25.05.2022 Radurlaub: Von Bayreuth nach Burgkunstadt

Das B&B Hotel war ruhig und sorgt für ausgeschlafene Radler. Das Frühstück bietet alles was man braucht, um die nächsten 20-30 km durchzuhalten. Die Fahrräder haben wir im geräumigen Eingangsbereich des Hotels geparkt. Der Aufzug erleichtert uns die Schlepperei der Satteltaschen.

Zunächst verläuft die Strecke durch die pulsierende Wagner-Stadt Bayreuth, aber es wird schnell sehr ruhig als wir die Stadt verlassen. Zum großen Teil verläuft der Radweg fernab des Rotmains. Hin und wieder überqueren wir ihn oder fahren kurze Stückchen entlang des Flusses. Wir machen einen 4 km Abstecher in die Brau- und Markgrafenstadt Kulmbach. Am Brunnen des Holzmarkts lockt uns Kaffeeduft in ein Café. Nach der Pause lassen wir uns von 3 Senioren am Nachbartisch dazu überreden, auf die Plassenburg zu fahren. Die Aussicht würde sich wirklich lohnen. Sie haben uns jedoch davor gewarnt mit den Rädern zu fahren, denn es wäre SEHR STEIL! Wir sollen lieber den Shuttlebus nehmen. Aber wir lieben es ja sportlich und eigensinnig sind wir obendrein. Außerdem denken wir, dass die Senioren es mit der Beschreibung sehr steil bestimmt maßlos übertreiben. Also schwingen wir uns auf unsere Lastenräder und durchqueren erstmal die Fußgängerzone, bis wir an die Steigung kommen. Und was soll ich sagen? Die Herrschaften hatten absolut recht! Die Rampe wird steil und steiler und hat auf den letzten 300 Metern eine Steigung von 22 %. Sabine hat zwischendurch auf mich gewartet und es am Ende nicht mehr auf´s Rad geschafft. Aber die letzten 300 Meter will ich jetzt auch nicht aufgeben und kurbele die letzten Höhenmeter schweißtreibend mit vollem Gepäck den Berg hinauf. Im Burghof werde ich dafür von einigen Besuchern der Burg mit Applaus in Empfang genommen. 🙂

Aber der Aufstieg hat sich wirklich gelohnt. Die Aussicht von der Burg ist famos!

Auf der Abfahrt sammle ich Sabine wieder ein, die sich aufgrund des steilen Gefälles zunächst nicht traut auf´s Rad zu steigen. Aber nach ein paar beruhigenden Worten klappt´s dann doch.

Nun geht´s denselben Weg 4 km wieder zurück zum Abzweig und wir setzen unsere Fahrt Richtung Lichtenstein fort. Der Himmel, die Wolken und die Landschaft sind heute traumhaft schön. Die meiste Zeit haben wir Sonnenschein bei angenehmen Temperaturen. Allerdings hat der Wind heute etwas entgegenzusetzen – und das nicht zu knapp! Daher verlassen uns die Kräfte nach 60 km und wir finden in Burgkunstadt eine Bleibe für die Nacht. Im Biergarten des Hauses gibt´s eine verlockende Spargelkarte. Wir können nicht widerstehen!

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