Alpenüberquerung

30.07.2019 Radreise Mannheim-Venedig: Von Hollenbach nach Rothenburg o. d. Tauber


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Leider heute keine GPS-Daten, weil ich vergessen habe Komoot einzuschalten, ich Dummerle.

Erkenntnis des Tages: 
Achte auf das Kleine in der Welt, das macht das Leben reicher und zufriedener. (Carl Hilty)


Heute hatten wir zwar Jugendgruppen auf dem Campingplatz, aber auf der anderen Seite des Sees und außer Hörweite von uns. Daher war die Nacht für uns ausgesprochen ruhig. Vermutlich haben wir durch unsere quietschenden Luftmatratzen eher unsere netten Nachbarn Peggy und Jonas aus Hamburg gestört. Bitte verzeiht uns. Wir haben noch keinen Trick gefunden, wie man das verhindern kann. 🙂

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29.07.2019 Radreise Mannheim-Venedig: Von Neudenau nach Hollenbach


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Erkenntnis des Tages: 
Lieber Speichenbruch als Rippenbruch


Der Campingplatz war von drei großen Gruppen belagert. Aus jeder Ecke kam eine andere laute Musik. Glücklicherweise hatten alle Gruppen einen guten Musikgeschmack, jedoch war es morgens um 3 Uhr nicht leiser geworden, sondern von Stunde zu Stunde noch lauter. Der steigende Alkoholspiegel befeuerte das Ganze. Hinzu kam ein großes Gelächter im Minutentakt. Kaum war man im 7. Himmel, schon wurde man wieder aus dem Schlaf gerissen. Sie hatten bestimmt jede Menge Spaß, nur bei uns hielt sich die Freude in ein wenig Grenzen. Sehr erholsam war die Nacht daher nicht. Komischerweise merkt man von der Müdigkeit nichts mehr, sobald man auf dem Rad sitzt, aber wehe dem, man macht eine Pause. Dann könnte man fast im Stehen einschlafen.

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28.07.2019 Radreise Mannheim-Venedig: Von Waldangelloch nach Neudenau


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Erkenntnis des Tages: 
Glück im Unglück


Obwohl wir gestern erst um 2 Uhr in die Kissen gehorcht haben, ist meine Nachbarin schon um 7:30 Uhr putzmunter und geistert unbarmherzig im Gästezimmer herum. Alle Versuche wieder in den Schlaf zu kommen scheitern kläglich, deshalb stehe ich dann doch lieber auf.

Ähnlich ging es wohl auch Joop, der seine Luftmatratze kurzerhand in den Garten gelegt hat. Auch wohl deshalb, weil es für ihn in der Wohnung zu warm geworden ist.

Wir machen gemeinsam das Frühstück und so nach und nach trudeln die Leute zum gemeinsamen Frühstück ein.

Wir haben noch viel Gelegenheit miteinander zu plaudern und dehnen das Frühstück recht lange aus. Gegen 11 Uhr Uhr sind wir dann soweit um unsere eigentlich Tour zu starten.

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27.07.2019 Radreise Mannheim-Venedig: Von Mannheim nach Waldangelloch


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Erkenntnis des Tages: 
Mehrere freudige Überraschungen


Manchmal kommen die Dinge ganz anders als ursprünglich geplant, aber ganz zu unserer Freude hat unser ältester Sohn Eric spontan Lust, uns auf unserer Radtour zu begleiten. Problem: Er hat kein brauchbares Fahrrad und auch sonst nicht viel, was man für eine mehrtägige Radreise benötigt. Nächstes Problem: Ich komme von einer mehrtägigen anstrengenden Geschäftsreise zurück und wir haben nicht viel Zeit, um uns darum zu kümmern. Dennoch gelingt es uns auf die Schnelle ein brauchbares Fahrrad samt Satteltaschen, Isomatte, Flaschenhalter etc. zu besorgen und bis heute fertig zu machen. Wir freuen uns, dass Eric mit uns fährt. Es steht zwar heute noch nicht fest, ob er bis Venedig mitfahren will oder kann, aber wir starten einfach mal und hangeln uns von einem Tag zum Nächsten durch und schauen einfach was passiert.

