23. Februar 2026: Dubai ist mehr als nur Wolkenkratzer und Shopping-Malls – Dubai kann auch Sand zwischen den Zähnen, Adrenalin im Blut und Kamelblicke mit leichtem Spott im Gesicht. Und genau deshalb stand heute eine Wüstensafari auf dem Programm, die uns noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
Nach einem gemütlichen Frühstück ließen wir es zunächst ruhig angehen, denn schließlich braucht man Energie für die Wüste. Allerdings hielten wir es nicht lange im Zimmer aus, sodass wir um 14:00 Uhr Richtung Lobby schwebten – selbstverständlich nicht ohne einen strategischen Zwischenstopp bei Starbucks einzulegen. Cappuccino und Bananenkuchen funktionieren nämlich auch bei 30 Grad im Schatten hervorragend.
Pünktlich um 15:00 Uhr wurden wir von Mohammed abgeholt – ein freundlicher Pakistani mit Humor und Gelassenheit, die man vermutlich nur entwickelt, wenn man regelmäßig Touristen durch die Wüste chauffiert. Außerdem wartete bereits eine belgische Familie mit einem etwa elfjährigen Jungen im Auto. Die internationale Reisegruppe war also komplett, und so ging es los.
Von der Hotel-Lobby direkt in die Wüste
Nach etwa einer Stunde Fahrt erreichten wir die Oase Almarmoom – oder zumindest das, was sich in der Weite der Landschaft wie eine Oase anfühlt. Dort wechselten wir in einen Allrad-Jeep, denn ab jetzt wurde es sandig. Zunächst fuhren wir durch ein Naturschutzgebiet, das tatsächlich bewässert wird. Und zwar mit recyceltem Wasser aus der rund 75 Kilometer entfernten Stadt. Beeindruckend und ein weiteres Beispiel dafür, wie kreativ Dubai mit Ressourcen umgeht.
Doch dann kam das, worauf wir gewartet hatten: Dünen-Bashing! Hoch, runter, schräg, schneller – und wieder hoch. Der Jeep tanzte über die Sandwellen, während wir uns fragten, ob der Fahrer heimlich eine Rallye-Lizenz besitzt. Zwischendurch gab es einen Fotostopp, denn der Reiseblog braucht schließlich Fotobeweise.
Kamelblick inklusive: Das Wüstenerlebnis pur
Nach dem Adrenalinschub wurde es traditionsreicher. Ein Kamelritt stand an – und ja, das Aufsteigen ist deutlich eleganter geplant als umgesetzt. Dennoch schaukelten wir würdevoll durch den Sand, während die Sonne langsam tiefer sank.
Anschließend erwarteten uns Tee, Kaffee, Datteln und eine Art Muffin zur Stärkung auf gemütlichen Bänken. Außerdem durfte ein Erinnerungsfoto mit einem Falken nicht fehlen. Bevor jedoch die Show begann, erklärte der Falkner anschaulich, wie die Tiere fliegen, jagen und für die Menschen eingesetzt wurden. Faszinierend – und gleichzeitig ein kleiner Reality-Check, wer hier eigentlich der Chef in der Luft ist.
Abendessen, Shows und internationale Gespräche
Danach wurde aufgefahren – und zwar richtig. Ein reichhaltiges Abendbuffet ließ keine Wünsche offen: frische Salate, Gemüse, warmes Fladenbrot, Reis, Lamm, Hühnchen und noch vieles mehr. Währenddessen teilten wir unseren Tisch mit einem sympathischen Ehepaar aus Shanghai, und so entwickelten sich lebhafte Gespräche auf Englisch. Reisen verbindet eben – selbst mitten in der Wüste.
Doch damit nicht genug, denn im Anschluss folgte das volle Showprogramm: eine Tanzshow, eine Pferdeshow und schließlich eine spektakuläre Feuershow. Es funkelte, es wirbelte, es brannte – und das Publikum war begeistert.
Schließlich brachte uns Mohammed sicher zurück ins Hotel, wo wir um 21:50 Uhr ankamen. Ein ereignisreicher Tag ging zu Ende, und wieder einmal zeigte sich: Dubai kann nicht nur Glitzerfassaden, sondern auch Wüstenromantik mit Actionfaktor. Und genau deshalb überrascht Dubai immer wieder aufs Neue.
24. Februar 2026: Dubai beginnt für uns heute ganz entspannt – denn Dubai kann nicht nur Superlative, sondern auch Ausschlafen. Erst einmal gönnen wir uns nämlich einen gemütlichen Start in den Tag, tippen am Reiseblog, sortieren Fotos und genießen die Klimaanlage, während draußen die Sonne bereits alles gibt.
Gegen Mittag zieht es uns dann doch hinaus. Also schnüren wir die Schuhe und marschieren etwa 20 Minuten zur nächsten Metrostation. Bereits dort merkt man: Hier denkt man groß. Ein riesiger, ellenlanger, komplett klimatisierter Zubringer führt direkt zur Dubai Mall – inklusive Laufbändern. Und zwar nicht nur ein paar Meter, sondern gefühlt eine kleine Expedition. Ganze 15 Minuten stehen wir entspannt auf dem Band, während wir uns wie VIPs durch eine futuristische Röhre chauffieren lassen. Laufen ohne zu laufen – effizienter geht es kaum.
Aquarium, Superlative und staunende Gesichter
Angekommen in der gigantischen Dubai Mall – direkt am imposanten Burj Khalifa – steuern wir ein echtes Highlight an: Das Dubai Aquarium & Underwater Zoo. Es gilt als das größte Aquarium der Welt und wurde bereits 2008 eröffnet. Und ja, die Zahlen sind genauso beeindruckend wie die Glasfront.
Rund 33.000 Tiere tummeln sich hier – darunter über 400 Hai- und Rochenarten sowie tausende Fische. Außerdem begegnen wir Krokodilen, Leguanen, Faultieren, Pinguinen, Papageien und Schlangen. Eine stattliche Python darf selbstverständlich auch nicht fehlen. Während wir staunend vor den riesigen Becken stehen, wird klar: In Dubai liegt das Abenteuer manchmal direkt neben dem nächsten Designer-Store.
Danach schlendern wir durch die Mall, die eher einer eigenen Stadt gleicht als einem Einkaufszentrum. Über eine Brücke gelangen wir schließlich in den zweiten Stock zu einem Food-Restaurant. Von dort aus haben wir einen perfekten Blick auf das Abendprogramm – und das beginnt pünktlich um 19:30 Uhr.
Schlittschuhlaufen mitten in der Wüste? Kein Problem in Dubai!
Nach unserem Besuch im Dubai Aquarium & Underwater Zoo dachten wir eigentlich, wir hätten alle Superlative gesehen – bis wir plötzlich vor der riesigen Eisbahn der Dubai Mall standen. Ja, richtig gelesen: Eisbahn inmitten der Wüste! Nur in Dubai kann man bei über 30 Grad Außentemperatur elegant auf Schlittschuhen über echtes Eis gleiten, während draußen die Sonne glüht.
Wasserspiele, Musik und 150 Meter Gänsehaut
Vor uns liegt die berühmte Dubai Fountain im Burj Lake – direkt zwischen Burj Khalifa und Mall. Sie gilt als eines der größten choreografierten Wasserspiele der Welt. Und wenn die Musik einsetzt, weiß man sofort warum.
Bis zu 150 Meter schießen die Fontänen in die Höhe, perfekt abgestimmt auf Rhythmus und Licht. Wasser tanzt, Nebel glitzert, und die Skyline bildet die dramatische Kulisse. Ehrlich gesagt bekommt man kurz Gänsehaut – obwohl es draußen noch immer warm ist.
Nach der Show gönnen wir uns selbstverständlich noch ein Eis, denn so viel Spektakel muss schließlich verarbeitet werden. Anschließend geht es zurück zur Metro. Allerdings schlendern wir noch gemütlich über den Nachtmarkt an der Station, bevor wir schließlich ins Hotel zurückkehren.
Ein weiterer Tag voller Eindrücke geht zu Ende – und wieder zeigt sich: Dubai ist nicht nur größer, höher und weiter, sondern auch überraschend vielseitig. Genau deshalb fasziniert Dubai uns immer wieder aufs Neue.



































































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Eine Antwort
Zo, dat levert een heel ander soort foto’s op. Naast muziek fotograaf zou je ook goed architectuur fotograaf kunnen zijn. Bij de technische gevens van elke foto staat ook een tijd. Is dat de echte locale tijd van de foto? Was het maar vast morgen, dan zie ik weer nieuwe foto’s.