Radreisen

31.07.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Meersburg nach Wigratzbad

 


Choose your language:


Erkenntnis des Tages: Es gibt sie nicht „Die Fischerin vom Bodensee“

In der Nacht gab es ein Gewitter und Regen. Irgendwie spannend, wenn man im Zelt liegt und der Regen auf das Zeltdach prasselt und das Blitzlicht das Zeltinnere erhellt. Unsere neue Behausung hat es aber problemlos überstanden – und wir auch. Als wir um 7:30 Uhr aufstehen ist ein Radfahrer schon wieder weg. Wir versuchen unsere Sachen so gut wie möglich zu trocknen und verstauen alles wieder an seinen Platz. Eine Ortschaft weiter, in Hagnau, finden wir am Radweg einen Bäcker mit Außenterrasse. Das ist unser Frühstücksladen. Unsere Reiseroute geht anschließend weiter in Richtung Lindau, immer schön am Bodensee entlang. In Langenargen gibt’s dann wieder frisches Obst vom Bodensee, statt Currywurst mit Pommes. Obwohl das auch sehr verlockend riecht. Es ist nämlich gerade Seefest. Eine Musikkapelle marschiert blasmusizierend durch das Festgelände auf die große Freilichtbühne zu. Dort geben sie dann ‚Die Fischerin vom Bodensee‚ zum Besten. Allerdings gibt es die Fischerin scheinbar nur im Film. Das Publikum trällert lustig zur Blasmusik mit.

Am Bodensee gibt es zwar auch den ein oder anderen Hügel zu überwinden, aber damit ist nach dem Örtchen Zech, ein paar Kilometer nach Lindau, endgültig Schluss. Ab hier muss man kräftiger in die Pedale treten. Hier geht’s jetzt richtig los mit der Kletterei. Dafür sieht man ab hier kaum noch Radfahrer und ist fast für sich alleine. Am Bodenseeradweg musste man schon sehr auf der Hut sein, denn hier tummeln sich Tausende Radler. Manche fahren gefährlich langsam und andere wiederum gefährlich schnell und teilweise auch unvorsichtig. Auffallend ist, dass hier einige Megawattstunden an Akkupower unterwegs sind. Dort wo es eigentlich benötigt wird, nämlich ich den Bergen, sind die meisten Radler akkufrei unterwegs. In Hergensweiler wollen wir das Zimmer beziehen, welches wir vor 3 Jahren schonmal hatten. Aber heute ist Montag und Ruhetag. Wir müssten warten bis wieder jemand kommt. Im Biergarten machen wir dennoch eine Pause und planen unser weiteres Vorgehen. Bleiben oder weiterfahren? Wir entscheiden uns für weiterfahren.

In Wigratzbad finden wir unsere Bleibe für die Nacht. Eine Pension, denn der nächste Campingplatz ist im Bikelinebuch zwar in der Karte eingezeichnet, aber noch weit entfernt und es gibt keine weiteren Infos. Wir hatten es schon mal, dass ein Campingplatz sich als Wohnmobilstellplatz entpuppte. Man hätte eine Schlagbohrmaschine gebraucht, um die Heringe in den Boden zu kriegen. Da wir sowas gerade nicht dabei haben, entscheiden wir uns für die Bequemlichkeit in Form einer Pension. Die Kleider werden gewaschen und das nasse Zelt hängen wir auch nochmal zum Trocknen auf.

Heute ist Montag. Und Montag ist auch hier Ruhetag. 2 von 3 Lokalen in der näheren Umgebung sind geschlossen, und das einzig Offene ist das Restaurant der Gebetsstätte. Scheinbar sind wir hier an einem heiligen Ort, denn in diesem kleinen Dorf dreht sich alles um den lieben Gott. Für uns ist aber erstmal wichtig, etwas Essbares zu finden. Die Auswahl ist zwar sehr begrenzt, aber immerhin kann man zwischen einer Salatplatte und einem Wurstsalat wählen. Gerne dürft ihr raten, wer was gegessen hat. Der Gewinner erhält drei Marshmellows per Post zugeschickt. Leider leider (räusper) können wir an der Gebetsstunde nicht mehr teilnehmen, denn alles schliesst um 19 Uhr. Dafür haben wir umso mehr Bilder von diesem Ort gemacht und haben vergessen die wunderschöne Landschaft beim Aufstieg in die Allgäuer Voralpenlandschaft zu fotografieren. Wir schieben die Schuld daran an die große Hitze 🙂

Liest das überhaupt jemand bis zu Ende? 🙂



Gefällt Dir unser Reisebericht? Wir freuen uns sehr über Deinen Kommentar, Fragen oder Anregungen. Weiter unten bietet der Blog die Möglichkeit dazu. Aber wir freuen uns auch über blaue Daumen oder Kommentare auf unserer Facebook-Seite.


