Etappe 23: Von Rheinberg-Budberg nach Millingen

< ![CDATA[

Etappe 23: Von Rheinberg-Budberg nach Millingen
Millingen aan de Rijn, Netherlands

Millingen aan de Rijn, Netherlands


Das Hotel war eine Wohltat für Körper und Seele. Sehr idyllisch. Geschmackvoll eingerichtet. Nette Gastgeber. Leckeres Essen. Kurzum, es passt alles. Wer einmal in dieser Gegend ist, sollte hier unbedingt  halt machen. Um 10 Uhr schwingen wir uns auf die Räder. Wir fühlen uns gut. Sehr gut sogar. Heute wollen wir möglichst Holland erreichen. Um 18.00 geht die letzte Fähre zum Campingplatz und haben ca.80 km zu fahren. Unsere ‚Kohle‘ ist verbraucht, aber wir haben gehört, dass die Deutsche Bank in Rheinberg noch welches hat. Also radeln wir zurück und überfallen den Geldautomaten mit unserer Visa-Card. Nach ca. 23 km erreichen wir Xanten. Am Erdbeerstand decken wir ins mit Obst ein. Wir besichtigen den romantisch-gothischen Dom St. Viktor. Es ist der größte Dom zwischen Köln und Küste mit reichen Kunstschätzen und Stifsimmunität. Nach Kaffee und Kuchen in einem Eckcafé geht’s gestärkt weiter. Heute ist der erste Tag an dem das Radfahren so richtig Spaß macht. Ich spüre zum ersten mal den ‚Bums in den Beinen‘. Überall sind kleine Seen rechts und links des Rheins. Über Grieth erreichen wir Millingen an der deutsch-holländischen Grenze. Unser Campingplatz liegt auf der anderen Rheinseite. Mit einer kleinen Fähre setzen wir über. Wir umfahren den riesigen Campingplatz zwei mal und finden die versteckte Zufahrt nicht auf Anhieb. Nicht schlimm, aber nochmal 2 km extra. Die Rezeption ist nicht mehr besetzt, also bauen wir einfach ohne Anmeldung die Zelte auf. Der Inhaber kam aber ein paar Stunden später vorbei um abzukassieren.  In Holland dann unser erstes kulinarisches Gericht: Es ist eine Kalorienbombe in Form von Frikandel met Patatjes und Cola. Zum Nachtisch gab es Stroopwafels. Was anderes war weit und breit nicht zu finden. Nicht das optimale Radleressen aber zum Einstand in Holland passt es. Am Abend gehen wir am nahegelegenen See namens ‚de Bijland‘ schwimmen um unsere kochenden Körper abzukühlen. Sehr erfrischend und wohltuend.


]]>