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04.06.2019 Camino Primitivo: Von Tineo nach Campiello


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Erkenntnis des Tages: 
Die Festplatte ist wieder leer


Wir verlassen nach einer sehr ruhigen Nacht unser Schlafgemach im 4-Sterne-Hotel. Die letzten Jahre haben wir fast ausschließlich in Herbergen übernachtet. Dieses Jahr ist das irgendwie anders. Wir genießen die Ruhe in der Nacht und entfliehen diesmal freiwillig den raschelnden Tüten, schnarchenden Pilgern, quietschenden Doppelstockbetten, lautem Geflüster und piependen oder klingelnden Mobiltelefonen. Aber auf die ein oder andere Weise fehlt es dann doch. Man ist irgendwie nicht richtig Pilger, wenn man sich nicht auf all diese Marotten einlässt. Es gehört vielleicht dazu, dass man übt, seine Mitmenschen so zu nehmen wie sie sind. Die Übernachtung in Herbergen helfen jedefalls dabei. Auch hat man die direkte Ansprache zu seinen Mitpilgern mehr, als wenn man sich in ein einsames Hotel verkriecht. Andererseits bekomme ich auf diese Weise den Kopf schneller leer von all dem Überfluss des hektischen Alltags. Inzwischen ist die Festplatte so gut wie gelöscht. Es hat dieses mal 5 Wandertage gebraucht. In anderen Jahren hat ein halber Wandertag ausgereicht, um komplett herunter zu fahren.

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03.06.2019 Camino Primitivo: Von Salas nach Tineo


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Erkenntnis des Tages: 
Kurzweiliger Tag mit viel Inhalt


Der gestrige lange Tag hat ein wenig seinen Tribut gezollt. Das Aufstehen fällt dadurch etwas schwerer als die Tage zuvor. Dafür läuft jetzt alles wie geschmiert. Die Abläufe des Caminos sind wieder voll automatisiert. Frühstück gibt es heute in der Café Bar gegenüber. Außer den beiden Dorfpolizisten, sitzen dort auch wieder das schwäbische Pärchen und einige andere Pilger, denen wir schonmal begegnet sind.

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02.06.2019 Camino Primitivo: Von Grado nach Salas


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Erkenntnis des Tages: 
Die Caminoritis hat uns wieder


Am Vortag sagte man uns, dass es um 7 Uhr Frühstück gibt. Um 7 Uhr sitzen auch alle Pilger schon brav an den leeren Tischen und harren der Dinge die da kommen. Um 7:15 Uhr öffnet sich die Eingangstür und die gewichtige Herrin des Hauses schleppt sich hinter den Tresen. 5 Minuten später liefert der mobile Bäcker die Croissants. Sie fragt alle Leute welche Art Kaffee sie mögen. Glücklicherweise wollen 14 Pilger Café con leche, nur ein Niederländer weicht vom Standard ab (nein nicht ich) und bestellt sich einen Café Americano. Im Akkord stellt sie die Untertassen, dann die Tassen und Löffel auf den Tresen. Die Siebträgermaschine der Café Bar läuft jetzt auf Hochtouren. Die Milch wird aufgeschäumt während sie schon die Teller für die Croissants aufstellt. Binnen weniger Minuten hat jeder seinen Kaffee und auch das Croissant vor sich stehen. Am Nebentisch schnattern 5 junge Spanierinnen aufgeregt miteinander. Am Tisch dahinter hört man vom Schwaben dennoch jedes einzelne Wort. Um 7:45 Uhr stehen wir trotz der leichten Verspätung der Chefin schon wieder mit beiden Beinen auf dem Camino. Respektable Leistung. Ich hätte das in der 5-fachen Zeit nicht geschafft, so viele Leute zu bedienen.