[jetpack_subscription_form title=““ subscribe_text=“Möchtest Du gerne unserem Reiseblog folgen? Einfach E-Mail-Adresse hier eintragen!“ subscribe_button=“Jetzt den Newsletter abonnieren!“ show_subscribers_total=“0″]


30.07.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Tengen nach Meersburg


Choose your language:


Erkenntnis des Tages: Es gibt sie wirklich, Hibiskusblüten so groß wie eine Familienpizza

Um 7:45 Uhr treibt uns die Hitze aus dem Wigwam. Scheinbar muss es schon länger so heiß gewesen sein, denn ich wache mit einem Brand auf, so dass ich gleich am frühen Morgen einen Liter Wasser weg zische. Oder ist es noch der Flüssigkeitsverlust vom Vortag? Heiß genug war es ja. Wie auch immer, der Durst ist erstmal gelöscht. Beim Abbau des Zeltes und Verstauen in die Taschen, kommt das Wasser jedoch direkt wieder aus den Poren geschossen.

Eine Stunde später gehen wir zur Rezeption, um unsere Schulden zu begleichen. Normalerweise immer nur Vorkasse, aber weil es nicht klar war, ob wir an den Strom rankommen, wurde gestern eine Ausnahme gemacht. Unser Elektrospielzeug haben wir vorsichtshalber gestern schon in der Gaststätte aufgeladen. An der Kasse sagen wir, dass der Stromkasten leider außer Reichweite war. Der Chef sitzt nun im Zimmer nebenan und hört unser Gespräch mit. Da wir an diesem Tag die einzigen Radfahrer sind erkennt er uns und ruft aus dem Nebenzimmer der Rezeptionistin zu: „Machen Sie

... WEITERLESEN -»

29.07.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Villingen nach Tengen


Choose your language:


Erkenntnis des Tages: Es geht gleich gut los …

Zur Einstimmung in der Urlaub sind wir gestern Abend noch ins Capitol Mannheim gegangen. Gespielt wurde ‚Im weißen Rössl’ in einer einzigartigen Interpretation. Das Haus war rappelvoll, der Funke sprang von der ersten Minute an auf das Publikum über. Ein ‘must see’ für alle Mannheimer und Rhein-Neckar-Dreieckler.

Die Premierenfeier wollten wir dann auch nicht auslassen und so kamen wir erst um 1:30 Uhr in die Horizontale.

Um 6:15 Uhr klingelt dann auch schon wieder der Wecker. Das ist dann der Wehrmutstropfen für den gelungenen gestrigen Abend.

Nur gut, dass wir mit dem Packen schon so früh angefangen haben. Nur den Rest der ‚last-minute-Liste” einpacken und schon könnte es losgehen, wenn da nicht der Platten an Sabine’s Rad über Nacht gekommen wäre. Gestern habe ich noch die beiden Mäntel am Fahrrad gewechselt, da es inzwischen Slicks geworden sind. Offenbar habe ich dabei den Schlauch eingeklemmt. Jedenfalls kommen wir so nicht weit. Also erst Mal das Fahrrad aus dem Haus und vor die Haustür schieben und alle Satteltaschen wieder runter, Luftpumpe und Flickzeug raus, Mechaniker-Handschuhe an und den Schlauch wechseln. Wohlweislich haben wir für eine Panne Zeit eingerechnet, aber das wir sie gleich zu Anfang aufbrauchen, damit haben wir nun wirklich nicht gerechnet.

10 Minuten später sind wir wieder geflickt, gesattelt und fahrbereit. Noch schnell ein 360/180° Panorama (siehe Facebook) und los geht’s Richtung Hbf Mannheim. Wir schaffen es noch locker, sind sogar 20 Minuten zu früh. Wie das bei der DB so üblich ist, wird die Rolltreppe gerade umgebaut, also alle Satteltaschen wieder runter, Fahrräder die Treppen hochtragen und oben alles wieder befestigen. Ein Zug steht schon da, aber wir sind uns beide sicher, dass der Zug nicht unserer ist. In letzter Minute stellen wir jedoch fest, dass wir doch einsteigen müssen und springen in letzter Sekunde auf.

