Burj Khalifa - At the Top

2026 Dubai: Tag 2 & 3

Dubai – schon beim Aufwachen spürt man diese besondere Mischung aus Glamour, Wüstenstaub und Superlativen. Dubai begrüßt uns an diesem Samstagmorgen mit einem pünktlichen Weckerklingeln um 8:00 Uhr – und ehrlich gesagt: Wer hier verschläft, verpasst so ziemlich viele Weltrekorde.

Samstag, 21. Februar 2026. Aufstehen, frühstücken, denn bereits um 9:30 Uhr holt uns ein Bus ab, der nach und nach unsere gesamte Reisegruppe einsammelt. Unser Reiseleiter? Sympathisch, humorvoll und beneidenswert gut informiert. Während wir durch die Straßen rollen, versorgt er uns nicht nur mit Zahlen, sondern auch mit spannenden Geschichten über das Leben in Dubai – und plötzlich wirken selbst Autobahnauffahrten exotisch.


### Glitzer, Gold und das berühmte Segel

Der erste Fotostopp lässt die Kameras heißlaufen: das ikonische Burj Al Arab. Wie ein weißes Segel erhebt sich das 321 Meter hohe Luxushotel aus dem Meer. Sieben Sterne? Offiziell nein – gefühlt definitiv ja. Rund 10.000 Quadratmeter Blattgold, dazu Granit und Marmor im Überfluss – hier wird nicht gekleckert, sondern vergoldet. Einfachere Suiten beginnen bei etwa $1.000 bis $1.500 pro Nacht, während die exklusivsten Optionen, insbesondere die Royal Suite, deutlich höhere Preise erzielen. Diese Spitzenkategorien können zwischen $12.000 und $40.000 pro Nacht kosten.

Vorher schlendern wir durch einen kleinen Souk, der zwar unscheinbar wirkt, aber dennoch herrlich nach Gewürzen, Parfüm und Orient duftet. Doch lange bleiben wir nicht, denn es wartet bereits das nächste Highlight.

Am Scheitelpunkt der künstlichen Palmeninsel thront das prachtvolle Atlantis The Palm auf Palm Jumeirah. Mit seinen 1.439 Zimmern präsentiert sich der rosafarbene Palast wie eine Mischung aus Märchenschloss und Luxusresort. Und natürlich klicken auch hier die meisten Kameras im Dauerfeuer. Jedoch nicht meine Kamera, denn diese Perspektive ist eher sehr bescheiden.


### Souks, Goldberge und ein fragwürdiger Verkaufsstopp

Mit einer traditionellen Fähre überqueren wir anschließend den Dubai Creek – und tauchen damit in das historische Herz von Dubai ein. Im Stadtteil Deira erwarten uns der Gewürz-Souk und der legendäre Gold-Souk. Hier funkelt und glitzert es an jeder Ecke, während goldene Ketten und Geschmeide in Schaufenstern hängen, die vermutlich schwerer sind als mein Fotorucksack.

Allerdings folgt danach ein Programmpunkt, den man diplomatisch als „nicht zwingend notwendig“ bezeichnen könnte: eine Verkaufsveranstaltung für Diamanten, Silber und Gold. Wir schauen uns kurz an, wie man versucht, uns ein Investment fürs Leben schmackhaft zu machen – entscheiden uns dann aber lieber für die Freiheit. Und steigen freiwillig wieder in den Bus.


### Hoch hinaus im Burj Khalifa

Nun kommt das absolute Highlight des Tages: der Besuch des Burj Khalifa – mit 828 Metern das höchste Gebäude der Welt. Allein die Fahrt mit dem Aufzug ist ein Erlebnis. In wenigen Sekunden schießen wir auf 555 Meter Höhe zur Aussichtsplattform „At the Top“ in der 148. Etage. Die welthöchste Aufzugshaltestelle mit 638 Metern Höhe liegt im Burj Khalifa. 

Nach sechs Jahren Bauzeit wurde der Wolkenkratzer 2010 eröffnet. 160 Etagen, über 1.000 Wohnungen und Büros, dazu ein Hotel und ein gigantisches Einkaufszentrum – finanziert aus dem Vermögen von Mohammed bin Rashid Al Maktoum. Rund 1,8 Milliarden Dollar kostete dieses Monument der Superlative.

Zu Füßen des Turms liegen die gigantische Dubai Mall sowie der künstlich angelegte Burj Khalifa Lake. Dort schießt eine Fontäne bis zu 150 Meter hoch in den Himmel – begleitet von Musik und Licht. Und ja, wir nehmen uns vor, das später noch zu erleben. Die Dubai Mall in Downtown Dubai ist eines der weltweit größten Shopping- und Freizeitzentren. Auf einer Verkaufsfläche von etwa 350.000 qm beherbergt sie über 1.200 Geschäfte sowie mehr als 200 gastronomische Einrichtungen. Sie dient zudem als zentraler Zugangspunkt für das Burj Khalifa. Mit jährlichen Besucherzahlen im zweistelligen Millionenbereich ist sie eine der meistfrequentierten Attraktionen weltweit und bietet zahlreiche Unterhaltungsangebote unter einem Dach. 


### Skyline, Superyachten und Dinner bei Nacht

Am Abend fahren wir weiter zur Dubai Marina – einem künstlich angelegten, vier Kilometer langen Kanal. Die Skyline erinnert tatsächlich ein wenig an Manhattan, nur eben mit Palmen. Entlang des Marina Walk schlendern wir an Cafés, Restaurants und glänzenden Superyachten vorbei, während die Sonne langsam untergeht.

Doch dann folgt das zweite Highlight: eine abendliche Bootsfahrt durch die beleuchtete Marina. Buffet, Getränke, Musik – und eine Stimmung, die man schwer in Worte fassen kann. Die Lichter spiegeln sich im Wasser, während wir zufrieden anstoßen. Spätestens hier wird klar: Dubai kann nicht nur protzen, sondern auch verzaubern.

Um 23:00 Uhr fallen wir müde, aber glücklich ins Hotelbett. Ein Tag voller Eindrücke geht zu Ende – und ich frage mich ernsthaft, wie man das alles in nur einen Blogpost packen soll.


### Ausschlafen mit Aussicht – der Dubai Frame

Sonntag, 22. Februar 2026. Nach dem langen Vortag schlafen wir erst einmal aus. Bilder werden gesichtet, der Reiseblog vorbereitet – schließlich will Dubai gebührend dokumentiert werden.

Am Nachmittag bringt uns eine noble Großraum-Limousine zum beeindruckenden Dubai Frame. 2018 eröffnet, nach fünf Jahren Bauzeit fertiggestellt, steht hier der größte Bilderrahmen der Welt. Zwei 150 Meter hohe Türme, verbunden durch eine 93 Meter lange Brücke – und oben wartet ein Glasboden, der den Blick 150 Meter in die Tiefe freigibt. Hier bekommt so mancher Besucher weiche Knie.

Durch den benachbarten Zabeel Park spazieren wir anschließend zur Metrostation. Ein kurzer Einkauf im Supermarkt, dann geht es – bepackt wie Lastenesel – zurück ins Hotel.

Den Abend lassen wir stilvoll im italienischen Restaurant im 18. Stock ausklingen. Mit Blick auf den Dubai Creek und die Skyline genießen wir Pasta, Gespräche und das Gefühl, genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

Und während draußen die Lichter funkeln, wissen wir: Dubai ist nicht nur eine Stadt der Rekorde – sondern auch eine Stadt voller Erlebnisse.

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