Concert

Dank an die Neckarsteig Organisatoren & Helfer

< ![CDATA[

Dank an die Neckarsteig Organisatoren & Helfer
Bad Wimpfen, Germany

Bad Wimpfen, Germany


An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Organisatoren, Helfern, Förstern, Gastronomen und dem Odenwaldklub bedanken, die dazu beigetragen haben, den Neckarsteig, zu planen und zu ermöglichen. Ihr habt wirklich ganz tolle Arbeit geleistet. Verschärftes Lob!

Wir haben schon viele Wanderwege und Fernwanderwege gelaufen, aber der Neckarsteig gehört zu unseren Favoriten.

Wir werden den Neckarsteig jedem Wanderer weiterempfehlen!

===========================
van der Voorden PHOTOGRAPHY
===========================

Homepage &amp; Facebook


]]>

Etappe 8: Gundelsheim – Bad Wimpfen

< ![CDATA[

Etappe 8: Gundelsheim – Bad Wimpfen
Gundelsheim, Germany

Gundelsheim, Germany


(Die letzte Etappe auf dem schönen Neckarsteig)

Das Café Schell ist eine Empfehlung wert. Die Zimmer sind in Ordnung. Das Personal ist sehr freundlich. Kaffee, Kuchen und Pralinen aus der hauseigenen Schokoladenmanufaktur sind ein Genuss. Das Frühstücksbüfett bietet eine schöne Auswahl und das Preis/Leistungsverhältnis ist gut.

Einerseits erfreut, dass wir es bald geschafft haben – andererseits wehmütig, weil es bald vorbei ist, treten wir den letzten Abschnitt des Neckarsteigs an.

Morgens geht es immer bergauf, so auch heute. Das bringt den Kreislauf sofort in Schwung.
Der Aufstieg führt uns auf die Burg Guttenberg, welche die deutsche Greifenwarte beherbergt.

Zunächst aber laufen wir über das Neckarstauwehr, wo man den “Pötten” beim Schleusen zuschauen kann, dann gehen wir über einen Feldweg, der schöne Fernblicke über die Felder und die Burg Guttenberg ermöglicht. Auf der anderen Seite des Neckars ist noch das Schloss Horneck zu sehen. Später führt ein steiler Pfad in den Wald hinein, der weiter oben wieder abflacht. Es empfiehlt sich, um 11.00 Uhr oder um 15.00 Uhr auf der Burg Guttenberg zu sein, denn dann finden beeindruckende Flugschauen der Raubvögel statt.
Weiter geht es hinauf in den Schlosswald, der im Verlauf des Wanderweges am sehenswerten jüdischen Friedhof mündet. Auf dem Friedhof, der im Gewann Schlierbach liegt, befinden sich 1137 Grabsteine für Juden aus Heinsheim und Umgebung, die seit dem 16. Jahrhundert bis 1937 verstorben sind. Der älteste heute datierbare Grabstein stammt von 1598.
Es geht noch den Hügel hinauf, am Golfplatz vorbei und auf der anderen Seite links wieder hinunter nach Heinsheim, wo eine Bergkirche aus dem 7./8. Jahrhundert den Wegesrand schmückt.

Nach einer kurzen Rast, wo wir unsere patentierten Essig-Pralinen aus der Schokoladenmanufaktur kosten, geht es die Stufen hinab nach Heinsheim und weiter bin zum Neckarufer.

Die letzten 3-4 km verlaufen sehr entspannend und flach direkt am Neckar entlang. Man kann seine Gedanken schweifen lassen und hat Gelegenheit, den ganzen Neckarsteig mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten, tollen Ausblicken, Stiegen und Traumpfaden, Revue passieren zu lassen.

Wir verlassen den Neckarsteig am Abzweig zur Altstadt “Bad Wimpfen am Berg”. Der Neckarsteig führt nach unten zum Bahnhof von Bad Wimpfen.

