25.2.2026 Dubai – Rasur, Ruck und Rooftop-Dinner
Der Countdown für Dubai läuft – und deshalb starten wir ganz entspannt in den Tag. Schließlich wollen wir fit sein für unser strammes Programm übermorgen in Abu Dhabi, also bleiben wir bis 14:00 Uhr gemütlich im Hotelzimmer, schreiben und bearbeiten Bilder. Erst danach ziehen wir los – mit Neugier im Gepäck und Sonne im Gesicht. Die vielen Eindrücke der Superlative müssen auch erstmal verarbeitet werden.
Doch schon auf dem Weg zur Metro sorgt ein unscheinbares Schild für Aufsehen: Haircut 5 AED. Das sind etwas mehr als 1 Euro! Also denke ich: „Was kann da schon schiefgehen?“
Der Haarschnitt selbst ist flott erledigt. Doch dann beginnt das Upgrade-Programm, das ich so nicht bestellt habe. Während der Rasur klebt mir der Barbier eine Art Pflaster über meine Nase, welches die porentiefe Reinheit verspricht. Dann erfolgt eine gründliche Rasur – unfreiwillig, aber erstaunlich präzise. Anschließend schmiert mir der Barbier heißen Wachs in Nase und Ohren. Kurz darauf ragen vier Wattestäbchen aus meinen Nasenlöchern wie Antennen eines Ultrakurzwellenradios.
Nach dem Erkalten folgt der Moment der Wahrheit: Mit einem beherzten Ruck zieht er die Stäbchen heraus – und sämtliche Nasenhaare verabschieden sich geschlossen. Dasselbe Spiel bei den Ohren. Danach gibt es noch eine Gesichtsreinigung und eine kleine Massage. Ergebnis: babyglatt, leicht schockiert – aber glücklich. Gesamtkosten der Wellness-Extrembehandlung? Keine sechs Euro. Herr Frisör in Deutschland? Wir müssen reden! :-)
Frisch enthaart und geschniegelt laufen wir weiter zur Metrostation.
Autonom durch die Skyline
Alle Metro- und Straßenbahnen in Dubai fahren vollautomatisch und ohne Personal. Und deshalb gleiten wir wie in einem Science-Fiction-Film durch die Stadt. Mit Metro und Tram fahren wir erneut zur Dubai Marina und schlendern entspannt an der Promenade entlang. Die Wolkenkratzer spiegeln sich im Wasser, während die Sonne langsam tiefer sinkt.
Anschließend fahren wir weiter bis zum Eingang der Palm Jumeirah. Doch die Magnetschwebebahn ist leider außer Betrieb – und so müssen wir umkehren. Manchmal gewinnt eben doch die Technik.
Zurück an der Dubai Marina Mall kehren wir zum Abendessen ein. Auf einer Terrasse mit Blick auf die beleuchtete Skyline und das Wasser genießen wir die Szenerie. Die Marina funkelt, Boote ziehen lautlos vorbei, und die Luft ist angenehm mild.
Was uns auffällt: Hunde sieht man hier kaum. In der gesamten Zeit entdecken wir genau zwei Exemplare. Offenbar sind Vierbeiner hier Exoten. Keine Tretmienen denen man ausweichen muss. Keine Angst vor langen oder fehlenden Leinen. Hier sind die Haustiere Kamele, Pferde und Falken, jedoch nicht in der Stadt.
Um 20:45 Uhr sind wir zurück im Hotel. Ein Tag voller Glanz, Gelächter und gewachster Nasen geht zu Ende – und die Vorfreude auf den morgigen Tag in Abu Dhabi wächst weiter.














26.2.2026 Abu Dhabi – Moschee, Monarchen und Motoren
Um 7:50 Uhr werden wir vom Hotel abgeholt, sammeln weitere Gäste ein und starten Richtung Abu Dhabi. Schon der erste Stopp an einer futuristischen Raststätte wirkt eher wie ein Freizeitpark als wie eine Pause.
Ein weiteres Highlight folgt jedoch kurz darauf: Die beeindruckende Scheich-Zayid-Moschee auf 12 Hektar Gesamtareal. Das Hauptgebäude misst 224 × 174 Meter, ingesamt Platz für 40.000 Gläubige, vier 107 Meter hohe Minarette und eine 75 Meter hohe Hauptkuppel. 15 Marmorsorten aus u. a. Italien, Griechenland, Indien, China, Blattgold, ein 35 Tonnen schwerer handgeknüpfter Teppich aus dem Iran an dem über 1000 WeberInnen beteiligt waren, sowie riesige Kronleuchter, hergestellt in Deutschland, mit Swarovski-Kristallen – einer davon misst 10 Meter im Durchmesser und 15 Meter in der Höhe. Die Architektur vereint maurische, mamlukische, osmanische und fatimidische Elemente – also eine Art „Best of“ islamischer Baukunst. Prunk in Perfektion.





























Präsidentenpalast, Datteln und 240 km/h
Wir fahren weiter an den Palästen des Scheichs und seiner Famile vorbei zum Qasr Al Watan, dem Regierungssitz der Emirate.
Das Gebäude ist nicht nur ein kulturelles Wahrzeichen der Vereinigten Arabischen Emirate, sondern zugleich politisches Machtzentrum und architektonisches Statement. Hinter den prachtvollen Fassaden befinden sich die offiziellen Büros sowie repräsentative Staatsräume, in denen internationale Gipfeltreffen und diplomatische Empfänge stattfinden.
Errichtet aus edlem Marmor und hellem Kalkstein, beeindruckt der Palast mit kunstvollen Kuppeln, detailreichen Mosaiken und einem imposanten Großen Saal, der Besucher regelrecht staunen lässt. Hier tagt das Kabinett der VAE, ebenso wie der Oberste Gerichtshof. Zudem befinden sich die Büros des Präsidenten, des Vizepräsidenten und des Kronprinzen in diesem monumentalen Bauwerk.
Eine öffentlich zugängliche Bibliothek ergänzt das Ensemble und unterstreicht die Bedeutung des Ortes nicht nur als politisches, sondern auch als kulturelles Zentrum des Landes.

























Danach gibt es ein üppiges Buffet – inklusive süßem Finale.
Ein Teil der Gruppe besucht das Louvre Abu Dhabi, während wir einen Dattelmarkt ansteuern. Probieren und handeln ist ausdrücklich erlaubt – und wir sichern uns sechs Tafeln echter Dubai-Schokolade für 50 Euro.




Zum Abschluss geht es zur Ferrari World Abu Dhabi auf Yas Island. Hier steht die schnellste Achterbahn der Welt mit 240 km/h. Leider reicht unsere Zeit nur für die Mall – für den Park bräuchte man mindestens vier Stunden und ein Extra-Ticket.
Um 20:10 Uhr sind wir zurück im Hotel. Und während wir den Tag Revue passieren lassen, wird uns klar: am 26.2.2026 Dubai und am 27.2.2026 Abu Dhabi sind nicht nur zwei Daten im Kalender, sondern zwei Tage voller Kontraste und unvergesslicher Momente.






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