18.08.2020 Strampeln für die Kultur: Von Cumlosen nach Tießau


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Künstler strampeln um ihre Existenz – wir strampeln für die Kultur!

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Erkenntnis des Tages: 
Siehe Titelbild


Mit einem Pärchen aus Bayern und einer Oma mit ihren beiden Enkeln die nach Berlin fahren, frühstücken wir auf der überdachten Terrasse. Wir kommen recht schnell auf das Thema Corona zu sprechen und der Bayer, der gestern vier Bier getrunken hatte, kommt recht unverblümt auf den Punkt, ganz nach dem Motto “Jeder muss mal sterben”. Glücklicherweise sind die junggebliebene Oma mit Ihren beiden Enkeln, die Gastgeberin und wir da etwas anderer Meinung und stellen unseren Standpunkt mit guten Argumenten dar. Aber es gibt uns am Morgen einen kleinen Stimmungsdämpfer, und es dauert eine Weile, bis wir das Gespräch am Frühstückstisch verdaut haben. So wie die Stimmung am Morgen, so ist auch der Himmel mit Wolken verhangen, ist aber ein tolles Radlerwetter. Ansonsten sind wir aber guter Laune und haben wieder Lust für die Kultur zu strampeln.

Da die Fähre in Schnackenburg außer Betrieb ist, fahren wir bis Lenzen auf der rechten Elbseite und setzen dort mit der Fähre über ans linke Elbufer. Irrtümlicherweise fahren wir auf eine Halbinsel. Als uns die Räder immer mehr im Sand versinken, schauen wir vorsichtshalber auf die Karte und müssen feststellen, dass wir uns etwas verfahren haben. Also wieder zurück durch den Treibsand. 🙂
Wir sind nun in Niedersachsen angekommen. Bis Gorleben ist es nicht weit. Auf der ganzen 30 km langen Strecke gibt es heute weit und breit keine Einkehrmöglichkeit. Aber dann tauchen auf einmal alle paar hundert Meter Schilder mit der Aufschrift “Kaffepause” auf, die uns wie ein Magnet anziehen. Deshalb sind wir ganz glücklich, als wir vor Brandleben auf dem 4. Schild Kaffee und Kuchen lesen. Wir steuern darauf zu und kommen auf ein großes Grundstück, auf dem ein paar Tische und Stühle im Rasen stehen. Ein Schild worauf hingewiesen wird, dass man nicht fotografieren soll, fanden wir schon etwas merkwürdig, wo es hier doch so nett aussieht. Hier bestellen wir für jeden einen Cappuccino, einen Kuchen und eine Apfelschorle. Eine Preisliste oder Karte liegt wohlweislich nicht auf dem Tisch. Dafür wird uns bei der Abrechnung ganz schwindelig: 20,20 €. Allein der Apfelschorle soll 4,50 € kosten. Wir fühlen uns irgendwie reingelegt und unseren Nachbarn ging´s genauso … aber wir sind natürlich selbst schuld.

Trotzdem sind wir frisch gestärkt und haben durch den doppelten Preis die Kraft von Doppelherz. Auf einem Hochwasserdamm fahren wir nach Hitzacker. Die historische Altstadt liegt auf der vom Fluss Jeetzel umflossenen Stadtinsel. Sie liegt an der Deutschen Fachwerkstraße, die mit einer Länge von 2000 km von der Elbe bis zum Bodensee reicht. In der Drawehner Torschänke essen wir zu Abend und reservieren ein Zimmer in Tießau, ca. 5-6 km weiter, in der Pension Im Reich der Götter, wo gleichzeitig auch ein Campingplatz ist, aber im Heft leider nicht verzeichnet. Da wir das Zimmer schon bestellt haben, war das Zelten nun kein Thema mehr. Trotzdem hängen wir unser nasses Zelt von vor ein paar Tagen nochmal über unsere Fahrräder, damit es trocknen kann.



#strampelnfürdiekultur #kulturerhalten #supportyourlocalartist #paneurope #elberadweg


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Eine Antwort

  1. Wat hebben jullie toch een mooie vakantie. Met wat pech een koffie pause voor rijke mensen. Daar komen jullie wel overheen denken we. In Hitzacker hebben wij op de parkeerplaats voor camper overnacht. Wij vonden het toen een gezellig stadje. Wetem jullie dat prins Claus der Nederlanden daar van daan kwam. Ergens stond er een beeld van hem? Nou nog fijne dagen en we wachten op nieuwe berichten van jullie lievers en foto’s natuurlijk

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