10.08.2020 Strampeln für die Kultur: Von Děčín nach Dresden


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Erkenntnis des Tages: 
Tschechien ist ein tolles Land.


Wir schlafen wie die Murmeltiere, aber um 7:30 Uhr gibt´s ein gutes, ausgedehntes Frühstück und wir wollen wieder gut durch die Hitze kommen. Die Fahrräder stehen im Nebenzimmer des Restaurants zur Abholung bereit. Ein letztes Foto vor dem Hotel und los geht´s wieder flussabwärts der Elbe entlang.

Hotel in Děčín

Heute verlassen wir das so lieb gewonnene Tschechien und bedauern es, dass wir dieses wunderbaren Land bald wieder verlassen werden. In 20 km ist schon die Grenze zu Deutschland erreicht.

Grenze Tschechien / Deutschland

Die Leute hier sind sehr freundlich, entspannt und hilfsbereit. Sie respektieren Radfahrer auf´s Äußerste, selbst wenn man einmal auf der Bundesstraße fährt, wird nie gehupt und immer einen riesengroßen Bogen um uns gemacht. Das hat uns wirklich nachhaltig beeindruckt. Wir sind in den Hotels und Einkaufsläden nur sehr freundliche Menschen begegnet. Mit einem “Guten Tag” (dobrý den), “Gute Nacht” (Dobrou noc), oder “Danke” (Děkuju) auf Tschechisch zaubert man den Menschen ein Lächeln ins Gesicht und wird gleich noch freundlicher behandelt. Meiner Meinung nach sollte man lieber nicht mit einer Selbstverständlichkeit anfangen Deutsch zu reden. Ich habe auch schonmal für ein “Danke” in tschechisch nachdenken müssen und mein Gegenüber hat mir gleich auf die Sprünge geholfen und dabei gestrahlt wie ein Hönigkuchenpferd. Es bricht auf jeden Fall das Eis, wenn man es nur im Ansatz versucht.

Wir radeln heute durch das Elbsandsteingebirge, welches ein Wander- und Kletterparadies ist, aber auch das Radfahren hat hier seinen besonderen Reiz, da die Elbe zur Abwechslung mal durch Berge gesäumt ist, aus denen hier und da der Sandstein in steilen Abbrüchen hervor schaut.

Wir fahren vorbei an Bad Schandau und auch an Königstein mit seiner imposanten Festung, die wir bereits in einem anderen Urlaub in Pirna besichtigt haben. Momentan finde ich zu den Bildern leider keinen Link.

In Pirna machen wir eine Kaffeepause, schauen am Marktplatz, ob es das nette Hotel noch gibt, welches bei zwei Hochwassern kurz nacheinander einen großen Schaden erlitt und fahren dann weiter zu einer Radwerkstatt, um nach neuen Pedalen zu schauen. Ein fachmännischer Blick einer volltätowierten Frau findet heraus, dass es wohl eher nicht die Pedale sind die knacken, sondern wahrscheinlich das Tretlager. Allerdings ist kein Monteur da, der das richten könnte. Ich gehe mal stark davon aus, dass das auch ein größerer Aufwand ist, denn das Tretlager ist im Boschmotor der ersten Generation verbaut, oder? Vielleicht hat ja jemand Zeit und Lust herauszufinden, ob man das selbst machen kann. Meine schnelle Recherche hat ergeben, dass das wohl ein größerer Aufwand ist und man auch einen Spezialschlüssel benötigt.

Jetzt knackt es schon eine Weile und wir hoffen, dass wir damit noch bis ans Ende des Urlaubs weiter radeln können.

Die nächste Zwischenstation machen wir am Schloss Pillnitz. Es besteht im Wesentlichen aus drei Gebäudeteilen: Dem an der Elbe liegenden Wasserpalais, dem zum Hang hin gegenüberliegenden Bergpalais und dem diese an der Ostseite verbindenden Neuen Palais.

Der von den Gebäuden eingeschlossene barocke Lustgarten wird durch einen umliegenden Schlosspark ergänzt. Den Lustgarten besuchen wir allerdings nicht, da man die Räder nicht mit hinein nehmen kann.

Schloss Pillnitz

Eine Fähre bringt uns ans andere Ufer und nach dem Besuch des Schlosses auch wieder zurück.

Der nächste Zwischenstopp ist in Dresden. Auch hier waren wir schonmal und schnuppern deshalb heute nur kurz en passant diese imposante Stadt mit Ihren tollen Baudenkmälern, machen eine Kaffeepause und suchen uns ein Hotel.

Die berühmte Semperoper Dresden

Irgendwie kommt dieses mal das Zelt nicht so richtig zum Einsatz. Heute liegt es nicht am Wetter, denn es ist überraschenderweise nicht sehr heiß und in Dresden fängt es sogar etwas zu regnen an. Der Poncho bleibt allerdings in der Satteltasche. Ein bisschen Erfrischung schadet nicht.

Das Hotel Super 8 hat laut der Dame an der Rezeption keinen sicheren Stellplatz für die Räder, aber sie schlägt uns vor, die Fahrräder in den Aufzug zu schieben und mit auf´s Zimmer zu nehmen. So unkompliziert hätte ich mir das in diesem großen Haus auch nicht vorgestellt.

Fahrräder im Hotelzimmer

Heute Abend bleibt die Küche kalt. Es gibt nur die Reste, die wir seit einiger Zeit im Brotsack mit uns herum fahren. Mal sehen ob das reicht bis morgen.

Die heutige Tour aus der Vogelperspektive



#strampelnfürdiekultur #kulturerhalten #supportyourlocalartist #paneurope #elberadweg


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2 Antworten

  1. Wat hebben jullie het fijn zeg. Wij waren ook in het Elbsandsteingebirge al jaren geleden met de camper1999. Wij vonden het toen ook heel mooi. Zijn toen ook een stuk langs de Elbe gefietst. In Prag waren we 2000. Wat is dat weer een tijd geleden zeg. Nou genieten jullie het maar, heel veel liefs van ons beiden.

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