Die Stadt war einst mittelalterliche Stauferpfalz, später Freie Reichsstadt und von 1803 bis 1945 eine hessische Exklave. Heute ist sie wegen der alten Gemäuer und den malerischen Fachwerkhäusern, Ziel von vielen Touristen und Ausflüglern.

Wir besichtigen die Altstadt von Bad Wimpfen und geniessen noch die Sonnenstrahlen im Café Feyerabend bei herrlich duftendem Kaffee und wohlschmeckendem Kuchen.

GPS-Daten Etappe 8

Wetter: sonnig, warm


===========================
van der Voorden PHOTOGRAPHY
===========================

Homepage &amp; Facebook


]]>

Etappe 7: Mosbach – Gundelsheim

< ![CDATA[

Etappe 7: Mosbach – Gundelsheim
Mosbach, Germany

Mosbach, Germany


Das Frühstücksbuffet im Hotel “Zum Goldenen Hirsch“ bietet alles was das Herz begehrt.
Der Frühstücksraum, sehr geschmackvoll. Der Boden knarrt. Eine Decke mit uralten Holzbalken und einer Neigung von 10 %. Alt aber sehr schön.

Beim Metzger kaufen wir noch ein paar belegte Brötchen und gehen Richtung Kandelschussbrunnen, wo auch schon der Aufstieg beginnt.
Auf der Anhöhe, kurz vor dem Wald, lohnt es sich nochmal umzudrehen, denn der Blick auf Mosbach und das Umland ist wunderschön.
Der Weg nach Neckarzimmern ist sehr kurzweilig und abwechslungsreich. Ab Neckarzimmern hat man wieder den Neckar zu seiner Rechten, der unseren Blick immer wieder in seinen Bann zieht.
Im Nu steht plötzlich die gewaltige und gut erhaltene Burg Hornberg vor uns. Ein wirklich beeindruckendes Bauwerk.

Wir wollen die Burg besichtigen, aber ein Schild schickt uns zum Ticketautomaten am Laden weiter unten. Der Automat ist außer Betrieb, also gehen wir in den Laden hinein.
Dort drinnen sind zwei Damen, die gerade eine Weinprobe machen. Wir werden gefragt, ob wir auch probieren möchten und stimmen gerne zu. Wir probieren alle möglichen Weine, und die Gespräche werden immer lebendiger und lustiger. Hicks.

Nach einer guten halben Stunde Tratsch, kaufen wir die Tickets und besichtigen die Burg und machen ein schönes Picknick.

Weiter geht’s am langen Graben entlang hin – und auf der anderen Seite wieder zurück und hinunter zu den Bahngleisen. Der Wanderweg geht ein gutes Stück an den Gleisen entlang und dann geht’s auch schon wieder steil aufwärts zur Michaelskapelle.
Ein steiler Abstieg führt schlussendlich hinab nach Gundelsheim. Vorbei am zweitgrößten Schloss des Neckartals, Schloss Horneck.

Unser Zimmer haben wir im Café Schell reserviert. Kaffee und Kuchen sind obligatorisch.

Zu Abend essen wir im Bräustüble. Relativ kleine Speisekarte, aber dafür eine sehr gute Küche und sehr freundliches Personal.

GPS-Daten Etappe 7

Wetter: bewölkt, sonnig, Schauer vor Gundelsheim.


===========================
van der Voorden PHOTOGRAPHY
===========================

Homepage &amp; Facebook


]]>

Etappe 6: Neckargerach – Mosbach

< ![CDATA[

Etappe 6: Neckargerach – Mosbach
Neckargerach, Germany

Neckargerach, Germany


Unsere Erfahrung: Auch auf 50 Jahre alten, 3-teiligen Matratzen kann man gut schlafen. Man muss nur müde genug sein.
Das Frühstück ist üppig und gut. Ein Plausch mit der Wirtin ergibt, dass sie viele Jahre in Mannheim-Rheinau-Süd gewohnt hat. Die Welt ist klein.
Wir dürfen noch Brötchen mitnehmen, kaufen noch zwei Brezeln und tappen los.
Es geht gleich bergauf in Richtung Margarethenschlucht. Ein langgezogener Weg, der durch eine hohe, steile Sandsteinmauer nach unten hin gestützt wird und tolle Ausblicke auf den Neckar bietet.
Nach einer gefühlten halben Stunde erreichen wir den Einstieg zur Margarethenschlucht, ein Sinnesrausch der Gesteinsformen. Der Schluchtenpfad schlängelt sich steil und alpin fast 80 Höhenmeter um den Wasserfall nach oben.

