30.07.2021 Radurlaub: Von Mannheim nach St. Leon


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Der Abenteuer-Schriftsteller Mark Twain sagte einst: “In 20 Jahren wirst Du dich mehr ärgern über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die, die du getan hast. Also wirf die Leinen und segle fort aus deinem sicheren Hafen. Fange den Wind in deinen Segeln. Forsche. Träume. Entdecke!”

Wir nehmen Mark Twain beim Wort und machen uns in diesem Sinne wieder mit unseren Fahrrädern auf eine kleine 14-tägige Entdeckungsreise. Dieses Jahr im Ländle. Dies sollte uns eine Reiserückkehr ohne Quarantäne ermöglichen. Doppelt geimpft bzw. genesen, sollte das gut möglich sein.

Wie bereits im vorigen Post beschrieben, ist unser Plan, von zu Hause aus über den Kraichgau und Schwarzwald zum Bodensee zu fahren. Den Rückweg wollen wir am Neckar entlang nehmen. Und zwar das Stück von der Neckarquelle in Villingen-Schwenningen bis nach Stuttgart. Dieses Teilstück fehlt uns noch. Wenn noch Zeit übrig ist, fahren wir weiter am Neckar entlang bis nach Mannheim. Wir gehen es jedoch wieder entspannt an und machen eine Genusstour daraus.

Letzte Woche habe ich mein Mobiltelefon für einen mehr oder weniger unwichtigen Garantiefall eingeschickt. Der NFC-Chip funktionierte nicht mehr, aber das wollte ich noch repariert haben, bevor die Garantie im August abläuft. An den Urlaub hatte ich in diesem Augenblick leider gar nicht gedacht. Dummerweise kommt es heute am Tag der Abreise um 16 Uhr erst von der Reparatur zurück, aber ich möchte es unbedingt funktionsfähig haben, um die Routen aufzuzeichnen und dem Radweg zu folgen. Denn beim Nothandy ist die Akku bereits nach 1h leer. Unbrauchbar für Komoot. Geschlagene 2h dauert die komplette Wiederherstellungs- und Update-Aktion, so dass wir erst gegen 18 Uhr von zu Hause loskommen.

Schnell noch ein Bild vor der Haustür und ab geht´s auf die Räder. Wir machen nach ein paar hundert Metern noch einen Zwischenstopp bei Maren und Timo, die sich in der Hektik ausschließen. Glücklicherweise ist Maren`s Vater in der Nähe, der den Zweitschlüssel gleich vorbei bringt.

Bereits nach 15 Minuten “vogelfrei” kehrt Ruhe für das gestresste Hirn ein. Die frische Luft tut gut. Am Liebsten würde ich gleich 100 km treten, um den Kopf komplett freizukriegen.

Leider hatten wir wenig Zeit, um unsere Hintern an den Sattel zu gewöhnen. Die Arbeit und die vielen Dienstreisen haben´s verhindert. Deshalb ist die erste Etappe sehr kurz.

Weiter geht´s über eine bekannte Strecke zu unserem Startpunkt. Brühl, Schwetzingen, Oftersheim am Golfplatz vorbei und schon treffen wir auf die markierte Route. Der Radweg geht nun geteert fast schnurstracks durch den Hardtwald Richtung Reilingen. Bereits 1,5 h später erreichen wir den Campingplatz am St. Leoner See. Wir erwischen gerade noch rechtzeitig den vorletzten freien Platz.

Irgendwie sind wir nicht aus der Übung gekommen, um das Zelt aufzubauen. Als Sabine von der Anmeldung zurück kommt, steht das Zelt, die Luftmatratzen sind aufgeblasen und alle Utensilien verstaut.

Zum Abendessen gehen wir ins nette See-Restaurant, wo wir vor 2 Wochen schonmal zu Besuch waren, um einen Geburtstag zu feiern.

Wir genießen den Blick auf den See, wo die Wakeboarder mittels einer Kabelbahn ihre Runden drehen.

Mit vollem Bauch kriechen wir zufrieden in unseren Wigwam.



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3 Antworten

  1. Ihr Lieben, die Etappe hätte ich gerade noch so geschafft. Einen guten Start morgen in die nächste Etappe durch unseren schönen Kraichgau

  2. Hallo lieve schatten, wat waren jullie dicht bij ons. Jullie treffen het niet, het is behoorlijk windig. Maar jullie maakt dat niet zo veel uit denken we. We verheugen ons weer heel erg op jullie berichten en de foto`s natuurlijk niet te vergeten. Een fijne 2e dag lievers.

  3. Wunderbar. Ich werde die REise verfolgen, da sie mich an meine Radreise vor 2 Jahren erinnert. Der SChwarzwald per Rad war wunderschön… aber auch die Füße in den Bodensee zu hängen, nach der Ankunft. Ich wünsche Euch wunderschöne Etappen!
    LG
    C

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