Juli 2015

Nordseeküsten-Radweg Tag 1: Von Wassenaar nach Velsen-Zuid

Wir haben uns in der Nacht sehr bemüht keinen Krach zu machen und unser Zelt so leise wie möglich aufzubauen, damit wir unsere Zeltnachbarn nicht aufzuwecken. Das entpuppte sich als Fehler, denn mitten in der Nacht kommen unsere Nachbarn erst nach Hause, gröhlen, lachen und wecken uns wieder auf. Mittlerweile sind wir aber darin geübt, uns wieder in den Schlaf zu meditieren, trotz Krach.

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Nordseeküsten-Radweg: Die aufregende Anreise mit der Bahn

Wir stehen rechtzeitig auf, frühstücken dennoch unausgiebig, und wollen Sabine’s Rad holen. Erste Überraschung, jemand hat sich am Sicherheitsschloss zu schaffen gemacht und die Schlüsseleinführung verbogen. Die erste Viertelstunde unserer Sicherheitsstunde war verbraucht. Als wir den Anhänger an meine Spezialsteckachse hängen wollen, geht das Schloss nicht zu. Die Aufhängung ist verbogen. Eine weitere Viertelstunde geht drauf, um die Aufhängung wieder gängig zu machen. Dann stelle ich fest, dass der Radanhänger einen Platten hat. Wieder 15 Min. weg. Beim Aufpumpen stelle ich fest, dass wohl irgendwo der komplette Inhalt meiner Reparaturtasche gestohlen wurde, inkl. der neuen Luftpumpe. So langsam werden wir nervös, denn eine Panne unterwegs würde unseren Plan komplett durcheinander werfen. Mehr darf jetzt wirklich nicht passieren, sonst wird es eng.
Wir schwingen uns auf die Räder und fahren dafür ein bisschen schneller und den direkten, unschönen Weg entlang der Rhenaniastraße im Industriegebiet.
Wir kommen gerade rechtzeitig an, um noch schnell ein Selfie vor dem Hbf zu machen und uns mit Reiseverpflegung zu versorgen.

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Tschüss Mannheim

Dann der nächste Schock. Der Aufzug am Bahnsteig trägt das Schild „vorrübergehend defekt“. Vor der Treppe stehen alleinstehende Frauen mit Rucksack und Kinderwägen. Alte Damen mit schwerem Gepäck und wir mit unseren bepackten Rädern.
Wieder Hektik. Alle Satteltaschen und Anhänger ab. Zuerst den Frauen geholfen, dann unser Gepäck und die Räder hinauf. Die Frau mit Kind und Rucksack paßt in der Zwischenzeit auf unser Hab und Gut auf, bis alle Einzelteile oben sind.
Auf der Tafel geschaut, an welcher Stelle unser Wagen hält. Es wird 11:39 Uhr und an der Tafel steht ein Zug mit Ankunftszeit 11:42 Uhr. Was ist los? Warum kommt unser Zug nicht? Panik 2.0. Schnell einen Zugbegleiter gefragt. Ich weiß die Zugnummer nicht auswendig, renne nochmal zur Infotafel. In diesem Augenblick kommt Sabine stahlend auf mich zu und kichert: „Ich habe mich verguckt, der Zug kommt erst eine Stunde später!“
Ich weiß in diesem Augenblick nicht genau, ob ich mich freuen oder ärgern soll. Ich habe mich vorsichtshalber für freuen entschieden.
Ein Wunder geschieht, der Zug fährt pünktlich ein. Auch der Wagon steht da wo er laut Plan stehen soll. Das passiert nicht alle Tage. Wir haben unsere Sachen auch schon mal durch den Zug schleppen müssen. Dies bleibt uns wenigstens erspart.

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Radwagen

In Mainz dann die Durchsage „Der Zug muss wegen eines Brandes auf der Bahnstrecke auf eine andere Strecke und wird eine Verspätung von ca. 27 Minuten haben. Ok, dann ist unser Anschlusszug auf jeden Fall mal weg.

