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17.08.2019 Radreise Mannheim-Venedig: Von Volpago del Montello nach San Donà di Piave


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Erkenntnis des Tages: 
Jeden Tag eine neue Herausforderung


Wie Miriam gestern im Kommentar schon erahnt hat; die Nacht in der Pension war im Vergleich zur gestrigen Gewitternacht im Zelt wie Himmel auf Erden. Man schläft so gut und fest, dass man von alleine kaum aufwacht. Bevor wir losfahren, wird die umweltunverträgliche Kaffeekapselmaschine benutzt und ein halbes übrig gebliebenes Brötchen von gestern mit Nutella verzehrt. Ein saftiger Apfel ist auch noch übrig. Wissend um die Sünden, die wir der Umwelt mit den Kapseln antun, genießen wir den Kaffee irgendwie trotzdem.

B & B Le Terre del Conte in Volpago del Montello

Die deutlich längere Variante von Treviso über Lido nach Venedig führt uns erneut entlang an das Ufer des Piave. Dabei radeln wir durch Wiesen und Felder an kleinen Dörfern wie Roncade vorbei und landen schließlich in Treviso, allerdings ist jetzt wirklich alles fast topfeben, wenn man mal von einer Brücke o.ä. absieht.

In Treviso gibt es auch einen Bahnhof. Im vereinten Europa ist es von Deutschland aus leider nicht möglich, eine Reservierung der Fahrräder für die italienische Bahn zu machen. Mit anderen Worten: Wir haben zwar die Tickets für 3 Personen plus 3 Fahrräder ab Verona, da dies ein deutscher Zug ist. Von Venedig bis Verona fährt jedoch die italienische Eisenbahn. Dafür haben wir zwar 3 Tickets für uns, jedoch keine Reservierung für die Räder bekommen können. Die Deutsche Bahn sagte uns, wir müssen diese in Italien dazu buchen.

Dafür ist die Krümmung der Bananen in Europa genormt, das ist ja auch sinnvoller 🙂

Wir stellen uns ordentlich in die Warteschlange. Nach geschlagenen 15 Minuten sind wir an der Reihe. Wir erklären dem lustlosen Herrn am Schalter unser Anliegen, versteht jedoch kaum englisch, geschweige denn deutsch, holländisch, französisch oder spanisch und schaut sehr flüchtig unsere Tickets an. Seine Antwort ist: „PROBLEM … WAIT!“ und entfernt sich erstmal vom Schalter. Er kommt zurück und schiebt uns einen Zettel mit einer Telefonnummer darauf unten durch. Er könne uns nicht helfen, wir sollen unter dieser Nummer anrufen. Wir bedanken uns höflich und sind erstmal genauso nass wie vorher: Keine Reservierung für die Fahrräder! Geistesgegenwärtig rufen wir die Nummer noch im Bahnhofsbereich an. Eine italienische Ansage ertönt, die für unser Verständnis darauf hindeutet, dass die Nummer nicht aktiv ist. Zur Sicherheit frage ich einen englisch sprechenden Passanten, ob er uns die Ansage übersetzen kann und halte ihm mein Telefon ans Ohr. Unsere Vermutung bewahrheitet sich. Also nochmal in der Schlage anstellen. Dieses mal noch mehr abzufertigende Personen. Vor uns ein zerstreuter Professor mit Barcadi-Feeling-Hut und Brillenhalter um den Hals wird und wird nicht fertig. Das Gespräch dauert eine gefühlte halbe Ewigkeit. Insgesamt 3 mal bückt er sich um seine heruntergefallene Quittung vom Boden aufzuheben, bevor er sie endlich sicher in seiner Aktentasche verstaut. Man muss schon sehr oft ganz tief durchatmen, um da nicht die Nerven zu verlieren.

Hurra, jetzt sind wir endlich dran. Wir sagen ihm, dass die Rufnummer offensichtlich falsch ist. Er nimmt sein Handy, tippt die Nummer ein und verschwindet erstmal wieder. Nach 2 Minuten kommt er zurück mit einem korrigierten Zettel und einem dynamischen, jungen Mann, der erstens Willens ist und zweitens besser englisch verseht. Problem war, das der lustlose Beamte dachte, dass wir eine Reservierung für die deutsche Bahn haben wollen. Das geht umgekehrt natürlich auch nicht. Der jung-dynamische Mann hat sich aber unsere Tickets genau angeschaut und sofort verstanden worum es geht. Alle Probleme haben sofort sich in Luft aufgelöst und wir haben nun endlich die Reservierungen unserer Fahrräder von Venedig nach Verona der italienischen Bahn. Phuuuu!

Vermutlich haben die wartenden Personen hinter uns nun ein ähnliche Gedanken wir wir zuvor beim zerstreuten Professor, denn bei uns dauert es mindestens genauso lange. 🙂


Die Weiterfahrt nach Triviso hat uns positiv überrascht. Wir haben absolut nicht erwartet, dass es in der Ebene doch noch so viele schöne Dörfer und Landschaften zu sehen gibt. Der Radweg war sehr abwechslungsreich. Zwar verlief der Radweg etwas mehr an befahrenen Straßen entlang, aber dafür war die Abwechslung der Wege umso interessanter. Von Rüttelpiste, Pondonbrücke, schmalen Landstraßen, Rollsplittwegen und Feldwege war wirklich alles dabei. Nur die Berge haben uns ein wenig gefehlt 🙂

Man merkt nun deutlich, dass wir uns der Ferienregion Mare bzw. Lido di Jesolo nähern. Erstens an der Verfügbarkeit und zweitens an den Preisen der Übernachtungen. Camping wird (so hope!) erst wieder in Jesolo möglich. Mit viel Mühe finden wir gerade noch ein halbwegs bezahlbares Hotel in San Donà di Piave.

Ob wir morgen noch einen Campingplatz bekommen oder nicht, sagt Euch gleich das Licht 🙂

Welterusten!

Unsere Bleibe für die Nacht


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16.08.2019 Radreise Mannheim-Venedig: Von Farra d´Alpago nach Volpago del Montello


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Routenaufzeichnung hat nicht komplett funktioniert. Laut Tacho 68 km.

Erkenntnis des Tages: 
Donner ist gut und eindrucksvoll, aber die Arbeit leistet der Blitz.


Das Unwetter in der Nacht hatte es wirklich in sich. Es kracht teilweise über mehrere Sekunden und der anschließende Donnerschlag vibriert in der Magengrube. Das Grollen reflektiert sich in den Bergen sehr beängstigend. Todesangst wäre vielleicht etwas übertrieben, aber zwischendurch denke ich öfter an den Satz: „Die Wahrscheinlichkeit von einem Blitz getroffen zu werden ist größer als ein Lottogewinn!“
Glücklicherweise habe ich noch nie im Lotto gewonnen (da ich kein Lotto spiele). So beruhige ich mich selbst, dass auch ein Blitzeinschlag in unser Zelt mit einer Wahrscheinlichkeit von nahezu Null sein wird.

