Etappe 7: Mosbach – Gundelsheim

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Etappe 7: Mosbach – Gundelsheim
Mosbach, Germany

Mosbach, Germany


Das Frühstücksbuffet im Hotel “Zum Goldenen Hirsch“ bietet alles was das Herz begehrt.
Der Frühstücksraum, sehr geschmackvoll. Der Boden knarrt. Eine Decke mit uralten Holzbalken und einer Neigung von 10 %. Alt aber sehr schön.

Beim Metzger kaufen wir noch ein paar belegte Brötchen und gehen Richtung Kandelschussbrunnen, wo auch schon der Aufstieg beginnt.
Auf der Anhöhe, kurz vor dem Wald, lohnt es sich nochmal umzudrehen, denn der Blick auf Mosbach und das Umland ist wunderschön.
Der Weg nach Neckarzimmern ist sehr kurzweilig und abwechslungsreich. Ab Neckarzimmern hat man wieder den Neckar zu seiner Rechten, der unseren Blick immer wieder in seinen Bann zieht.
Im Nu steht plötzlich die gewaltige und gut erhaltene Burg Hornberg vor uns. Ein wirklich beeindruckendes Bauwerk.

Wir wollen die Burg besichtigen, aber ein Schild schickt uns zum Ticketautomaten am Laden weiter unten. Der Automat ist außer Betrieb, also gehen wir in den Laden hinein.
Dort drinnen sind zwei Damen, die gerade eine Weinprobe machen. Wir werden gefragt, ob wir auch probieren möchten und stimmen gerne zu. Wir probieren alle möglichen Weine, und die Gespräche werden immer lebendiger und lustiger. Hicks.

Nach einer guten halben Stunde Tratsch, kaufen wir die Tickets und besichtigen die Burg und machen ein schönes Picknick.

Weiter geht’s am langen Graben entlang hin – und auf der anderen Seite wieder zurück und hinunter zu den Bahngleisen. Der Wanderweg geht ein gutes Stück an den Gleisen entlang und dann geht’s auch schon wieder steil aufwärts zur Michaelskapelle.
Ein steiler Abstieg führt schlussendlich hinab nach Gundelsheim. Vorbei am zweitgrößten Schloss des Neckartals, Schloss Horneck.

Unser Zimmer haben wir im Café Schell reserviert. Kaffee und Kuchen sind obligatorisch.

Zu Abend essen wir im Bräustüble. Relativ kleine Speisekarte, aber dafür eine sehr gute Küche und sehr freundliches Personal.

GPS-Daten Etappe 7

Wetter: bewölkt, sonnig, Schauer vor Gundelsheim.


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Etappe 6: Neckargerach – Mosbach

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Etappe 6: Neckargerach – Mosbach
Neckargerach, Germany

Neckargerach, Germany


Unsere Erfahrung: Auch auf 50 Jahre alten, 3-teiligen Matratzen kann man gut schlafen. Man muss nur müde genug sein.
Das Frühstück ist üppig und gut. Ein Plausch mit der Wirtin ergibt, dass sie viele Jahre in Mannheim-Rheinau-Süd gewohnt hat. Die Welt ist klein.
Wir dürfen noch Brötchen mitnehmen, kaufen noch zwei Brezeln und tappen los.
Es geht gleich bergauf in Richtung Margarethenschlucht. Ein langgezogener Weg, der durch eine hohe, steile Sandsteinmauer nach unten hin gestützt wird und tolle Ausblicke auf den Neckar bietet.
Nach einer gefühlten halben Stunde erreichen wir den Einstieg zur Margarethenschlucht, ein Sinnesrausch der Gesteinsformen. Der Schluchtenpfad schlängelt sich steil und alpin fast 80 Höhenmeter um den Wasserfall nach oben.

Abwechslungsreiche Pfade und Wege führen über den Rotenberg, Knoden und Schreckhof, an Diedesheim entlang, über den Segelflugplatz nach Mosbach. Wieder mal eine wunderschöne Streckenführung.

