Tag 11 – Im wilden Westen der Äolen

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Ein Steinschlag weckt die Bordschläfer in der Morgendämmerung, wilde Ziegenherden in luftiger Höhe Alicudis haben Felsbrocken losgetreten, die lautstark ins Meer donnerten. Wir sind an der rauen Süd-Westküste der fernen Insel und staunen über die eindrucksvolle Landschaft. Nach dem täglichen Morgenschwimmen und dem üppigen Frühstück fährt eine Gruppe zum ersten Shooting an die Küste, Ikarus tritt wieder in Erscheinung (alias Erhard) und schwingt seine fragilen Flügel auf einem solitären Felsen im Wasser. Wir überreden Kapitän Rony, noch einen Stopp auf der Insel Alikudi einzulegen. Dort werden wir am winzigen Hafen an Land gelassen und die ganze Truppe verteilt sich auf den gepflasterten Steigen hinauf in den Ort. Keine Autos, keine Geschäfte oder Bars, nur üppige Gärten um die malerischen Äolenhäuser und weite Blicke überall. Erbarmungswürdige Pferde und Mulis schleppen die Versorgung der wenigen Bewohner in die Höhe.

Für unser schwedisches Bootsmädchen (Gendersprache)

Die Bibliothek “Zwischen Meer und Himmel” samt Grundschule zeugt von der geistigen Kapazität der Insel, auf die sich viele Intellektuelle zurückgezogen haben. Die vormittägliche Hitze bremst aber die Meisten und mittags finden sich fast alle in der einzigen Hafenkneipe wieder. Zur späten Mittagszeit werden wir auf die Florette zurückgeholt und tuckern gemütlich in Richtung Filicudi, in der Ferne springen Thunfische aus der See. Nach zwei Stunden erreichen wir “La Canna”, den fantastischen Felsen im Westen Filcudis, 70 Meter hoch, von zahlreichen Falken bewohnt. Eine mutige Gruppe Schnorchler stürzt sich in die Strömung, alle unterschätzen die Kraft des Meeres und müssen nach kurzem Tauchgang vom Schlauchboot zurückgeholt werden. Im nun gleißenden Licht fahren wir an der aufregenden Küste im Westen Filicudis vorbei und steuern das ferne Salina an. Statt Segeln mangels Wind proben unsere Musiker an Bord und verbreiten coole Stimmung während der Rest der Besatzung die Ginvorräte dezimiert. Noch ein kurzer Dreh einer Diskussion um Flüchtlinge und schon umhüllt uns das goldene Licht der untergehenden Sonne an unserer Ankerstelle vor dem großen natürlichen Amphitheater der Bucht von Pollara. Unvergleichliche “Fleischpflanzerl” von Nicole und ein nächtliches Jammen der Jazzer beschließen den wunderbaren Seetag im wilden Westen der Äolen.


Text: Local Scout Thomas Linsmayer
Fotos ohne Wasserzeichen: Überwiegend Annette Hempfling. Vielen Dank!
Fotos mit Wasserzeichen: René van der Voorden
Titelbild: Annette Hempfling

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