Von Santiago de Compostela nach Negreira (185 m)

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Von Santiago de Compostela nach Negreira (185 m)
Negreira, Spain

Negreira, Spain


Wir bekommen für die heutige Nacht ein deutlich einfacheres Zimmer im 4. Stock. Eines, worin früher die Mönche wohnten. Es hat keinen Platz für zwei Betten nebeneinander, deshalb hat man sie aufeinander gestapelt. Dafür haben wir am Morgen einen herrlichen Blick auf die Kathedrale, die fast zum Greifen nah ist.
Wir frühstücken wieder im großen Saal, danach geht es weiter auf den Camino.
Unser Ziel haben wir erreicht, wir wollen aber noch versuchen, an’s Ende der Welt zu kommen und machen heute die erste Etappe. Es sind zwar nur 23,8 km, dafür hat es aber einen steilen Anstieg von ca. 250 hm drin.
Zunächst geht der Weg durch den Gang, den sich die Straßenmusiker im Stundentakt teilen, weil dort eine sehr gute Akustik vorherrscht. Dieser Gang kommt am Platz der Kathedrale raus und führt dann stadtauswärts, den Berg hinab.
Nach 15 Minuten geht es an der anderen Seite wieder nach oben. Auf dem Hügel gibt es nochmal einen schönen Blick zurück auf Santiago und die Kathedrale. Leider steht die Kathedrale durch das starke Gegenlicht im Schatten. Aber vielleicht habe ich am letzten Abend noch die Gelegenheit, von diesem Punkt aus die von der Abendsonne angestrahlte Kathedrale zu fotografieren.
Man merkt, dass man langsam Richtung Küste kommt. Die Vegetation verändert sich wieder einmal und die Wege werden zum Teil sandiger und staubiger.
In Alto do Vento machen wir eine längere Rast in einer Cafe-Bar bei Tortilla, Kaffee und Cola. Ab hier geht es ein Stück an der Straße entlang und dann eine gute Stunde relativ steil bergauf auf einem unbefestigten Weg. Alle paar hundert Meter steht am Wegesrand eine steinerne Bank zum Ausruhen, die wir aber alle auslassen. Auf dem Hügel an der Straße befindet sich ein Brunnen, den wir als Kneippbecken für die Oberarme verwenden. Eine schöne Erfrischung.
Jetzt geht der Weg an der Straße entlang. In Transmonte machen wir noch eine kurze Erfrischungsgetränkepause. Es geht weiter bergab, bis wir in ein schmuckes Dörfchen namens Ponte Maceira kommen. Eine schöne gotische Brücke aus dem 14. Jh. überquert den Rio Tambre. Von der Brücke aus hat man einen schönen Blick über den Fluß und auf mehrere restaurierte Mühlen, sowie ein schönes mittelalterliches Anwesen (pazo) inmitten einer Parkanlage.
Nach der Brücke geht man nach links und ist in ca. 0,5 h in Barca. Nach einer weiteren halben Stunde sind wir in Negreira, unserem heutigen Etappenende.
Wir kommen in der Albergue Lúa unter, die direkt in der Ortsmitte liegt.
Für die morgige lange Etappe von 33 km bevorraten wir uns noch im Supermarkt nebenan, denn es gibt unterwegs keine Einkaufsmöglichkeiten lt. Roter Wanderführer aus dem Jahre 2006.

Wir essen bei einem Italiener Pasta, um für morgen gut gerüstet zu sein.
Als wir vom Essen zurück kommen, treffen wir auf Johannes aus Tirol in der Albergue.

Wetter: sonnig und sehr warm

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van der Voorden PHOTOGRAPHY
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