An dieser Stelle mal ein verschärftes Lob an alle Mitwirkenden des Neckarsteigs.

Aber wer jetzt meint, in Mosbach angekommen zu sein, hat sich schwer getäuscht. Der Weg erfordert nochmal ein paar Körner, um den Henschelberg zu bezwingen, bevor man Mosbach nach einem steilen Abstieg wirklich erreicht.

In der Altstadt gibt es im Café Gramlich Kaffee und Kuchen, bevor wir unser Hotel “Zum Goldenen Hirsch“ aufsuchen.

Das Hotel ist sehr empfehlenswert.
Das griechische Lokal “Artemis“ im selben Gebäude auch.

GPS-Daten Etappe 6

Wetter: bewölkt, in Mosbach Regen

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Etappe 5: Neckarkatzenbach – Neckargerach

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Etappe 5: Neckarkatzenbach – Neckargerach
Neckarkatzenbach, Germany

Neckarkatzenbach, Germany


In der Bauernkammer im Heuhotel war es kalt. Eine angenehme Temperatur für einen tiefen Schlaf.

Man hört Frau Theuerweckl eine Etage tiefer werkeln. Der Kaffeeduft steigt in unsere Nasen. Sie bereitet unser Frühstück vor.

Den Ofen haben wir am Vorabend nochmal richtig mit Holz aufgefüllt und noch 3 Briketts dazugelegt, damit am nächsten Morgen noch Glut da war. Das erleichtert das Anschüren. Der Holzofenunterricht von Frau Theuerweckl ist im Preis inbegriffen.

Das Frühstück ist sehr reichhaltig und bieten alles, was der hungrige Wanderer braucht.

Gut gestärkt machen wir uns zurück zum Ausgangspunkt nach Neunkirchen zum Hotel. Wir nehmen dieses Mal den kürzeren Weg direkt an der Straße entlang. Es geht wieder mal bergauf. Gestern nahmen wir einen schöneren, aber längeren Weg über die Felder nach Neckarkatzenbach.
Nach ca. 45 Minuten sind wir am eigentlichen Startpunkt angekommen.

Es geht zunächst hinauf zum Kresselbacher Berg und wir treffen dort auf den Förster und einen Waldarbeiter, die gerade damit beschäftigt sind, die Markierungen des Neckarsteigs nachzubessern.
Wir kommen ins Gespräch und lernen, dass die Kennzeichnung der Wanderwege auch Aufgabe des Försters ist. Wir waren der Meinung, dass dies ausschließlich Aufgabe des Odenwaldklubs sei.
Auch ist der Förster sehr daran interessiert, wie wir die Kennzeichnung finden und er gibt uns sogar seine Handynummer, falls wir noch unklare Markierungen finden sollten. Er zeigt uns noch einen sehenswerten Aussichtspunkt auf die Burg Zwingenberg und wir machen noch ein Foto.
Weiter geht’s bergab zur Ruine Minneburg. Ein wunderbares Fleckchen Erde mit Tischen und Bänken. Ideal für eine ausgedehnte Picknick-Pause. Die Sonne scheint und wir dösen noch etwas, um neue Kräfte zu mobilisieren.
Über den Ilsberg geht es wieder hinauf nach Neckarkatzenbach und der Steig führt weiter bis oberhalb des Dorfes. Diesen Weg könnte man als Panoramaweg bezeichnen, denn man hat einen traumhaften Ausblick auf den Ort, den gegenüber liegenden Mittelberg und das Neckartal.
Nach einem weiteren kurzen Aufstieg geht es am Waldrand wieder hinab in Richtung Guttenbach.
Hier ist man schnell geneigt, den kürzesten Weg in Richtung Neckarbrücke zu gehen, aber wir beißen die Zähne nochmal kräftig zusammen und gehen die markierte Schleife um Guttenbach herum.
Es hat sich gelohnt, denn auf der Umwegsschleife treffen wir auf einen älteren Herrn auf einem Fahrrad, der uns fragt, ob wir den Neckarsteig laufen. Wir bejahen, und er teilt uns freudig mit, dass er den 16 km Abschnitt von Neckarkatzenbach nach Mosbach markiert hat. Wir seien die ersten Wanderer, die seinen Markierungen folgten. Wir erzählen ihm, dass wir von unseren Gastgebern gehört haben, dass ein Paar uns einen Tag voraus ist. Ein anderes Paar ist uns zwei Tage voraus. Allmählich scheint der Neckarsteig anzulaufen, obwohl er offiziell erst am 21. April 2012 in Eberbach in der Stadthalle eröffnet und eingeweiht wird.
Wir unterhalten uns, während wir wandern, ca. 15 Minuten über Markierungsarbeiten. Er erzählt uns beispielsweise, dass ein Specht ein Loch mitten in die Markierung gehackt hat. Wieder einiges Wissenswertes dazugelernt.
Die letzte Hürde ist die schier endlos lange Brücke über den Neckar.
Als wir an unserem Ziel in Neckargerach ankommen, trauen wir unseren Augen nicht. Auch die Bahnhofskneipe hat sich seit 1950 nicht mehr verändert.
Die Wirtin ist alt und hat sehr große Schwierigkeiten beim Gehen. Sie hangelt sich mit beiden Händen die Treppe hinauf, um uns das Zimmer zu zeigen. Unsere Erwartungen sind eingetroffen: 3-teilige Matratzen, uralte Mustertapete, Teller mit Schäferhund an der Wand (siehe Foto)