Abwechslungsreiche Pfade und Wege führen über den Rotenberg, Knoden und Schreckhof, an Diedesheim entlang, über den Segelflugplatz nach Mosbach. Wieder mal eine wunderschöne Streckenführung.

An dieser Stelle mal ein verschärftes Lob an alle Mitwirkenden des Neckarsteigs.

Aber wer jetzt meint, in Mosbach angekommen zu sein, hat sich schwer getäuscht. Der Weg erfordert nochmal ein paar Körner, um den Henschelberg zu bezwingen, bevor man Mosbach nach einem steilen Abstieg wirklich erreicht.

In der Altstadt gibt es im Café Gramlich Kaffee und Kuchen, bevor wir unser Hotel “Zum Goldenen Hirsch“ aufsuchen.

Das Hotel ist sehr empfehlenswert.
Das griechische Lokal “Artemis“ im selben Gebäude auch.

GPS-Daten Etappe 6

Wetter: bewölkt, in Mosbach Regen

===========================
van der Voorden PHOTOGRAPHY
===========================

Homepage &amp; Facebook


]]>

Etappe 5: Neckarkatzenbach – Neckargerach

< ![CDATA[

Etappe 5: Neckarkatzenbach – Neckargerach
Neckarkatzenbach, Germany

Neckarkatzenbach, Germany


In der Bauernkammer im Heuhotel war es kalt. Eine angenehme Temperatur für einen tiefen Schlaf.

Man hört Frau Theuerweckl eine Etage tiefer werkeln. Der Kaffeeduft steigt in unsere Nasen. Sie bereitet unser Frühstück vor.

Den Ofen haben wir am Vorabend nochmal richtig mit Holz aufgefüllt und noch 3 Briketts dazugelegt, damit am nächsten Morgen noch Glut da war. Das erleichtert das Anschüren. Der Holzofenunterricht von Frau Theuerweckl ist im Preis inbegriffen.

Das Frühstück ist sehr reichhaltig und bieten alles, was der hungrige Wanderer braucht.

Gut gestärkt machen wir uns zurück zum Ausgangspunkt nach Neunkirchen zum Hotel. Wir nehmen dieses Mal den kürzeren Weg direkt an der Straße entlang. Es geht wieder mal bergauf. Gestern nahmen wir einen schöneren, aber längeren Weg über die Felder nach Neckarkatzenbach.
Nach ca. 45 Minuten sind wir am eigentlichen Startpunkt angekommen.

