13.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Villach nach Pontebba


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66,84 km | Einweg-Strecke
Gesamtanstieg 826 Meter | Gesamtabstieg 757 Meter

Erkenntnis des Tages: Bella Italia – Bilder sprechen mehr als 1000 Worte

Wir frühstücken auf der Terrasse des Camping Seehof. Die Sonne scheint. Richtung Arnoldstein fahren wir an dem Fluss Gail entlang. Dabei fährt man durch die Orte Erlendorf, Neuhaus, Pöckau und Arnoldstein. Bei Pöckau gibt es eine Umleitung, vermutlich wegen Moränen, die bei dem Unwetter zuhauf heruntergekommen sind. Im SPAR-Markt versorgen wir uns mit Obst und anderen Leckereien und essen vor einer Kirche auf einer Parkbank. Ab Arnoldstein müssen wir wieder kräftiger in die Pedale treten. In Tarvisio geht es stetig bergauf, einige 15%-steile Abschnitte sind dabei. Wir fahren durch das Kanaltal und erreichen Camporosso, den höchsten Punkt auf italienischer Seite. Eigentlich wollten wir hier irgendwo Schluss machen für heute, aber wir sind voller Motivation, denn ab hier fährt man ca. 160 km fast nur noch leicht bergab. Auf der alten Bahntrasse erreicht man eine Geschwindigkeit von ca. 20 km/h, wenn man es rollen lässt, ohne mitzutreten. Die ersten 10 km genießen wir, indem wir einfach auf dem Sattel sitzen und die Beine baumeln lassen. Es gibt kaum eine Stelle, an der man mittreten muss. Die Tiefbau-Ingenieure von damals muss man sehr bewundern, dass sie ein so gleichmäßiges Gefälle der Bahntrasse in den Berg gelegt haben. So rollen wir noch 26 km weiter dahin bis Pontebba. Ab hier gibt es kaum noch Unterkünfte, deshalb entscheiden wir uns, den Schlusspunkt zu setzen.  Wir treffen wieder die Familie mit dem 2-jährigen Toni und Oskar, der mit ca. 8-9 Jahren selbst mit dem Fahrrad die Alpen überquert hat. In der Touristeninformation bekommen wir eine Adresse für eine Frühstückspension. Vorher gehen wir in der Pizzeria Cafe Vecchio leckere Spaghetti Carbonara mit verschiedenen Salaten essen. So köstlich bekommt man sie selten serviert. Zum Abschluss gibt es einen traumhaften Espresso. Das Leben ist wunderbar.



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