamtanstieg 350 Meter | Gesamtabstieg 461 Meter

Erkenntnis des Tages: Rücksichtslosigkeit ohne Grenzen

Gestern Abend nach 21:45 Uhr Uhr kommt noch ein deutsches Ultraspezialisten-Pärchen mit einem knatternden Auto auf den Campingplatz gefahren und parkt unmittelbar neben unserem Zelt. Wir liegen bereits im Schlafsack und wollen gerade die Äuglein für den gepflegten Schönheitsschlaf schließen, aber das bleibt zunächst nur Wunschvorstellung. Die Karre wird nach lauter und langer Diskussion, ob das Auto denn so richtig steht, erst noch 2x umgeparkt. Also Türen gehen auf, schlagen laut zu, dass die Erde bebt. Die Dreckskarre wird angeschmissen und pustet erstmal ordentlich Abgase in unser Zelt. Auto wird umgeparkt, aber wieder unmittelbar an unserem Zelt. Wieder Diskussion, nochmal dasselbe Spiel von vorne. Auf dem Campingplatz ist es sonst mucksmäuschenstill, aber die Beiden machen einen Krach für 10 Personen und 3 Karren. Scheinbar haben die beiden Plagegeister auch nur sehr begrenzt der berühmten grauen Masse im Kopf, denn ständig wird die Heckklappe

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14.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Pontebba nach Gemona


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47,69 km | Einweg-Strecke
Gesamtanstieg 875 Meter | Gesamtabstieg 1.223 Meter

Erkenntnis des Tages: Immer schön, wenn man Reisegefährten wieder und wieder trifft

Wir bekommen unser Frühstück direkt ans Bett serviert – zumindest fast – sie bringen das Frühstück in unsere Wohnung. 2 Brötchen mit Butter und selbstgemachter Früchte-Marmelade, Himbeersaft und Kaffee. Toller Service für 25 € pp.

Zunächst fahren wir zum Grenzstein Österreich-Italien, der allerdings nur bis 1918 Bestand hatte. Jetzt hat er nur noch symbolischen Wert, den die Grenze Österreichs wurde nach dem ersten Weltkrieg weiter in den

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13.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Villach nach Pontebba


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66,84 km | Einweg-Strecke
Gesamtanstieg 826 Meter | Gesamtabstieg 757 Meter

Erkenntnis des Tages: Bella Italia – Bilder sprechen mehr als 1000 Worte

Wir frühstücken auf der Terrasse des Camping Seehof. Die Sonne scheint. Richtung Arnoldstein fahren wir an dem Fluss Gail entlang. Dabei fährt man durch die Orte Erlendorf, Neuhaus, Pöckau und Arnoldstein. Bei Pöckau gibt es eine Umleitung, vermutlich wegen Moränen, die bei dem Unwetter zuhauf heruntergekommen sind. Im SPAR-Markt versorgen wir uns mit Obst und anderen Leckereien und essen vor einer Kirche auf einer Parkbank. Ab Arnoldstein müssen wir wieder kräftiger

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12.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Ruhetag und 2. Treffen mit Mandana


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Erkenntnis des Tages: Ruhetag und 2. Treffen mit Mandana nach 33 Jahren

Ruhetag in Villach am Vassacher See. Heute bleiben wir eine zweite Nacht auf dem Camping Seehof. Wir frühstücken auf der Terrasse des Camping Restaurants. Um 11:30 Uhr fahren wir mit den Fahrrädern in die Stadt zum Schillerpark. Dort besichtigen wir Europas größtes dreidimensionales Relief von Kärnten im Maßstab 1 zu 10000. Plötzlich wird

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11.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Spittal nach Villach


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Erkenntnis des Tages: Größten Respekt vor den Familien, die mit Kind, Kegel und Gepäck auf dem Alpe-Adria-Radweg unterwegs sind

Morgens regnet es. Wir warten bis es aufhört, packen wieder alles ein und fahren in eine Bäckerei frühstücken. Währenddessen fängt es wieder an zu regnen. Wir ziehen sämtliche Regenklamotten an und los geht’s, immer auf Schotterpisten an der Drau entlang. Der Millstätter See ist links vom Radweg, allerdings leider nicht in Sichtweite. Man fährt mal rechts mal links am Ufer entlang. Ansonsten bietet diese Etappe landschaftlich nicht besonders viel für´s Auge.

Unterwegs treffen wir die Familie mit den drei Kindern, die wie wir gestern im Gasthof in Mühldorf den Gewitterschauer abgewartet haben. Wir unterhalten uns an einer Brücke eine ganze Weile mit Ihnen. Sie hatten versehentlich nicht auf das Höhenprofil geschaut und eine Übernachtung an einem See gebucht, der 800 Hm höher liegt als die Drau. Dann kamen sie bei der enorm anstrengenden und steilen Auffahrt auch noch in das Unwetter von gestern. Es muss die Hölle

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10.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Bad Gastein nach Spittal


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Erkenntnis des Tages: Orkanböen, umgekippte Wohnwagen, evakuierter Camingplatz, abgeknickte Bäume, aber uns geht´s gut!

