17.08.2020 Strampeln für die Kultur: Von Hohenberg-Krusemark nach Cumlosen


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Künstler strampeln um ihre Existenz – wir strampeln für die Kultur!

Wer unsere Mission gerne unterstützen möchte bekommt hier mehr Infos.


Erkenntnis des Tages: 
Das letzte Hemd hat keine Taschen


Uwe Trumpf Reiterhof und Pension

Frühstück ist heute erst um 8 Uhr. Vorher räumen wir das Zimmer leer und satteln die Räder, damit wir zeitig loskommen. Wir unterhalten uns mit unserem Gastgeber Herrn Trumpf, der selbst auch ein begeisterter Radreisender ist und schon viel erlebt hat. Er gibt uns noch einige wertvolle Tipps mit auf den Weg, damit wir die Baustellen gut umfahren und zu jeder Zeit die schönste Seite der Elbe neben uns haben. Wir sprechen davon, dass Radreisen nicht gerade die preiswerteste Variante ist, um Urlaub zu machen. Würde man glauben, ist es aber nicht. Aber wir lieben den Individualurlaub und er hat den richten Spruch dazu auf den Lippen: “Das letzte Hemd hat keine Taschen!” … womit wir wieder beim Thema wären: Leute ihr könnt Euer Geld nicht mit ins Grab nehmen. Unsere Kulturlandschaft ist bedroht und benötigt dringend die Unterstützung. Wenn ihr ein paar Kröten übrig habt, dann würde ich mich wirklich sehr freuen, wenn ihr unsere Aktion Strampeln für die Kultur unterstützen würdet. Der aktuelle Spendenstand beträgt 1570 €. 🙂

Weiter auf der linken Elbseite fahren wir bis Werben – 1000 Jahre alt und die kleinste Hansestadt Deutschlands. Dort besichtigen wir die dreischiffige Hallenkirche St. Johannes aus Backsteinen erbaut. Sabine kauft sich noch ein kleines Andenken in der Kirche – einen kleinen Vogel aus Ton, der später irgendwo unser Haus verzieren wird. Wir nehmen immer ein schönes Andenken mit nach Hause. Zurück fahren wir einen Weg, bei dem man die Wahl hat zwischen Rüttelpiste auf Kopfsteinpflaster oder holprigem Schotter mit sandigen Einlagen, sodass sich die Räder zeitweise im Sand eingraben.

Rüttelpiste

Später stellen wir fest, dass wir versehentlich eine Abkürzung zur Fähre nach Räbel genommen haben. Der bessere Weg wäre zwar etwas länger gewesen, dafür wahrscheinlich angenehmer. Aber egal, wir stehen die 5 km durch und nehmen die Gierfähre auf die rechte Elbseite, wo die Havel in die Elbe fließt.

Fähre in Räbel

In der Hansestadt Havelberg machen wir im Bilderbuchcafé ein zweites Frühstück. Das Café befindet sich auf einer Insel zwischen Havel und Elbe.

Zweites Frühstück

Frisch gestärkt geht es über Quitzöbel nach Rühstädt. Mit seinen 50 Störchen, das storchenreichste Dorf Deutschlands. In Wittenberge suchen wir nach einer Unterkunft. Viele gehen nicht ran oder sind belegt. Eine Pension ist noch frei und fahren hin. Die Fassaden sehen absolut nicht einladend aus, aber das hatten wir schonmal: Innen hui, außen pfui. Deshalb schauen wir uns das Zimmer einfach mal an. Aber wir fühlen uns hier leider überhaupt nicht wohl, lieber würden wir in einer Bushaltestelle im Freien schlafen. So lehnen wir erstmals überhaupt das Zimmer dankend ab und fahren lieber weiter. Vorher stärken wir uns noch mit Pizza und indischen Nudeln und strampeln nochmal 15 km auf dem Deich entlang bis zur Pension Grüning in Cumlosen. Und wir haben die richtige Entscheidung getroffen und finden eine kleine Oase im Niemandsland. Weiterer Vorteil, wir sind dem Ziel schon wieder 93 km näher gekommen. Kaum haben wir unsere Sachen im Zimmer verstaut, zieht ein fürchterliches Gewitter mit Platzregen über uns her. Wir sind im Trockenen und schauen uns den wunderschönen Regenbogen an.

Unwetter: Schön wenn man im Trockenen ist

#strampelnfürdiekultur #kulturerhalten #supportyourlocalartist #paneurope #elberadweg


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