Es geht zunächst hinauf zum Kresselbacher Berg und wir treffen dort auf den Förster und einen Waldarbeiter, die gerade damit beschäftigt sind, die Markierungen des Neckarsteigs nachzubessern.
Wir kommen ins Gespräch und lernen, dass die Kennzeichnung der Wanderwege auch Aufgabe des Försters ist. Wir waren der Meinung, dass dies ausschließlich Aufgabe des Odenwaldklubs sei.
Auch ist der Förster sehr daran interessiert, wie wir die Kennzeichnung finden und er gibt uns sogar seine Handynummer, falls wir noch unklare Markierungen finden sollten. Er zeigt uns noch einen sehenswerten Aussichtspunkt auf die Burg Zwingenberg und wir machen noch ein Foto.
Weiter geht’s bergab zur Ruine Minneburg. Ein wunderbares Fleckchen Erde mit Tischen und Bänken. Ideal für eine ausgedehnte Picknick-Pause. Die Sonne scheint und wir dösen noch etwas, um neue Kräfte zu mobilisieren.
Über den Ilsberg geht es wieder hinauf nach Neckarkatzenbach und der Steig führt weiter bis oberhalb des Dorfes. Diesen Weg könnte man als Panoramaweg bezeichnen, denn man hat einen traumhaften Ausblick auf den Ort, den gegenüber liegenden Mittelberg und das Neckartal.
Nach einem weiteren kurzen Aufstieg geht es am Waldrand wieder hinab in Richtung Guttenbach.
Hier ist man schnell geneigt, den kürzesten Weg in Richtung Neckarbrücke zu gehen, aber wir beißen die Zähne nochmal kräftig zusammen und gehen die markierte Schleife um Guttenbach herum.
Es hat sich gelohnt, denn auf der Umwegsschleife treffen wir auf einen älteren Herrn auf einem Fahrrad, der uns fragt, ob wir den Neckarsteig laufen. Wir bejahen, und er teilt uns freudig mit, dass er den 16 km Abschnitt von Neckarkatzenbach nach Mosbach markiert hat. Wir seien die ersten Wanderer, die seinen Markierungen folgten. Wir erzählen ihm, dass wir von unseren Gastgebern gehört haben, dass ein Paar uns einen Tag voraus ist. Ein anderes Paar ist uns zwei Tage voraus. Allmählich scheint der Neckarsteig anzulaufen, obwohl er offiziell erst am 21. April 2012 in Eberbach in der Stadthalle eröffnet und eingeweiht wird.
Wir unterhalten uns, während wir wandern, ca. 15 Minuten über Markierungsarbeiten. Er erzählt uns beispielsweise, dass ein Specht ein Loch mitten in die Markierung gehackt hat. Wieder einiges Wissenswertes dazugelernt.
Die letzte Hürde ist die schier endlos lange Brücke über den Neckar.
Als wir an unserem Ziel in Neckargerach ankommen, trauen wir unseren Augen nicht. Auch die Bahnhofskneipe hat sich seit 1950 nicht mehr verändert.
Die Wirtin ist alt und hat sehr große Schwierigkeiten beim Gehen. Sie hangelt sich mit beiden Händen die Treppe hinauf, um uns das Zimmer zu zeigen. Unsere Erwartungen sind eingetroffen: 3-teilige Matratzen, uralte Mustertapete, Teller mit Schäferhund an der Wand (siehe Foto)

ABER … die Wirtin hat wirklich alles im Griff. Merkt alles, sieht alles, macht alles, ist stets gelassen und hat trotzdem für jeden einzelnen Gast Zeit. Sie interessiert sich für ihre Gäste. Das Lokal ist scheinbar Dreh- und Angelpunkt von Neckargerach. Die Leute gehen ständig ein und aus. Es werden Nachrichten ausgetauscht. Sie steht von früh bis spät hinterm Tresen und wartet geduldig, bis der letzte Gast aus der Kneipe geht. Sie kocht sogar selbst, weil der Koch krank ist. Unglaublich.

Zum Abendessen gibt es eine herrliche Suppe vorweg, einen köstlichen Salat und einen wohlschmeckenden Hauptgang.

Zufrieden fallen wir in unsere dreiteiligen Matratzen.

GPS-Daten Etappe 5

Wetter: Sonnig, warm


===========================
van der Voorden PHOTOGRAPHY
===========================

Homepage &amp; Facebook


]]>

Etappe 4: Eberbach – Neckarkatzenbach

< ![CDATA[

Etappe 4: Eberbach – Neckarkatzenbach
Eberbach, Germany

Eberbach, Germany


Wider Erwarten haben wir gut geschlafen.