Wir wundern uns etwas darüber, dass der Zug quasi vor unserer Haustür in MA-Rheinau anhält. Die 10km Fahrt in die Innenstadt hätten wir uns also auch sparen können. Als unerfahrene Zugfahrer sei es uns bitte verziehen.

In Karlsruhe steigen wir um. Der Aufzug und die Rolltreppen funktionieren. Das ist fast wie ein Lottogewinn bei der Deutschen Bahn. Normalerweise ziehen wir diesbezüglich immer eine Niete, aber dieses Mal haben wir Glück und lassen uns mit der Rolltreppe hinunter und mit dem Aufzug wieder hinauf fahren.

Im Zug werden wir von einem jungen Pärchen über unser Vorhaben ausgefragt und antworten bereitwillig. Die Beiden wollen heute mit den Mountainbikes von Karlsruhe nach Mainz am Rhein entlang fahren. Respektable Tour. In unserem Abteil feiert eine Gruppe lustiger junger Frauen mit musikalischer Unterhaltung aus der Bosebox ihren Junggesellenabschied (Foto). Wir wünschen der zukünftigen Braut auf diesem Wege alles Gute für die Zukunft.

Als wir in Villingen aussteigen, ist dann auch rechtzeitig die Sonne rausgekommen. Beim Bäcker gegenüber vernaschen wir ein Stück Kuchen. Wir haben nicht damit gerechnet, dass es jetzt schon bergig ist, denn wir haben uns auf eine Flachetappe eingestellt und müssen uns hurtig umstellen und die müden Glieder stärker aktivieren als uns lieb ist. Wir fahren durch das landschaftlich schöne und hügelige Hegau, welches sich durch seine zahlreichen erloschenen Vulkankegel auszeichnet.

In Tengen haben wir 60km und zahlreiche Höhenmeter auf dem Tacho und finden zufälligerweise einen 5-Sterne-Camping. Aber leider ist der Zeltplatz ausgebucht. Wir unterhalten uns noch eine Weile mit der Dame an der Rezeption und fragen, wie weit wir noch fahren müssen bis zum nächsten Campingplatz. Sie sieht wohl unseren Schmerz im Gesicht und wird dann doch weich. Sie nimmt den Telefonhörer in die Hand, ruft ihren Chef an und jammert ihm was vor. Und siehe da, auf einmal geht´s doch. Wir bekommen einen wunderschönen Platz auf dem Grünstreifen eines Beachvolleyballplatzes zugewiesen. Der Campingplatz bietet alles was man sich wünschen kann: Hallenbad, Badesee, Minigolfplatz, Restaurant und viele weitere Attraktionen. Nachdem wir unser neues Zelt zum ersten Mal aufgebaut haben, nehmen wir ein ausgiebiges, kühlendes und erfrischendes Bad im eiskalten Badesee und fühlen uns danach wie befreit von allen Strapazen. Nach den Spaghetti sind wir zu 75% wieder hergestellt. Jetzt nur noch schlafen.

Bon nuit.



Gefällt Dir unser Reisebericht? Wir freuen uns sehr über Deinen Kommentar, Fragen oder Anregungen. Weiter unten bietet der Blog die Möglichkeit dazu. Aber wir freuen uns auch über blaue Daumen oder Kommentare auf unserer Facebook-Seite.


[jetpack_subscription_form title=““ subscribe_text=“Möchtest Du gerne unserem Reiseblog folgen? Einfach E-Mail-Adresse hier eintragen!“ subscribe_button=“Jetzt den Newsletter abonnieren!“ show_subscribers_total=“0″]


28.07.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Etappenübersicht


Choose your language:


Es ist angerichtet …

Unsere nächste Radreise steht bevor. Auch wenn unsere Radtouren keine Extrem-Weltenbummler-Radreisen sind, so sind wir doch von der Faszination des Reisens auf Drahteseln infiziert und haben uns inzwischen vom gemütlichen Sonntagsausflügler zum fast erwachsenen Radurlauber gemausert. Zunächst immer Flachetappen und oft an Flüssen entlang. Anfangs in Pensionen und Hotels, dann auch mit Zeltausrüstung. Letztes Jahr haben wir es zum ersten Mal gewagt, mit unseren Reiserädern die Via Claudia Augusta über die Alpen zu fahren, allerdings noch ohne Zelt.

