2016 Mexiko & Kuba Rundreise: Treffen mit Mulo Francel (Quadro Nuevo) & Friends

Das Frühstück ist reichhaltig und gut. Aus der Kaffeemaschine kommt nur noch heißes Wasser. Die meisten Gäste wissen in welches Land sie gereist sind und sehen über das kleine Manko hinweg, es gibt aber auch Ausnahmen. Aber die Beschwerden der wenigen Gäste werden einfach von einem Mitarbeiter zum Nächsten  weitergereicht, bis die Information irgendwann verebbt ist. Dass der Grund aber sein könnte, dass es einfach keinen Kaffee mehr gibt, auf diese Idee kommen diese Nörgler nicht.
Nach dem Frühstück fragen wir in der Rezeption nach einem Taxi. Den Preis verhandeln wir immer vor der Fahrt um kein Fiasko zu erleben. Als wir uns einig sind, steigen wir in die 59 Jahre alte Karosse ein, in der es herrlich nach Benzin und Öl riecht. Heute ist Obama und auch Raúl Castro mit seinem Gefolge in der Stadt unterwegs. Deshalb sind wieder überall Straßensperren aufgebaut. Unser Taxifahrer wird von einer Sperre zur nächsten umgeleitet. Aus dem Taxi heraus können wir die Kolonne von Raúl Castro vorbeifahren sehen. Am Malecón  (Uferpromenade von Havanna) muss uns der Taxifahrer rauswerfen, da es für ihn kein Weiterkommen gibt. Der Malecón ist für Fahrzeuge abgeriegelt. Wir gehen zu Fuß weiter und während wir so laufen, fahren mehrere große Kolonnen mit Polizeischutz an uns vorbei. Obama muss in einer dieser verdunkelten Luxuslimousinen sitzen.

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Um 15 Uhr haben wir uns mit Mulo Francel (Quadro Nuevo) und seiner Familie und Freunden verabredet. Wir haben also noch viel Zeit bis zu unserem Treffen.
Wir setzen unseren Streifzug fort und machen mit Sabine nochmal die gleiche Altstadt-Tour wie ein paar Tage zuvor. Dieses mal zu viert. Wir bleiben an jeder Kneipe stehen, in der Musik gemacht und getanzt wird. Aus heiterem Himmel kommt Mulo für ein Saxophon-Solo auf die Bühne. Wir trauen unseren Augen nicht. In einer 2 Millionen Metropole trifft man sich ganz zufällig in der Musikkneipe Café de Paris.
Gemeinsam setzen wir unseren Streifzug durch die Altstadt Havanna’s fort und kommen an das Hotel, an dem wir uns eigentlich verabredet haben. Was zwei Tage zuvor noch so einfach ging, ist jetzt leider

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