30.07.2019 Radreise Mannheim-Venedig: Von Hollenbach nach Rothenburg o. d. Tauber


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Leider heute keine GPS-Daten, weil ich vergessen habe Komoot einzuschalten, ich Dummerle.

Erkenntnis des Tages: 
Achte auf das Kleine in der Welt, das macht das Leben reicher und zufriedener. (Carl Hilty)


Heute hatten wir zwar Jugendgruppen auf dem Campingplatz, aber auf der anderen Seite des Sees und außer Hörweite von uns. Daher war die Nacht für uns ausgesprochen ruhig. Vermutlich haben wir durch unsere quietschenden Luftmatratzen eher unsere netten Nachbarn Peggy und Jonas aus Hamburg gestört. Bitte verzeiht uns. Wir haben noch keinen Trick gefunden, wie man das verhindern kann. 🙂

Am frühen Morgen hatten wir zusammen mit unseren Hamburger Nachbarn viel Spaß, um Eric aus dem Zelt zu kriegen. Aber wenn er schläft, kann eine Bombe daneben hochgehen, ohne dass er aufwacht. Mit diesem Lied …

… hat es jedoch (nach reichlich Verzögerung) endlich geklappt. Herzlichen Dank, Peggy, für diesen Muntermacher-Song! 🙂 Allerdings waren eine Stunde zuvor bereits alle Heringe aus dem Zelt gezogen und das Zelt in sich zusammengefallen. 🙂

Der Bäcker verkauft seine Brötchen aus dem LKW und kündigt sein Dasein mit einem lauten Hupen an. Eine andere nette Nachbarin setzt heißes Wasser im Wasserkocher für unseren Instant-Kaffee auf. Herrlicher Service. Von dieser Nachbarin haben wir den guten Tipp erhalten, nach Weickersheim und von dort an der Tauber entlang nach Rothenburg zu fahren. Klasse Idee – machen wir! Das liebliche Taubertal soll ja auch sehr schön sein. (Liebe Peggy, wenn Du das hier ließt, so leite diesen Blog gerne an Eure nette Nachbarin weiter. Der Tipp war Klasse!)

Letztlich wird es 10:45 Uhr, bis wir uns von den Hanseaten mit einem Gruppenfoto verabschieden. Wir hatten uns doch noch etwas mehr zu erzählen.

Unsere netten Nachbarn Peggy & Jonas

Es geht immerzu hügelig auf und ab durch das Hohenloher Land.

Ein rasante Schussfahrt führt uns hinab ins malerische Weikersheim, wo wir uns den ersten und letzten Kaffee des Tages gönnen.

Am Ortsende finden wir einen Radladen mit einem Schild davor: Werkstatt von 12 bis 13:30 Uhr geschlossen!“. Wir haben 12:15 Uhr. Mist! Die Kaffeepause in Weikersheim ist Schuld 🙂

Der Laden ist jedoch geöffnet. Auf meine Frage hin, ob sie Speichen für ein Fahrrad haben, erwidert sie: „Einen Moment bitte, da muss ich erst den Fahrrad-Monteur fragen.“ Freundlicherweise unterbricht der Monteur seine Mittagspause für uns, misst die Länge der defekten Speichen im Laufrad und gibt uns welche mit, die wir später bezahlen sollen, wenn sie passen.

Um eine Speiche zu ersetzen, muss man das Laufrad demontieren, die Scheibe der Scheibenbremse abschrauben, den Mantel, Schlauch und Felgenband demontieren. Erst dann kommt man an die eigentliche Stelle heran. Das klappt soweit wunderbar. Jetzt nur noch alles in umgekehrter Reihenfolge wieder montieren. Fertig!

Montage der defekten Speiche

Während ich mit Eric die defekte Speiche ersetze sucht sich Sabine ihren Lieblingsflaschenhalter aus, den wir später auch noch montieren. Beim Zusammenstoß in Etappe 2 war der alte Flaschenhalter ja in zwei Hälften zerbrochen.

Nach ca. einer Stunde ist Sabine´s Rad jetzt wieder flott für die Fortsetzung unserer Reise.

Das sogenannte Liebliche Taubertal hat seinen Namen völlig zu unrecht, denn es hat schon ein paar unliebsame Steigungen für Bikes ohne E eingebaut. Schön ist es aber trotzdem. Man muss die Steigungen nur zu seinen Freunden machen, dann geht´s.

Aber wahrscheinlich hat es nicht deshalb den Namen Liebliches Taubertal bekommen. Vermutlich sind es die wunderschönen malerischen Städtchen, die der Tauber zu Füßen liegen.

Zwischendurch kühlen wir uns in der Kneippanlage ab und stärken uns mit allen Resten, die sich in den letzten Tagen in den Satteltaschen angesammelt haben. Eine Kneippkur ist immer sehr erquickend bei dieser Hitze.

Kneipp-Anlage in der Tauber

Die Weiterfahrt durch das Taubertal ist wirklich sehr malerisch und wunderschön.

Kurz vor Rothenburg finden wir dann einen schönen Campingplatz. Heute haben wir einen Lazy-Day mit ca. 50 km absolviert, was für heute reichen soll. Wir bekommen einen schönen schattigen Platz zugewiesen. Unsere neuen freundlichen Nachbarn aus Holland und Belgien helfen uns mit Strom aus, denn wir haben dieses Mal leider keine große Kabeltrommel dabei ,um die nächste Steckdose zu erreichen.

Unser Nachtlager

Das Abendessen bereiten wir heute selbst zu. Es gibt Spaghetti mit einer fertigen Tomatensoße aus dem Glas. Der mitgebrachte Benzinkocher gefeuert den Inhalt des Topfes an. Und ob ihr glaubt oder nicht, aber es schmeckt besser, als dieses frittierte Schnitzel von gestern.

Die verbleibende Zeit verbringen wir damit, das Knacken und Knarzen am neuen Rad von Eric zu beseitigen. Was sich allerdings als nicht einfach herausgestellt hat, denn es gab gleich drei Knarz-Stellen: Sattelstütze/Sattel. Speichen und Lenker. Aber mit akribischer Such- und Feinarbeit haben wir es hoffentlich in den Griff bekommen. Das sehen wir dann morgen bei der Belastungsprobe.

Bedingt durch den fehlenden Internet-Empfang waren auch schon wieder zwei Reiseberichte aufgelaufen, die in die Cloud wollten. Alles mit viel Freude abgehakt. Ein Erlebnisreicher Tag geht wieder zu Ende.

Buenas noches!



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