ABER … die Wirtin hat wirklich alles im Griff. Merkt alles, sieht alles, macht alles, ist stets gelassen und hat trotzdem für jeden einzelnen Gast Zeit. Sie interessiert sich für ihre Gäste. Das Lokal ist scheinbar Dreh- und Angelpunkt von Neckargerach. Die Leute gehen ständig ein und aus. Es werden Nachrichten ausgetauscht. Sie steht von früh bis spät hinterm Tresen und wartet geduldig, bis der letzte Gast aus der Kneipe geht. Sie kocht sogar selbst, weil der Koch krank ist. Unglaublich.

Zum Abendessen gibt es eine herrliche Suppe vorweg, einen köstlichen Salat und einen wohlschmeckenden Hauptgang.

Zufrieden fallen wir in unsere dreiteiligen Matratzen.

GPS-Daten Etappe 5

Wetter: Sonnig, warm


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Etappe 4: Eberbach – Neckarkatzenbach

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Etappe 4: Eberbach – Neckarkatzenbach
Eberbach, Germany

Eberbach, Germany


Wider Erwarten haben wir gut geschlafen.

Der Wirt ist schon über 70 Jahre alt und betreibt sein Lokal nur noch aus Leidenschaft. Das merkt man ihm an. Der Frühstückstisch ist reichlich gedeckt. Er erzählt uns seine ganze Lebensgeschichte in wenigen Sätzen und man hört ihm gerne dabei zu. Er berichtet auch, dass er sein Lokal an Hitler’s Geburtstag eröffnet hat. Eigentlich passen manche Äußerungen nicht zu seiner sonst sehr netten und angenehmen Art.
Das Frühstück ist ein Gedicht. Mit selbst gemachtem Schinken, ungestempelten, wachsweich gekochten Nicht-EU-Norm-Eiern vom Bauern nebenan und einem herrlichen Kaffee Crema aus der Saeco-Kaffeemaschine.

Im Nachhinein vielleicht schade, dass wir woanders zu Abend gegessen haben.
Wir kommen uns etwas schäbig vor, weil wir das Gasthaus nur aufgrund des vorübergehenden Geruchs abgeurteilt haben. Zu Unrecht, wie wir jetzt wissen.

Auch hier dürfen wir für unterwegs etwas zu Essen und zu Trinken mitnehmen und der Wirt möchte nicht einmal etwas dafür haben.

Wir bezahlen und runden aber mit Freude kräftig auf. Vielleicht, um unser schlechtes Gewissen zu beruhigen.

