11.06.2019 Camino Primitivo: Von Cadavo-Baleira nach Castroverde


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Erkenntnis des Tages: “Langsam macht schnell glücklich.” (Christof Hermann) #langsamkeit #slowlife #glück


Das Wandern (oder Pilgern) ist im Vergleich eine sehr langsame Fortbewegung für einen modernen Menschen. Heute hasten wir mit dem Flugzeug, Zug oder Auto hektisch von A nach B und weiter nach C, leben nur noch nach der Armbanduhr und vergessen dabei schnell, dass wir nur einmal leben. Alles kann uns nicht schnell genug gehen. Der Autofahrer vor uns ist ein langsamfahrender Trottel, obwohl er im Vergleich zu uns locker 25 Mal schneller unterwegs ist. Der nur auf der linken Spur fährt ist sowieso ein Vollidiot. In der Warteschlange drängeln sich alle zur nächsten Kasse vor, die gerade aufmacht, nur um ein paar Minuten einzusparen. Oftmals vergebens. Ich gebe zu, dass ich mich häufig auch in einer solchen Mühle befinde und den Augenblick oder die schönen, kleinen Dinge des Lebens oft gar nicht mehr wahrneme, geschweige denn genießen kann. Für mich gibt es kaum eine bessere Art, diesem Hamsterrad zu entkommen und zu entschleunigen, als das Streckenwandern oder das Pilgern. Man nimmt alles sehr bewusst war. Man hat Zeit, die Langsamkeit zu genießen und ist dennoch nicht gelangweilt, da man ja in ständiger Bewegung ist und die anderen Sinne wie Riechen, Hören und Sehen geschärft werden. Man ist einfach schnell ein glücklicher Mensch. Deshalb gefällt mir das Zitat von Christof Hermann so gut und wurde auch zur Erkenntnis des Tages erkoren. Es beschreibt das Gefühl des Wanderns oder Pilgerns mit einem einzigen Satz sehr treffend.

Heute haben wir einen Ruhetag eingelegt. Ein Ruhetag mit nur 10 Kilometern. Wir sind, obwohl langsam unterwegs, zu schnell am Ziel. Wir haben den Rummelplatz Santiago de Compostela schon zweimal als Ziel gehabt und eigentlich genug davon gesehen. Deshalb entschleunigen wir weiter und machen heute eine sehr kurze Etappe. Es hat aber noch einen anderen Grund. Die nächste Übernachtungsmöglichkeit wäre nochmal 20 km weiter. Und gestern hatten wir schon fast 30 km gelaufen, deshalb teilen wir es auch in zwei Etappen.

Das Profil ist heute recht einfach. Einmal bergauf, einmal bergab. Übrigens kann man sich die Höhenprofile ansehen, indem man oben auf die Karte klickt und herunter scrollt. Die Route teilt sich auf halbem Wege. Wir nehmen die etwas längere, schönere Route, auf der es noch eine Kapelle und eine Kirche zu sehen gibt.

In Castroverde treffen wir dann Adriane aus Holland, die uns bereits ein paar Tage begleitet. Wir trinken gemeinsam einen Kaffee in der nahegelegenen Bar. Sie hat bereits sehr viele Wege gelaufen, auch den Camino del Norte, den wir noch im Visier haben und den Camino de la Plata, den wir bisher als zu anstrengend empfanden. Sie lobte die Schönheit des Weges in höchsten Tönen.

Obwohl wir erst um um 9:15 Uhr losgelaufen sind, kommen wir schon um 13 Uhr in der Pension an.

Viel Zeit zum Ausstrecken, Entspannen und Entschleunigen.



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