09.06.2018 Ostseeküsten-Radweg: Vom Rosenfelder Strand nach Haffkrug


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Erkenntnis des Tages: Erste Panne

Um 22:15 Uhr waren die jungen Leute von nebenan auf einmal verschwunden. Wahrscheinlich haben sie ihre Party am Strand weitergefeiert. Mitten in der Nacht kommen sie zurück und es wird nochmal ein paar Minuten laut, bis sie ihre Zelteingänge gefunden haben. Dann ist es wieder ruhig. Also alles halb so schlimm.

Um 7:30 Uhr sind wir ausgeschlafen und 2 h später sitzen wir in aller Frische und mit Frühstück im Magen wieder auf unseren Drahteseln. Es geht über den Deich südwärts Richtung Seebad Dahme. Ein mondäner Badeort. Man sagt hier: „Ich brauche keine Therapie, ich muss nach Dahme!“. Alles ist modern und auf Hochglanz poliert. Eine Seebrücke ragt ins Meer. Wir schlendern über  die Uferpromenade und lassen den Ort auf uns wirken. Es gibt eine ganze Reihe von Strandkorbverleihern und nette Restaurants, die wir aber alle links liegen lassen.

Weiter dem Damm folgend erreichen wir den nächsten Badeort Kellerhusen, gefolgt von Grömitz. In einer Bäckerei lassen wir uns für eine Pause nieder und füllen verbrauchte Energie wieder nach. Im Ort geht es bergauf in Richtung Landesinnere, um ein paar Kilometer weiter wieder an die Küste zu kommen. Weil es sehr heiß ist, nehmen wir kurz vor Neustadt ein erfrischendes Bad in der Ostsee. Als wir in Neustadt den Berg hinauf zur Fußgängerzone fahren, kracht es auf einmal in Sabine´s Rad. Die Kette springt ab und klemmt sich zwischen Zahnkranz und Motor ein. Also, Gummihandschuhe an, Werkzeug rausholen, Schutzblech abmontieren und Kette aus der Klemme ziehen. Alles wieder zusammenschrauben und 30 Minuten später ist der Schaden behoben und das Rad schnurrt wieder wie eine Mietzekatze.

Am Bahnhof vorbei verlassen wir Neustadt und fahren nach Sierksdorf, ein weiterer Ort mit viel Trubel und Seebrücke. Scheinbar hat jeder Badeort, der etwas auf sich hält, eine solche.

Schließlich erreichen wir Haffkrug. Nachdem wir an drei Campingplätzen wegen Überfüllung abgewiesen werden, haben wir etwas Sorge, eine Unterkunft zu finden. Doch erbarmt sich ein Platzwart eines Privatplatzes und nimmt uns auf. Eigentlich ein Campingplatz nur für Dauercamper, aber es ist eine kleine Wiese vorhanden, auf der wir ausnahmsweise bleiben dürfen.

Nebenan ist auch gleich ein Italiener, bei dem es zugeht wie in einem Taubenschlag. Sehr gut besucht. Nach dem Essen wissen wir auch warum. Es schmeckt fantastisch.



Wir freuen uns sehr über Deinen Kommentar oder Fragen, Anregungen, Tipps und Empfehlungen entlang der Route. Insbesondere über ruhige Campingplätze oder lohnenswerte private und bezahlbare Unterkünfte auf dem Weg. Natürlich dürft ihr uns auch nur anfeuern oder Mut machen. 🙂 Hinterlasst einfach einen Kommentar weiter unten. Über den Newsletter kann man uns auch virtuell folgen.


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