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26.07.2019 Radreise Mannheim-Venedig: Prolog und Etappenübersicht


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Erkenntnis des Lebens: 
Reisen veredelt den Geist (Oscar Wilde)


Oscar Wilde hat mit seiner Lebensweisheit hoffentlich Recht. Zumindest haben wir den Eindruck, dass uns das Reisen wunderbare Erinnerungen schenkt und den Geist erfrischt. Erinnerungen, die sich dauerhaft ins Gedächtnis einbrennen. Es gibt zwar unglaublich viele Arten, seinen Urlaub zu verbringen. Wir haben aber für uns festgestellt, dass sich unter den vielen Urlaubsarten zwei große Favoriten heraus kristallisiert haben: Zum einen das Wandern auf Fernwanderwegen und zum anderen das Radreisen. Viele Menschen können das nicht verstehen und meinen, dass man sich nur erholen kann, wenn man sich entspannt auf das Sofa oder an den Strand legt. Aber genau das Gegenteil verspüren wir: Je aktiver wir sind, desto mehr saugen wir auf, umso schneller entspannen wir und desto mehr veredeln wir unseren Geist. Man nimmt auf den Wanderungen und Radreisen soviel unvergessliche Eindrücke mit. Es geschieht in einer Geschwindigkeit, dass man die vielen Impressionen gerade noch verarbeiten und speichern kann. Diese Art Urlaub schwingt auch immer noch sehr lange nach. Länger wie jede andere Art Urlaub. Klar, ist das unser subjektives Gefühl. Aber wir hören des öfteren von gleichgesinnten Menschen, die genau dasselbe empfinden.

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17. – 23.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Grado – Chillen – Resümee


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Wir haben die Qual der Wahl: Einerseits verlockend, an der Adria entlang weiter nach Venedig zu fahren. Andererseits haben wir einen super idyllischen Platz direkt am Strand. Die Beine würden gerne hier bleiben, der Kopf sagt „auf geht’s!“. Schlussendlich haben die Beine den Kopf überredet hier zu bleiben und noch ein paar Tage ganz entspannt Ferien zu machen.

Wir ergattern zwei Liegen, die wir direkt neben unser Zelt stellen dürfen. So können wir im Schatten unter den Bäumen liegen und auf den Strand und die blaue Adria schauen. Herrlich!

Hier verarbeiten wir die unendlich vielen Eindrücke unserer Reise bei genussvollen Spaziergängen am Strand, baden in der blauen Adria, kleinen Radausflügen in das nahegelegene Grado, viel Cappuccino, Latte Macchiato, Kaffee, Fisch, Meeresfrüchte und viel Nichtstun. Dafür nehmen wir uns die letzten vier vollen Tage Zeit. Anfangs fällt es uns noch schwer, aber man gewöhnt sich allmählich daran und findet schlussendlich sogar Gefallen daran, am Nichtstun. Sogar das schlechte Gewissen verfliegt, dass man in der Zeit noch locker bis Venedig hätte fahren können.

Letztlich sind wir ja nur Sonntagsfahrer und müssen kein gelbes Trikot verteidigen oder unseren Lebensunterhalt damit verdienen, insofern ist die Entscheidung für uns die Richtige.

Nach 4 Tagen ruhen müssen wir

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16.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Udine nach Grado


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64,59 km | Einweg-Strecke
Gesamtanstieg 212 Meter | Gesamtabstieg 320 Meter

Erkenntnis des Tages: Ziel erreicht

Im Bahnhof von Udine, genau gegenüber von unserer B&B Unterkunft, kaufen wir zwei Zugfahrkarten für unsere Fahrräder. In Deutschland konnte man das nicht aber hier klappt es problemlos für 7 € von Udine nach Venedig. Morgens machen wir unser Frühstück selbst. Alles ist vorhanden: Toast, Croissants, Eier, Kaffee, Saft und Joghurt.

Durch kleine Orte geht es heute sehr flach und mit extrem vielen Kurven und Abbiegungen weiter. In Tissano schreit eine holländische Familie mit erwachsenem Sohn, die gerade hinter uns her fährt „Koffiehuis!!!“, was soviel heißt wie Kaffeehaus und steuern direkt auf die kleine italienische Bar zu. Nach etwas Verzögerung und Beratung drehen wir nochmal um und tun es ihnen gleich.  Wir machen eine verdiente Pause bei Cappuccino und Latte Macchiato, denn es ist heute wieder sehr heiß.

Nach 28 km ist das Eingangstor Porta Udine vor Palmanova erreicht, die im Jahre 1593 als Festungsstadt für die Republik Venedig zum Schutz vor den Türken gegründet wurde. Davon zeugt heute nur noch die riesenhafte Piazza Grande (Foto) mitten in der Stadt.