Sabine hingegen ist ganz cool und schläft trotz des Gewitters und des lauten Regens, der auf das Zeltdach prasselt, recht schnell ein.

Eric höre ich in der Nacht, nach ungefähr einer Stunde starkem Dauerregen, plötzlich fluchen. Am Morgen erzählt er dann, dass sich ein wichtiger Front-Hering aus dem Boden gelöst hat und er im strömenden Regen aus dem Zelt musste, weil sonst das Zelt zusammengefallen wäre. Da das 7 € Zelt keine zweite Haut hat, wird es nach mehreren Stunden Dauerregen im Inneren der Stoffbehausung zum Swimming Pool. Es ist wirklich ALLES klitschnass, außer die Sachen, die er in seine Schuhe gesteckt hat. Sogar die Geldscheine in seinem Geldbeutel waren durchweicht.

Alles was in unserem Zelt war bleibt trocken. Zwei unserer Satteltaschen sind wohl nicht 100%ig richtig verschlossen. Den Verschluss nur 1x zugedreht, statt mindestens 2x: Alles klatschnass! Aber wir haben das Unwetter unbeschadet und gesund überstanden. Da in nächster Zeit kein Campingplatz mehr kommt, trocknen wir die Sachen lieber. Die kräftige Sonne am Morgen macht bis 10:30 Uhr alles wieder trocken. Ausgenommen Eric´s Schlafsack, den hängen wir wieder zur Hälfte ans Fahrrad. Der Fahrtwind wird dann den Rest erledigen. Es kann also weiter gehen Richtung Venedig. Zunächst fahren wir auf der Straße bergauf am Lago di Santa Croce vorbei. Dieser See liegt in den venetischen Alpen und ist nach dem Lago di Garda der zweitgrößte See mit einer Länge von 4 km und einer Breite von 2 km. Der türkisfarbene See ist ein beliebtes Naherholungsgebiet an dem auch der Campingplatz liegt.

Am südlichen Ende steigt die Straße zum letzten Pass vor Venedig auf. 490 Meter über dem Meer liegt der Sattel, der das Tal Val Lapisina mit dem Alpago verbindet. Eine lange, herrlich rauschende Abfahrt ist der Lohn für die zuvor gekletterten Höhenmeter. Unweit entfernt liegt auch die Grenze zwischen den Provinzen Belluno und Treviso. Der Lago die Restello mit seiner mächtigen Autobahnbrücke ist bald erreicht.

Es geht allmählich in die venizianische Ebene hinab. Die Berge verschwinden nun zusehends aus dem Blickfeld. Nur ein gekonnter Schulterblick zeigt nochmal die hohen Berge, die wir nun hinter uns gelassen haben. Wir erreichen bald Vittorio Veneto, eine wunderschöne Stadt mit 30.000 Einwohnern.

In einem kleinen Gemischtwarenladen kaufen wir Proviant für das ausgedehnte Picknick ein. Wir haben ein intensives und interessantes Gespräch mit dem freundlichen Ladenbesitzer, der viele Jahre in Hannover, Frankfurt und Stuttgart gelebt hat und ein perfektes Deutsch spricht. Er mag wohl die deutsche Mentalität lieber als die Italienische. Er meint wörtlich: „Hier sind viele Gauner unterwegs, auf die man sich nicht verlassen kann“. In Deutschland wäre das anders. Das ist die Sicht eines Italieners, der lange in Deutschland gelebt hat. Weiter geht die Reise Richtung Nervesa. Ab hier bis nach Volpago del Montello sind noch einige Hügel zu erklimmen. Es geht zwar tendenziell bergab, aber diese vielen giftigen, kleinen Anstiege kosten dennoch ein paar Körner.

Da es keinen Campingplatz gibt, klingeln wir nach 68 km an der nächsten Pension. Es macht jedoch keiner auf und am Telefon, unter der angegebenen Nummer, meldet sich auch niemand. Über Booking.com finden wir jedoch schnell eine nette Pension, die nur 2,6 km entfernt liegt. Auf dem Weg dorthin kommen wir an einem Pizzaservice vorbei, der auch Tische draußen stehen hat. Hier gibt es ungelogen die leckerste Pizza von ganz Italien!

Den letzten 1,5 km Kilometer bis zur gebuchten Pension sind schnell erreicht. Es ist ein sehr gepflegtes Haus in einer besseren Gegend mit einigen Zimmern. Wir sind die einzigen Gäste und somit alleine im Haus.

Kugelrund und glücklich von den vielen Eindrücken des Tages, horchen wir nun in die Kissen. Ohh, ein echtes Kissen. Eine echte Matratze. Lange nicht mehr gehabt. 🙂

Buona notte!



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15.08.2019 Radreise Mannheim-Venedig: Von Cortina d´Ampezzo nach Farra d´Alpago


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Erkenntnis des Tages: 
Vermeintlich nur 1400 Hm bergab & Potz, Blitz und Donnerschlag


Es ist wieder einmal sehr ruhig auf dem Campingplatz. Das kommt uns sehr zu Gute, denn heute haben wir eine größere Etappe geplant, weil es vorher keinen Campingplatz gibt. Gut ausgeschlafen ist halb gewonnen.

Um 6:30 Uhr werde ich von alleine wach und schmökere ein bisschen in den Kommentaren des Reisblogs und auf Facebook. Es macht mir einfach großen Spaß, wenn es Leute gibt, die mit uns virtuell auf die Reise gehen. An dieser Stelle möchte ich mich bei unseren Lesern recht herzlich bedanken. Sowohl bei den stillen Lesern, die etwas schüchtern sind, aber vor allem bei den aktiven Lesern, die sich sogar die Zeit nehmen und ab und zu einen schönen, motivierenden Kommentar unter den Blog zu setzen. Vieeeelen herzlichen Dank dafür!

Es dauert nicht lange, da wird auch meine Geliebte wach. Um 7 Uhr stehen wir bereits unter der Dusche. Nach dem Einpacken der 7 Sachen genehmigen wir uns im Camping-Restaurant neben der Rezeption einen schmackhaften Cappuccino und eine „Bomba“, wie man hierzulande zu einem Berliner oder Krapfen sagt.

Um 8:30 Uhr sitzen wir auf den Rädern. Das Wetter ist zum Radfahren herrlich. Zudem dürfen wir heute bedeutend mehr abwärts (1400 Hm) fahren als aufwärts (660 Hm).

An einer Tankstelle füllen wir unsere Benzinvorräte für den Benzinkocher auf, bevor wir weiter auf einer Serpentinenstraße entlang steiler Felswände in das Valle di Cadore hinabrollen – und obwohl wir auf einer Landstraße entlang fahren, ohne lästigen KfZ-Verkehr. Die Straße leitet uns an mehreren ursprünglichen Dörfern vorbei durch das Tal de Piave.

