Kaisergebirge

2026 Radreise Mozart-Radweg Tag 2: Happing – St. Johann

Mozart-Radweg, Mozart-Radweg – und nochmal Mozart-Radweg: Genau so fühlt sich dieser Abschnitt an, denn schon in den ersten Kilometern wird klar, warum dieser Radweg so besonders ist. Der Mozart-Radweg zeigt sich hier von seiner schönsten Seite – und wir mittendrin.

Das Hotel, in dem wir übernachtet haben, wird online mit 7,7 bewertet – wir hingegen würden ganz selbstbewusst eine 9 zücken. Denn erstens haben wir geschlafen wie Fürsten, zweitens ließ das Frühstücksbuffet wirklich keine Wünsche offen, und drittens: Was braucht man mehr, wenn der Mozart-Radweg direkt vor der Tür wartet? Also noch schnell Sonnencreme drauf, die Satteltaschen festgezurrt und los geht’s – zurück an den Inn.

Entlang des Inns – Ein Auftakt wie gemalt

Zunächst rollen wir ganz entspannt rund 20 Kilometer am Inn entlang. Und ganz ehrlich: Wenn es einen perfekten Einstieg in einen Radtag gibt, dann diesen. Der Fluss glitzert in der Morgensonne, die Alpen bauen sich langsam vor uns auf, und während wir so dahinradeln, denken wir uns: „Ja, genau dafür sind wir hier.“

Der Mozart-Radweg macht seinem Namen hier alle Ehre, denn diese Mischung aus Natur, Ruhe und Weite hat fast schon etwas Musikalisches. Die Landschaft wirkt wie eine sanfte Ouvertüre – noch zurückhaltend, aber voller Vorfreude auf das, was kommt.

Eine kleine Mozart-Geschichte am Wegesrand

Apropos Musik: Auf genau solchen Routen war auch Wolfgang Amadeus Mozart unterwegs. Zwar nicht mit dem Fahrrad, aber auf Reisen zwischen Salzburg und Tirol. Man erzählt sich, dass Mozart auf seinen Touren oft von der Landschaft inspiriert wurde – und wenn man hier entlangfährt, glaubt man das sofort. Diese weiten Täler, die dramatischen Bergkulissen und das wechselnde Licht könnten problemlos als Vorlage für eine seiner lebhaften Kompositionen gedient haben.

Vielleicht ist es genau dieses Gefühl, das den Mozart-Radweg so besonders macht: Man fährt nicht nur durch eine Landschaft, sondern irgendwie auch durch ein Stück Musikgeschichte.

Kufstein? Heute nicht!

Den 14 Kilometer langen Abstecher nach Kufstein lassen wir heute bewusst aus. Nicht etwa, weil es sich nicht lohnen würde – ganz im Gegenteil! Aber wir waren erst kürzlich dort und haben die Festung und die charmante Altstadt noch bestens in Erinnerung. Manchmal ist weniger eben mehr, und so bleiben wir auf direktem Kurs auf dem Mozart-Radweg.

Kurz darauf überqueren wir die grüne Grenze nach Österreich. Ganz unspektakulär eigentlich – kein großes Schild, kein Drama, einfach weiterrollen. Der Inn begleitet uns noch ein Stück, doch dann verändert sich die Szenerie langsam.

Rein ins Tiroler Hinterland – Hügel, Aussicht, Glück

Jetzt wird’s spannend: Wir verlassen das flache Terrain und tauchen ein in das hügelige Tiroler Hinterland. Und ja, „hügelig“ ist hier ein sehr charmantes Wort für „ständig rauf und runter“. Aber genau das macht den Reiz aus!

Die Alpen begleiten uns nun rechter Hand, und mit jedem Höhenmeter eröffnen sich neue Ausblicke. Mal saftig grüne Wiesen, mal kleine Bauernhöfe, mal schattige Waldstücke – und immer wieder diese beeindruckende Bergkulisse. Der Mozart-Radweg zeigt sich hier abwechslungsreich und lebendig, fast so, als wolle er uns ständig überraschen.

Walchsee – Eis geht immer

Am Walchsee legen wir eine wohlverdiente Pause ein. Und was gehört zu einer perfekten Rast? Richtig: eine Kugel Eis! Oder zwei. Oder drei. Der See liegt ruhig da, eingerahmt von Bergen, und wir genießen einfach den Moment.

Doch lange bleiben wir nicht sitzen, denn die nächste Etappe ruft – und die hat es in sich.

Bilderbuch-Etappe rund ums Kaisergebirge

Was jetzt folgt, ist ganz klar eines der Highlights dieser Tour. Der Abschnitt zwischen Walchsee, Niederndorf und St. Johann ist schlichtweg ein Traum. Der Mozart-Radweg führt uns hier quasi einmal um das imposante Kaisergebirge herum – zuerst von West nach Ost, dann von Nord nach Süd.

Und egal, wo wir hinschauen: Die Berge sind immer da. Mal nah, mal etwas weiter entfernt, aber stets präsent. Besonders der Abschnitt zwischen Niederndorf und St. Johann hat es uns angetan. Diese Kombination aus sanften Hügeln, weiten Ausblicken und alpiner Kulisse fühlt sich an wie eine Postkarte – nur eben in Bewegung.

Spontan gebucht – und genau richtig

Etwa 16 Kilometer vor unserem Ziel in St. Johann entscheiden wir uns spontan, ein Hotel zu buchen. Manchmal muss man einfach auf sein Bauchgefühl hören – und das hat uns bisher selten enttäuscht.

Am Abend wartet ein reichhaltiges Buffet auf uns, das unsere leeren Energiespeicher wieder ordentlich auffüllt. Genau das, was man nach so einem Tag auf dem Mozart-Radweg braucht.

Satt, zufrieden und mit einem breiten Grinsen im Gesicht lassen wir den Tag ausklingen. Und während wir schon an die nächste Etappe denken, ist eines klar: Dieser Abschnitt des Mozart-Radwegs hat sich tief eingebrannt – in die Beine, aber vor allem ins Herz.

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