04.06.2017 Jakobsweg: Von Porto nach Aldaia Nova


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Es ist endlich soweit, der Caminho Português ruft. Ab jetzt braucht man nicht mehr zu denken und kann eigentlich sein Gehirn auf Standby schalten. Man muss nur noch den gelben Pfeilen folgen und einen Schritt vor den anderen setzen. Der Caminho hat etwas Beruhigendes. Die Rituale sind immer dieselben: Der Wecker klingelt früh. Frühstück. Laufen, laufen, laufen. Pause. Essen & Trinken. Laufen, laufen, laufen. Unterkunft suchen. Kleider waschen. Duschen. Blog schreiben. Pilgermenü am Abend. Schlafen. Und das Ganze wieder von vorne. Man könnte meinen das ist langweilig, aber dem ist ganz und gar nicht so, denn das Wandern hat eine Geschwindigkeit, bei der man alle Eindrücke unterwegs noch sehr gut verarbeiten kann.

Um 7.00 Uhr stehen wir auf und verlassen das Hotel, welches wir bereits am Vortag bezahlt haben. Wir versuchen uns auf leisen Sohlen davon zu schleichen, aber der Hotelier

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