Unerfahren wie wir sind, haben wir dafür zu viel Zeit eingeplant, so dass wir nachher auch wieder über den Brenner-Radweg zurück über die Alpen gefahren sind und nachher immer noch Zeit übrig hatten. Auch die Zeltausrüstung haben wir aus Gewichtsgründen lieber zu Hause gelassen und in Pensionen, Gasthäusern und Hotels geschlafen. Die tolle Natur, die Landschaften, die faszinierenden Ausblicke in den Bergen sind immer noch präsent und so gehen wir nun nochmal einen Schritt weiter und freuen uns auf unser nächstes Abenteuer.

Unser Ziel ist es diesmal auch mit Zeltausrüstung über die Alpen zu fahren. Unsere Route soll uns zum Einradeln von Villingen-Schwenningen entlang des Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Radwegs zum Bodensee bis nach Lindau führen. Anschließend nehmen wir den Bodensee-Königsee-Radweg (Gesamtlänge: 418 km, Gesamtanstieg: 4.576 Hm, Gesamtabstieg: 4.364 Hm)  bergauf und bergab bis nach Traunstein. Da wir diesen Radweg schonmal gefahren sind, radeln wir jetzt nicht ganz bis zum Königsee, sondern biegen in Traunstein ab in Richtung Salzburg. Dort steigen wir in den Alpe-Adria-Radweg (Gesamtlänge: 410 km, Gesamtanstieg ca. 3500 Hm) ein und wollen versuchen, bis nach Grado an die Adria zu kommen.

In unserem Alter fängt man normalerweise eher an, bequem zu werden. Wir sträuben uns noch ein wenig und versuchen den Spieß umzudrehen, in der Hoffnung später zu altern: Anstrengung statt Strandurlaub. Radfahren statt im Auto oder Flugzeug zu sitzen, Zelt statt Hotel, denn: Komfortabel haben wir es jeden Tag. Strom zu jeder Tages und Nachtzeit, fließendes kaltes und sogar warmes Wasser, schallisolierte und wohlriechende Räume, 200MBit Internet-Leitung, bequemes Sofa, ein geräumiges weiches tolles Bett, eine warme Dusche, Essen und Trinken immer und überall. Leben im Überfluss.

Das Tolle am Verzicht solcher Annehmlichkeiten ist, dass man es nachher umso mehr zu schätzen weiß, dass eben nicht alles so selbstverständlich ist. Es erdet und macht uns am Ende der Reise immer sehr glücklich über das was wir erlebt und gesehen haben. Und das Schöne ist, der Urlaub wirkt bei uns auch noch länger nach als ein bequemer Strandurlaub.  Oft ist man ja schon nach der Rückreise vom Strandurlaub gestresst und würde am Liebsten gleich wieder in Urlaub fahren. Diesen Effekt kennen wir beim Radfahren nicht. Alle Probleme des Alltags sind weit weggestrampelt und man fühlt sich anschließend wie neu geboren und hat die Kraft der zwei Herzen. Also jeder. Ganz ähnlich ist es übrigens auch beim Fern- oder Streckenwandern. Mit etwas Glück haben wir aber auch noch einen Tag übrig, um uns faul an den Strand an die Adria zu legen.

Mal sehen ob unser Plan aufgeht. Wir freuen uns jedenfalls riesig, wenn es morgen losgeht!

Hat jemand tolle Tipps für unterwegs? Was sollte man unbedingt gesehen oder besucht haben? Wir sind dankbare Abnehmer für Eure guten Ratschläge und Ideen. Schreibt uns einfach unten einen Kommentar.

P.S. Wir sind keine Kilometerfresser oder Höhenmetervernichter. Sicher könnte ein Tour-de-France-Radrennfahrer ohne Gepäck die komplette Tour in 4 Etappen schaffen, aber wir sind Genussfahrer mit schweren Rädern und Gepäck und lassen es sehr moderat angehen. Bei der letzen Radtour sind wir im Durchschnitt 68 km und ∅ 748 Hm / Fahrtag gefahren.