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Rhein

Wir steigen in Münster aus und suchen unseren nächsten Anschluss im Richtung Enschede. Am Bahnsteig spricht mich ein freundlicher Herr auf mein GPS-Gerät an und wir philosophieren ein wenig über unsere Geräte. Sie sind heute von Würzburg mit dem Zug hierher gefahren und wollen den Abschnitt des Nordseeküsten-Radweg ab Emden fahren. Als er uns fragt woher wir kommen, ein lautes „AUS MAAANNEEEM … da habe ich zwei Kinder wohnen und beide sind im Dunstkreis der Popakademie tätig“. Ich frage „Sind die Kinder Musiker“, er antwortet: „Ja, mein Sohn und meine Tochter sind inzwischen ziemlich bekannte Musiker geworden!“ Ich sage, dass ich des öfteren Musiker und Bands fotografiere, vielleicht kenne ich sie ja. Als er dann die Namen „Moritz Müller und Lisa Müller“ sagt war auf einmal alles klar. Beide hatte ich schon vor meiner Linse. Lisa kennt man von „The Wright Thing“ und Moritz Müller habe ich zusammen mit Ali Neander / Hellmut Hattler in Speyer gehört. Für mich ist Moritz einer der besten Schlagzeuger Deutschlands. Wobei ein Konzertbesuch seiner Band „Intersphere“ immer noch auf meinem Wunschzettel steht. Als er mich nach meinem Namen fragt, und ich ihn erwähne, war wiederum für Papa Müller alles klar. Die Welt ist ein Dorf.
Wir verabschieden uns, wünschen uns gegenseitig eine unfallfreie Radtour und steigen in die Regionalbahn nach Enschede ein. Die Fahrt nimmt ca. 75 Minuten in Anspruch.
In Enschede steigen wir nochmal um in den IC nach Den Haag. 2,5h dauert nochmal der Spaß. Um 22.15 Uhr steigen wir schlussendlich aus dem Zug und radeln noch zum nächsten Campingplatz „Duinhorst“ nach Wassenaar.

Um 22:45 Uhr ist die Rezeption immer noch besetzt und der Rezeptionist trotz der fortgeschrittenen Zeit immer noch bei bester Laune. Wir schleichen uns auf den Campingplatz, bauen unser Zelt leise und hurtig auf, schicken den Reisebericht in die Cloud und begeben uns um 23:45 Uhr in den Schönheitsschlaf. Bonne nuit!

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Nordseeküsten-Radweg: Es ist wieder soweit …

Sommerzeit, Urlaubszeit!

Es wird Euch sicherlich nicht wundern, aber wir sind ab morgen wieder mit den Reise-Rädern unterwegs, während unsere erwachsene Jugend das Haus hütet. Die Alpen wollten wir eigentlich überqueren von Donaueschingen nach Venedig auf der Via Claudia Augusta, aber das scheidet nun leider mangels Vorbereitungszeit aus. Die Alternative dazu: Flachetappen und Urlaubsfahrt entlang der Nordseeküste mit Inselhopping. Wir wollen anfangen, wo wir mit dem Rhein-Radweg im vorletzten Jahr aufgehört

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2015 Freddy Wonder Combo @ Bitzel rockt III Hirschberg

Text von Nicoline Pilz / RNZ. Hier geht´s zum Artikel.

Hirschberg-Großsachsen. „Never change a winning team“, oder warum etwas beenden, wenn es jedes Mal noch besser wird? Beides trifft auf „Bitzel rockt“ zu, das in diesem Jahr am Samstag, 18. Juli in die dritte Runde geht. Wiederum mit Freddy Wonder und seiner vielköpfigen Combo, die schon in 2013 bei der Premiere das begeisterte Publikum auf dem Obsthof mit einem wundersam unerschöpflichen Füllhorn an Titeln querbeet durch die Rock-, Soul- und Popgeschichte überschüttete.

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Wobei sich Bandleader Freddy Wonder auch nie zu schade ist, einen Ausflug ins Schlagermilieu zu wagen, wenn es um Evergreens wie „Rote Lippen soll man küssen“ geht. Der Mann hat Musik und Entertainment im Blut, fraglos. Kein Wunder ist die Fangemeinde altersmäßig breit aufgestellt: „Das geht von zehn bis 70 Jahren“, schmunzelt Wonder, der 2016 mit seiner Combo 25-jähriges Bestehen feiern kann.

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„Vor zwei Jahren haben wir noch gedacht, ,Bitzel rockt‘ unter den Nussbäumen so mit 300 oder 400 Leuten zu veranstalten“, erinnert sich Karl-Jürgen Bitzel. Es kam dann ziemlich anders, weil auf Anhieb rund 1000 Besucher anmarschierten und sich die Zahl im vergangenen Jahr dann noch einmal verdoppelte. „Eigentlich wollen wir nicht größer werden, aber immer besser“, kommentiert Bitzel beim Pressetermin im preiswürdigen Bauernhofcafé.