Breite regelmäßige Straßen und die drei großen Stadttore blieben bis heute erhalten. Die äußeren drei Festungsringe bilden einen Stern mit 9 Zacken (Foto). Wir besuchen noch die Kathedrale, die zwischen 1615 und 1636 erbaut wurde.
Ein in schwarzweiß gehaltener, diagonal angeordneter, schachbrettartiger Boden, drei Chorkapellen und vier Seitenaltäre schmücken den einschiffigen säulenfreien Innenraum. Am öffentlichen Brunnen füllen wir unsere Flaschen auf und verlassen Portanova über das zweite Tor Porta Aquileia in dieselbe Richtung. Insgesamt führen drei Tore zur Stadt hinein bzw. hinaus.

In Cervignano steuern wir auf den großen Eurospar-Markt zu und versorgen uns für den Mittagssnack, den wir am nahegelegenen Flussufer gleich vertilgen. In Aquileia fährt man quasi direkt am Forum Romanum, einer römischen Ausgrabung, vorbei. Aquileia war eine große und wichtige Stadt im römischen Reich. Das Forum diente als Mittelpunkt des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Lebens.

Nach einigen weiteren Kilometern erreichen wir den 5,5 km langen Damm, der bis zu unserem Endziel, nach

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15.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Gemona nach Udine


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58,84 km | Einweg-Strecke
Gesamtanstieg 350 Meter | Gesamtabstieg 461 Meter

Erkenntnis des Tages: Rücksichtslosigkeit ohne Grenzen

Gestern Abend nach 21:45 Uhr Uhr kommt noch ein deutsches Ultraspezialisten-Pärchen mit einem knatternden Auto auf den Campingplatz gefahren und parkt unmittelbar neben unserem Zelt. Wir liegen bereits im Schlafsack und wollen gerade die Äuglein für den gepflegten Schönheitsschlaf schließen, aber das bleibt zunächst nur Wunschvorstellung. Die Karre wird nach lauter und langer Diskussion, ob das Auto denn so richtig steht, erst noch 2x umgeparkt. Also Türen gehen auf, schlagen laut zu, dass die Erde bebt. Die Dreckskarre wird angeschmissen und pustet erstmal ordentlich Abgase in unser Zelt. Auto wird umgeparkt, aber wieder unmittelbar an unserem Zelt. Wieder Diskussion, nochmal dasselbe Spiel von vorne. Auf dem Campingplatz ist es sonst mucksmäuschenstill, aber die Beiden machen einen Krach für 10 Personen und 3 Karren. Scheinbar haben die beiden Plagegeister auch nur sehr begrenzt der berühmten grauen Masse im Kopf, denn ständig wird die Heckklappe

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14.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Pontebba nach Gemona


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47,69 km | Einweg-Strecke
Gesamtanstieg 875 Meter | Gesamtabstieg 1.223 Meter

Erkenntnis des Tages: Immer schön, wenn man Reisegefährten wieder und wieder trifft

Wir bekommen unser Frühstück direkt ans Bett serviert – zumindest fast – sie bringen das Frühstück in unsere Wohnung. 2 Brötchen mit Butter und selbstgemachter Früchte-Marmelade, Himbeersaft und Kaffee. Toller Service für 25 € pp.

Zunächst fahren wir zum Grenzstein Österreich-Italien, der allerdings nur bis 1918 Bestand hatte. Jetzt hat er nur noch symbolischen Wert, den die Grenze Österreichs wurde nach dem ersten Weltkrieg weiter in den

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13.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Villach nach Pontebba


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66,84 km | Einweg-Strecke
Gesamtanstieg 826 Meter | Gesamtabstieg 757 Meter

Erkenntnis des Tages: Bella Italia – Bilder sprechen mehr als 1000 Worte

Wir frühstücken auf der Terrasse des Camping Seehof. Die Sonne scheint. Richtung Arnoldstein fahren wir an dem Fluss Gail entlang. Dabei fährt man durch die Orte Erlendorf, Neuhaus, Pöckau und Arnoldstein. Bei Pöckau gibt es eine Umleitung, vermutlich wegen Moränen, die bei dem Unwetter zuhauf heruntergekommen sind. Im SPAR-Markt versorgen wir uns mit Obst und anderen Leckereien und essen vor einer Kirche auf einer Parkbank. Ab Arnoldstein müssen wir wieder kräftiger

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