Wir haben gleich zu Beginn ca. 200 Hm hinauf zum Scheuerberg zu überwinden, der auf 378 Metern liegt. Die Teufelskanzel ist ein Aussichtspunkt, der einen wunderbaren Blick auf das Neckartal bietet. Es geht hinab über den Schollerbuckel. Wegen Baumfällarbeiten werden wir auf direktem Weg zur Schleuse umgeleitet. Der Schlenker über die “Böse Klinge“ bleibt uns erspart.
Auf der anderen Seite des Neckars geht es über den Auberg zur Ruine Stolzeneck wieder nach oben. Es geht weiter aufwärts. Bald kommt ein wunderschöner Abschnitt mit vielen Steinplatten und Moos an den Hängen in allen Grüntönen. Hier gleicht die Natur einem Zauberwald. Wir kommen in Neunkirchen an. Direkt am Ortseingang steht ein 4 Sterne Hotel. Der Wanderweg wurde extra an dieser Luxusburg vorbeigeführt, um Wanderern eine Herberge zu bieten.
Wir kehren nur ein, um einen Kaffee zu trinken und einen Kuchen zu essen.
Vom Kaffee sind wir bitter enttäuscht. Es ist bis jetzt der schlechteste Kaffee, den wir auf dem Neckarsteig serviert bekommen haben. Er schmeckt mehr nach Wasser, als nach Kaffee und das für 3,20 €. Nicht einmal ein kleiner Keks liegt dabei. Auch ein Papieruntersetzer fehlt. Für ein 4 Sterne Hotel würde man etwas mehr erwarten dürfen.

(Im Nachtrag muss man sagen, dass uns der humorvolle Kommentar des „Burgherrn“ sehr gefreut hat. Sie können also davon ausgehen, dass das Hotel wirklich sehr um seine Gäste bemüht ist und Kritik in positive Veränderungen ummünzt. Das ist sehr lobenswert und dafür bedanken wir uns im Nachhinein! Also einkehren und Kaffee trinken oder übernachten. Der schöne Wellness-Bereich wird es den müden Gliedern danken)

Normalerweise würden wir hier übernachten, aber weil es so spannend klingt, wollen wir lieber 3 km weiter in den nächsten Ort. In Neckarkatzenbach steht das Heuhotel von Fam. Theuerweckl.
Da wir keinen Schlafsack dabei haben, bekommen wir eine Kammer mit Bett.
Im Aufenthaltsraum lodert der Holzofen, der für eine angenehme und gemütliche Wärme sorgt. Frau Theuerweckl ist sehr um ihre Gäste bemüht und bietet auch Ponyreiten für Kinder an. Mit 11 Pferden kann man sie durchaus als Pferdenärrin bezeichnen.
Zum Abendessen gehen wir 200 Meter weiter in die Gaststube “Zum Goldenen Adler”.

Die Gaststätte wird bewirtet von einem Ehepaar und der Schwester der Wirtin. Wir unterhalten uns nett mit den Wirtsleuten. Sie waren an unseren Erlebnissen auf unserer Wanderung sehr interessiert. Wir hören aufmerksam zu, als es um das Ortsgeschehen geht.
Das Essen ist gut. Das Preis/Leistungsverhältnis sogar sehr gut.
Zufrieden kehren wir zurück ins Heuhotel und sitzen noch etwas vor dem Holzofen und schauen in die Flammen, bevor wir uns schlafen legen.

GPS-Daten Etappe 4

Wetter: Schnee, Regen, kalt


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Etappe 3: Hirschhorn – Eberbach

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Etappe 3: Hirschhorn – Eberbach
Hirschhorn (Neckar), Germany

Hirschhorn (Neckar), Germany


Als wir die Augen öffnen, genießen wir nochmal den herrlichen Blick auf’s andere Ufer.