Etappen im Überblick:

29.07.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Villingen nach Tengen

30.07.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Tengen nach Meersburg

31.07.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Meersburg nach Wigratzbad

01.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Wigratzbad nach Bühl am Alpsee

02.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Bühl am Alpsee nach Hopfen am See

03.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Hopfen am See nach Ohlstadt

04.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Ohlstadt nach Stallau

05.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Stallau nach Bad Feilnbach

06.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Bad Feilnbach nach Rohrdorf

07.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Rohrdorf nach Roßdorf

08.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Roßdorf nach Golling an der Salzach

09.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Golling an der Salzach nach Bad Gastein

10.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Bad Gastein nach Spittal

11.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Spittal nach Villach

12.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Ruhetag und 2. Treffen mit Mandana

13.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Villach nach Pontebba

14.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Pontebba nach Gemona

15.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Gemona nach Udine

16.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Udine nach Grado

17. – 23.08.2017 Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Grado – Chillen – Resümee



Gefällt Dir unser Reisebericht? Wir freuen uns sehr über Deinen Kommentar, Fragen oder Anregungen. Weiter unten bietet der Blog die Möglichkeit dazu. Aber wir freuen uns auch über blaue Daumen oder Kommentare auf unserer Facebook-Seite.


Reiseberichte Newsletter abonnieren

Reiseberichte & Impressionen: Ein Überblick


Choose your language:


Herzlich Willkommen auf unserem Reiseblog

Ab der Begehung des Jakobsweges Teil 2 haben wir angefangen Reiseberichte und Impressionen in unserem Blog festzuhalten. Teils sind es komplette Reiseberichte, Konzertreisen, oder Foto-Impressionen aus nahen & fernen Ländern. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.


Interessiert am Newsletter?

Hier die Übersicht:

2011 – Pilgerwanderung: Jakobsweg Camino Francés von Leon nach Santiago de Compostela Teil 2

2011 – Urlaub: Usedom & Rügen Impressionen

2012 – Wandern: Querweg / Schwarzwald (Von Freiburg nach Konstanz)

2012 – Wandern: Neckarsteig / Odenwald (Von Heidelberg nach Bad Wimpfen)

2012 – Radreise: Rheinradweg (Von Andermatt nach Mannheim)

2012 – Konzertreise: Malaysia & China (Quadro Nuevo) Impressionen in Farbe und Schwarzweiß

2013 – Radreise: Rheinradweg von Mannheim nach Katwijk

2014 – Radreise: Bodensee-Königsee-Radweg von Lindau bis zum Königsee

2014 – Wandern: Cinque Terre Impressionen

2014 – Rundreise: Comer See Impressionen

2015 – Radreise: Donau-Radweg von Donaueschingen nach Wien

2015 – Radreise: Nordseeküsten-Radweg von Den Haag nach Wilhelmshafen

2016 – Rundreise: Mexiko & Kuba Rundreise

2016 – Radreise: Mosel-Radweg von Metz nach Koblenz

2016 – Radreise: Via Claudia Augusta von Donauwörth nach Verona

2017 – Konzertreise: Flying Carpet Project mit Quadro Nuevo & Cairo Steps (Ägypten)

2017 – Pilgerwanderung: Jakobsweg Caminho Português von Porto nach Santiago de Compostela

2017 – Radreise: Bodensee-Königsee & Alpe Adria Radweg: Von Villingen-Schwenningen nach Grado

2017 – Rundreise: Madeira Impressionen

2018 – Rundreise: Ischia

2018 – Radreise: Ostseeküsten-Radweg

2018 – Wandern: Kleinwalsertal

In Planung für 2019 (Die Links verweisen jetzt auf fremde Seiten. Sie werden später durch unseren Reiseblog ergänzt:

2019 – Pilgerwanderung: Camino Primitivo (Die Flüge sind bereits gebucht!)

2019 – Radreise: Von München nach Venedig … einmal über die Alpen mit den Drahteseln!

2016 Mosel-Radweg: Von Cochem nach Koblenz und Heimreise

Es gibt Tage, an denen gibt es nichts Besonderes zu erzählen. So ein Tag ist heute. Es regnet, als unser Wecker klingelt. Das ist passend zur wehmütigen Grundstimmung, denn heute bricht für uns leider die letzte Etappe an.
Nach dem Frühstück holen wir wieder die Fahrräder aus dem Weinkeller. Der Regen hört auf, kurz bevor wir losfahren. Die Strecke geht größtenteils an der Straße entlang. Auch das passt zum heutigen Tag. Es gibt aber auch noch einige schöne Abschnitte entlang der Bahnstrecke.

