2016 Mexiko & Kuba Rundreise: Heimreise und Resümee


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Eine Woche Mexiko, eine Woche Havanna, eine Woche 1500 km Rundreise auf Kuba. Keine Sekunde Langeweile. Beflügelt wurde unsere Neugier auf Kuba durch Wim Wender’s Dokumentarfilm Buena Vista Social Club und das, was wir in diesem sensiblen Dokumentarfilm gesehen haben, hat sich mit unseren eigenen Erfahrungen 1:1 widergespiegelt. In Kuba steht die Lebensfreude, die Musik und der Tanz im Vordergrund. Wir haben viele nette Menschen auf der Straße kennengelernt und sind überwältigt, wie VIEL hier die Leute aus so WENIG machen. Die Gelassenheit und die Lebenslust der Menschen sind ansteckend und haben sich voll und ganz auf uns übertragen. Obwohl ich ein bekennender Internet-Junkie bin, habe ich die Zeit ohne dieses Medium in vollen Zügen genossen. Kein Facebook mit seinen schlechten Nachrichten, stattdessen Lebensfreude, Musik, Tanz, lachende Gesichter und Freude pur. Das Für hat sicher auch sein Wider, aber ich kann und will nur das Positive sehen. Die einzige ‚Droge‘ die es hier gibt ist der Rum. Diesen in Maßen genossen wirkt sich positiv auf das Gemüt aus. Die größte Insel der Karibik hat ihren besonderen Charme. Weiße Strände unter tropisch heißer Sonne. Exotische Nationalparks und Städte, die wie auf Postkarten aussehen. Kuba hat Geschichte. Viel Geschichte. Die Revolution, angeführt von Fidel Castro und Che Guevara, die das Land von den reichen Ganoven genommen, es verstaatlicht und unter den Armen verteilt haben. Eine Handvoll Rebellen haben ein ganzes Volk hinter sich gebracht und die Reichen und die Mafia aus dem Land vertrieben. Es klingt nach einer unglaublichen Geschichte, aber sie ist tatsächlich passiert. Kein Wunder, dass die Kubaner stolz auf ihre Insel sind, als wäre es ihr Eigene. Das wird vollkommen klar, wenn man sich diese interessante  ARTE-Dokumentation „Das Mafia-Paradies – Kuba vor der Revolution von 1959“ ansieht:

Wenn ein Kubaner fragt, wie einem Kuba gefällt und man antwortet mit Freude und Herzlichkeit, so kann man den Stolz in seinen Augen ablesen.
Die Geschichte mag ihre Schattenseiten haben. Aber immerhin zeugt die fast 60 Jahre erfolgreiche Führung und die freudigen, musizierenden und tanzenden Menschen, dass nicht alles ganz verkehrt sein kann.
So nehmen wir viele tolle Begegnungen und Erinnerungen mit nach Hause. Mit Rainer und Tom haben wir die entspanntesten und besten Reisebegleiter gefunden, die man sich nur wünschen kann und wir hoffen auf eine baldige Fortsetzung in einem anderen Land.

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2 Antworten

  1. Sehr coole Reise und ein schöner Reisebericht! Ich bin eigentlich kein Blog-Leser, aber hier habe ich doch immer wieder reingeschaut. Nicht zuletzt die grandiosen Fotos haben immer wieder Erinnerungswellen bei mir ausgelöst. Ich war 1989 auf Kuba und habe von dort aus immer mit kleinen Zeitverzögerungen die Vorgeschichte zum Mauerfall erlebt. Damals bin ich mit einem Freund auf eigene Faust mit Rucksack auf Rundreise gegangen. Das gab es so gut wie gar nicht. Uns haben Leute auf der Straße angesprochen, weil sie solche Rucksäcke noch nicht gesehen hatten und die mal aufsetzen wollten.
    Ich kann nur bestätigen, dass ich auf keiner Reise je herzlichere, unverdorbenere und lebenslustigere Menschen kennengelernt habe. Ich habe immer Abstand genommen, noch einmal nach Kuba zu fahren, weil ich die Befürchtung hatte, eine neue Reise würde den Erinnerungen von damals nicht standhalten. Der Reisebericht spricht da eine andere Sprache… Vielen Dank, René

    1. Hallo Jürgen,

      herzlichen Dank für Deinen netten Kommentar. Ich kann es sehr gut nachvollziehen wenn Du sagst, dass du die Befürchtung hast, dass eine Wiederholung deinen Erinnerungen nicht standhalten würde. Ich werde es aus der gleichen Sorge heraus auch nicht nochmal bereisen. Zumindest nicht in den nächsten 25 Jahren. Ich glaube dass gute Erinnerungen besser sind als eine Wiederholung.

      Gruß
      René

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