06.08.2020 Von Hořovice nach Prag


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Erkenntnis des Tages: Zwischenziel erreicht


Knock, knock, knocking on heavens door schallt es aus dem Lautsprecher im Frühstücksraum. So fühlt es sich heute in meinem Kopf an. Nach den Liedern von gesternBier her, Bier her, oder ich fall um“, habe ich für meine Begriffe wohl doch etwas zu tief ins Glas geschaut. Normalerweise trinke ich kaum Alkohol, da sind zwei große Bier schon fast ein Besäufnis. Hinzu kommt der gestrige warme Radeltag, bei dem ich das Trinken vergessen habe. Den fehlenden Flüssigkeitsbedarf sollte man am Ende des Tages lieber mit Wasser auffüllen und nicht mit Bier. Jedenfalls hämmert es ganz schön.

Bevor wir die Stadt verlassen, kaufen wir für unterwegs eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken ein, dann geht´s weiter auf dem Paneuropa-Radweg, der in dieser Region mit der Nummer 3 angegeben ist. Gleich zu Beginn eine heftige Steigung, da kommt der Kreislauf mal gleich in Schwung. Dafür bekommen wir einen herrlichen Weitblick und ein tolles Panorama zu sehen. Die Getreidefelder sind zum Teil schon geerntet, der andere Teil wartet darauf geerntet zu werden.

Die Fahrt heute geht tendenziell bergab, was nicht heißt, dass es keine Anstiege mehr gibt. Teils auch extreme Steigungen, wo ich auch wieder den kleinsten aller Gänge einsetzen muss.

Nach knapp 30 km erreichen wir die Moldau und folgen ihr mehr oder weniger in Ufernähe. Zwischendurch machen wir eine kleine Rast an einem Radler-Ausflugslokal und entspannen herrlich in einem Liegestuhl direkt am Ufer der Moldau.

Nach ca. 56 km hört dann plötzlich der Radweg auf. Eine Fähre bringt uns mit unseren Rädern auf die andere Seite der Moldau. Chris de Burg´s “Don´t pay the ferryman” würde hier passen, denn als wir dem Fährmann Geld geben wollen, winkt er ab. Wir geben ihm trotzdem welches, schließlich schluckt das Boot ja auch Diesel und will auch unterhalten werden.

Moldau-Fähre

Hier merke ich, dass ich meine Lesebrille verloren habe. Ohne diese bin ich jedoch nicht in der Lage, etwas zu sehen, geschweige denn, einen Reisebericht zu schreiben. Wer jedoch glaubt, dadurch eine Lesepause zu bekommen, der hat leider Pech. 🙂

Auf der anderen Uferseite geht´s dann weiter an der Moldau entlang. Die ersten Prunkbauten sind schon in Sicht. Wir navigieren via Komoot direkt zu unserem Hotel und lassen die Altstadt erstmal links liegen. Es ist ziemlich heiß und wir sehnen uns nach einer Dusche und etwas Essbarem. Einen ersten groben Eindruck haben wir von Prag schonmal bekommen.

Morgen früh werden wir mit dem Fahrrad die Stadt erkunden, bevor wir unsere Tour auf dem Elbe-Radweg fortsetzen.

Am Abend besorgen wir noch ein paar Lesebrillen (vorsorglich) und kaufen uns etwas für´s Abendbrot, welches wir heute im Hotelzimmer zu uns nehmen.


Diese Etappe im Vogelflug


#strampelnfürdiekultur #kulturerhalten #supportyourlocalartist #paneurope #elberadweg

Fotos von dieser Etappe:


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