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01.06.2019 Camino Primitivo: Von Escamplero nach Grado


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Erkenntnis des Tages: Einsamer Camino


Der Hahn muss sich kräftig in der Uhrzeit geirrt haben. Er kräht nämlich schon mitten in der Nacht aus Leibeskräften. Wir wollen zwar noch früher als gestern aufstehen, denn die Hitze am Mittag setzt uns kräftig zu, aber um 3 Uhr in der Nacht wäre dann doch etwas zu früh. Um 6 Uhr stehen wir aber auf. Bei der morgendlichen Fußinspektion fällt mir auf, dass sich am linken großen Zeh eine kleine Blase gebildet hat. Am Tag zuvor merkte ich davon noch nichts. Vorsichtshalter wird er mit breitem Leukoplast eingepflastert.

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31.05.2019 Camino Primitivo: Von Oviedo nach Escamplero


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Erkenntnis des Tages: 
Hot Like a Teapot


Wie gestern prophezeit, schellte der Wecker schon frühzeitig, um der Hitze am Mittag zu entgehen. Um 6.30 Uhr stehen wir voller Tatendrang auf. Ein frischer Obstteller mit Müsli und Joghurt soll uns für den Tag Kraft verleihen. Der Kaffee vertreibt die restliche Müdigkeit. Schon kurz vor acht stehen wir in unseren Wanderschuhen. Die Rucksäcke kommen uns heute unendlich schwer vor.

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30.05.2019 Camino Primitivo: Von Mannheim nach Oviedo


Erkenntnis des Tages: 


Vorwort: Dieser Reiseblog wird ausschließlich mit dem Mobiltelefon verfasst und gestaltet. Es ist leider etwas mühsamer als am großen PC mit 30″ Monitor. Aus Zeitgründen werde ich die Fotos nicht bearbeiten. Bitte seht mir Rechtschreibfehler und/oder Grammatikfehler etwas nach. Es bleibt neben dem Wandern sicherlich nicht sehr viel Zeit übrig alles perfekt und schick zu machen. Möglicherweise werde ich das zu Hause nochmal überarbeiten und schöner machen. So lange müsst ihr leider mit meinem Gekrakel auskommen.

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25.05.2019 Camino Primitivo: Prolog und Etappenübersicht


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Erkenntnis des Tages: 
Der Weg ist das Ziel


Nächste Woche ist es endlich wieder soweit und wir machen uns erneut auf eine spannende Streckenwanderung. Gefangen genommen hat uns der Camino-Virus …

2009 – Pilgerwanderung: Jakobsweg Camino Francés von St. Jean Pied de Port nach Leon Teil 1

2011 – Pilgerwanderung: Jakobsweg Camino Francés von Leon nach Santiago de Compostela Teil 2

2017 – Pilgerwanderung: Jakobsweg Caminho Português von Porto nach Santiago de Compostela

Wie man aus den Reiseberichten entnehmen kann, erleben wir auf unseren Wanderungen tagtäglich spannende Geschichten und unvergessliche Begegnungen. Ob das dieses Jahr wieder so sein wird?
Jedenfalls ist dieser Camino etwas anders als die anderen Jakobswege. Der Camino Primitivo ist der ursprüngliche Jakobsweg, er liegt versteckt in den Bergen Asturiens und Galiciens wie ein Geheimnis und ist der älteste aller Jakobswege. Allerdings auch ein sehr Anspruchsvoller, denn er geht über zahlreiche Berge hinweg und es müssen täglich einige hundert Höhenmeter überwunden werden. Nach 300 bis 325 km mündet der Camino Primitivo in den Hauptweg Camino Francés. Auf dem Weg dorthin erwartet uns laut Reiseführer die Faszination der Berglandschaft Nordspaniens. Man findet Apfelsinenbäume und Palmen am Wegrand und es geht durch kühle Hohlwege und verschlungene Pfade in höhere Regionen, bis der Weg dann über Bergwiesen, Heide und Almen schließlich über die Anhöhen führt.

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2018 Kleinwalsertal

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Sonntag, 30. September 2018: Anreise

Montag, 1. Oktober 2018: Kleine Wanderung am Breitachweg entlang von Hirschegg nach Baad. Das Wetter war nicht so toll, der Fotoapparat blieb dummerweise zu Hause. Hätte sich trotz des schlechten Wetters gelohnt. Man stelle sich nebelverhangene Berge vor.