Allerdings übersehen wir ein wichtiges Schild und rasen ahnungslos ein wunderschönes Tal hinab, jedoch komplett in die falsche Richtung. Bis wir es merken, haben wir ungefähr hundert Höhenmeter vergeudet, die wir nachher sehr mühsam und schweißtreibend wieder hinauf fahren müssen. Im Ort verfahren wir uns auch noch zweimal bevor wir die richtige Richtung einschlagen.

Seit dem Aufstieg auf den Brenner treffen wir immer wieder mal eine junge Familie mit zwei kleinen Kindern im Anhänger. Der Mann schleppt den Anhänger mit den beiden Kindern. Am Anhänger hängen noch zwei kleine Kinderfahrräder. Die Frau fährt meistens hinterher unterhält sich mit den Kindern während der Fahrt und trägt in den Satteltaschen und im Rucksack das Gepäck. Hut ab vor dieser Familie. Da soll noch mal einer sagen, mit kleinen Kindern wäre eine solche Reise nicht möglich. Seit dem Brenner sind wir abends immer auf demselben Campingplatz.

Es wird nun zunehmend wärmer und die Höhe der Berge nimmt ab. In der Nähe von Ospitale d´Cadore legen wir eine Pause ein. Zwei Französinnen tun es uns gleich. Wenig später kommt ein Sprinter mit Fahradanhänger und sie lassen ihre Räder auf den Anhänger aufladen. Sie erklären uns, dass die Strecke durch einen Abbruch durch Steinschlag unpassierbar wäre und sie deshalb den Shuttle nehmen, sonst müsse man auf einer stark befahrbare Straße fahren, die dann auch noch mit Schwerlastverkehr durch einen Tunnel führt.

Sabine und Eric lassen sich einschüchtern und wollen das kleine Stück lieber auch mit dem Shuttle umfahren. Die demokratische Mehrheit siegt. Mit 5 € pro Nase inkl. Rad wären wir dabei. Das tun wir dann auch und fahren gemeinsam mit.

Wir nähern uns langsam unserem Endziel Venedig, welches jetzt nur noch ca. 180 km von uns entfernt liegt. Es gibt zwar noch einen kürzeren Weg direkt nach Mestre, aber wir wollen über Lido de Jesolo fahren, welches ungefähr 90 km weiter ist. Dafür kommen wir dann direkt ans Mittelmeer und können noch ein paar Tage faul in der Sonne liegen.

Ungefähr 4 km vor dem Campingplatz lädt ein nettes Lokal zu einer Kaffeepause ein. Und der nette Wirt ein Unikum.

Jetzt nehmen wir die letzten 4-5 km entlang eines Kanals in Angriff bis zum Campingplatz in Farra d´Alpago, der direkt an einem wunderschönen See gelegen ist. Hier ist ein Paradis für Surfer, Kite-Surfer, SUP usw.

Den Benzinkocher habe ich gestern mit Alkohol gefüllt. Das war offenbar keine gute Idee, denn nun tut das blöde Ding nicht mehr und die Spaghetti bleiben harte Weizenstäbchen. (Vielleicht weiß ja jemand Rat, wie man das Ding wieder in Gang kriegt, oder ist er jetzt hinüber?) OK, dann gehen wir eben nebenan in das feine italienische Restaurant, welches sich auf dem Gelände des Campings befindet. Ab hier werden jetzt auch die langersehnten Meeresfrüchte angeboten. Nur gut, dass der Kocher gerade nicht funktioniert, uns wäre sonst ein sehr leckeres Essen entgangen. Im Restaurant treffen wir auch die Radler-Familie mit den beiden kleinen Kindern und erfahren, dass die Umgehung der Moräne wohl halb so schlimm war. Sie sind ganz ohne diesen Shuttle ausgekommen.

Während ich hier den Reisebericht schreibe tobt draußen ein heftiges Unwetter. Irgendwie hört sich das in den Bergen sehr sehr bedrohlich an. Ich bin gespannt ob wir hier gleich wegschwimmen uns ob das alles gut geht. Bis jetzt steht das Zelt und wir leben noch. Wohl dem, der jetzt in einem festen Haus mit Blitzableiter schläft.



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14.08.2019 Radreise Mannheim-Venedig: Von Toblach nach Cortina d´Ampezzo


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Erkenntnis des Tages: 

Höchster Punkt unserer Radreise erreicht: Passo Cimabanche / Gemärkpass (1530 m). Traumhaft schön: Die Dolomiten sind eine einzigartige und faszinierende Bergwelt wie im Bilderbuch.


Die Sonne ist heute wieder unser Wecker. Ein herrlich ruhige Nacht ist es. Der Ruhetag gibt uns die Kraft von Doppelherz. Zweimal hintereinander richtig ausschlafen, ohne auch nur einmal in die Pedale zu treten tut mal so richtig gut. Der Wetterprophet hat uns für heute gutes Wetter vorausgesagt. Das ist gut so, denn wir wollen diesen wunderschönen 61 km langen Dolomiten-Radweg bei gutem Wetter und guter Sicht fahren. Den regnerischen Tag haben wir gestern als Ruhetag genutzt und ein paar Bilder gemacht, die wir der Fotoserie voranstellen.

Nach dem Frühstück und einigen herrlichen Cappuccinos machen wir uns auf die Sattel in Richtung Toblach.

Der Radweg Dolomiten, wie die Tour auch genannt wird, führt durch das wildromantische Höhlensteintal. Rund 30 km schlängelt sich der Fahrradweg auf der alten Trasse der Schmalspurbahn entlang, welche einst Cortina mit dem Hochpustertal verband. Gerne wird diese einzigartige Fahrradtour auch als der „Lange Weg der Dolomiten“ bezeichnet. Auf diesen Abschnitt freuen wir uns ganz besonders. Von vielen Leuten, die wir auf unseren Radreisen kennengelernt haben, wird er als der schönste Radweg der Welt beschrieben.

Ausgehend von der Nordic Arena, dem bekannten Langlaufzentrum in Toblach, führt der Radweg Toblach Cortina zunächst zum Toblacher See.

Dieser Radweg bietet eine Traumkulisse nach der anderen. Man fährt keine 100 Meter und schon ändert sich die Landschaft und auch die Perspektiven auf die Bergwelt. Für einen Fotografen ist das eine unfassbare Motivsammlung.

Kurze Zeit später kommen wir an den Kriegerfriedhof Nasswand. Ein Mahnmal, welches daran erinnert, dass in diesem unnötigen Krieg 10 Millionen Menschen ihr wertvolles Leben verloren haben. Es verloren mehr Menschen ihr Leben durch Steinschlag, Kälte, Gewitter, Lawinen und anderen Naturerscheinungen als durch feindliche Waffen. Ein Ort an dem einem bewusst wird, wie unnötig ein Krieg ist.

