19.08.2020 Strampeln für die Kultur: Von Thießau nach Fünfhausen (HH)


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Künstler strampeln um ihre Existenz – wir strampeln für die Kultur!

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Erkenntnis des Tages: 
Auch im Norden gibt es Berge


Das wunderbare Frühstück in der Pension ist um 7:30 Uhr bereits vorbereitet. Alles was das Herz begehrt wird aufgetischt. Der Chef persönlich sorgt für unser Wohl und wir unterhalten uns mit dem pensionierten Pensions- und Campingplatzbetreiber über seine Photovoltaik-Anlage, das Schwimmbad und die wunderschöne Landschaft in der wir uns befinden. Wir bezahlen unsere Schulden für die ruhige und erholsame Nacht und verlassen das “Reich der Götter”.

Übernachtung “Im Reich der Götter”

Damit es uns nicht zu wohl wird, haben wir gleich am frühen Morgen eine Steigung von 13% vor uns. Oben am Berg der 2. Kategorie angekommen, fahren wir dem Hinweisschild Aussichtsturm Kniepenberg nach und besteigen ihn. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick über die Elbauen.

Elbe-Aussichtsturm Kniepenberg #theta360 #theta360de – Spherical Image – RICOH THETA
Panorama vom Elbe-Aussichtsturm Kniepenberg

Das Bleckeder Schloss betrachten wir von außen. Vor Lauenburg machen wir nach 35 km eine kurze Pause auf einer Bank mit Elbeblick. Noch 15 km, dann fahren wir über die Brücke auf die rechte Seite der Elbe in das schöne historische, mit vielen Fachwerkbauten einladende Städtchen Lauenburg in Schleswig-Holstein. Das obligatorische Kaffekränzchen halten wir im Café Herzen auf einer Außenterrasse mit traumhaftem Blick auf die Elbe. Gut, dass wir hier etwas Süßes zu uns genommen haben, denn gleich folgt ein kurzer, aber heftiger Anstieg von schätzungsweise 20 % auf einem groben Kopfsteinplaster. Die Straße biegt in einen Wald ein und dann kommt ein eigentlich unfahrbares Stück mit über 20% Steigung, aber ich konnte mein Rad im 1. von 18 Gängen mit teils durchdrehendem Hinterrad hinauf zwängen. Hier kommt mir wahrscheinlich die Fahrtechnik vom Mountainbikefahren zu Gute. Sabine schafft es trotz voller Motorunterstützung nicht.

Schwierige und extrem steile Passage

Nachdem mein Rad oben war, fahre ich ihr Rad hinauf.

Ufff …

Im Wald geht es ca. 10 km weiter in ständigem Auf und Ab. In Geesthacht kaufen wir Getränke und etwas zu Essen ein und machen außerhalb der Stadt noch mal eine Pause am Radweg im Stehen. In Geesthacht gründete der Schwede Alfred Nobel 1866 eine Pulverfabrik in der er das Dynamit erfand. Durch diese Erfindung wandelte sich die bescheidene Pulverfabrik zum bedeutendsten Sprengstoffwerk des europäischen Kontinents.

Über booking.com buchen wir für 58 € ein Doppelzimmer in Fünfhausen und müssen noch mal 17 km strampeln. 3 km vor dem Ziel gibt der Akku von Sabine´s Rad den Geist auf. Wir tauschen die Räder, weil die Schaltung vom E-Bike ziemlich schwer untersetzt ist. Meine Komoot-Aufzeichnung hat ausgerechnet heute leider wieder nicht vollständig funktioniert. Meine Rekonstruktion der Strecke bringt es auf knapp 88 km. Sabine hat allerdings 93 km aufgezeichnet, was wohl eher der Tatsache entspricht.

Am Abend gehen wir noch lecker bei einem Italiener essen. Das Lokal liegt ganz romantisch direkt an einem See. Wir sind rundum zufrieden mit dem heutigen Strampeltag für die Kultur.



#strampelnfürdiekultur #kulturerhalten #supportyourlocalartist #paneurope #elberadweg


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2 Antworten

  1. Hallo ihr beiden,
    wir haben uns heute das gleiche Kopfsteinpflaster hochgequält wie ihr! Es war so steil und holprig, dass wir nicht mal die Jungs neben uns verschieben konnten! Sie mussten da ganz alleine hoch! Danach haben wir gleich mal Stopp in dem daneben gelegenen Freibad gemacht!
    Und für die steile Schotterpiste im Wald konnte ich auch nicht alleine bewältigen, Stefan musste den Anhänger noch zusätzlich helf schieben!
    Aber wir sind wie ihr gut durch gekommen!
    Das anschliessende Auf und Ab hat unser Mittlerer als Hängematte bezeichnet, weil es so aussieht, wenn man von oben auf die nächste Senke herunterschaut!
    Gute Fahrt Euch noch!
    Nadine Paulus

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