Dienstag, 2. Oktober 2018: Mit dem Bus von Hirschegg nach Mittelberg. Mit der Walmendingerhornbahn auf´s Walmendingerhorn. Den kurzen Aufstieg zum Gipfel bei Schnee. Wanderung über Stutz-Alpe, Bühl-Alpe, Panoramaweg zur Bergstation Heuberglift. Mit dem Sessellift zurück zur Talstation Hirschegg, welche direkt vor unserer tollen Ferienwohnung liegt.

Mittwoch, 3. Oktober 2018: Wanderung von Hirschegg hoch zum Café Walserblick. Am Fuchsbau vorbei, über Wäldele zur Talstation der Ifenbahn (Auenhütte 1275 m). Mit der Bergbahn hinauf zur Ifenhütte. Panoramaweg ins Schwarzwassertal. Abfahrt zur Talstation. Mit dem Bus nach Riezlern. Den Breitachweg zurück nach Hirschegg.

Donnerstag, 4. Oktober 2018: Mit dem Bus bis Riezlern Kanzelwandbahn. Hoch zur Bergstation mit der Kanzelwandbahn. Wanderung zum Fellhorngipfel. Auf dem langen Gratweg auf und ab zur Söller-Alp (Einkehr). Weiter zur Bergstation Söllereckbahn. Über Schrattenwangalpe bergab nach Riezlern. Mit dem Bus zurück nach Hirschegg.

Freitag, 5. Oktober 2018: Mit dem Bus zur Ifen-Talstation. Mit der Ifen Bergbahn hoch zur Bergstation. Von dort aus über den langen steinigen Aufstieg entlang des Ifen, hinauf zum Hahnenköpfle-Gipfel (2080 m). Panoramablick zum Bodensee, Gottesacker, Ifengipfel 2230 m), den wir wegen Schnee und Rutschgefahr auf dem Plateau nicht bestiegen haben.

Samstag, 6. Oktober 2018: Mit dem Bus von Hirschegg nach Baad. Herbstliche Wanderung von Baad zur Bärgunthütte. Über einen alternativen Weg zurück nach Baad, hoch zum Baader Höhenweg, runter nach Mittelberg, hoch zum Mittelberger Höhenweg und zurück nach Hirschegg. 

Sonntag, 7. Oktober 2018: Rückreise

20.06.2018 Ostseeküsten-Radweg: Vom Fischerdorf Freest nach Ahlbeck


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Erkenntnis des Tages: Ziel erreicht!

Um 7 Uhr wird es schon heiß im Zelt. Eine Stunde später sitzen wir bereits beim Frühstück an der Rezeption des Campingplatzes. Das Preis-Leistungsverhältnis ist hier unangefochten Platz 2. Der Campingplatz für zwei Personen mit Zelt inklusive Strom kostet 16,70 €. Der Frühstückskaffee sagenhafte 1 €. Auf dem wunderbaren, naturbelassenen Campingplatz könnte man es noch länger aushalten, aber wir wollen heute weiter. Den ersten Zwischenstopp machen wir gleich nach ein paar hundert Metern am Fischerhafen von Freest. Die Fischer puhlen

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19.06.2018 Ostseeküsten-Radweg: Von Stralsund zum Fischerdorf Freest


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Erkenntnis des Tages: Kleine Königsetappe

Um 10:30 Uhr war es dann wirklich ruhig in den Katakomben. Dafür gibt es um 5:30 Uhr die ersten „Klopfstreiche“ an unserer Tür. Wahrscheinlich haben sich die Kinder im Nachtwandel an der Tür geirrt, aber es wurde wieder laut in den Fluren mit viel Gekicher und Gelächter. Immer wieder klopft es. Noch eine Stunde konnten wir uns hin- und her wälzen, aber dann wurde es Zeit aufzustehen. An schlafen ist eh nicht

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