Der Wirt ist schon über 70 Jahre alt und betreibt sein Lokal nur noch aus Leidenschaft. Das merkt man ihm an. Der Frühstückstisch ist reichlich gedeckt. Er erzählt uns seine ganze Lebensgeschichte in wenigen Sätzen und man hört ihm gerne dabei zu. Er berichtet auch, dass er sein Lokal an Hitler’s Geburtstag eröffnet hat. Eigentlich passen manche Äußerungen nicht zu seiner sonst sehr netten und angenehmen Art.
Das Frühstück ist ein Gedicht. Mit selbst gemachtem Schinken, ungestempelten, wachsweich gekochten Nicht-EU-Norm-Eiern vom Bauern nebenan und einem herrlichen Kaffee Crema aus der Saeco-Kaffeemaschine.

Im Nachhinein vielleicht schade, dass wir woanders zu Abend gegessen haben.
Wir kommen uns etwas schäbig vor, weil wir das Gasthaus nur aufgrund des vorübergehenden Geruchs abgeurteilt haben. Zu Unrecht, wie wir jetzt wissen.

Auch hier dürfen wir für unterwegs etwas zu Essen und zu Trinken mitnehmen und der Wirt möchte nicht einmal etwas dafür haben.

Wir bezahlen und runden aber mit Freude kräftig auf. Vielleicht, um unser schlechtes Gewissen zu beruhigen.

Wir haben gleich zu Beginn ca. 200 Hm hinauf zum Scheuerberg zu überwinden, der auf 378 Metern liegt. Die Teufelskanzel ist ein Aussichtspunkt, der einen wunderbaren Blick auf das Neckartal bietet. Es geht hinab über den Schollerbuckel. Wegen Baumfällarbeiten werden wir auf direktem Weg zur Schleuse umgeleitet. Der Schlenker über die “Böse Klinge“ bleibt uns erspart.
Auf der anderen Seite des Neckars geht es über den Auberg zur Ruine Stolzeneck wieder nach oben. Es geht weiter aufwärts. Bald kommt ein wunderschöner Abschnitt mit vielen Steinplatten und Moos an den Hängen in allen Grüntönen. Hier gleicht die Natur einem Zauberwald. Wir kommen in Neunkirchen an. Direkt am Ortseingang steht ein 4 Sterne Hotel. Der Wanderweg wurde extra an dieser Luxusburg vorbeigeführt, um Wanderern eine Herberge zu bieten.
Wir kehren nur ein, um einen Kaffee zu trinken und einen Kuchen zu essen.
Vom Kaffee sind wir bitter enttäuscht. Es ist bis jetzt der schlechteste Kaffee, den wir auf dem Neckarsteig serviert bekommen haben. Er schmeckt mehr nach Wasser, als nach Kaffee und das für 3,20 €. Nicht einmal ein kleiner Keks liegt dabei. Auch ein Papieruntersetzer fehlt. Für ein 4 Sterne Hotel würde man etwas mehr erwarten dürfen.

(Im Nachtrag muss man sagen, dass uns der humorvolle Kommentar des „Burgherrn“ sehr gefreut hat. Sie können also davon ausgehen, dass das Hotel wirklich sehr um seine Gäste bemüht ist und Kritik in positive Veränderungen ummünzt. Das ist sehr lobenswert und dafür bedanken wir uns im Nachhinein! Also einkehren und Kaffee trinken oder übernachten. Der schöne Wellness-Bereich wird es den müden Gliedern danken)

Normalerweise würden wir hier übernachten, aber weil es so spannend klingt, wollen wir lieber 3 km weiter in den nächsten Ort. In Neckarkatzenbach steht das Heuhotel von Fam. Theuerweckl.
Da wir keinen Schlafsack dabei haben, bekommen wir eine Kammer mit Bett.
Im Aufenthaltsraum lodert der Holzofen, der für eine angenehme und gemütliche Wärme sorgt. Frau Theuerweckl ist sehr um ihre Gäste bemüht und bietet auch Ponyreiten für Kinder an. Mit 11 Pferden kann man sie durchaus als Pferdenärrin bezeichnen.
Zum Abendessen gehen wir 200 Meter weiter in die Gaststube “Zum Goldenen Adler”.

