Juli 28th, 2016

2016 Via Claudia Augusta: Von Sterzing nach Patsch

Brennerpass überquert.

Reisedaten: 52,86 km | Gesamtanstieg 997 Meter | Gesamtabstieg 923 Meter.

Auf dem Laternenfest gestern Abend ist es sehr spät geworden. Nach dem Bearbeiten der Fotos sind die Augen schwer geworden, so dass das Schreiben des Reiseblogs nicht mehr möglich war. Zumal die Königsetappe von über 1500 Hm doch etwas Energie gekostet hat.


Heute früh habe ich die Muse und der Text fließt in einem Rutsch in den WordPress-Blog hinein. Sabine holt noch schnell die gröbsten Fehler raus und ab geht die Post.

Wir frühstücken heute etwas später, aber wir haben nur das Ziel, den Brennerpass zu überqueren und irgendwo kurz vor Innsbruck zu übernachten. Der erste Halt ist aber gleich der SPAR-Laden ein paar Ecken weiter, wo wir uns mit dem Tagesbedarf Essen eindecken.

Spaßig ist, wenn man auf der Piste von Mountainbike-Fahrern ohne Gepäck überholt wird und sich dran hängen kann, um sie kurz vor dem Zwischengipfel (mit Gepäck) wieder einzuholen. Natürlich gibt es auch Radfahrer, die mit einem Tempounterschied von 10 km/h am 10%igen Berg an uns vorbei zischen. Die Leistungsunterschiede sind enorm.

Wir sind sehr überrascht, wie schön der Brennerradweg bis zum Pass angelegt ist. Vom Autofahren her kennen wir den Brenner natürlich sehr gut und man kann vom Auto aus nicht erahnen, wie wunderbar dieser Radweg hier ist.

Entspannungsschaukel

Entspannungsschaukel

Kurz vor dem Brennerpass lädt ein Spielplatz mit Parkbank für eine kurze Verschnauf- und Essenspause ein.

 

Am Pass machen wir noch das obligatorische Beweisfoto, bevor wir die alte Brennerstraße ins Tal hinunter donnern. Anfangs geht es sehr schnell bergab, dann mäßigt sich das Gefälle, sodass wir sogar gegen den Wind treten müssen.

In Steinach am Brenner gibt´s endlich Apfelstrudel und einen Kaffee auf österreichische Art. Dort serviert man den Kaffee (fast) immer mit einem

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2016 Via Claudia Augusta: Von Bozen nach Sterzing

Königsetappe: 78,77 km | Gesamtanstieg 1.561 Meter | Gesamtabstieg 889 Meter

Heute geht´s wieder einen Pass hoch in Richtung Brenner. Um nicht in der Hitze zu zerschmelzen, stehen wir früh auf. Um 6:45 Uhr machen wir uns fertig und sitzen um 7:00 Uhr an dem gedeckten Frühstückstisch. Eine große Warntafel macht die Gäste darauf aufmerksam, dass das Frühstück nur hier zu verzehren und nicht zum Mitnehmen gedacht ist. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber hier steht es nochmal in großen Lettern. Es wird hier gespart am Gast und man hat wohl Angst, dass man nicht genug vom Kuchen abbekommt. Es ist auch die einzige Bleibe, wo bereits am Vortag abkassiert wird. Man könnte ja ohne zu Bezahlen das Haus verlassen. All das und noch ein paar Kleinigkeiten schaffen  keine Wohlfühl-Athmosphäre.

Am Gast gespart Einzige Wanddekoration

Wir pumpen noch ein bisschen Luft in Sabine´s Vorderreifen nach und machen uns auf die Suche nach dem Einstieg zum neu angelegten Brenner-Radweg oder auch auch Eisacktal-Radroute genannt. Sie beginnt in Bozen auf 262 Höhenmetern und endet am Brennerpass auf 1370 Höhenmetern. 2012 wurde der Radweg aufwendig fertiggestellt und führt nun nicht mehr an der stark befahrenen Straße entlang.

Die Steigung ist sehr moderat und leicht zu fahren, an manchen Stellen merkt man kaum, dass es bergan geht. Zumindest anfangs. Später gibt es auch mehrere kurze steilere Passagen und auch viele kleine Abfahrten. Auch hat man alte Bahntrassen und Tunnel zu Radwegen umfunktioniert. Insgesamt eine schön zu fahrende Strecke.

Im malerischen Klausen kaufen wir unser zweites

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