04.06.2018 Ostseeküsten-Radweg: Von Heikendorf zum Weißenhäuser Strand


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Erkenntnis des Tages: Das Gute daran ist das Gute darin, stimmt nicht immer

Weil für heute Morgen wieder ein bedeckter Himmel vorhergesagt wird, stellen wir vorsichtshalber den Wecker auf 7 Uhr. Denn ohne Sonnenwecker ist man schnell geneigt etwas länger liegenzubleiben. Wahrscheinlich benötigt man durch die Anstrengung auch mehr Schlaf als sonst. Das allmorgendliche Demontage-Ritual ist mittlerweile schon ganz gut eingespielt. Ein gutes Frühstück bekommen wir auf dem Campingplatz. Danach gehts los Richtung Laboe. Das Ostseebad Laboe ist eine Gemeinde in der Probstei im Kreis Plön in Schleswig-Holstein am Ostufer der Kieler Förde. Die Gemeinde ist ein Wohn- und Urlaubsort und schmückt sich mit dem Slogan „Die Sonnenseite der Kieler Förde“.

Das Marine-Ehrenmal in Laboe wurde von 1927 bis 1936 als Gedenkstätte für die im Ersten Weltkrieg gefallenen deutschen Marinesoldaten errichtet. Später kam das Gedenken an die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Angehörigen der Kriegsmarine hinzu. Gegenüber liegt das U-Boot U995, welches man besichtigen kann. Die U 995 ist ein im Zweiten Weltkrieg eingesetztes deutsches U-Boot vom Typ VII C/41 der damaligen Kriegsmarine. Es wurde im September 1943 in Dienst gestellt und absolvierte neun Fahrten.

Landschaftlich ist es heute sehr viel abwechslungsreicher als gestern, als wir durch die Umleitung gezwungen waren, parallel zur Schnellstraße zu fahren. Heute geht es auch sehr lange direkt an der Ostsee entlang, aber auch an verschiedene sehenswerte Landschaften und Naturschutzgebiete. Auch mit dem Wind haben wir Glück, der uns sehr oft anschiebt. Nur ab und zu müssen wir gegen den Wind antreten. Am Nachmittag kommt dann auch wieder die Sonne raus, was dem Ganzen noch die Krone aufsetzt.

In Hohenfelde machen wir eine Mittagspause, denn dort können wir unser Proviant in einem Supermarkt nachfüllen. Jetzt radelt es sich wieder besser, als mit den verbrauchten Energiespeichern. Weiter gehts durch Behrensdorf bis Hohwacht mit seiner Steilküste. Ein netter Ort mit tollem Strand. Wir fahren auf die „Flunder“, eine Metall-/Seil-/Holzkonstruktion die ähnlich wie eine Seebrücke ins Wasser führt.

Zwischendurch schieben wir uns noch ein Backfisch-Brötchen mit Knoblauchsoße zwischen die Zähne. Die Energiebilanz ist dadurch eindeutig positiv, mit anderen Worten:  Hüftgold wird angelegt für schlechtere Zeiten!

Am Weißenhäuser Strand machen wir für heute Schluss, denn wir wollen noch ein bisschen an den Strand, etwas Sonne tanken und baden. Im sogenannten Platten Land kommen immerhin wieder 420 Höhenmeter bei 58,6 km zusammen.

Noch eben das Schlafgemach aufbauen und ab geht´s in die kühlenden Fluten zur Erfrischung der aufgeheizten Körper. Das tut richtig gut!

Das Camping-Restaurant hat heute Ruhetag. Wir haben aber auch keinen Drive auf´s Rad zu steigen um etwas zu Essen zu suchen, also machen wir unsere Notration auf, die wir schon seit Tagen mit uns herumfahren. Ein Schlemmer-Menü ist es nicht gerade, aber der Zweck heiligt die Mittel. Erasco wirbt zwar mit: „Das Gute daran ist das Gute darin“, aber das können wir leider nicht bestätigen.

 



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