Der Frühstückstisch ist liebevoll gedeckt. Das Frühstück nehmen wir in angenehmer Atmosphäre und Gesellschaft ein. Am Nachbartisch sitzt eine ca. 70 jährige Dame mit Ihrer ca. 13-jährigen Enkelin. Sie wohnen in der Schweiz und sind zu Besuch bei der Mutter der 70-jährigen, die schräg gegenüber wohnt, aber zu wenig Platz für Gäste hat.
Wir plaudern viel über ihre Heimat Hirschhorn, das Wandern und sonstige Dinge.
Weil Ostersonntag ist, fragen wir den Herrn des Hauses, ob wir uns gegen Bezahlung etwas Proviant für unterwegs mitnehmen können. Er hat nichts dagegen und gibt uns noch ein paar Brote mit.

Wir packen unsere Sachen zusammen und wollen uns auf den Weg machen. Draußen vor der Tür steht eine alte Dame, mit der wir sofort ins Gespräch kommen. Sie wartet bereits auf ihre Tochter und Ur-Enkelin. Ihr Mann sei in Russland im Krieg ums Leben gekommen. Sie habe ihre drei Kinder alleine großziehen müssen. Sie habe es immer sehr schwer gehabt, sei aber immer sehr glücklich und zufrieden gewesen.
Sie meinte, das sei ihr Lebenselixier: Zufriedenheit!
Und so wirkte sie auch. Sehr zufrieden und lebensbejahend. Ihre 91 Jahre sieht man ihr keineswegs an.
Sie hat 20 Enkel und Urenkel. Wir verabschieden uns, haben viel positive Energie geladen und setzen unseren Neckarsteig fort.

Zunächst geht es wieder hinüber auf die andere Neckarseite, nochmal durch die Altstadt von Hirschhorn. Vor dem Torbogen führen ein steiler Weg und einige Stufen hinauf zum Schloss Hirschhorn, welches heute ein Hotel und Restaurant ist.
Das mittelalterliche Schloss erstreckt sich auf einem Bergsporn oberhalb des Städtchens. In der ummauerten und von Türmen bewehrten Burg sind Bergfried, Palas, Marstall, sowie mehrere Tor- und Wirtschaftsgebäude erhalten.

Ein steiler Serpentinenpfad führt hinauf, an dessen Ende es auf einen Bergkamm in Richtung “Himmel“ geht. Sehr meditativ kann so ein stetiger, gleichmäßiger Aufstieg sein.
Wir folgen den Wegweisern Richtung Igelsbach.

An einer Spitzkehre im Gretengrund kommt gerade die Sonne zum Vorschein, so dass wir beschließen, auf einem Felsvorsprung in der Sonne eine Rast zu machen.

Nun geht es zum Neckar hin immer bergab, dann schwenkt der Weg nach links in Richtung Eberbach. Kurz vor Eberbach lassen wir uns auf einer Bank nieder, um die warmen Sonnenstrahlen einzufangen, bevor wir die letzten hundert Meter in Angriff nehmen.

Wir trödeln noch mit den Rucksäcken auf dem Rücken durch die sehenswerte Stadt und besuchen noch in ein Café, bevor wir unser Domizil “Gasthof Stern” aufsuchen.

Der Aufgang in unser Zimmer wird begleitet von intensivem Fritteusenfettgeruch. Ich war kurz davor, eine Kehrtwende einzulegen. Jedoch hat die Müdigkeit und Bequemlichkeit gesiegt. Es würde nur unnötige Energie verschwenden und eigentlich freut man sich nur noch auf ein Bett.

Allerdings war der Geruch so penetrant, dass ich keinesfalls hier zu Abend essen wollte. So schlenderten wir noch eine zeitlang durch die Altstadt, kletterten noch auf den Pulverturm und kehrten ein zum Hotel “Zum Karpfen”. Das Ambiente dort war jedenfalls um einiges besser und das Essen und Personal waren super.

Wir nehmen den Hintereingang, um auf unser Zimmer zu kommen. In der Zwischenzeit hat sich auch der penetrante Fettgeruch verdünnt, so dass man wenigstens schlafen konnte.

GPS-Daten Etappe 3

Wetter: teilweise sonnig, kalt

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