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2015 Heavy Bones feat. Silke Hauk @ City Kirche Mannheim

Sie haben ihr Publikum ein weiteres Mal begeistert: Bei der dritten Auflage des Charity-Konzerts „Heilig’s Blechle“ brachte die Posaunenklasse der Musikschule Mannheim, die „Heavy Bones“, die Konkordienkirche in R 3 zum Beben. Eingeladen zu diesem Benefiz-Ohrenschmaus hatte der Service Club „Round Table 31 Ludwigshafen“.
Elf Posaunisten auf der Empore.

2015 Heavy Bones feat. Silke Hauk @ City Kirche Mannheim Zur vo

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Die Begeisterung, mit der die Vollblutmusiker unter der Leitung von Bernhard Vanecek mit ihren Instrumenten ihren ganz eigenen Sound erzeugten, schwappte auf die Zuhörer über, die immer wieder mit Zwischenapplaus ihren Enthusiasmus bekundeten. Noch etwas getragen hatten die elf Posaunisten, verteilt auf der Empore des Gotteshauses, mit einem Choral begonnen. Danach zogen sie unter dem Wirbel ihres „Drummers“ Andreas Eichenauer in den Altarraum ein. Bereits „Also sprach Zarathustra“ von Richard Strauss erzeugte ein Gänsehautgefühl und spätestens bei der darauffolgenden Jazz-Komposition „Caravan“ von Duke Ellington zuckte es so manchen Besucher in den Füßen.
Das steigerte sich noch, als Tayfun Ahmet und Soner Ajredin, zwei

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2015 LAVA @ Stadtfest Wiesloch

Konzerte voller Spontanität, Spielwitz und dem nötigen Killerinstinkt sind das Markenzeichen der Band. Man kann es spüren, wenn die Jungs auf der Bühne loslassen und der Spirit des Rock and Roll den Tanzboden küsst. Das hat die Band bei zahlreichen Auftritten im In- und Ausland bewiesen. Professionalität gepaart mit glühender Leidenschaft und spielerischem Wahnsinn. Das ist der Motor, der die fünf Jungs aus dem Rhein Neckar Delta zusammenhält.

2015 LAVA @ Stadtfest WieslochZur vollständigen Foto-Galerie:

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Dass sie ihre Musik und ihr Publikum lieben, zeigen sie jeden Abend aufs Neue.
Das Gesicht der Band Lava ist Alex Auer. Der begnadete Sänger und Gitarrist ist nicht zuletzt durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Xavier Naidoo bekannt geworden. Von ihrem ganz eigenen musikalischem

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2015 Metropol RN Allstars Blues Band @ Pfingstbergschule Mannheim

1. PFINGSTBERGER BLUES GIPFEL

METROPOL RN ALLSTARS BLUES BAND

Eigens für dieses Konzert zusammengestellte Band mit vielen „guest stars“ spielt in der Pfingstbergschule Mannheim. Wer die deutsche Musikszene ein wenig kennt, weiß, dass so ziemlich jede Region in Deutschland ihre jeweils ganz eigenen „local blues heroes“ hat. In nahezu jeder Region, ganz gleich ob im Süden oder Norden, im Osten oder Westen, gibt es mindestens einen der „versiertesten Bluesgitarristen“ Deutschlands; die Boogie-Woogie-Pianisten werden als „Meister ihres Fachs“, wenn nicht gar als „Giganten an den Tasten“ oder auch als “Klaviatoren“ hochgelobt und wie beim Schach gibt es ebenfalls „Großmeister an der Harp“, von „Drummerlegenden“ ganz zu schweigen.

2015 Metropol RN Allstars Blues Band @ Pfingstbergschule Mannhei

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Auch die Metropolregion Rhein Neckar, musikalisch in Anlehnung an ein größeres auch Rhein-Neckar-Delta genannt, macht hierbei keine Ausnahme. Im Gegenteil: hier tummeln sich ausgesprochen viele der „versiertesten Bluesgitarristen“, „Giganten an den Tasten“, „Großmeister an der „Harp“ oder auch „Drummer-Legenden“. Was also läge nicht näher, all diese exzellenten Musiker in einer „Metropol Allstars Blues Band RN“ zu vereinigen und unter dem Motto „Blues macht stark!“ auf dem

1. Pfingstberger Blues Gipfel im „Red House“ der Mannheimer Pfingstbergschule auftreten zu lassen. Die Musiker kommen aus allen Ecken und Enden der Region: Speyer, Weinheim, Herxheim, Bad Bergzabern, Kaiserslautern oder Ludwigshafen, und werden zeigen, dass und warum der Blues auch und gerade in der Metropolregion Rhein Neckar und in ihren jeweiligen Landschaften zu Hause ist.

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