Die Gaststätte wird bewirtet von einem Ehepaar und der Schwester der Wirtin. Wir unterhalten uns nett mit den Wirtsleuten. Sie waren an unseren Erlebnissen auf unserer Wanderung sehr interessiert. Wir hören aufmerksam zu, als es um das Ortsgeschehen geht.
Das Essen ist gut. Das Preis/Leistungsverhältnis sogar sehr gut.
Zufrieden kehren wir zurück ins Heuhotel und sitzen noch etwas vor dem Holzofen und schauen in die Flammen, bevor wir uns schlafen legen.

GPS-Daten Etappe 4

Wetter: Schnee, Regen, kalt


===========================
van der Voorden PHOTOGRAPHY
===========================

Homepage &amp; Facebook


]]>

Etappe 3: Hirschhorn – Eberbach

< ![CDATA[

Etappe 3: Hirschhorn – Eberbach
Hirschhorn (Neckar), Germany

Hirschhorn (Neckar), Germany


Als wir die Augen öffnen, genießen wir nochmal den herrlichen Blick auf’s andere Ufer.

Der Frühstückstisch ist liebevoll gedeckt. Das Frühstück nehmen wir in angenehmer Atmosphäre und Gesellschaft ein. Am Nachbartisch sitzt eine ca. 70 jährige Dame mit Ihrer ca. 13-jährigen Enkelin. Sie wohnen in der Schweiz und sind zu Besuch bei der Mutter der 70-jährigen, die schräg gegenüber wohnt, aber zu wenig Platz für Gäste hat.
Wir plaudern viel über ihre Heimat Hirschhorn, das Wandern und sonstige Dinge.
Weil Ostersonntag ist, fragen wir den Herrn des Hauses, ob wir uns gegen Bezahlung etwas Proviant für unterwegs mitnehmen können. Er hat nichts dagegen und gibt uns noch ein paar Brote mit.

Wir packen unsere Sachen zusammen und wollen uns auf den Weg machen. Draußen vor der Tür steht eine alte Dame, mit der wir sofort ins Gespräch kommen. Sie wartet bereits auf ihre Tochter und Ur-Enkelin. Ihr Mann sei in Russland im Krieg ums Leben gekommen. Sie habe ihre drei Kinder alleine großziehen müssen. Sie habe es immer sehr schwer gehabt, sei aber immer sehr glücklich und zufrieden gewesen.
Sie meinte, das sei ihr Lebenselixier: Zufriedenheit!
Und so wirkte sie auch. Sehr zufrieden und lebensbejahend. Ihre 91 Jahre sieht man ihr keineswegs an.
Sie hat 20 Enkel und Urenkel. Wir verabschieden uns, haben viel positive Energie geladen und setzen unseren Neckarsteig fort.

Zunächst geht es wieder hinüber auf die andere Neckarseite, nochmal durch die Altstadt von Hirschhorn. Vor dem Torbogen führen ein steiler Weg und einige Stufen hinauf zum Schloss Hirschhorn, welches heute ein Hotel und Restaurant ist.
Das mittelalterliche Schloss erstreckt sich auf einem Bergsporn oberhalb des Städtchens. In der ummauerten und von Türmen bewehrten Burg sind Bergfried, Palas, Marstall, sowie mehrere Tor- und Wirtschaftsgebäude erhalten.

Ein steiler Serpentinenpfad führt hinauf, an dessen Ende es auf einen Bergkamm in Richtung “Himmel“ geht. Sehr meditativ kann so ein stetiger, gleichmäßiger Aufstieg sein.
Wir folgen den Wegweisern Richtung Igelsbach.

An einer Spitzkehre im Gretengrund kommt gerade die Sonne zum Vorschein, so dass wir beschließen, auf einem Felsvorsprung in der Sonne eine Rast zu machen.

Nun geht es zum Neckar hin immer bergab, dann schwenkt der Weg nach links in Richtung Eberbach. Kurz vor Eberbach lassen wir uns auf einer Bank nieder, um die warmen Sonnenstrahlen einzufangen, bevor wir die letzten hundert Meter in Angriff nehmen.