_DSF6131

Wir radeln mit 23 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit und nur einer kurzen Pause nach Koblenz. Im Nu erreichen wir nach ca. 53 km in Koblenz das Deutsche Eck. Der Punkt, an dem die Mosel in den Rhein fließt. Wir verabschieden uns von der Mosel und fahren auf direktem Weg zum Hauptbahnhof Koblenz. Wir lösen ein Rheinland-Pfalz-Ticket für 3 Personen, womit wir für 34 Euro zu Dritt mit den Fahrrädern nach Mannheim fahren können. Der Zug steht wenig später zum Einsteigen bereit.
Unser Bummelzug hält zwar in jedem Kaff, das Positive daran ist jedoch, dass wir die schöne Strecke entlang des Rheins nochmal richtig genießen können. 2013 sind wir diese Strecke in umgekehrter Richtung mit dem Fahrrad gefahren. In Mainz müssen wir umsteigen. In Mannheim-Friedrichsfeld steigen wir auf die Räder, durchqueren den Rheinauer Wald und kommen letztendlich zufrieden und gesund wieder nach Hause.

Resümee des Mosel-Radweges:
Toll! Toll! Toll! Man muss den Mosel-Radweg einfach für sich selbst

... WEITERLESEN -»

2016 Mosel-Radweg: Von Enkirch nach Cochem

Du machst den Rolladen hoch und die Sonne lacht Dir direkt ins Gesicht. Was kann Dir Besseres passieren auf einer Radreise? Frühstück, Unterkunft, Wetter, alles passt. Wenn Engel reisen, sagt man. Ich bin mir zwar wirklich nicht sicher, ob ich mich dazuzählen soll, aber ganz bestimmt meine beiden Reisebegleiter. Das Frühstück wird im sonnigen Wintergarten serviert, d.h. eigentlich muss man es sich nehmen, denn es ist ein reichhaltiges Büffet. Für den Reisebericht hatte ich gestern keine Lust, dafür heute umso mehr. Also wird er noch schnell geschrieben, die Fotos hinzugefügt und in die Cloud gejagt.

Wir verabschieden uns von der netten Gastfamilie Kappel, holen die Drahtesel aus dem Weinkeller, satteln sie und zischen ab durch die Mitte. Das Schöne ist, man kann sich hier nicht verfahren. Man hat nur die Wahl zwischen rechtem und linkem Ufer. Hin und wieder kann man sich überlegen, ob man an einem Dorf vorbeifährt oder lieber hindurch. Der Rest ist einfach erklärt: Treten, treten, treten! Die Sattelschmerzen gehören ab heute auch der Vergangenheit an, aber immerhin haben sie gute 4 Tage angehalten.

Wir radeln am rechten Moselufer weiter und fahren durch Burg, Pünderich, Briedel, Zell und Bullay. Dort gibt´s Picknick auf einer großen, geschwungenen Sonnenliege und ein Sonnenbad gibt´s obendrein. Weiter geht´s über Neef, Klosterruine Stüben, dann kommt ein langes Stück durch den Wald auf ruppigen Wegen. Senheim, Mesenich, Briedern. In Beilstein machen wir Rast im Café Alte Bäckerei. Am herrlich gedeckten Apfelkuchen und Milchkaffee kommen wir nicht vorbei.

_DSF6082

Burg Metternich

Während Eric auf die Räder aufpasst, gehen wir hinauf zur Burg. Allerdings kommt man dort ohne

... WEITERLESEN -»

2016 Mosel-Radweg: Von Leiwen nach Enkirch

Unsere Unterkunft darf man mit ruhigem Gewissen empfehlen. Sehr nett und liebevoll ist es hier. Eine brennende Kerze empfängt uns im Eingangsbereich. Der Frühstückstisch ist reich gedeckt und die Gastgeberin kümmert sich sehr um unser Wohl. Irgendwie schade, dass wir weiter ziehen müssen.
Nachdem wir alles in die Satteltaschen verstaut haben, schwingen wir uns wieder auf die Räder. Wir bleiben auf der rechten Seite der Mosel und durchfahren viele schnuckelige Weindörfer, wie Neumagen-Dhron, Fundorf, berühmt wegen des Replikates des Neumagener Weinschiffes. Piesport,  Wintrich,  wo wir uns für eine kurze Pause unter einem Baum niederlassen. Nach ca. 30 km erreichen wir Bernkastel-Kues.