Kriegerfriedhof Nasswand

Dann folgt der bekannte Toblacher Drei Zinnen Blick, dem einzigen Aussichtspunkt im Tal, von welchem man einen Blick auf die berühmten Drei Zinnen erhascht.

Wenig später kommen wir zum Dürrensee und kurz darauf ist der höchste Punkt unserer Reise erreicht: Der Passo Cimabanche / Gemärkpass (1530 m)

Höchster Punkt der Reise erreicht: Passo Cimabanche / Gemärkpass (1530 m)

Ein Traumplatz nach dem anderen:
Begleiter entlang des Dolomitenradweges immer wieder imposante und bekannte Dolomitengipfel wie der Monte Cristallo oder die Hohe Gaisl. Talabwärts fahrend, passiert man zuerst einen kleinen See, dann die schöne kleine Kapelle von Ospitale. Hier warten schmale und tiefe Schluchten, welche man mit dem Rad überquert.

Anschließend ist es nicht mehr weit zum Ziel, der mondänen Olympiastadt Cortina d´Ampezzo. Dank seiner einzigartigen Lage im Valle del Boite umrahmt von weißen Felswänden bekannter Dolomitengipfel wie Tofune, Cinque Torri, Lagazuoi, Cristallo oder Sorapis ist es nicht verwunderlich, dass der beliebte Ferienort Cortina d´Ampezzo auch als „Königin der Dolomiten“ bezeichnet wird. Diese einzigartige Kulisse hat eine magische Anziehungskraft, weshalb wir beschließen nochmal eine Nacht in dieser wunderschönen Umgebung zu übernachten und alles auf aus wirken zu lassen.

Der ersten Campingplatz ist „completo“ und die störrische Dame hinter der Rezeption lässt sich nicht umstimmen, dass ein kleines Zelt eigentlich immer Platz findet. Glücklicherweise gibt es aber nebenan noch einen weiteren Camping, wo wir gerade noch den vorletzten Platz bekommen. Soviel Dusel haben wir auf unserer Reise schon gehabt, dass es fast schon unglaublich ist. Aber wir genießen es 🙂

Camping Cortina


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12.08.2019 Radreise Mannheim-Venedig: Von Bruneck nach Toblach


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Erkenntnis des Tages: 
Fuß der Dolomiten erreicht


Die Nacht auf unserem wilden Campingplatz ist traumhaft schön und sehr ruhig. Entweder haben wir in unserem Tiefschlaf die Züge einfach überhört, oder es fahren nachts keine. Ich tippe eher auf Letzteres, denn sicherlich würde man das Hupen der Züge vor dem Tunnel auch im Stadium des tiefsten Schlafes wahrnehmen. Jedenfalls war Erholung unterm sternenklaren Himmel grandios. Zumindest erkenne ich auf Anhieb den großen und kleinen Waagen. Die Sternbilder, die wahrscheinlich jeder ohne App erkennen wird. Vielleicht sollten wir zukünftig öfter mal wild zelten. Keine schnarchenden oder sprechenden Menschen um uns herum. Keine laute Musik. Eric war bereits um 20 Uhr eingeschlafen. Sabine eine halbe Stunde später und ich durfte unsere Erlebnisse noch im Blog festhalten und die Fotos bearbeiten und in den Blog einfügen. Ich bin froh, dass ich meinen MacBook Pro mit über die Alpen schleppe. Erstens bekommt ihr dann schönere, bearbeitete Fotos zu sehen, denn direkt aus der Kamera sehen sie doch deutlich uncharmanter aus. Und zweitens tippt es sich auf einer Tastatur doch deutlich schneller und einfacher, als über ein Mobiltelefon. Des Weiteren hilft der große Monitor sehr bei der Gestaltung der Seite und beim Updaten der Links (vorige, nächste Etappe und in der Etappenübersicht).

Erst kurz vor 9 Uhr werden wir durch die Sonne geweckt. Der Berg hält für uns das wärmende Licht fern, damit wir etwas länger ausschlafen können.

Wilder Camper am Morgen

Für heute war eigentlich ein Ruhetag geplant, aber wir wollen nicht noch länger auf fremden Terrain stehenbleiben. Außerdem stehen wir hier mitten in der Pampa und haben keine Vorräte mehr. Das Rad weiter den Berg zum Campingplatz hinaufzuschieben, mit ungewissem Ausgang, wollen wir auch vermeiden. Auch Sabine’s Akku braucht wieder Ladung. Daher beschließen wir, die paar Kilometer zurück nach Bruneck zu fahren und uns beim Bäcker niederzulassen, um den Akku und auch unsere Mägen zu laden. Mit ausreichend Koffein, süßen Teilchen und Power im Akkumulator verlassen wir nach ca. 1,5 Stunden die Bäckerei. 3 Striche müssen reichen, um die 32 km bis Toblach zu fahren. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen ist, dass auf diesen 32 km auch fast 600 Höhenmeter zusammenkommen, was natürlich sehr an der Akkupower und auch an unseren Kräften nagt. Zum Glück haben Eric und ich diese Sorgen nicht, wir brauchen keine Steckdose, dafür etwas mehr Nahrungsmittel, um die nötige Kraft zu mobilisieren.

Toblach nehmen wir deshalb als Ziel, weil es sich dazu eignet einen Tag länger zu bleiben, um das morgige schlechte Wetter in Ruhe auszusitzen.

Wir besichtigen nochmal kurz die Stadt und genießen in der Pfarrkirche die Stille, bevor wir uns weiter flußaufwärts Richtung Toblach die Höhenmeter erkämpfen.

Stille genießen in der Pfarrkirche Bruneck

Zunächst geht es gegen den Strom der Rienza entlang. Zwischendurch sind auch zwei Tunnels von jeweils 200 Metern Länge zu durchfahren.

Ab hier geht es stetig bergauf. Zwischendurch gibt es immer wieder kleinere und mittlere, giftige Anstiege. Wir nehmen auch absichtlich den höher gelegenen und hügeligeren Panoramaweg, der uns jedoch mit vielen fantastischen Ausblicken belohnt.

Panoramaweg Richtung Toblach

Die Dolomiten rücken jetzt immer näher ins Blickfeld und verleihen mir pure Glücksgefühle und eine Gänsehaut. Der Augenblick auf den wir schon seit Wochen fleißig hin strampeln ist bald erreicht. Das Endziel ist zwar Venedig, aber dazwischen sind zwei Highlights, auf die ich mich seit Wochen freue. Die Überquerung und die geniale Abfahrt des Brenners und der Radweg entlang der Dolomiten, der nun bald folgt.

