17.06.2018 Ostseeküsten-Radweg: Von Born auf dem Darß nach Barth-Glöwitz


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Erkenntnis des Tages: Eine gemütliche Sonntagsfahrt

Am frühen Morgen fängt es zu regnen an. Der Wetter-Google sagt jedoch, dass es zwischen 9 und 10 Uhr wieder aufhören soll. Es ist Sonntag, da darf man auch mal etwas ausschlafen und warten bis der Regen wieder aufhört. Das machen wir dann auch und Google hat recht. Der Campingplatz Regenbogen in Born hat vermutlich seit der Wende keine großen Veränderungen erlebt. Die Betonplatten von früher liegen im Abstand der Reifen und bilden die Fahrwege. Das Sanitärgebäude bietet zwar alles was man braucht, jedoch im Stil der 60er Jahre. Das düstere Areal erinnert mich irgendwie an eine Dokumentation über einen Urlaubsort der FDJ oder Stasi, Sabine nennt es liebevoll „naturbelassen„. Vielleicht ist es ungerecht, aber so war nunmal mein erster und zweiter Eindruck.

Auf dem Campinggelände ist ein Bäcker, bei dem man Kaffee und Frühstück bekommt. Dann schwingen wir uns auf die Räder, ziehen Richtung Wiek und durchkreuzen dann ein Reetgebiet mit tollem Blick auf den Bodstedter Bodden.

Nach Ostseebad Predow geht die Fahrt stramm gegen den Wind. Durch den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft erreichen wir das Ostseebad Zingst mit viel Rückenwind, sodass die nächsten 6-7 km in rund 20 Minuten zurückgelegt sind.

Zingst ist das Mekka der Fotografen. Alljährlich findet dort das Fotofestival „horizonte zingst“ statt. Jetzt bin ich auch mal da, aber leider etwas zu spät, denn das Festival fand dieses Jahr schon statt.

Der Trubel hier an der Seebrücke und kurz dahinter ist uns zu groß. Etwas außerhalb finden wir dann ein ruhiges, nettes Kaffee, welches uns mit himmlischem Latte Macchiato und leckerem Kuchen belohnt.

An Pruchten vorbei erreichen wir durch das Dammtor (14. Jh.) das beschauliche Städtchen Barth mit seinem Yachthafen.

Sabine nimmt sich ein Eis und ich ein Matjesbrötchen bevor wir zur Jugendherberge in Barth-Glöwitz fahren. Ein riesiges Gelände, welches mich irgendwie auch wieder an Berichte über FDJ-Zeiten erinnert. Es gibt dort zahlreiche Gebäude, Bungalows und mehrere riesige Zeltwiesen. Auf der Homepage der DJH findet man folgende Angaben: 76 Betten in den beiden Haupthäusern, 66 Betten in 6 Bungalows und 30 Betten im Saisonbungalow, 10 Plätze für Rollstuhlfahrer in 6 Zimmern, 2- bis 8-Bettzimmer, 80 Zeltstellplätze, 1 Mehrzweckgebäude, 2 Tagesräume, 2 Speisesäle.
Wir bauen unser Zelt windgeschützt in der Nähe der Bungalows auf.

Anscheinend sind wir auf dem riesigen Gelände ganz alleine. Von hier oben hat man einen  tollem Blick auf den Barther Bodden.

 

Im Aufenthaltsraum schauen wir noch die zweite Halbzeit des gelungenen Fußballspiels Mexiko:Deutschland (1:0) und bearbeiten dabei die Bilder und schreiben den Reiseblog. All zu viel habe ich vom Spiel also nicht mitbekommen.



Wir freuen uns sehr über Deinen Kommentar oder Fragen, Anregungen, Tipps und Empfehlungen entlang der Route. Insbesondere über ruhige Campingplätze oder lohnenswerte private und bezahlbare Unterkünfte auf dem Weg. Natürlich dürft ihr uns auch nur anfeuern oder Mut machen. 🙂 Hinterlasst einfach einen Kommentar weiter unten. Über den Newsletter kann man uns auch virtuell folgen.


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