2016 Mexiko & Kuba Rundreise: Trinidad. Baden. Relaxen.

Der Plan für heute sieht so aus: Trinidad. Baden. Relaxen.

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Da die Temperaturen am Nachmittag für uns Mittel-Europäer sehr heiß sind, nutzen wir den frühen Vormittag zur Besichtigung von Trinidad. Deshalb frühstücken wir bereits um 7.30 Uhr. Um 9.00 Uhr sind wir schon in der Stadt. Aber auch um diese Zeit hat es schon 28° Celsius. Herrlich. Trinidad wurde 1513 von Velázquez gegründet, zählt heute 36.000 Einwohner und gilt als das Rothenburg Kubas. Holpriges, aus Boston importiertes Kopfsteinpflaster, hohe Holztüren und bis unter die Dachziegel vergitterte Fenster, barocke Kirchtürme und Pferdekutschen sind die typischen Merkmale dieser Stadt. Reich wurde Trinidad, wie so viele kubanische Städte, Anfang des 19. Jhs. während des Zuckerbooms. 1989 wurde Trinidad zum UNESCO Weltkulturgut erklärt. Wir besteigend den Turm des ehemaligen Klosters Convento San Francisco, höchster Punkt und Symbol der Stadt. Innen das Museo National. Im Museo Municipal besteigen wir den Turm und bestaunen den Blick über die Ziegeldächer der Stadt.

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Im Zentrum findet man den palmenbestandenen

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2016 Mexiko & Kuba Rundreise: Fahrt nach Trinidad

Irgendwie ist es ein bisschen schade, dass wir unser wunderschönes Zuhause verlassen müssen, denn wir fühlen uns hier pudelwohl. Andererseits lieben wir das Nomadenleben und freuen uns auf neue Städte, neue Eindrücke und neue Erlebnisse. Wir sind immer wieder froh Individualreisende zu sein und  genießen es, hier und da anzuhalten und zu verweilen, wo wir gerne wollen. Wir haben unsere tolle Reiseleiterin Sabine, die uns immer wieder spannende Geschichten aus dem Reiseführer vorliest und uns den groben Rahmen vorgibt. Auf diese Weise werden wir bestens mit Hintergrundinformationen versorgt und erfahren das ein oder andere über Kuba, die Revolution in den 50er Jahren, über Rassentrennung, die glücklicherweise der Vergangenheit angehört, genauso wie die Sklaverei, die in der Blütezeit von Kuba’s Zuckerrohranbau geherrscht hat. Kuba ist eine sehr geschichtsträchtige Insel. Die Kubaner sind stolz auf ihre Insel, als wäre es ihre eigene und das können sie auch sein.

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Bevor wir unser nächstes Zwischenziel Trinidad ansteuern, besuchen wir noch Cienfuegos, das auch gerne als Perle des Südens bezeichnet wird. Mehr durch Zufall als durch gezielte Navigation kommen wir zum sehenswerten Palacio de Valle und stellen auf dem bewachten Parkplatz unser Auto ab. Gotik, napolitanische und vor allem maurische Stilelemente mischen sich in dieser Villa. Erbauen ließ sie sich 1913 für fast 2 Mio. US $ der reiche Spanier Ciscle de Valley Blanco. Der Palast liegt auf einer Landzunge an dem Prachtboulevard Paseo el Prado, der von Prachtbauten im französischen Kolonialstil gesäumt ist.

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Ein Taxi, dessen Front ein halbes Motorrad ist und dessen Anbau 4 Sitzplätze bietet, bringt uns zum Parque Marti von Cienfuegos und wartet auf uns. Der Parque Marti ist großzügig angelegt mit Musikpavillon und Stuhlreihen. Wir besichtigen das ķlassizistische Teatro Tomás Terry, nehmen anschließend eine Tasse Kaffee unter den kühlen Arkaden und lauschen der Musik einer kubanischen Musikgruppe. Obligatorisch ist ein Sofortbild aus dem Instax-Drucker. Unser Motorrad-Taxi fährt uns langsam aber sicher am Malecón vorbei zurück zum Auto. Auf dem Weg nach Trinidad besuchen wir den Jardin Botanico, der 280 verschiedene Palmen, 23 Bambusarten und 2000 weitere einheimische und ausländische

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2016 Mexiko & Kuba Rundreise: Cienfuegos

Am Morgen schauen wir nochmal, wie es unserer geretteten Krabbe geht, aber sie ist natürlich schon längst weitergezogen.
Nach dem Frühstück fahren wir Richtung Cienfuegos an der Küstenstraße entlang. Auf der Strecke tauchen plötzlich riesige rotfüßige Krabben auf, die von rechts nach links die Straße überqueren. Wir halten an, um das Schauspiel zu fotografieren. Kommt man ihnen zu nahe, bleiben sie stehen und strecken drohgebärdend Ihre furchteinflößenden Scheren in die Luft. Viele der Krabben überleben die Wanderung über die Straße nicht und bleiben leider tot auf der Straße liegen.