Wir trödeln noch mit den Rucksäcken auf dem Rücken durch die sehenswerte Stadt und besuchen noch in ein Café, bevor wir unser Domizil “Gasthof Stern” aufsuchen.

Der Aufgang in unser Zimmer wird begleitet von intensivem Fritteusenfettgeruch. Ich war kurz davor, eine Kehrtwende einzulegen. Jedoch hat die Müdigkeit und Bequemlichkeit gesiegt. Es würde nur unnötige Energie verschwenden und eigentlich freut man sich nur noch auf ein Bett.

Allerdings war der Geruch so penetrant, dass ich keinesfalls hier zu Abend essen wollte. So schlenderten wir noch eine zeitlang durch die Altstadt, kletterten noch auf den Pulverturm und kehrten ein zum Hotel “Zum Karpfen”. Das Ambiente dort war jedenfalls um einiges besser und das Essen und Personal waren super.

Wir nehmen den Hintereingang, um auf unser Zimmer zu kommen. In der Zwischenzeit hat sich auch der penetrante Fettgeruch verdünnt, so dass man wenigstens schlafen konnte.

GPS-Daten Etappe 3

Wetter: teilweise sonnig, kalt

===========================
van der Voorden PHOTOGRAPHY
===========================

Homepage &amp; Facebook


]]>

Etappe 2: Neckarsteinach – Hirschhorn

< ![CDATA[

Etappe 2: Neckarsteinach – Hirschhorn
Neckarsteinach, Germany

Neckarsteinach, Germany


Wir lassen uns um ca. 8 Uhr von unserem Telefon wecken.

Am Frühstück wacht die gewichtige Hausdame mit grauen langen Haaren darüber, dass sich kein Gast zu viel vom Frühstücksbuffet nimmt. Zumindest kommt es uns so vor. Deshalb entschließen wir uns, die Brötchen für die Rast lieber beim nächsten Bäcker zu kaufen.

Sabine hat ihren Kamm zu Hause vergessen. Wir machen uns auf die Jagd nach einem Neuen. Es ist wie ein Spießroutenlauf, denn im Ort gibt es nichts mehr.
Keinen Drogeriemarkt, keinen Supermarkt, nichts. Schlussendlich Frisör Nummer 1: „Kamm nur auf Bestellung!“. Frisör Nr. 2 … die Auslage wie in den frühen Fünfzigern. Aber wir haben einen Kamm…für sage und schreibe 6,50 Euro. Jeder Zacken kostet einen Euro! Hoffentlich bricht keiner ab.

Nach dem Einkauf beim Bäcker und Metzger ziehen wir los.

Zuerst geht es ein Stück dem Neckar entlang, bevor es hinauf zur Hinterburg geht. Um nicht aus der Übung zu kommen, geht es gleich nach der Burg wieder hinab nach Neckarsteinach auf die andere Seite der Bahnlinie.

Eine lange Steigung führt uns über den “Hohen Darsberg” nach Darsberg. Es geht wieder lange Zeit bergab bis fast zum Neckar. Ein Baumstamm am Wegesrand lädt zu einer Rast ein. Danach kommt aber nochmal ein Anstieg, bevor es nach Hirschhorn hinunter geht.
Um ca. 15 Uhr waren wir pünktlich zur Kaffeezeit im Stadtcafé in der Hirschhorner Altstadt.

Unsere Pension “Burgblick” liegt auf der anderen Neckarseite im Stadtteil Ersheim. So schlendern wir durch die sehenswerte Altstadt von Hirschhorn. Wir überqueren das Stauwehr, um zu unserer Pension zu gelangen.

Wir bekommen ein wunderbares Zimmer mit gigantischem Ausblick auf Hirschhorn. Phänomenal!

Zu Abend essen wir im Gasthaus “Zur Goldenen Pfanne”, 200 Meter von der Pension entfernt.

Müde und platt, glücklich und satt gehen wir zu Bett und sehen auf die beleuchtete Burg, bis die Augen von alleine zufallen.

GPS-Daten Etappe 2

Wetter: bewölkt, kühl, morgens einzelne Regentropfen, teilweise sonnig

===========================
van der Voorden PHOTOGRAPHY
===========================

Homepage &amp; Facebook


]]>

Etappe 1: Heidelberg – Neckarsteinach

< ![CDATA[

Etappe 1: Heidelberg – Neckarsteinach
Heidelberg, Germany

Heidelberg, Germany


Etappe 1: Heidelberg – Neckarsteinach

Mannheim: Es ist Karfreitag. Wir haben Urlaub und der Wecker klingelt um 7 Uhr. Normale Menschen schlafen aus, wenn sie Urlaub haben. Aber wir sind nicht ganz normal und stehen auf. Den Rucksack haben wir bereits am Vortag gepackt. Wir nehmen uns aber die Zeit und frühstücken ausgiebig. Um 9 Uhr fährt uns unser Sohn Timo nach Heidelberg und lässt uns an der “Alten Brücke” aussteigen. Ab jetzt werden uns nur noch die Füße als Fortbewegungsmittel dienen.
Wir schlendern durch die Altstadt in Richtung Schloss, dem offiziellen Start des Neckarsteigs. Wir gehen 333 Stufen zum Schloss hinauf und der offizielle Steig hat noch nicht einmal angefangen. Kurze Orientierung am Eingang des Schlosses und wir finden auch schon das blau-geschwungene N auf weißem Grund.

Wir folgen der Markierung auf dem Molkenkurweg bis zum Einstieg in die Himmelsleiter.

Ab hier beginnt die Arbeit, denn es sind mehr als 1200 Stufen steil hinauf bis zum Königsstuhl. Die Himmelsleiter überwindet 270 Hm. Der gesamte Aufstieg beträgt ca. 470 Hm.

Ab dem Königsstuhl darf sich der Körper wieder etwas regenerieren, denn es geht bergab über den Auerhahnkopf, am Gnomengarten vorbei in Richtung Neckargemünd.

In Neckargemünd waren nochmal einige Stufen über einen Hügel zu nehmen.

Im Café Thomas Rheinhold legen wir eine Kaffeepause ein, um frisch gestärkt den nächsten Abschnitt hinauf zum Dilsberg in Angriff zu nehmen.

Sabine verliert die Wegzeichen und so kommt es, dass wir uns verlieren. Aber Dank moderner Kommunikationstechnik treffen wir uns an der katholischen Kirche wieder.

Wir machen eine kurze Rast an der alten Linde hinter den Burgmauern, bevor wir den Abstieg nach Neckarsteinach antreten.

Wir klingeln an der Pension “Zum Neckarblick” in der Bahnhofstraße und ein freundlicher Herr in Jogginghose zeigt uns die Zimmer im Stil der 50er Jahre und gibt uns noch einen Tipp für ein Lokal für unser Abendessen.

Der Grieche “Sokrates”, ein paar Häuser weiter hinunter Richtung Ortskern, ist eine gute Empfehlung. Mutter kocht und Sohn bedient. Man fühlt sich gleich wohl.

Müde und zufrieden fallen wir zu Bette.


GPS-Daten Etappe 1

Wetter: Sonne und Wolken im Wechsel

===========================
van der Voorden PHOTOGRAPHY
===========================

Homepage &amp; Facebook


]]>

Hagen Grohe

004-DSC_1998, ursprünglich hochgeladen von van der Voorden Photography

SWR1 Rockarena Jimi Jamison und Bobby Kimball live in …
Bobby Kimball und Jimi Jamison haben Rockgeschichte geschrieben. Kimball als Lead-Sänger von Toto, Jamison als Frontmann von Survivor. Erleben Sie das rockige Duo live am Donnerstag, 29. März! feat. Die dicken Kinder

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen