06.08.2019 Radreise Mannheim-Venedig: Von Achering nach Wolfratshausen


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Erkenntnis des Tages: 
Fast unbemerkt 720 Höhenmeter gemacht


Wir haben uns schon gewundert warum die Zimmer ein paar Kilometer außerhalb von München so preiswert sind. Es liegt sicher nicht am mangelndem Ambiente, das ist wirklich perfekt durchgestylt und sehr gemütlich hier. Es sind vermutlich die Flugzeuge, die im Minutentakt über das Hausdach fliegen und zum Landeanflug ansetzen. Die Zimmer sind auch absolut in Ordnung. Wir fühlen uns sehr wohl hier. Den Fluglärm hört man nicht mehr sobald wir die Fenster schließen, Es ist aber ausreichend Sauerstoff im geräumigen Zimmer, so dass es auch mal bei geschlossenem Fenster auszuhalten ist. Was uns jedoch sehr wundert, dass es hier einen Verein für Krieger und Soldaten gibt (Siehe Foto).

Die betagte Hausherrin hat ihr Regiment fest im Griff. Sie hat wirklich alles im Blick und ihr entgeht absolut nichts. Die Dame ist nicht unfreundlich, dennoch bestimmend mit einer sehr forschen und direkten Art. Nach dem Frühstück hören wir sie am Klavier spielen. Für Elise übt sie gerade. Nach dem köstlichen Frühstück geht´s wieder weiter an die Isar.

Die ersten 20 km strampeln wir direkt durch bis in den Englischen Garten von München und erfüllen Eric´s Wunsch: Eine halbe Stunde auf der Luftmatratze im Gras dösen, während wir ein paar Sachen zum Trocknen an der Parkbank aufhängen und Futter nachschieben.

Nach einer weiteren halben Stunde kommen wir an den Eisbach und schauen den Surfern eine gute Stunde zu wie sie gekonnt die Eisbachwelle mit ihren Brettern bezwingen. Ein faszinierendes Schauspiel.

Danach machen wir noch einen kleinen Abstecher zum Marienplatz um ein wenig das Münchener Atmosphäre einzusaugen.

Die vielen Menschen und Touristen veranlassen uns jedoch die Stille wieder aufzusuchen. 2-3 Stunden Stadt ist für uns alle dann doch genug und wir fahren wieder an den Isar-Radweg, der nun auch gleichzeitig der Munich-Venezia-Radweg ist. Ab hier sind es noch 600 km bis nach Venedig mit einigen Höhenmetern. Die ersten 720 Hm haben wir bereits mit viel Gegenwind bezwungen. Bedingt durch das geringe Gefälle der Isar, hat man, abgesehen von ein paar ordentlichen Hügeln, den Gegenanstieg kaum wahrgenommen. Nur durch die hohe Geschwindigkeit des Gegenverkehrs war klar: Hier geht es bergauf!

In Wolfratshausen finden wir einen kleinen Campingplatz, bauen das Zelt schnell auf, machen uns frisch und kochen Spaghetti. Den Benzinkocher brauchen wir heute nicht, da der Campingplatz mit Herdplatten und Mikrowellenherd bestens ausgestattet ist.

Während ich den Reisebericht eintippe, wird die große französische Gruppe nebenan immer lustiger und lauter, obwohl wir die ordentliche deutsche 22 Uhr Ruhezeit längst überschritten haben. 🙂 Sie singen schöne französische Lieder. Ich suche jetzt mal gleich nach meinen Ohrenstöpseln und werde berichten, wie die Nacht war.



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