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Hin und wieder erscheinen kleine Dörfchen aus dem Nichts. Die Dörfchen mit einem Wasserloch sind die belebtesten. Dort baden Kinder und Jugendliche, Pferdekutschen werden mit Wasser geputzt und selbst ganze Pferde nehmen dort ein Bad im kühlenden Nass und werden von ihren Besitzern geschrubbt.

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Auf diesem Landstrich wird Landwirtschaft betrieben. Reiche Bauern haben einen alten Traktor, jedoch fahren die meisten Bauern mit einem Pferdefuhrwerk zum Bestellen der Felder. Unser vorgebuchtes Hotel liegt etwa 20 km außerhalb von Cienfuegos. Der Planet brennt vom Himmel. Wir beschließen demokratisch, eine Siesta zu halten. Morgen werden wir etwas früher aufstehen, um die Stadt zu besichtigen. Das Hotel ist eine positive Überraschung, denn entgegen der Info im Voucher, ist der großzügig angelegte Pool nicht wegen Renovierungsarbeiten geschlossen, sondern erstrahlt im 

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2016 Mexiko & Kuba Rundreise: Playa Larga

Unser Hotel Pinár del Rio liegt unmittelbar an der Autobahnausfahrt. Die Nacht ist jedoch sehr ruhig, da es hier in Kuba so gut wie keinen Autoverkehr gibt. Schon gar nicht in der Nacht. Unser heutiges Ziel ist Playa Larga an der berühmten Schweinebucht. Am südlichen Ende der Schweinebucht landeten am 17 April 1961 rund 1500 Exilcubaner. Sie rechneten damit, auf wenig Widerstand bei den zu befreienden Inselcubanern zu stoßen und innerhalb weniger Tage eine Gegenregierung zu Fidel Castro installieren zu können. Castro mobilisierte 20.000 cubanische Soldaten und Freiwillige und führte die Verteidigungsguerilla an. Innerhalb von 72 Stunden schlug man die Invasoren zurück.

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Die Strecke führt uns auf der A4 zunächst zurück nach Havanna. Auf halber Strecke ist der Tank auf Reserve, jedoch keine Tankstelle in der Nähe. Auf dem letzten Tropfen erreichen wir mit einer Kehrtwende auf der Gegenseite der Autobahn eine Tankstelle und füllen die Karre bis zum Anschlag voll. Das Wechseln von Geld gestaltet sich auf Kuba als eine schwierige Angelegenheit. Da unser Weg nach Playa Larga an Havanna-Airport vorbei führt, beschließen wir, am Flughafen vorbeizufahren um Geld zu wechseln. Während ich Geld wechsle, kundschaftet Rainer schon die Abgabestation für unseren Mietwagen aus und organisiert ein paar Getränke für die Fahrt. Die Warteschlange an der Wechselstube ist relativ klein, so dass wir in 20 Minuten weiterfahren können. Nach ungefähr 5h Autofahrt kommen wir in Playa Larga an. Am Ortseingang machen wir einen Fotostopp und warten auf ein Motorrad mit 4 Mann Besatzung. Der Stopp ist vor einem Restaurant mit Casa Particular, einer Zimmervermietung. Alles sieht hier sehr einladend aus. Wir beschließen, hier noch einen Kaffee zu trinken. Aus dem Kaffee wird dann ein komplettes 3-Gänge-Menü mit Obst und Kaffee zum Nachtisch. Wir machen noch ein paar Erinnerungsfotos mit dem freundlichen Inhaber und lassen uns nochmals rein interessehalber die Zimmer zeigen, bevor wir weiterfahren.

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Unser Hotel ‚Horizonte‘ ist bereits vorgebucht und wir sind total geflashed. Es ist nämlich kein gewöhnliches Hotel, sondern einzelne kleine klimatisierte Bungalows mit viel Grünflächen und Palmen dazwischen. Der Höhepunkt ist, dass wir direkten Zugang zum karibischen Meer haben. Hier ist es wie im Urlaubsprospekt. Schnell bringen wir unsere Klamotten ins Zimmer, ziehen die Badesachen an und tauchen ein in’s türkisblaue, badewannenwarme Meer ein. 658-_DSF4481659-_DSF4484
Den Abend lassen wir mit Mojitos, Cervesas und der geschenkten Havanna-Zigarre mit Blick auf’s ruhige Meer ausklingen.

Mitten in der Nacht klopft es an der

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2016 Mexiko & Kuba Rundreise: Viñales

Havanna geht heute zu Ende. Wir starten unsere Rundreise mit dem Auto. Dazu müssen 4 Personen samt Gepäck ins Taxi. Vor dem Frühstück halten wir ein Kleintransporter-Taxi an und verabreden uns um 10.00 Uhr. Nach dem Frühstück ist das gewünschte Fahrzeug jedoch in weiter Ferne. Ich frage einen anderen Taxifahrer, ob er meint, dass wir mit dem Gepäck in seinen 60 Jahre alten amerikanischen Schlitten passen würden. Ein zweifelnder Blick, aber es scheint nicht unmöglich. Also probieren wir es aus. Nach etwas rangieren und arrangieren haben wir das Gepäck verstaut und steigen ins Taxi. In diesem Augenblick kommt unser Kleintransporter und guckt uns fragend aus seinem Bus an. Aber wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Unser Fahrer bringt uns nach nur einmal Verfahren zur richtigen Autovermietung. Das Auto steht laut Voucher erst ab 13.00 Uhr zur Verfügung. Es ist 11.00 und wir fragen, ob wir das Auto früher haben können. Der Autovermieter verneint. Es käme erst um 13 Uhr. Wir fragen ihn, ob er glaubt, dass unser Gepäck ins Auto passt. Er meint, es sei kein Problem. Also warten wir geduldig. Eine halbe Stunde später kommt ein Bia S6 auf den Hof gefahren und er meint, wir sollen diesen nehmen statt dem gemieteten Peugeot 207 Combi. Ein bulliger SUV mit getönten Scheiben.

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Es ist das beste Auto das wir bislang auf der ganzen Insel gesehen haben. Vielleicht abgesehen von Obama’s und Raúl’s Luxuslimousinen. Um 11:30 Uhr sind wir startklar und fahren gut klimatisiert von Havanna in Richtung Pinár del Rio. Ohne Kompass, GPS, Beschilderung oder Kartenmaterial. Auf halber Strecke werden wir von einem Polizisten angehalten. Er fragt uns, ob wir eine Person des liegengebliebenen Autos mitnehmen können, damit diese dann einen Mechaniker zurückschicken kann. Wir rücken zusammen und nehmen 1 Person mit, die anderen warten am Auto.
Als Dankeschön für’s Mitnehmen möchte er uns eine kostenlose Führung auf einer Tabakplantage und eine Zigarre anbieten. Wir bringen aber zuerst Sabine ins Hotel und fahren dann zu dritt weiter. Als wir dann in eine unbefestigte Seitenstraße abbiegen, ist nicht mehr ganz klar, ob dies nun ein abgekartertes Spiel ist oder nicht. Dort angekommen, bietet man uns einen Kaffee an und auch die Zigarren zum direkten Verkosten. Angeblich werden hier die Zigarren in allerbester Qualität für die Regierung hergestellt. Am Ende der Führung bietet man uns natürlich Zigarren zum Kauf in einer edlen Kiste an. Wir haben nicht den Eindruck, als habe man sich sehr um das liegengebliebene Fahrzeug gekümmert. Am Ende bleibt ein nicht ungetrübtes und ein etwas mulmiges Gefühl. Man will ja den Leuten nichts Böses unterstellen, aber dies sieht uns im Nachhinein gesehen nach einer Masche und Bauernfängerei aus. Unser Gefühl wird noch dadurch bestärkt, dass ein anderer Mietwagen in dieselbe unbefestigte Straße einbiegt, als wir herausfahren. Mietwagen erkennt man sofort am äußeren Erscheinungsbild und manchmal auch am roten Nummernschild, es sind einfach die besten Autos auf Kuba. Ich frage mich jetzt allerdings, wie man echte Polizisten von Unechten unterscheidet.

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Wir fahren noch nach Vigñales und bleiben auf einer Anhöhe stehen, von der man einen herrlichen Panoramablick auf das Valle de Vigñales hat. Es gibt dort ein Restaurant mit kleinen, auf Holzstelzen stehenden Aussichtsterrassen.

Foto-Galerie des Tages

Wir genießen den Ausblick und hoffen

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