Reisedaten: 64,07 km – Höhendaten unbekannt. GPSies rechnet leider falsch!

In der Nacht gibt es einige heftige Regenfälle mit Gewitter. Im Zelt ist das schon ein mulmiges Gefühl und entsprechend unruhig schläft man. Ausgeschlafen ist man demnach nicht, aber gut ausgeruht, das ist ja auch schon mal etwas.

Der Regen hat aufgehört. Der Himmel ist trotzdem noch voller Wasser. Vorsichtshalber beeilen wir uns etwas mit dem provisorischen Abtrocknen des Zeltes und dem Einräumen. Frühstück gibt es wieder nicht und unser Reiseführer prophezeit uns noch vor dem Frühstück eine lange heftige und steile Auffahrt. Mit leerem Magen kann man schlecht einen extrem steilen und langen Aufstieg über Bad Gastein zur Tauernscheuse meistern. Aber wir haben Glück. Am Fuße des Aufstiegs kommt gleich eine Dorfbäckerei rechter Hand. Brötchen, Croissants und ein Stück Sachertorte sorgen für die

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09.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Golling an der Salzach nach Bad Gastein


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Erkenntnis des Tages: 75,407 km und 1930 Hm müssen nicht zwangsweise weh tun

Am frühen Morgen um 6:45 Uhr tröpfelt es noch auf unsere Zeltwand, aber es hört schon 5 Minuten später wieder auf. Wir stehen gleich auf, trocknen das Zelt so gut es geht, schlagen gleich alles ab und verräumen die Sachen. Wer weiß ob das Wetter hält, denn es sieht immer noch nach Regen aus. Wir haben kein Frühstück dabei und hier gibt es auch weiter nichts, also müssen wir das auf später verschieben.

Hinter Golling beginnt der 15 km lange Abschnitt auf der vielbefahrenen Bundesstraße über den Pass Lueg durch das enge Salzachtal nach Werfen. Der Bikeline-Reiseführer rät dazu dieses Teilstück mit dem Zug zu umfahren. Auch zwei Radfahrer, die auf unserem Campingplatz sind, sind ein Stück gefahren, aber an der nächsten Möglichkeit in den Zug gestiegen. Es sei viel zu gefährlich, da man eingeklemmt ist zwischen rechter Leitplanke und linker Felswand. Die Straße ist extrem schmal und auch LKW donnern ungebremst durch die

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08.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Roßdorf nach Golling an der Salzach


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Erkenntnis des Tages: Strecken-Halbzeit

Tagsüber gleicht das Haus Elfriede, im Inneren des Hauses, einem Museum mit zahlreichen ausgestopften Tieren. Nachts wandelt sich das Haus dann zum Friedhof der Kuscheltiere, denn als Sabine abends aus dem Bad kommt, wird sie vom ausgestopften

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07.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Rohrdorf nach Roßdorf


Reisedaten: 77 km bei 655 Hm


Erkenntnis des Tages: Wiedersehen macht Freude

Um 7 Uhr sind wir schön ausgeschlafen. Alle gewaschenen Sachen sind in der Nacht am den Heizkörpern getrocknet. Sofern es nicht wieder in Strömen regnet, sind wir für die nächsten paar Tage gut gerüstet.
Die Frühstücksauswahl im Hotel zur Post ist klasse. Sogar Bircher-Müsli gibt es für die Gäste. Angereichert mit Obst ist es der ideale Brennstoff für den lustigen Radfahrer.
In der Tiefgarage haben wir die Räder in Sicherheit gebracht und das nasse Zelt zum Trocknen über eine Stange gehängt. Wir verstauen alles wieder an seinen Platz und los geht´s. Die Abfahrt gleich am frühen Morgen ist flott, erfrischend und wunderschön, aber leider bemerken wir recht spät, dass wir in die falsche Richtung fahren.
Also wenden wir und kurbeln die schöne Abfahrt in die Gegenrichtung wieder hoch, um den richtigen

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06.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Bad Feilnbach nach Rohrdorf


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Erkenntnis des Tages: Es gibt Tage, die muss man nicht haben

In der Nacht gibt es zwei Gewitter mit heftigem Regen. Wie bereits im gestrigen Reisebericht erwähnt, lief das Zelt unsere Gäste Ali aus Marokko und Töchterchen Leyla aus Au voller Wasser. Alles war triefend nass. Bei uns hielt sich der Schaden in Grenzen: Das Zelt hielt dicht, aber wir haben in der Nacht vergessen, dass wir einige Sachen zum Trocknen an die Fahrräder gehängt haben. Am Morgen war dann natürlich alles pitschnass. Aus dem Zelt kommt man kaum raus, weil es draußen regnet. Mehrere Schauer gehen vorüber, aber dazwischen hört es nie ganz auf. Bei der ersten Regenpause gehe ich duschen und hole unsere vorbestellten Schoko-Croissants, aber dann geht´s auch schon wieder los. Zum Frühstück geht´s ab ins Zelt und wir hoffen, dass es noch eine kleine Lücke gibt, in der wir das Zelt abbauen können. Das selbstgemalte Bildchen auf der Croissant-Tüte suggeriert, dass es heute bestimmt noch ein schöner

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