 

Bernkastel-Kues

Altstadt von Bernkastel-Kues

Wir verweilen eine ganze Weile in einem netten Café, sehen dem Treiben zu und schlendern anschließend noch durch die malerische Altstadt mit vielen Fachwerk-Häusern. Wie ein Schmuckkästchen präsentiert sich der ganze Ort. Wir fahren weiter Richtung Traben-Trarbach. Unterwegs ist eine Hollywood-Schaukel für drei

... WEITERLESEN -»

2016 Mosel-Radweg: Von Nittel nach Leiwen

Es dauert immer ein paar Tage, bis man „runtergefahren“ ist. Bewegung hilft dabei, damit es etwas schneller geht. Heute ist es soweit. Ich merke es schon beim Aufstehen. Um 8:15 treffen wir uns zum Frühstück. Es ist alles da was man als Radler so braucht, um nicht unterwegs des Hungertods zu sterben. Nach dem Frühstück satteln wir die Räder und fahren kurz hinter Wellen über die Moselbrücke hinüber ans andere Ufer nach Grevenmacher auf der luxemburgischen Seite. Ab hier verlässt uns Luxemburg und beide Seiten gehören zu Deutschland. In Igel sehen wir uns die Igeler Säule an, ein 23 Meter hoher Obelisk, im 3. Jahrhundert erbaut. Die Säule soll die Verdienste und die Bedeutung der Tuchmanufaktur beweisen. Wir bleiben auf der linken Seite. In Trier nehmen wir die Römerbrücke und schlängeln uns durch die Gassen zur Fußgängerzone. Das Mühlencafé lässt uns nicht vorbei, bevor wir einen Cappuccino getrunken haben.

_DSF5984

Hauptmarkt in Trier

Weiter schlendern wir durch die Fußgängerzone über den Hauptmarkt bis zum römischen Stadttor  Porta Nigra (2. Jh.), welche man zu den bedeutendsten römischen 

... WEITERLESEN -»

2016 Mosel-Radweg: Von Thionville nach Nittel

Im Zimmer bedienen wir uns selbst am Kaffeekocher und nehmen den daneben liegenden Keks.
Das französische Frühstück in den Hotels ist ja bekanntlich oft sehr spartanisch, so dass wir gleich darauf verzichten und uns in der Fußgängerzone selbst versorgen. Es gibt leckere Croissants.
Bis zur Mosel sind es nur wenige hundert Meter. Ab hier ist sie auch immer in Sichtweite. Ausgenommen an einer Stelle, an der der Fluss eine Rechtskurve macht und wir über die Weinberge geradeaus fahren. Es sind nur noch 31,5 km durch die wunderschöne französische Landschaft. Wenige Kilometer vor Schengen trennt die Mosel Luxemburg vom Saarland. Den kleinen Abstecher in das historisch bedeutende Schengen lassen wir uns nicht nehmen. Denn das kleine Winzerdorf an der Mosel wurde wegen des ‚Schengener Abkommens“ von 1985 bekannt. Dieses Abkommen garantiert den freien Waren- und vor allem den freien Personenverkehr innerhalb jener Länder, welche diesem Abkommen beigetreten sind. Die Mosel fließt als breiter Strom durch ihr Tal, das von Weinbergen an den sanften Hängen geprägt ist. Das Schengener Eck bildet heute eine touristische Region.

_DSF5934
Der Mittagskaffee ruft und Sabine flitzt auf einmal los, als hätte sie eine Tarantel gestochen. Auf einmal ist sie weg. Hinauf auf den Berg. Rufen zwecklos. Zu viele Autos auf der Bundesstraße, das hört sie nicht. Dreht sich aber auch nicht um. Sie vergisst wohl,  dass sie ihr eBike auf hohe Stufe gestellt hat und wir hinterherkeuchen müssen. Letztendlich treffen wir uns 150 hm weiter oben, aber kein Café in Sicht. Also sausen wir wieder

... WEITERLESEN -»

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen