Donau-Radweg Tag 11: Von Passau bis Aschach-Kaiserau

Bis in die späte Nacht hat der Hallo-Hier-Komm-Ich-Schwabe neben uns lautstark mit seinen zwei Schützlingen erzählt. Alle anderen Camper hat man nicht gehört. Als er dann endlich schlief, hat er in ohrenbetäubender Lautstärke den kompletten Bayrischen Wald ‚durchgesägt‘. Ich habe noch nie einen Menschen so schnarchen hören. Wir schaffen es jedoch, ohne Ohrenstöpsel einzuschlafen.
Durch die Sonneneinstrahlung wird es um 7.00 Uhr im Zelt unangenehm warm, so dass wir uns nicht länger quälen, sondern lieber aufstehen. Das Außenzelt trocknet während wir duschen.

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Freie Liebe auf dem Campingplatz

Nachdem wieder alles verstaut ist, fahren wir nochmal in die Altstadt und frühstücken beim Bäcker. Eine Horde baugleicher Fahrräder mit farblich identischen Satteltaschen kommt an uns vorbei. An jeder Ecke sieht man Reisegruppen und deren Reiseleiter mit einem langen Schild vorneweg laufen. Das Schild ähnelt einer Kelle der Schülerlotsen. Sie sind nur länger und mit einer Kennnummer versehen. Ab hier fahren wohl viele Gruppen mit Gepäcktransport und Elektro-Leihrädern nach Wien .
Einige Kilometer geht der Donau-Radweg parallel an einer stark befahrenen Straße entlang. Nach 15 km wird es dann ruhiger.

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Wasserski auf der Donau

Kurz vor der österreichischen Grenze in Jochenstein im „Haus am Strom“, machen wir nochmal eine kurze Rast und tauschen uns mit unseren Tischnachbarn aus Belgien aus. Sie fuhren auch in Donaueschingen los und wollen bis Budapest radeln. Kurz hinter Jochenau passieren wir die Landesgrenze nach Österreich.

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Landesgrenze zu Österrich

Der Donau-Radweg macht hier seinem Namen alle Ehre, denn er verläuft ab hier immer direkt am Ufer der Donau entlang.

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Der Fluss ist gesäumt von dicht bewaldeten Bergen von ca. 100 bis 200 Metern Höhe.

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In Au setzen wir mit einer kleinen Fahrradfähre über auf die andere Seite der Donauschleife und radeln dort weiter bis zum nächsten Campingplatz in Aschach-Kaiserau.

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Fahrradfähre

Von dort aus hat man einen herrlichen Blick auf das Schloss Neuhaus, welches heute noch bewohnt ist.

Dank des glatten Fahrbahnbelages, der für Inlineskating bestens geeignet wäre, haben wir um 15:00 Uhr bereits 60 km auf dem Tacho und beschließen hier zu bleiben, denn es ist paradiesisch schön.

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Camping in Aschach-Kaiserau

Wir trauen uns bis zur Hüfte ins Wasser der Donau, mehr Mut haben wir nicht.
Den Rest des Tages verbringen wir mit wellnessen, genießen und nichts tun bei sommerlichen Temperaturen.

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