Dolomitenpanorama

Wir erreichen den Ferienort Toblach und damit den Campingplatz Olympia, der am Fuße der einzigartigen Dolomiten liegt. Von unserem Platz aus, kann man sie im Hintergrund erkennen. Ist das nicht wunderwunderschön? Hier werden wir unseren ersten Ruhetag verbringen.

Campingplatz Olympia in Toblach mit Blick auf die Dolomiten
Dolomitenblick am Campingplatz. Hier etwas vergrößert.


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11.08.2019 Radreise Mannheim-Venedig: Von Gasteig nach Bruneck


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Erkenntnis des Tages: 
Rien ne va plus und kein Campingplatz.


Gestern war ein harter Arbeitstag. Normalerweise sollte die Müdigkeit groß genug sein um mindestens 12h zu schlafen. Aber Pustekuchen. Um 6 Uhr bin ich hellwach. Weil ich meine Partner nicht wecken möchte, wasche ich vor lauter Langeweile händisch meine Klamotten, wende mich schließlich der eigenen Körperpflege zu und vertreibe mir die Zeit, indem ich im Bikeline-Buch schmökere wie s auf unserer Route weiter geht. Nach einer halben Stunde krabbeln die Beiden dann aber auch aus dem Zelt.

Wir frühstücken zusammen mit Andreas, den wir gestern Abend kennenlernen durften. Ein cooler, sympathischer Grundschullehrer aus Bochum mit langem Pferdeschwanz, der mit seinem 18kg Rucksack, Zelt und Kochgeschirr durch die Berge wandert. Er ist am Gardasee gestartet und will weiter über den Brenner in Richtung deutsche Alpen laufen.

Er ist etwas früher fertig als wir, verabschiedet sich und zieht von dannen.

20 Minuten später sind wir auch soweit und fahren los. Auf dem Weg zurück Richtung nach Sterzing treffen wir ihn wieder und verabschieden uns ein zweites mal.

2. Verabschiedung von Andreas

Beim Spar, der glücklicherweise sonntags geöffnte hat, decken wir uns mit Proviant für den Tag und Abend ein und biegen ab ins wunderschöne Pustertal.

Wir merken sehr bald, dass der gestrige Tag seinen Tribut zollt. Trapattoni würde sagen: Flasche leer! Oder wie der Franzose sagen würde: Rien ne va plus – nichts geht mehr! Wir alle drei fühlen das Gleiche. Hügel für Hügel. Kilometer für Kilometer quälen wir uns in der Hitze Richtung Bruneck. Es wird allerhöchste Zeit für einen Ruhetag. Bis jetzt hatten wir uns noch keinen richtigen Ruhetag genehmigt. Höchstens mal einen etwas kürzeren Tag.

Eigentlich will sich niemand die schöne Stadt anschauen. Daher flitzen wir nur einmal durch die Fußgängerzone hin- und her und machen es uns gleich im Café bequem. Wir machen in daher lieber eine Eis-, Erfrischungsgetränk und Kaffeepause.

Wir sehnen uns nur noch nach einem Campingplatz. Am Liebsten hätten wir einen Buttler dabei, der uns alles aufbaut und ein leckeres Essen kocht, sodass wir uns nur noch gesättigt ins gemachte Nest legen müssen. Aber weit gefehlt. Der Campinplatz ist auf der Karte ganz nah. Aber bedingt durch einen Fluss ohne Brücke und einen hohen Berg, der dazwischen liegt, ist der Campingplatz dennoch außerhalb unserer Reichweite. Wir fragen uns durch und werden auf eine elendige steile Schiebepassage geschickt. Es soll angeblich eine Abkürzung sein für die 5km außen herum sein. Wir schieben ein Fahrrad nach dem anderen den extrem steilen Schotterweg hinauf und landen mitten im Wald. Die Steigung hört nicht auf. Kurve um Kurve geht es weiter steil aufwärts und müssen schieben. Auch hat Sabine´s Akku keinen Saft mehr.

Wir sind alle total platt, haben absolut keine Lust mehr, es ist sehr heiß, haben richtig Hunger, der Akku ist leer und ärgern uns, dass wir uns selbst ins Abseits manövriert haben. An der Stelle, wo wir uns beraten, entdecken wir einen Abzweig vom steilen Weg und landen an der Bahn. Ein zum Wohn- oder Ferienhaus umgebautes Bahnhäuschen steht da und der Garten wirkt sehr gepflegt. Wir klopfen an der Tür, aber keiner ist da. Es gibt aber eine frisch gemähte Wiese und einen funktionierenden Wasserhahn für die Spagetti.

Wir beschließen nicht weiter nach dem Campingplatz zu suchen, sondern bleiben hier. Vorsichtshalber schlagen wir mal keine Zelte auf, sondern schlafen unterm Himmelszelt Für den Fall, dass die Besitzer doch noch eintreffen würden, sieht das etwas weniger nach Belagerung aus.

Wilder Campingplatz

Mal sehen wie die Nacht wird. Jedenfalls fährt in regelmäßigem Abstand ein Zug an unseren Luftmatratzen vorbei. Ansonsten ist es ruhig, Regnen soll es laut Wetterbericht auch nicht. Vorsichtshalber haben wir die Taschenlampe und das Zelt parat um schnell das Zelt aufzuschlagen. Die Dämmerung setzt nun (20:40 Uhr) ein und es wird eine spannende Nacht für uns. Wild gezeltet haben wir bisher noch nie.



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10.08.2019 Radreise Mannheim-Venedig: Von Hall nach Gasteig


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Brenner überquert. Bisherige Königsetappe.


In der Nacht lief in weiter Ferne laute Musik. Meine beiden Mitradler hatten glücklicherweise kein Problem damit. Ich lag bis 2 Uhr morgens wach. Für heute haben wir den Wecker um 6 Uhr gestellt, denn wir wollen erstens der Hitze entkommen und wir haben den schwierigsten Abschnitt vor uns: Die Überquerung des Brenners.

Das Frühstück haben wir uns einen Abend vorher besorgt. Um 7 Uhr sind wir startklar. Es ist herrlich frisch in der Früh zu fahren. Es sind noch ca. 10 km bis nach Innsbruck rein. Eine gute Strecken um sich warm zu fahren.

Der Radweg führt direkt durch die Altstadt am Wahrzeichen von Innsbruck vorbei: Das goldene Dach.

Innsbruck Wahrzeichen: Das Goldene Dach

Bei Mc Donald leisten wir uns noch einen schnellen Kaffee im Stehen, bevor es wieder zur Stadt hinaus geht. Dieses Schnellrestaurant meiden wir ansonsten lieber.

Wir schieben die Räder über eine Schiene hoch zur Brücke hinauf. Die Brücke überquert die Autobahn. Danach geht die ewig andauernde und total steile Rampe direkt los. Eric schiebt einen großen Teil.

