Tag 12 – Von einsamen Buchten, Gipfeln und schicken Gassen

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Der 12. Tag beginnt im Landschaftstheater von Pollara, der berühmten Bucht aus dem Film Postino mit seinen grandiosen Kraterfelswänden. Robert verschickt in der Früh gleich eine Flaschenpost in der Hoffnung, dass die Botschaft in die Ferne schwimmt. Der Finder wird mit einer CD von Robert Kainer belohnt.

Unser Schiffshund Bo beim morgendlichen Bad

Erst nach dem Frühstück kommt die Sonne über den Kraterrand und ein Team fährt zu weiteren Fotoaufnahmen, dieses Mal Poseidon, der Plastikmüll-Gott (alias Mulo) zum großen Felsenbogen im Norden der Bucht.  Andere nutzen die Zeit zum Besuch des Postino-Hauses, in dem Massimo Troisi täglich die Post zu Pablo Neruda hinaufbrachte, freilich nur im Film.

Die Reise wird vormittags fortgesetzt an der Nordküste Salinas vorbei, das Dorf Malfa grüßt. Es ist fast windstill und die Sonne brennt auf die schläfrige Truppe.

Nach zwei Stunden sind wir vor Panarea. Rony fährt das Fototeam an eine einsame Bucht, Xaver als Odysseus strandet dort tragisch als Schiffbrüchiger, ob Calypso, Circe oder Nausikaa erschienen sind, wurde nicht bekannt.  

Schiffsbrüchiger

Mittags werden die Gefährten in den befremdlichen Touristenrummel des Hafens entlassen und steigen oberhalb der Gassen in der ruhigen und familiären Trattoria Paolino ab. Mit Blick auf den Stromboli wird äolianisch gespeist.

Nichts wie weg hier, die Florette nimmt sogleich Kurs auf die einsame Insel Basiluzzo. Andreas überwindet die ganze Strecke alleine mit seinem kleinen, wahrscheinlich nicht ganz hochseetauglichen kunterbunten Paddelboot.  Nach kurzer Fahrt wird zwischen den spektakulären Felstürmen geankert. Während einige wagemutige Schwimmer von hohen Felsen herabspringen, geht eine andere Gruppe den Aufstieg auf den Basiluzzo an. Durch eine steile Rinne gelangt sie auf das Hochplateau und steigt durch eine weglose Wildnis zum Gipfel auf. Grandiose Blicke, direkte Sicht auf die weit unten ankernde Florette und Reste einer römischen Villa entschädigen die Mühe. Erhard hat Simsseer Bier dabei, ein Hochgenuss!

Bald sind alle wieder am Schiff vereint und wir treffen uns zum Vortrag von Rüdiger Braun „Eine hauchdünne Haut“, der sich mit der Sensibilität der Humusschicht unserer Erde beschäftigt. Die anschließende belebte Diskussion zu diesem brisanten Thema müssen wir leider abkürzen, weil unser „Zeus“ Stefan Strobl schon seinen „schmerzvollen“ Vortrag zum leidigen Thema Plastikmüll im Meer halten will. Die anschließende zweite lebhafte Diskussion des Abends wird dann von einer fantastischen Lasagne von Nicole abrupt unterbrochen.

Die ganze Mannschaft zahlt heute Tribut an die langen schlafarmen Tage dieser hochinspirierenden Expedition und bald ist Ruhe an einem der schönsten Meerescampingplätze, hier am Basiluzzo.

Text: Thomas Linsmayer
Fotos ohne Wasserzeichen: Von meinen Gefährten
Fotos mit Wasserzeichen: René van der Voorden

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