Extrem steile Rampe

Sabine bezieht einen Teil der Power aus ihrem 500 Wh Akku und ich quäle mich im ersten Gang die Rampe hinauf nach Patsch. Es sind ca. 500 Hm am Stück zu überwinden. Der Schweiß spritzt uns quasi aus den Poren. An jedem Brunnen werden die Wasserflaschen wieder aufgefüllt. Meter um Meter müssen mühsam erkämpft werden. Wenn es mir nicht Spaß machen würde steile Berge hochzufahren, würde ich jetzt wahrscheinlich verfluchen, dass ich so viel Zeug eingepackt habe. Aber ich nehme es als sportliche Herausforderung. Nach den ersten 500 Hm geht es dann bergig auf- und abwärts bis Pfons.

Es folgt eine herrliche Abfahrt nach Matrei. Ab hier fahren wir dann auf der alten Brennertraße bergauf. Hier ist die Steigung anfangs eher moderat. Je mehr man an den Brenner-Pass kommt, umso steiler wird es dann wieder.

Die Erleichterung ist groß, als wir oben am Pass ankommen. Das obligatorische Passfoto darf natürlich nicht fehlen.

Brenner-Passfoto. Grenze zu Italia erreicht.

Sabine´s Akku hat auf dem Brenner noch einen Balken übrig. Wir genehmigen uns auf dem Pass einen Kaffee und laden ein paar Balken nach. Eric nimmt sich einen Hamburger für 4 € und bekommt auf 10 € erstmal nur 5 Wechselgeld zurück. Willkommen in Italien 🙂 Ab dem Pass, geht es dann auf der alten Bahntrasse entlang bergab. Eine wunderschöne Abfahrt mit mäßigen Gefälle. Man rollt 25 Kilometer im Mittel mit 25-30 km/h dahin. Herrlich. Einen großen Teil der gesammelten Energie wird nun wieder freigesetzt. Diese Abfahrt ist ein riesengroßer Spaß.

Auf unserer Route gibt es direkt keinen Campingplatz. Wir fahren ca. 4km raus in Richtung Gasteig und bauen dort unser Zelt auf einer bewaldeten Buckelwiese auf.

Camping in Gasteig

Der Benzinkocher bleibt heute in der Satteltasche. Angesichts des fortgeschrittenen und anstrengenden Tages mit 73 km und über 1200 Hm holen wir uns beim Pizzabäcker nebenan drei super leckere Pizzen.



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09.08.2019 Radreise Mannheim-Venedig: Von Achensee Camping Schwarzenau nach Hall


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Erkenntnis des Tages: 
Fahre in die Welt hinaus. Sie ist fantastischer als jeder Traum. – Ray Bradbury


Die Nacht ist ruhig, wenn man von unseren beiden Schnarchnasen zur Rechten und Linken mal absieht. Um 6 Uhr sind unsere Nachbarn zur rechten schon hellwach und tun so, als wären sie ganz alleine auf dem Campingplatz. Sie reden laut miteinander, während 9/10 der Camper noch schlafen. Ich rufe: „Wir möchten bitte noch eine Stunde schlafen!“. Es ertönt „Entschuldigung!“ und dann sind sie auch wieder leise. Allerdings wird es mit der Stunde schlafen dann leider doch nix mehr. Also raus aus der Luftmatratze und ab zur Dusche, die ein ganzes Stückweit vom Zelt entfernt ist.

Auf dem Weg dorthin winkt mir Rosi mit wilden Gesten zu, was soviel heißen soll wie komm doch bitte mal rüber. Ich folge ihrem Wink und sie drückt mir den Chip für die Dusche der Dauercamper in die Hand. Ich solle dort duschen. Kostet nix und die Duschen sind besser. Dann solle ich den Chip an Sabine und Eric weitergeben. Wenn ich vom Duschen zurück bin, soll ich nochmal bei Rosi vorbei schauen, dann wäre der Kaffee für uns fertig. Das ist ein Full-Service wie im Paradies. Liebe Rosi, soviel Herzlichkeit, soviel Herz, so viel Liebe. Du bis wirklich eine einmalige Frau. Wir freuen uns sehr, Dich kennengelernt zu haben. Es müsste mehr Menschen wie Dich geben! Vielen herzlichen Dank für alles, was Du für uns getan hast. Und das alles, nur weil wir Deinen „Patschen“ (zu dt. Platten) repariert haben.

Beim Bäcker holen wir uns noch Brötchen. Zusammen mit dem Hallo-Wach-Getränk von Rosi und den Rest Nutella sind wir fit für das Kommende.

Zunächst geht es weiter am Achensee entlang. Eine wunderschöne Landschaft. Eine Traumkulisse mit den Bergen im Sonnenschein dahinter. Ein toller Ort um hier Urlaub zu machen. Leider nicht ganz billig. Selbst der Campingplatz für 3 Personen und 2 kleine Zelte hat 49 Euro gekostet.

Es geht noch ein paar Kilometer leicht hügelig auf und ab bevor wir zur Schussfahrt ins Inntal ansetzen. Es ist ein Schotterweg, der in Serpentinen sehr steil abwärts geht. Alle paar hundert Höhenmeter machen wir vorsichtshalber eine Pause um unsere Scheibenbremsen abzukühlen.

Von Minute zu Minute steigen die Temperaturen an, je näher man dem Inn näher kommt. Unten ist es dann mit 32 °C bullenheiß. Beim steilen Abfahrten gilt dasselbe wie bei steilen Auffahrten: Es gibt keine Fotos von diesem Abschnitt. Aber es gibt auch nicht viel zu sehen, denn der Weg liegt hauptsächlich im Wald versteckt.

In der Hitze fahren wir dem Inn stromaufwärts. Das Inntal ist sehr sehr breit und umsäumt von hohen Bergen. In der Ferne sehen wir den Zugang zum Brenner schon. Uns wird allen schon etwas mulmig. Morgen wird vermutlich der schwerste Tag unserer Radreise, denn es geht genauso lange und steil bergauf, wie es heute lange und steil bergab ging.

Mein betagtes Mobiltelefon hat diese Nacht, nach viele Jahren, endgültig die Grätsche gemacht. Es zeichnete sich in den letzten Tagen schon ab, denn es schaltete sich immer wieder aus heiterem Himmel ab. Heute morgen ließ es sich nun garnicht mehr einschalten. Schade, schon wieder keine Routenaufzeichnung für heute.

In Schwaz gibt es ein großes Einkaufszentrum, wo wir uns mit Proviant eindecken. Glücklicherweise gibt es hier auch einen Handyladen und kaufe mir kurzentschlossen das Huawei P30 Pro. Ein Telefon mit dem ich schon lange liebäugele. Endlich ein Dual-SIM Telefon. Ohne Mobiltelefon würde es nicht funktionieren den Blog aufrecht zu erhalten, denn die WLAN-Netze sind auch hier extrem langsam und völlig ausgelastet. Dafür hat man fast durchgängig 4G Netz hier in Österreich. Im Handladen bekomme ich vom freundlichen Mitarbeiter ein schnelles WLAN-Netz zur Verfügung gestellt um meine Daten vom alten Telefon auf das Neue zu synchronisieren. Nach einer Stunde ist alles erledigt und ich bin wieder online und bereit zur Weiterfahrt.

Die letzten 20 km bis nach Hall sind zwar sehr heiß, aber auch recht flach. Nur die Steigung der Inn ist zu überwinden, die allerdings eine sehr hohe Fließgeschwindigkeit hat.

Der Campingplatz in Hall hat einen Zugang zum Schwimmbad. In unserer Wunschvorstellung wollten wir ein Schwimmbad, und wir bekommen ein Schwimmbad. Wie auch schon gestern, bekommen wir auch heute den allerletzten Platz zugeteilt. Nach uns kommen noch zwei Radfahrer, die leider weggeschickt werden (und sich auch wegschicken lassen).

Wir bauen schnell das Zelt auf, verstauen unsere Sachen, ziehen uns um, und kühlen uns im Freibad ab. Das tut unglaublich gut. Wenn man vom Pool aus in die Ferne schaut, ist man umringt von herrlich hohen Bergen. Wie könnte der Tag schöner zu Ende gehen? Ach ja, vielleicht mit einem leckeren selbst zubereiteten Linseneintopf und den restlichen Nudeln von gestern die mit in den Topf kommen. Power in Form von Kohlehydraten, die wir morgen ganz sicher brauchen werden.

Müder Radler


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08.08.2019 Radreise Mannheim-Venedig: Von Lenggries nach Achensee Camping Schwarzenau


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Erkenntnis des Tages: 
Wir seine Hilfe anbietet, wird es nicht bereuen


Das Bauerhaus ist einmalig. Die Gastgeber ist unglaublich bemüht um ihre Gäste. Wir fühlen uns sehr wohl hier. Gut ausgeschlafen geht´s in den Gästeraum. Das Frühstück ist ein Büffet mit allem was der Radlerherz begehrt. Insbesondere Obst, Müsli und Kaffee sind wichtige Bestandteile. Ein 3-Bett-Zimmer für 90 € inkl. Frühstück in einem so beliebten Ort wie Lenggries ist auch wirklich ein Schnäppchen. Ein Top Preis-Leistungsverhältnis. Bestimmt kommen wir hierher nochmal zurück.

Aber nun geht es für uns erstmal weiter gen Süden. Schon hier gibt es wundervolle Motive am Wegesrand.

Der Sylvenstausee ist unser nächstes Zwischenziel an dem wir uns orientieren.

Danach gibt es zwei Varianten. Die Variante 1 ist entlang einer befahrenen Bundesstraße und auch nur 4km lang. Die Variante 2 ist ein Umweg, ist mindestens doppelt so lange und hat es bezüglich Anstiege absolut in sich. Es verspricht aber schöne Ausblicke und eine Strecke ohne motorisierten Verkehr (abgesehen von E-Bike-Fahrer). Viele steile Rampen, die uns an die Grenzen des Möglichen bringen. Hier merkt man, dass man nicht mit einem Carbon-Rad unterwegs ist, sondern ein Rad mit schwerbepackter Last. Sabine lässt die Unterstützung für sich arbeiten, während ich mich im kleinsten Gang des Pinion-Getriebes die steilen Rampen hinauf quäle. Für Eric ist die Untersetzung der Schaltung teilweise nicht klein genug und muss einige Passagen sogar schieben. Belohnt werden wir mit wunderbaren Landschaftsbildern und tollen Ausblicken.

Wir keuchen gerade eine steile Passage hinauf und eine fröhliche 60-jährige Frau überholt uns mit ihrem Mountain-E-Bike und fragt uns wo es hin geht. Wir antworten nach Venedig. Die Verwunderung war ihr deutlich anzumerken. Kurze Zeit später sehen wir die selbe Frau ihr Mountain-E-Bike schieben. Ich sehe, dass der vordere Reifen platt ist. Wir halten an und bieten unsere Hilfe an. Wir haben zwar keinen Ersatzschlauch in der Größe, aber dafür Flickzeug. Die Frau stellt sich mit Rosi vor und ist überglücklich, dass wir ihr helfen. Während wir den Reifen flicken, unterhalten wir uns über unser Vorhaben und davon, dass wir am Achensee campen wollen. Der Zufall will es, und sie sind auch gerade dort in Urlaub. Als Dank für unsere Schützenhilfe möchte Sie uns unbedingt auf einen Kaffee und einen selbst gemachten Marillen-Kuchen einladen, oder ein Bier, oder Wein, oder einfach alles. Rosi war ganz außer sich und lebendig wie ein Duracell-Hase. Überschwängliche und wahre Freude. Eine wahrhaftig tolle Begegnung.

Pannendienst für Rosi

Das Loch im Schlauch war nicht ganz einfach zu finden. Im Laufe der Zeit kommen immer mehr Wanderer dazu. Rosi erzählte ihnen alles über uns. Das wir extra aus Mannheim kommen um ihr den Reifen zu flicken. 🙂 Ruckzuck waren wieder viele Leute um uns herum, die es nicht glauben wollen was wir tun.

Für uns ist das mittlerweile normal, dass wir für verrückt erklärt werden. Es ist offenbar doch ein Unterschied für unsere Mitmenschen, ob man mit einem leichten Rennrad, oder mit schwerem Gepäck über die Alpen fährt. Ist es vielleicht auch.

Ich weiß nicht, wie oft wir unsere Geschichte schon erzählt haben, aber es sorgt komischerweise immer wieder für großen Respekt und Bewunderung.

Nach einer Rast an einem einsamen Bachbett erreichen wir auch schon die österreichischen Grenze.

Grenze zu Österreich

Das was auf der Karte wie ein kleiner Peak aussieht ist jedoch nochmal eine elendige Kletterpartie. Von diesen Abschnitten gibt es leider keine Fotos, denn ein Aufsteigen auf das Rad ist bei den steilen Stücken kaum mehr möglich. Wenn man mal in Schwung ist, sollte man es auch bleiben, denn schieben macht mit dem schweren Gepäck auch nicht sonderlich viel Spaß. Leider hat sich das Handy unbemerkt für große Strecke abgeschaltet, sodass die Routenauszeichnung das erste mal nicht geklappt hat. Schade eigentlich, denn ich hätte schon gerne gewusst wieviele Höhenmeter wir heute geklommen sind.

Nach dem letzten Peak kommen wir nach Achenkirch, wo wir Proviant für den Abend einkaufen. Auf dem Weg dorthin gibt es aber noch viele tolle Fotomotive.

Weiter geht die Fahrt am Achensee entlang, wo es dann wieder gemächlich zugeht. Der Campingplatz ist ungefähr auf der Hälfte der Seestrecke. Auch der Ausblick ist ein absoluter Traum.

Als wir am Campingplatz ankommen wird uns an der Rezeption mitgeteilt, dass er völlig ausgebucht wäre. Glücklicherweise sehen wir aber alle drei ziemlich mitgenommen aus. Das bemerkt wohl auch die Dame an der Rezeption. Nach reichlicher Überlegung bemüht sich die Dame noch hinaus ins Freie um ein Plätzchen für uns zu finden. Und: Tataaaaaa … WIR HABEN EINEN PLATZ!

Wir treffen auch tatsächlich Rosi wieder. Wir dürfen unsere Akkus und Geräte in ihrem gemieteten Wohnwagen aufladen und sie bringt mir eine Flasche Bier und für uns je ein Stück herrlichen Marillenkuchen und plaudern mit Rosi und Ihrem Mann Toni noch eine ganze Weile am Ufer des Sees auf einer Bank. Später erzählt Rosi, dass sie in ihrer Werkzeugtasche unter dem Sattel einen Reserveschlauch hatte. Da sie aber das Rad ihres Mannes Toni ausgeliehen hatte, wusste sie das nicht. Egal, der Flicken hält ja auch. Und auf diese Weise wurde es ein lustige Angelegenheit mit vielen Zuschauern. Daneben sitzen noch Alexander und Jule im Gras, die auch sehr interessiert an unserm Vorhaben sind. Sie machen hier Urlaub im Wohnwagen und bieten mir an, ihr Stand-Up-Paddeling-Board auszuprobieren. Aber es ist doch um einiges schwerer als ich mir vorgestellt habe. Zum Stand-Up ist es bei mir in der kurzen Zeit leider nicht gereicht, aber eine schöne Erfahrung ist es schon auf dem See zu paddeln.

Mehr Sit-Up als Stand-Up-Paddeling-Versuch. Foto: Alexander

Vielen Dank an Euch – Rosi, Toni, Alexander und Jule. Wir wünschen Euch weiterhin noch einen wunderschönen Urlaub!

So geht wieder ein wundervoller, erlebnisreicher Tag zu Ende!

Achensee Camping Schwarzenau


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07.08.2019 Radreise Mannheim-Venedig: Von Wolfratshausen nach Lenggries


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Erkenntnis des Tages: 
Wegen Unwetterwarnung frühzeitig abgebrochen


Ganz entgegen unseren Erwartungen ist es um 23:00 Uhr plötzlich muchsmäuschenstill. Die Nacht im Zelt war sehr erholsam und ruhig, so dass wir schon um 6:45 Uhr ausgeschlafen sind. Die Wettervorhersagen liegen gnadenlos falsch, denn es wurde uns eine regenreiche Nacht versprochen. Möglicherweise haben wir aber so fest gepennt, dass wir davon nichts mitbekommen haben. Aber normalerweise wacht man beim Einsetzen von Regen immer mal kurz auf. Eric hat sich gestern Abend noch mit Jakob auf dem Campingplatz unterhalten, den wir von hier aus herzlich grüßen wollen.

Um 8:15 Uhr sind wir bereit für die Abreise. Wir werfen noch die drei Chip-Halsbändern für den Eintritt der Sanitären Anlagen in den Briefkasten und fahren in Richtung Stadt, um eine Bäckerei aufzusuchen. Wir werden auch schnell fündig und frühstücken draußen in aller Ruhe. Der Koffeinspiegel stimmt nun wieder und es kann losgehen.

Glückliches Radler-Pärchen nach dem Frühstück

Zunächst von der Loisach wieder zurück zur Isar, um unsere Route Munich-Venice zu folgen.

Der erste Teil der Strecke geht in gemächlicher Steigung weiter die Isar flußaufwärts in Richtung Bad Tölz. Dann kommen ein paar knackige Anstiege durch den Wald und ebenso rauschende Abfahrten Richtung Bad Tölz. Auf dieser Strecke erblicken wir zum ersten mal die Alpen.

Der Isar-Stausee haben wir nun zu unserer Linken und weiter geht die Fahrt Richtung Bad Tölz.

Bei Penny decken wir uns mit Proviant für die Rast am Stausee ein und bekommen auch gleich hungrigen Besuch einer Entenfamilie.

Hungrige Besucher bei der Rast

Eine interessierte Frau mit Hund spricht uns an, woher wir kommen und was unser Ziel ist. Dabei erzählt sie uns, dass sie gebürtig aus Schwetzingen stammt, genauso wie Eric. Die Welt ist klein. Nach ca. einem Kilometer erreichen wir dann Bad Tölz und machen einen kurzen Besichtigungs-Schlenker durch die Altstadt.

In Bad Tölz besuchen wir, wie immer, das Elternhaus von Sabine´s Oma Leni. Das ist bei einem Besuch in Bad Tölz obligatorisch, dass wir auf der Treppe ein doofes gestelltes Bild machen.

Elternhaus von Sabine´s Oma Leni in Bad Tölz

Das nächste Zwischenziel in Lenggries, was ca. 10 km von Bad Tölz entfernt liegt. Auf dem Weg dorthin fängt es an zu regnen. Der Himmel sieht bedrohlich aus.

Bedrohlicher Himmel

Wir beschließen nach Lenggries reinzufahren um dort zu entscheiden, wie wir weiter fortfahren.

Der Blick auf den Regenradar und die Wetterpropheten im Internet sagen starke Winde bis 100 km/h auf 1500 Meter und starke Regenschauer voraus. Überall Ausrufezeichen und Gefahrenwarnungen von Ästen, die herabfallen können usw. Hört sich für uns jetzt nicht so an, als würde das Weiterfahren Spaß machen. Auch das Zelten unterlassen wir vielleicht besser. So beschließen wir für heute einen Haken an unsere Tour zu machen und ein Zimmer zu suchen. Die Rezeption der Jugendherberge ist erst am 17 Uhr besetzt. Außerdem ist es lt. Telefonauskunft der DJH voll besetzt. Die Weitersuche gestaltet sich schwierig, denn 3 weitere Anrufe waren auch erfolglos. Erst der Anruf bei der Touristeninfo in Lenggries kann uns ein Mehrbettzimmer vermitteln.

Es ist ein wunderschönes, renoviertes Bauernhaus mit einigen Fremdenzimmern zu einem vernünftigen Preis. Wir können die Räder in der großen Scheune unterstellen. Das feuchte Zelt schlagen wir auf und hat genügend Platz zum Trocknen.

Am Abend gehen wir beim Altwirt essen. Ein Lokal, welches wir von vorigen Urlauben bereits kennen und lieben.



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